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Schalldämpfendes Gehäuse für Schreibmaschinen Gehäuse für Schreibmaschinen,
die dadurch schalldämpfend gemacht werden sollten, daß sie im Innern mit einem schalldämpfenden
Material ausgekleidet sind, sind an sich bekannt. Es hat sich aber herausgestellt,
daß eine derartige Ausfütterung für die sichere Schalldämpfung nicht genügt. Schon
die kastenartige Ausbildung der Gehäuse mit einem festen Boden war dem Zweck hinderlich.
da durch diese Ausbildung das Gehäuse inehr-oder weniger als Resonanzkörper wirkt.
Um diesem Übelstande abzuhelfen, kommt zwar ein allseitig mit schalldämpfendem Material
ausgefüttertes Gehäuse in Anwendung, aber dieses Gehäuse ist unten offen und ruht
auf der üblichen Filzunterlage, mit der es unmittelbar befestigt ist, wobei im Innern
des Gehäuses für die Maschine Führungsstücke derart angebracht sind, daß beim Anheben
des Gehäuses mit der Maschine letztere von den Führungsstücken aufgefangen wird
und sich somit eine Entlastung der Filztinterlage ergibt. Des weiteren werden die
zum Durchlassen von nach außen ragenden Hebeln erforderlichen Schlitze erfindungsgemäß
an ihren Rändern mit blattgelenkartig befestigten und leicht eindrückbaren Schläuchen
versehen, welche einander berührend den Schlitz wie Lippen abschließen und den bei
geringem Bewegungswiderstand längs des Schlitzes bewegten Hebel am jeweiligen Ort
unter Anschmiegung an seinem Querschnitt umschließen. Es ist zwar bekannt, auch
die Schlitzränder mit nachgiebigem Stoff zu bedecken, womit aber ein vollkommener
Abschluß des Schlitzes bei geringstem Bewegungswiderstand für den Hebel nicht zu
erreichen ist. Schließlich wird das Gehäuse zweckmäßig so eingerichtet, daß die
Maschine in gekippter Haltung von oben in das Gehäuse eingeführt werden kann, wobei
der die Tastatur tragende Teil von innen durch die untere öffnung herausbewegt werden
kann, bis die Maschine in waagerechter Lage auf dem Boden steht. Zu diesem Zweck
wird der obere Teil deckelartig ausgebildet. Der Dekkel des Gehäuses steht unter
der Wirkung einer Feder, welche die Öffnung erleichtert.
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Abb. z ist eine schaubildliche Ansicht des schalldämpfenden Gehäuses
in geschlossenem Zustande.
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Abb.2 zeigt das Gehäuse in geöffnetem Zustande.
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Abb. 3 ist ein Schnitt durch das Gehäuse. Abb. 4 stellt den Schlitten
und die Bedienungshebel daran in Draufsicht dar.
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Abb. 5 ist ein Schnitt durch das Gehäuse und veranschaulicht, wie
die Maschine in das Gehäuse eingesetzt wird.
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Abb.6 ist ein Schnitt durch den rechten Teil des Gehäuses und zeigt
neben anderen ':Merkmalen die Lagereinrichtungen für die Maschine.
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Abb. 7 ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht des rechten Teiles
des Gehäuses. Abb. 8 ist eine schaubildliche Ansicht der lösbaren Platte an der
Vorderseite der Maschine.
Das schallsichere Gehäuse besteht aus
einem Bodenteil 30 und einem bei 32 an ersterem angelenkten Deckelteil 31.
Der Bodenteil besitzt eine hintere Wand 35, Seitenwände 36 und eine Vorderwand 37.
Um die Bedienung der Tasten von der Außenseite des Gehäuses aus zu ermöglichen,
besitzt die Vorderwand 37 eine im wesentlichen rechteckige Öffnung 38, durch welche
der vordere Vorsprung 1a der Maschine derart hindurchgeht, daß die Tasten 13 frei
liegen. Um den Buchstabenvorschub des Schlittens innerhalb des Gehäuses zu ermöglichen
und einen Raum zu schaffen für das Papier, welches an der Hinterseite der Papierführung
herabhängt und sich zusammen mit dem Schlitten bewegt, ist der Bodenteil des Gehäuses
an seinem Grunde etwas breiter als die Maschine und erweitert sich dann, wie aus
Abb. 2 ersichtlich, nach oben und den Seiten hin bis zur vollen Breite des Deckelteiles.
In diesem kann sich also der Schlitten längs seiner ganzen Bahn bewegen. An jeder
Seite der öffnung 38 in der Vorderwand des Bodenteiles 3o des Gehäuses liegt ein
Wandteil 40 von etwa Dreieckquerschnitt. Oberhalb der öffnung 38 besitzt die Vorderwand
37 die Form eines Streifens 41, welcher bei 42 (Abb. 3) nach vorn etwas herausgebog-en
und dann bei 43 senkrecht nach oben gerichtet ist. Unterhalb der Öffnung 38 in der
Vorderwand des Bodenteiles besitzt die Wandung gleichfalls die Form eines horizontalen
Streifens 44, der gleichfalls gerade unterhalb des Bodens der Maschine nach vorwärts
herausgebogen ist. Eine mit dem Bodenteil 3o aus einem Stück bestehende Wulst 45
erstreckt sich rund um den Grund des ersteren und dient als Verstärkungsrippe. Da
diese Wulst 45 an der Außenseite liegt, dient sie gleichzeitig zur Verzierung. An
jedem der vorderen Gehäuseteile 40 ist ein Futterstück 47 aus Filz oder einem anderen
schalldämpfenden Material angebracht. Diese Futterstücke 47 (Abb.5) passen sich
der Form der Seitenteile 40 an und sind an ihren aufwärts gekrümmten seitlichen
Kanten 17, wie aus Abb. 6 ersichtlich, abgeschrägt, um eine gute Stoßfuge zusammen
mit den anderen Futterstücken 48 für die Seitenwände des Bodenteiles zu bilden.
Die nach vorwärts abgeschrägten Kanten der Futterstücke 48 halten also die vorderen
Filzstücke 47 an ihren Außenkanten fest. Um die Filzstücke 47 an den Kanten der
Öffnung 38 festzuhalten, ist ein senkrechter Metallstreifen 49 (Abb. 6) an der Innenseite
jedes der Seitenteile 40 vorgesehen. Diese Streifen sind bei 46 vernietet, verschweißt,
verlötet oder auf andere Weise an den Teilen 4o in geeigneter Weise befestigt und
sind mit Gewindelöchern zur Aufnahme von Schrauben 18 ausgestattet, die durch die
Filzstücke 47 von deren Innenseite aus hindurchgesteckt sind. Diese Streifen 49
dienen auch als Verstärkungen für die Vorderwand an der Öffnung 38. Zur Befestigung
der Filzstücke 47 an den Gehäusevorderteilen .4o, und zwar an den oberen Kanten,
ist ein Streifen 52 (Abb. 3) vorgesehen, welcher sich über die Öffnung 38 quer über
die Vorderfront des Bodenteiles erstreckt und der zwischen sich und der Vorderwand
des Gehäusebodenteiles die Filzstücke 47 festhält. Durch den Streifen 52 und die
Futterstücke 47 gehen Schrauben 53 hindurch, die in die Wand des Gehäuses geschraubt
werden können. Ein Filzstreifen 54 wird gleichfalls an seiner oberen Kante in ähnlicher
Weise durch andere Schrauben 53 zwischen dem Streifen 5a und der Vorderwand des
Gehäuses, oberhalb der Öffnung 38, festgehalten. Die unteren Kanten der Futterstücke
47 überlappen die verstärkte untere Vorderkante 45 des Gehäuses und sind an derselben
durch Schrauben 22 befestigt, welche durch diese Futterstücke von der Innenseite
aus hindurchgehen und in die mit einem Wulst versehene Gehäusekante eingeschraubt
sind. Die Wulst ergibt eine solche Einschraubtiefe, daß eine sichere Befestigung
gewährleistet ist.
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Unterhalb der Öffnung 38 ist die Vorderwand des Gehäuses mit einem
Filzstreifen 55 ausgekleidet, dessen untere Kante mit der verstärkten und mit einer
Wulst versehenen unteren Kante 45 des Gehäuses durch andere Schrauben 22 verbunden
ist. Die Oberkante dieses Filzstreifens ragt etwas über die untere Kante des vorderen
Gehäusestreifens 44 unterhalb der Öffnung 38 hinaus. Um die Bewegung der die Leertaste
tragenden Hebel 87 und des Umschalthebels 94 für die Schreiblagen zu gestatten sowie
die Seitenrahmenstücke 163 der Maschine aufzunehmen, ist der Vorderteil 44 des Gehäuses
unterhalb der Öffnung 38 bei 87a, 94a und 163a geschlitzt. Das entsprechende Futterstück
45 besitzt gleichfalls Schlitze oder Einschnitte, die mit den Schlitzen 87a, 94a
und 163a übereinstimmen. Zwischen den Schlitzen gehen Schrauben 58 durch den Streifen
55 hindurch bis in dieVorderwand des Gehäuses, um den Futterstreifen 55 an seinem
Platze zu halten. Die obere Kante 5511 des vorderen unteren Futterstreifens 55 ist
oberhalb des vorderen unteren Gehäuseteiles 44 frei und biegsam, so daß, wenn die
Maschine eingesetzt ist, diese biegsame Kante 55a durch die Stange 1g des Umschalters
für die Schreiblagen niedergedrückt wird (Abb. 3) und einen harten Aufschlag dieser
Stange verhindert. Zwischen den vorderen Füßen der Maschine ist ein schalldämpfender
Filzstreifen 26 -angeordnet. Dieser
Streifen 26 erstreckt sich
von der Grundfläche nach oben bis zu einer Stelle, wo er etwas die kammartige Führungsplatte
6o (Abb. 3 und 7) überragt und so den Austritt des Schalles unterhalb der Tastatur
verhindert.
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Der Abschluß zwischen der unteren Kante des oberen Gehäusestreifens
41 und- der gekrümmten öffnung in der Vorderplatte der Maschine wird gemäß der Erfindung
durch eine Platte 61 bewirkt, welche lösbar derart befestigt ist, daß sie zwischen
die Vorderwand des Gehäuses und die übliche, an dem Maschinenrahmen io durch Schrauben
62 befestigte Vorderplatte 63 der Maschine eingeführt werden kann.
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Die Platte 61 hat eine gekrümmte untere Kante 63a (Abb. 7), welche,
wenn die Platte 61 an ihrem Platze ist, die obere gekrümmte Platte 63b der Vorderplatte
63 der Maschine überlappt. Um die Platte 61 an der Maschine anzubringen, besitzt
ihre obere Kante zwei Augen oder Finger 65, welche sich gegen die obere Kante der
Maschinenvorderplatte 63 legen. Wenn die Maschine in das Gehäuse eingesetzt ist,
liegt der untere Teil der lösbaren Platte 61 gegen die Innenseite des Filzstreifens
54 über der öffnung 38 in der Gehäusevorderplatte. Die Platte 61 ist auch mit einem
hakenartigen Ansatz 65a versehen, welcher hinter die Vorderplatte 63 greift, um
die unteren Enden der lösbaren Platte 61 gegen die Vorderplatte 63 zu halten. Ein
Filzstreifen 67,"der an der Innenseite der lösbaren Platte 61 durch ein Blech 67a
befestigt ist, dient als Schalldämpfer- dafür. Dieser Filzstreifen 67 besitzt im
wesentlichen die Gestalt der Platte 61 und ist an seiner unteren gekrümmten Kante
verjüngt, um Raum zu schaffen für die Typenträger am vorderen Ende der Typenhebel
28. Die Vorderplatte 63 der Maschine besitzt ein an ihrer Hinterfläche befestigtes
Futterstück 63c, so daß die ganze Vorderseite der Maschine an der Öffnung 38 des
Gehäuses vollkommen schallsicher abgeschlossen ist.
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Um ein gutes, schalldämpfendes Widerlager für die vorderen Eckpfosten
68a der Schreibmaschine zu schaffen, wenn diese in das Gehäuse eingesetzt ist, ist
(Abb. 6) eine besonders dicke Futterlage an den Seitenkanten der Öffnung
39 vorgesehen. Diese Ausfütterung wird gebildet durch zwei eng aneinanderliegende
Futterstreifen 69 zwischen den Futterstücken 47 und den vorderen Teilen 4o des Gehäusebodenteiles.
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An den unteren Kanten des Gehäusevorderteiles sind zwei mit diesem
aus einem Stück gegossene Augen 70 mit Vertiefungen 71 vorgesehen, welche
die vorderen Füße i i der Maschine aufnehmen und sie in die richtige Lage bringen.
Sind die Füße der Maschine in diese eingelegt, so ist damit gleichzeitig die richtige
Lage der Vorderplatte der Maschine, die alsdann gegen die Vorderwand der Maschine
anstößt, gesichert.
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An der mit einem Wulst versehenen unteren Kante 45 ist durch Schrauben
75 die übliche Filzunterlage 74 an den vorderen, seitlichen und hinteren Teilen
des Gehäuses befestigt. Die Hinterwand 35 des Gehäusebodens wird vorzugsweise von
einem einzigen Futterstück 76 gebildet, und die Endwandungen 36 des Gehäusebodenteiles
sind, wie bereits bemerkt, mit Futterstücken 48, die gleichfalls vorzugsweise je
aus einem Stück bestehen, ausgekleidet. Es wurde bereits bemerkt, daß die seitlichen
Futterstücke 48 an denjenigen Stellen abgeschrägt sind, wo sie gegen die vorderen
Futterstücke stoßen, so daß beide sich gegenseitig an ihren Kanten festhalten. Die
seitlichen Futterstücke 48 und die hinteren Futterstücke 76 sind gleichfalls an
ihren Stoßkanten zu demselben Zwecke abgeschrägt. Die Futterstücke halten sich also,
ausgenommen an ihren oberen und unteren Kanten, gegenseitig fest.
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In dem gewulsteten Rand der Seiten- und Hinterwände des Gehäuses sind
Schrauben 77, die durch das Futtermaterial von dessen Innenseite aus hindurchgehen,
eingeschraubt, um die seitlichen und hinteren Futterstücke 48 und 76 an ihren unteren
Kanten festzuhalten. Ein Metallstreifen 79 erstreckt sich längs der oberen
Kante des hinteren Futterstückes 76 an dessen innerer Fläche, und Schrauben 8o,
die durch den Streifen 79 und das Futterstück 76 hindurchgehen, sind in das
Gehäuse eingeschraubt, um das hintere Futterstück 76 an seiner unteren Kante festzuhalten.
Ähnliche Metallstreifen 81 und Schrauben 82 halten die oberen Kanten der Seiten-
oder Endfutterstücke des Gehäusebodenteiles fest.
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Der Gehäusedeckel besitzt hinten und in einer gewissen Entfernung
über seiner Oberseite ein schalldämpfendes Futterstück 88, welches an seiner unteren
Kante durch Schrauben 8g gehalten wird, die durch dasselbe hindurchgehen und in
die Wandung des Deckels eingeschraubt sind. Der Deckelteil ist hinten und da, wo
er über den Schreibmaschinenschlitten reicht, mit einem weichen, inneren Belag go
versehen, so daß das Papier, welches von der Schreibwalze abläuft, nicht hängenbleibt
und durch die Berührung mit dem Filzstreifen zerknittert wird. Die Schrauben
89, welche zur Befestigung des Futters 88 an dessen unterer Kante dienen,
sind gleichzeitig dazu bestimmt, die untere Kante des Belags go festzuhalten. Letzterer
erstreckt sich etwas unter die Oberkante des
Gehäusebodenteiles,
um zu verhindern, daß sich das Papier zwischen Deckel- und Bodenteil fängt.
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Eine große rechtwinklige C)ffnung 9i in der vorderen Oberwand des-
Deckels dient - als Fenster, durch welches das Schreiben beobachtet werden kann.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist der Deckel rund uind die Kanten dieser
öffnung durch eine herabhängende Rippe 92, die mit dem Deckel aus einem Stück gegossen
ist, verstärkt. Diese Rippe dient als Rahmen für eine durchsichtige Scheibe
93, welche aus schwerem Glas sein kann. Ein die Öffnung 91 umgrenzender Flansch
bildet als Teil . des Deckelgußstückes eine Schulter mit der Rippe 92 und dient
als Fassung für die Scheibe 93. Zwischen der Scheibe 93 und ihrer Fassung 86 liegt
ein Streifen 95 von geeignetem, stoßaufnehmendem Material, z. B. Leder. Bei 97 sind
an die Rippe 92 innerhalb des Deckels zwei Metallstreifen 96, jeder an einem Ende
des -Fensters, verschraubt (Abb.7). Diese überdecken die Endkanten der Scheibe und
halten letztere fest. Das stoßaufnehmende Material 95 liegt rund um die Enden der
Scheibe und, wie bei 98, zwischen der Scheibe und dem Haltestreifen 96. Das Deckelfutterstück
88 stößt gegen die Rippe 92 hinter dem Fenster. Der Belag go ist an seiner vorderen
Kante bei 98a an der Rippe 92 verschraubt und hält so das Futter 88 an denjenigen
Stellen fest, wo letzteres gegen die Rückseite des Fensterrahmens stößt.
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Die Enden oder Seitenflächen des Deckels sind mit schalldämpfenden
Futterstücken 88a ausgestattet, welche mit dem Futterstück 88 fortlaufend ausgebildet
sein können, ausgenommen dort, wo sie für Formgebungszwecke ausgeschnitten sind.
Die unteren Kanten der seitlichen Futterstücke-88a des Deckels werden durch Metallstreifen
g9 festgehalten, welche sich längs derselben von einem Punkt nahe der Vorderseite
des Gehäusedeckels bis nach dessen Rückseite erstrecken und gegen die Futterstücke
88a an der Innenfläche desselben anliegen. Andere Streifen 9g; die parallel zu den
Streifen 9g verlaufen, sind an den inneren Flächen der Seitenteile des Deckels vernietet.
Schrauben ioo gehen durch die Streifen g9 und -durch die Futterstücke 88a hindurch
und sind in die Streifen gga eingeschraubt, indem sie so die Futterstücke 88a festhalten.
Um den Gehäusedeckel an dessen Teilen ioi an den Seiten des Fensters schallsicher
zu machen, sind die seitlichen Futterstücke 8811 mit Ohren oder Lappen io2 versehen,
welche über die oberen Teile der Stücke 8811 gelegt sind, um der Linie des Deckels
bis nach der Rippe 92 an den Seiten des Fensters zu folgen. Die Kanten dieser Ohren
oder Lappen rot sind dort, wo sie gegen die Rippe 92 stoßen, durch die Streifen
96 festgehalten, die ihrerseits die Scheibe festhalten (Abb.7). ' An seiner Vorderkante
ist der Deckelteil nach abwärts abgesetzt und endigt in einer Wulst oder einer Verbreiterung
io4, welche sich in horizontaler Richtung über die volle Breite des Deckels längs
der Vorderseite des Gehäuses erstreckt. Diese Wulst 104 dient als Verstärkung für
den Deckel und gleichzeitig als Sitz für das obere zweier Kissen. Diese Kissen werden
von Röhren zog aus Gummi oder anderem nachgiebigen, biegsamen Material gebildet
und werden j ede in der Falte eines Streifens iio aus biegsamem Material, z. B.
Filz, gehalten. Die Enden i i i der Streifen i io sind zusammengelegt und werden
zwischen der Abbiegung 103 des Deckels und einem Metallstreifen i 12 festgehalten.
Die innere Fläche der Wulst 104 ist bei io6 entsprechend der Krümmung des Kissens
gestaltet, und der Streifen i 12 ist gleichfalls bei 113 gekrümmt; so daß er sich
der Krümmung des Kissens anpaßt. Ein Metallstreifen 114 legt sich gegen den flachen
Teil des Streifens 112 und verläuft längs dieses. In die gewulstete Umbiegung 103
des Deckels sind Schrauben i 15 eingeführt, durch die die Metallstreifen 11.2 und
114 und die Enden der Filzstreifen i io der Kissen hindurchgehen und so das obere
Kissen festhalten (Abb. 3). Die oberen und unteren Kissen iog stehen miteinander
in Berührung, um den Austritt des Schalles zu verhindern. Da die Kissen nachgiebig
sind, gestatten sie die Bewegung der zwischen ihnen heraustretenden Hebel und damit
des Schlittens.
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Das untere Kissen i og ist in ähnlicher Weise wie das obere Kissen
angeordnet. Eine Verstärkungswulst oder Verbreiterung i 16 in dem Gußstück des Gehäusebodenteiles
erstreckt sich in horizontaler Richtung längs der Oberkante der Vorderwand 43 des
Gehäusebodenteiles. Seine obere Hinterkante ist wie das untere Kissen gekrümmt.
Ein dem Metallstreifen 112 ähnlicher Streifen 118 legt sich gegen die zusammenstoßenden
Kanten i i i des Kissenumhüllungsstückes i io und ist nach hinten gebogen, um sich
der Form des Kissens anzupassen: Auf diese Weise wird durch die Wulst i 16 und den
Streifen i 18 ein Halteorgan gebildet. Ein flacher Metallstreifen 83 legt sich gegen
die Hinterfläche des Streifens 118, und die Schrauben 53, welche die Oberkanten
der vorderen Futterstücke festhalten,' gehen durch die Streifen 118 und 83 hindurch,
um das Kissen festzuhalten.
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An den Seiten, des Gehäuses wird der Deckel in geschlossenem Zustande
durch die
Futterstücke gestützt, d. h. die untere Kanten der seitlichen
Futterstücke 88a des Gehäusedeckels ruhen auf den oberen Kanten der seitlichen Futterstücke
48 des Gehäusebodenteiles. An seiner Vorderseite ruht der Deckel auf dem unteren
Kissen 1o9. Das Gewicht des Deckels bewirkt eine schallsichere Verbindung zwischen
den gegeneinanderstoßenden Kanten des Filzes.. Gewünschtenfalls kann naturgemäß
das Metall des Bodenteiles auch -so gestaltet sein, daß es Auflager für den Deckel
ergibt. Wenn aber die Futterstücke von genügender Dicke und richtig befestigt sind,
ist das im allgemeinen nicht notwendig.
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Um die gegeneinanderstoßenden Seitenstücke des Filzes und die Fugen
zu schützen sowie um das Aussehen des Gehäuses zu verbessern, überlappen die Seitenwandungen
des Deckels, wie bei 84 angedeutet, die oberen Seitenkanten des-- Gehäusebodenteiles,
wenn der Deckel geschlossen ist. Diese Überlappungen 84 sind etwas nach außen gebogen,
so daß sie mit dem Gehäusebodenteil nicht in Berührung treten. Damit die Enden der
Kissen iog verdeckt werden, erstrecken sich die Seitenwandungen des Deckels bis
über die Kissen und besitzen Ohren 85 (Abb. r und 2). welche sich eine gewisse Entfernung
über die Kissen an deren Vorderseite legen. Die Rippe 116 an der oberen Vorderkante
des Gehäusebodenteiles ist dort, wo die Ohren 85 die Vorderseite des Gehäusebodenteiles
überlappen, unterbrochen, so daß sie nicht mit den Ohren beim Schließen des Gehäuses
zusammentreffen.
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Der Deckel wird in seiner Offenlage gehalten und seine Öffnungsbewegung
erleichtert durch zwei Vorrichtungen (Abb. 5), von denen je eine an jeder Seite
des Gehäuses angeordnet ist. Jede dieser Vorrichtungen besteht aus einer Stange
i 1g, die bei 12o -an einem an der Innenseite der Deckelendplatte befestigten Halter
121 angelenkt ist. Die Halter 121 besitzen Abbiegungen 122, die durch Einschnitte
in den Deckelfutterstücken 88a hindurchgehen. Die Stangen r 19 gleiten in Zylindern
123 (Abb. 3, 5 und 7), welche mit Augen 125 bei 124 an Haltern 126 angelenkt sind.
Die Halter 126 sind an den Seitenplatten des Gehäusebodenteiles befestigt und ragen
durch Schlitze in den Futterstücken 48 an den Stirnseiten des Gehäusebodenteiles
heraus. Innerhalb der Zylinder 123 sind die Stangen iig mit Platten oder Kolben
127a versehen, gegen welche sich das Ende einer Spiralfeder 127 legt. Das andere
Ende dieser Feder stützt sich gegen das untere, vordere Ende des Zylinders. Wenn
der Deckel geschlossen ist, ist die Feder zusammengedrückt. Sobald der Deckel gelüftet
wird, ist der-Druck der Feder auf den Kolben r27a bestrebt,. den Deckel nach aufwärts
und rückwärts zu bewegen. Dadurch wird die öffnungsbewegung erleichtert. Gleichfalls
innerhalb der Zylinder 123 ist noch eine Feder 12.8 angeordnet, die als Puffer
und zur Minderung der Stöße bei zu heftiger öffnüng des Deckels dient. Die Federn
128 liegen zwischen den Kolben 127a und Kappen 129 an den hinteren Enden der Zylinder.
Wie aus Abb. 5 ersichtlich, sind die Kappen 129 abgesetzt und legen sich gegen die
Zylinderenden. Sie passen mit Ringflanschen 13o in die Zylinder. Schrauben i 3oa
hatten die Kappen am Zylinder fest, Die Ringflanschen an den Kappen sind von solcher
Größe, daß sie zwischen sich und den Kolben und Stangen 1 1g einen Raum für die
Federn 128 frei lassen. Die Kolben ia7a sind vorzugsweise gleichfalls muldenförmig
ausgebildet, um die Federn i28 aufzunehmen. Im Gegensatz zu den Federn 127 stehen
die Federn 128 nicht unter Druck, wenn der Deckel geschlossen ist. Sobald sich aber
die Stangen 1 1g mit den Kolben 127a bei der Öffnung des Deckels nach rückwärts
bewegen, werden die Federn 12,8 zusammengepreßt und wirken so als Puffer. Der Deckel
kann mit Hilfe eines Handgriffes 5o, der an den Vorderteil io5 angeschraubt ist,
geöffnet und geschlossen werden.
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Zur Erzeugung einer Zusatzkraft für die Rückführung des durch die
Polsterung gebremsten Zeilenschalthebels, die groß genug ist, um die Reibung, die
durch die nachgiebigen Kissen iog auf den Hebel ausgeübt wird, zu überwinden, ist
nach der Erfindung (Abb. q.) eine Hilfsfeder 133 vorgesehen, welche die normale,
nicht dargestellte Rückführungsfeder für den Zeilenschalthebel in ihrer Wirkung
unterstützt. Die Zeilenschaltung erfolgt mittels eines Winkelhebels 23, 135, der
bei 134 an dem Schlittenrahmen angelenkt ist und dessen einer Arm 135 sich gegen
das Ende eines Schiebers 136 legt, der seinerseits die Zeilenschaltklinke bewegt.
-Die Feder 133 ist am einen Ende dieses Antriebsarmes 135 für den Schieber und am
anderen Ende an einem Ansatz 138 an der Vorderschiene 139 des Schlittenrahmens -befestigt.
Ein Ansatz 14o an derselben Schiene des Schlittenrahmens begrenzt den Rückwärtshub
des .Zeilenschalthebels, und eine Platte 141 ist an dem Ansatz 138 und 140 mittels
Schrauben 142, befestigt, um den Zeilenschalthebel zu überdecken.
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Der Schlitten wird durch ein Zahnrad 144 angetrieben, welches in eine
Zahnstange t¢5 am Schlitten eingreift (Abb.3). Die Zahnstange 145 kann in und außer
Eingriff mit dem Antriebszahnrade 14¢ gebracht werden, und sie kann außerdem außer
Eingriff gebracht
werden, wenn der Schlitten ausgelöst werden soll.
Ein bei 147 angelenkter Hebel 146 trägt die Zahnstange 145, so daß, wenn der Vorderarm
148 des Hebels 146 niedergedrückt wird, der Schlitten ausgelöst wird. Gewöhnlich
trägt der Arm 148 einen Handgriff 149, der zur Bedienung des Hebels 146 dient.
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Damit nun der Auslösehebel 146 für den Schlitten von außerhalb des
Gehäuses aus bedient werden kann, ist gemäß der Erfindung (Abb. 2, 3 und 4) ein
anderer Hebel 150 vorgesehen, der bei 151 indirekt an die vordere Schlittenschiene
139 angelenkt sein kann. Der vordere Arm 152 des Hebels i 5o ist nach abwärts
gebogen und ragt alsdann nach vorwärts zwischen den Kissen i o9 hindurch. Er trägt
an seinem Außenende das Fingerstück 25, und der Hebel 150 schwingt seitlich
um seinen Drehzapfen 151. Der innere Arm 154. des Hebels i5o ist bei 155 gegabelt
und umfaßt hier die senkrechte Abbiegung 156 des Hebels 146. Die Bewegung
des Fingerstücks 25 nach links dreht den Arm 148 des Hebels 146 um den Drehpunkt
147 und bringt dadurch die Zahnstange 145 außer Eingriff mit dem Zahnrad 144, auf
diese Weise den Schlitten-auslösend. Die Gabel 155 des Hebels 150 besitzt den notwendigen
Spielraum, um die seitliche Bewegung des Hebels i5o in die senkrechte Bewegung des
Hebels 146 überzuführen.
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Der Auslösehebel 150 für den Schlitten ist nicht direkt an dem Schreibmaschinenschlitten
befestigt, sondern an einem Arm 157 angelenkt, welcher die Fingerfläche 24 für die
Rückführung des Schlittens trägt. Der Schlittenrückführungsarm 157 ist selbst an
der vorderen Schlittenschiene 139 befestigt und, wie der Auslösehebel i 5o, nach
abwärts gebogen und dann zwischen den Kissen io9 nach außen geführt. Die Fingerflächen
24 und 25 an dem Rückführungsarm und dem Auslösehebel liegen nebeneinander, so daß
der Rückführungsarm von dem Daumen und der Auslösehebel durch den Zeigefinger erfaßt
und der Auslösehebel gegen den Rückführungsarm gedrückt werden kann. Auf diese Weise
ist es möglich, daß der Benutzer den Schlitten mit dem Zeigefinger auslösen und
die Rückführung des Schlittens, während dieser ausgelöst gehalten wird, durch. Anlegung
des Daumens an den Rückführungsarm bewirken kann. Durch einfache Entfernung der
Schraube 151 kann der Hilfsauslösehebet iSo gelöst werden, wonach die Schlittenauslösung
in der üblichen Weise mittels der Fingerfläche 149 bei Nichtverwendung des Gehäuses
bewirkt werden kann. Der Rückführungsarm 157 ist auch besonders für die Benutzung
in Verbindung mit einem Gehäuse ausgebildet. Er kann gleichfalls bei Bedarf entfernt
werden. Die Platte i69, an der der Arm 157 ausgebildet ist, wird an der Schiene
139 (Abb. 3) durch ein Zungenstück 170 gehalten, welches seinerseits durch
Schrauben 151 und 171 mit der Platte 169 verbunden und so abgesetzt ist, daß es
unter die Schiene 139 greifen kann. Schrauben z72 erhöhen die Befestigung
der Platte 169 an der Schiene 139. Durch Entfernung der Schrauben 151 und
171 können die Platte 169, der Arm 157 und der Hebel i5o entfernt werden.
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An den Hinter- und Seitenwänden des Gehäusebodenteiles (Abb. i und
6) ist ein Winkel 16o aus Metallblech befestigt, dessen Schenkel durch Einschnitte
in den Futterstücken 76 und 48 hindurchragen. Dieser Winkel ist mit einer Ausbiegung
161 ausgestattet, die zur Aufnahme der hinteren Füße i i der Schreibmaschine dient.
Die Schreibmaschine wird in das Gehäuse in der in Abb.5 angedeuteten Weise eingesetzt,
d. h. sie wird mit der Vorderseite so gesenkt, daß ihr vorspringender Teil 12 durch
die Öffnung 38 in der Vorderwand des Gehäusebodenteiles hindurchgesteckt werden
kann, und darauf mit ihrem Hinterteil gesenkt, wobei gleichzeitig der vordere, vorspringende
Teil 1:2 so gedreht wird, daß die hinteren Füße ii der Schreibmaschine in die Ausbiegungen
161 der Stützstreifen i 6o und die Vorderfüße ii in die Aussparungen 71 eintreten.
Die Ausbiegungen 161 liegen so, daß die vordere Platte der Maschine gegen die Innenfläche
der Gehäusevorderplatte stößt. Nachdem so die Maschine in das Gehäuse eingeführt
ist, werden ihre beiden Seitenplatten 163 in die Schlitze 164 in demjenigen Teil
44 der Vorderwand des Gehäuses eingeführt, welcher unterhalb der Öffnung 38 liegt.,
Das Gewicht der Maschine wird von den vorderen und hinteren Füßen ii aufgenommen.
Wenn die Maschine in das Gehäuse eingesetzt ist und dieses angehoben wird, gestattet
die Biegsamkeit der Filzbodenplatte 74 der Maschine, sich leicht in ihrem Gehäuse
festzusetzen, bis die Absätze 165 an den hinteren Füßen der Maschine sich auf die
Oberkante der Stützstreifen 16o legen und die unteren Kanten 166 der Seitenplatten
der Maschine auf dem Boden der Schlitze 164 in der Vorderplatte des Gehäusebodenteiles
aufruhen. Das metallene Rahmenwerk des Gehäuses entlastet dann das Bodenstück 74
vollkommen von dem Gewicht der Maschine, und das Gehäuse kann, wenn die Maschine
in dieser Lage ist, mit der Maschine als Ganzes fortbewegt werden.
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Wie ersichtlich, liegen die Zeilenbegrenzungsanschläge 175 (Abb. 3)
so, daß sie leicht bedient werden können, wenn der
Deckel gelüftet
ist. Der Zweifarbenschalthebel 176 sowie der Auslösehebel für die Zeilenbegrenzer
ragen aus der öffnung 38 in der Vorderseite des Gehäuses hervor und können ohne
Lüftung des Deckels bedient werden.