DE470692C - Verfahren zum Vorfuehren von textilen Flaechengebilden, Kleidern o. dgl. zur Schaustellung - Google Patents

Verfahren zum Vorfuehren von textilen Flaechengebilden, Kleidern o. dgl. zur Schaustellung

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DE470692C
DE470692C DEA52294D DEA0052294D DE470692C DE 470692 C DE470692 C DE 470692C DE A52294 D DEA52294 D DE A52294D DE A0052294 D DEA0052294 D DE A0052294D DE 470692 C DE470692 C DE 470692C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/16Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
    • A47F7/18Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials for clothing materials

Landscapes

  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Verfahren zum Vorführen von textilen Flächengebilden, Kleidern o. dgL zur Schaustellung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vorführen von textilenFlächengebilden,Kleidern o. dgl. zur Schaustellung. Bislang war es üblich, Kleider und andere Stoffe als feste Dekoration unbeweglich zur Schau zu stellen. Sie wurden entweder auf Gestelle oder Rahmen aufgespannt bzw. lose darübergebreitet oder einfach als Ballen in die Auslage gestellt. In vereinzelten Fällen, in denen es darauf ankam, möglichst viele Muster in schneller Aufeinanderfolge zu zeigen, verband man sie zu einem endlosen Bande und versetzte dies (Iadurch in Bewegung, daß man es über Walzen laufen ließ. Ferner ist vorgeschlagen worden, textile Flächengebilde zur Vorführung ihrer späteren tatsächlichen Wirkung an Schatistellpuppen aufzuhängen und diese zu bewegen.
  • Diese bis jetzt angewendeten Schaustellungsverfahren können ihren Zweck, dem Käufer einen möglichst vollständigen Eindruck von der Beschaffenheit und Wirkung des zur Schau gestellten Stoffes zu vermitteln, nicht vollständig erfüllen. Zwei Stoffe können in ihren Eigenschaften völlig verschieden sein und bei gleichmäßiger Beleuchtung im Schaufenster- durchaus gleichwertig aussehen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Schaustellungsverfahren für textile Flächengebilde, Kleider o. dgl., das dem Betrachter einen vollständigen und richtigen Eindruck von den Gebrauchseigenschaften des ausgestellten Ge- bildes zu vermitteln gestattet. Es besteht darin, daß die textilen Flächengebilde während ihrer Schaustellun- mittelbar eine sich wiederholende, ununterbrochene oder unterbrochene Eigenbewegung erfahren, bei der sie in wellte und gefaltete Lagen gelangen und ge el eichzeitig einer ununterbrochenen oder unterbrochenen, gleichartigen oder verschiedenartigen Beleuchtung ausgesetzt werden. Während ihrer Eigenbewegung können gleichzeitig auf die textilen Flächengebilde Reklarnebilder projiziert werden. Die Eigenschaften, die bei der Vorführung der textilen Flächengebilde, Kleider o. dgl. in Frage kommen, wenn sie in vollkommener Wirkung zur Geltung gelangen sollen, sind ihre Farbe, Elastizität und Festigkeit. Um diese zu prüfen, werden die Gebilde nach der Erfindung während ihrer Scha,ustellung in bewegtem Zustande vorgeführt. Durch zweckentsprechende Vorrichtungen beliebiger Ausführung erfahren sie eine Eigenbewegung in beliebiger Richtung, bei der sie in gewellte und gefaltete Lagen gelangen. Die Vorrichtungen, die den Gebilden dieseEigenbewegungen erteilen, können derart arbeiten, daß die Gebilde ununterbrochene oder unterbrochene Bewegungen oder beide zusammen ausführen. Die Geschwindigkeit, mit der die Gebilde die Eigenbewegungen ausführen, kann gleichmäßig oder ungleichmäßig sein.
  • Durch das dauernde Wellen und Falten zeigen die Stoffe ihre Elastizität, ihre Fähigkeit, die Falten und Wellen wieder auszuglätten, ihre Festigkeit und ihren Abnutzungs-- gr ad an den Reibungsstellen. g Aber auch in künstlerischer Beziehung geben die Gebilde dabei Aufschluß über ihre Anpassungsfähigkeit an lebende Personen, über die Möglichkeit ihrer Verarbeitung und ihrer Vereinigung mit anderen Gebilden, damit Aussehen und Wirktine zur vollen Geltung kommen.
  • Die Eigenbewegung, die die Gebilde in Wellen- und Faltenform bringt, läßt auch die Möglichkeit zu, den Gebilden bestimmte Formen von künstlerischern Aussehen zu geben, die die Aufmerksamkeit des - Beschauers in ,erhöhtem Maße auf sich lenken.
  • Um die Wirkung der Gebilde zu verschiedenen Zeiten, am Morgen, am Tage und-am-Abend, beurteilen zu können, können sie außerdem einer Beleuchtung ausgesetzt werclen, die gleichzeitig ununterbrochen oder unterbrochen einsetzen kann. Die Beleuchtung kann von innen, außen und von den Seiten erfolgen, um zusammen mit der Wellen- und Faltenbewegung die Reflexionsmöglichkeiten der Gebilde zu zeigen. Stärke, Stellung und Farbe der Lichtquellen sind dabei der Art und dein Verwendungszweck der jeweilig vorzuführenden Gebilde und Kleider anzupassen. Dabei kann die Beleuchtung in verschiedenen Abstufungen von Tages- und künstlichem Licht wechseln.
  • Um schließlich noch besondere Reklamewirkungen mit den Gebilden zu erzielen, können auf diese während ihrer Eigenbewegung Reklaniebilder beliebiger Art, Reklametexte o. dgl. projiziert werden. Enthalten diese Bilder Farbenmuster, so liegt unter anderein auch die Möglichkeit vor, bei der Proj ektion auch die Gebilde selbst zu mustern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i', Verfahren zum Vorführen von textilen Flüchengebilden, Kleidern o. dgl. zur Schaustellung, dadurch gekennzeichnet, daß die textilen Flächengebilde während ihrer Schaustellung mittelbar eine sich wiederholende, ununterbrochene oder unterbrochene Eigenbewegung erfahren, bei der sie in gewellte und gefaltete Lagen gelangen und gleichzeitig einer gnunterbrochenen oder unterbrochenen, gleichartigen oder verschiedenartigen Beleuchtung ausgesetzt werden. q- Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf die textilen Flächeng##ilde-während ihrerEigenbewegung el Reklamebilder projiziert werden.
DEA52294D 1927-10-25 1927-10-25 Verfahren zum Vorfuehren von textilen Flaechengebilden, Kleidern o. dgl. zur Schaustellung Expired DE470692C (de)

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