DE46798C - Maschine zum Zerschneiden und Bohren von Eisenbahnschienen - Google Patents

Maschine zum Zerschneiden und Bohren von Eisenbahnschienen

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DE46798C
DE46798C DENDAT46798D DE46798DA DE46798C DE 46798 C DE46798 C DE 46798C DE NDAT46798 D DENDAT46798 D DE NDAT46798D DE 46798D A DE46798D A DE 46798DA DE 46798 C DE46798 C DE 46798C
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cutting
saw
drill
drilling
machine
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DENDAT46798D
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E. N. HiGLEY in Sommersworth, New-Hampshire, V. St. A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23D47/005Vibration-damping
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23D47/12Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of drives for circular saw blades
    • B23D47/123Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of drives for circular saw blades acting on the disc of the saw blade

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Maschinen zum Zerschneiden und Bohren von Eisenbahnschienen und bezweckt, die Kraft auf die Kreissäge oder ein anderes Schneidwerkzeug in einer wirksameren Weise als bisher zu übertragen. Es soll hierdurch ;eine mehr gleichmäfsige Bewegung des Schneidwerkzeuges gesichert und die erforderliche Betriebskraft möglichst verringert werden. Die Erfindung umfafst somit mehrere mechanische Vorrichtungen, welche im Zusammenhang mit einander wirken.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 2 ein Horizontalschnitt durch einen Theil des Schneidwerkzeuges und die dasselbe treibenden Räder, Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine. In Fig. 4 sind Theile der Transportirvorrichtung dargestellt, während Fig. 5 im' Verticalschnitt den Bohrer und die mit demselben verbundenen Theile zeigt. In Fig. 6 sind Theile der Transportirvorrichtung im Schnitt und in Fig. 7 dieselben in Endansicht in vergröfsertem Maisstabe dargestellt. Fig. 8 ist ein Horizontalschnitt nach Linie' x-x, Fig. 3, Fig. 9 eine Abänderung.
In den Zeichnungen ist A das Gestell der Maschine, dessen unterer Theil gabelförmig gestaltet ist, damit er die zu bearbeitende Schiene B umspannt, welche mittelst Druckschraube b und Zwischenstückes c fest eingespannt werden kann, wobei das Zwischenstück gegen den Steg der Schiene sich anlegt, Fig. 5. An den oberen Theil des Gestelles A ist mittelst des Bolzens α ein schwingender Arm C von der aus Fig. 1 und 3 ersichtlichen Form angelenkt. Dieser Arm trägt eine Kreissäge D, an deren Stelle irgend ein anderes geeignetes Schneidwerkzeug treten kann. 'Dasselbe ist am Umfange vortheilhaft etwas stärker als nach der Mitte zu, damit es sich frei schneidet. An dem unteren Ende des Armes C ist die Gabel G mittelst des Zapfens 12 angelenkt, in welchen die Säge hineinreicht, wie es Fig. 8 zeigt. 'Die Gabel ist ungefähr rechtwinklig zu dem unteren Theil des Rahmens C gerichtet. Mit dem entgegengesetzten Ende der Gabel G ist die Spindel H der Transportirvorrichtung verbunden, deren freies Ende durch eine Oeffnung e, Fig. 6, hindurchreicht, welche in dem Ende des Armes / ihren Platz findet, der von dem Gestell A nach hinten gerichtet ist. Der Durchmesser der Oeffnung e ist etwas gröfser als derjenige der Spindel H, damit dieselbe sich ungehindert in der ersteren bewegen kann, wenn sie beim Schwingen des Armes C mehr oder weniger zu der Achse der Bohrung geneigt liegt. In einer Aussparung am äufseren Ende des Armes / ist eine Nabe angeordnet, auf deren Umfang ein Schraubenrad K aufgeschoben ist, wobei die Mitte der Nabe derart ausgespart ist, dafs ein Rechteck/ entsteht, in welches die Mutter eingesetzt ist, welche, mit der Spindel H zusammen arbeitend, bei ihrer Drehung mittelst der Schneckenrad-Übersetzung die Längsverschiebung der Spindel hervorruft. Die Mutter g hat in der Aussparung f oben und unten etwas Spielraum,
Fig. 6 und 7 ; sie wird mittelst der Ueberwurfmutter h am Verschieben gegen die Nabe verhindert. Die inneren und äufseren Enden der Mutter g sind kugelförmig abgerundet, damit letztere entsprechend der veränderlichen Lage der Spindel H gegen den Arm um eine horizontale Achse schwingen kann. Das Schneckenrad K wird durch eine Schnecke L angetrieben, Fig. 1 und 4, die auf die Welle k geschoben ist, welche von den Lagern am äufseren Ende des Armes / getragen wird, und auf deren freies Ende eine Kettenscheibe m aufgekeilt ist. Mittelst der Kette η wird die Scheibe von der Doppelscheibe ρ angetrieben, welche unverdrehbar auf dem durch den oberen Theil des Gestelles gehaltenen Bolzen a gelagert ist. Die Kettenscheibe ρ steht durch die Kette q mit der Kettenscheibe r der Antriebs- oder Kurbelwelle M in. Verbindung, welche in Lagern des Gestelles A sich dreht. Die Welle trägt an beiden Enden' je eine Kurbel s, und wird bei Drehung derselben in der beschriebenen Weise die Transportirvorrichtung angetrieben.
Die Kreissäge oder deren Ersatz D wird in der Nähe ihres Umfanges gestützt und somit am Federn oder Vibriren gehindert, auch bei Beginn des Schneidens genau in ihrer centralen Lage erhalten. Dies wird-erreicht durch zwei Führungen, welche aus zwei Schrauben i i bestehen, die durch die einander gegenüberliegenden Seiten der Gabel G hindurchreichen. Die Enden dieser Schrauben sind mit Klötzen j ausgerüstet, welche aus Holz oder einem anderen geeigneten Material hergestellt sind. Durch Anziehen der Schrauben i werden dieselben·, wie Fig. 8 zeigt, an zwei gegenüberliegende Flächen der Säge angeprefst.
Der Antrieb der langsam rotirenden Kreissäge geschieht durch ein Paar horizontale Winkelräder N 2V, welche an entgegengesetzten Seiten der Säge D um je einen mit dem Gestell fest verbundenen senkrechten Zapfen derart sich drehen, dafs sie stets die Säge berühren. Die Räder NN werden mittelst der Winkelräder Q Q auf der Kurbelwelle M angetrieben, wie Fig. ι zeigt, und sind die beiden ersteren am Umfange abwechselnd mit Pflöcken oder Vorsprüngen t und Aussparungen u versehen. Die Vorsprünge t reichen durch Oeffnungen ν am Umfange des Sägenblattes . D hindurch, so dafs bei einer Drehung des Räderpaares NN das Sägenblatt mitgenommen und gleichzeitig geführt wird. Die Vorsprünge und Vertiefungen der Räder NN sind derart angeordnet, dafs der Vorsprung des einen Rades mit der Vertiefung des anderen Rades zusammen arbeitet.
Auf diese Weise wird ein äufserst gleichmäfsiges Schneiden der Kreissäge erzielt. An Stelle zweier Räder N N7 wie gezeichnet, kann auch ein einziges mit Vorsprüngen versehenes Rad auf einer Seite der Kreissäge angeordnet werden und auf der entgegengesetzten Seite, eine flache Stützrolle, welche vortheilhaft mit Vertiefungen zur Aufnahme der Pflöcke des treibenden Rades versehen wird, wie Fig. 9 zeigt. Der Umstand, dafs man die treibende Kraft nahe am Umfang des Rades angreifen läfst, hat den Vortheil, dafs eine äufserst sichere und gleichmäfsige Bewegung der Kreissäge hervorgerufen und viel weniger Kraft für den Antrieb verbraucht wird, als wenn wie bisher die Kraft durch eine Achse oder Welle übertragen wird.
T, Fig. 5, ist ein Bohrer, welcher mit dem unteren Theil des Gestelles A verbunden und geeignet ist, Löcher in den Steg der Schiene B in einer entsprechenden Entfernung vom Ende einzubohren. Der Bohrer T gleitet mit einer Nase in einer Hülse n>, welche in Drenung versetzt wird. Das vordere Ende der Hülse gleitet in einer Büchse α1, welche in eine horizontale Bohrung des Gestelles Ά eingelassen ist. Die Hülse ip wird angetrieben durch, ein Zahnrad b1, welches mit einem Zwischenrad c1 in Eingriff steht, das wiederum von einem Rad d1 auf der Kurbelwelle e1 in Drehung versetzt wird. Diese Welle wird durch eine Handkurbel/1 angetrieben und ihre Bewegung auf den Bohrer übertragen. Der in. einer Nuth der Hülse n> gleitende Federkeil zwingt den Bohrer, die Drehung der Hülse mitzumachen. Ueber das hintere Ende der Hülse w ist eine andere verschiebbare Hülse g1 geschoben, welche an der Innenseite mit einem Zapfen oder Ansatz hl versehen ist. Derselbe reicht in die Hülse w hinein und legt sich gegen das hintere Ende des Bohrers T, wobei der Ansatz h1 mittelst der Schraube i1 in dem hinteren Theil der Hülse g1 verstellt werden kann. Das innere Ende der Hülse g1 ist mit dem Bolzengewinde 1 5 versehen, auf welchem ein mit Muttergewinde versehenes Sperrrad k1 spielt, dessen Aufsenseite sich gegen die Fläche eines Rahmens Z1 anlegt. In dieser Weise wird durch Drehung des Sperrrades k1 die Hülse g1 in der Richtung ihrer Längsachse verschoben und wird dadurch der Ansatz h1 gezwungen, auf das hintere Ende des Bohrers T einen Druck auszuüben und den Bohrer in der erforderlichen Weise vorzuschieben. Das Sperrrad k1 wird angetrieben durch einen Sperrhebel m J, welcher durch einen Zapfen mit dem unteren Ende eines Hebels n1 verbunden ist, dessen oberer Arm von der Daumenscheibe p1 auf der Kurbelwelle e1 in Bewegung gesetzt wird. In dieser Weise wird, sobald durch Drehung der letzteren der Bohrer in Thätigkeit gesetzt wird, das Sperrrad in der entsprechenden Weise angetrieben. Die Gröfse des Vorschubes kann mittelst eines
geeigneten, nicht gezeichneten Anschlages verändert werden, indem der Ausschlag des Hebels nach rückwärts verkleinert wird, wobei der Hebel von der Daumenscheibe gleichmäfsig in die äufserste Stellung gedrängt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Der Antrieb von Kreissägen oder anderer scheibenartiger Schneidwerkzeuge durch zwei zu beiden Seiten desselben gelagerte, in entgegengesetztem Sinne sich drehende Scheiben N, von denen die eine oder beide an der Mantelfläche mit Zapfen t versehen
    sind, welche, durch entsprechende Oeffnungen ν des Schneidwerkzeuges hindurchreichend, letzteres in Drehung versetzen.
    An einer Kreissäge der unter ι. gekennzeichneten Art die Aufhängung der Säge D an einem Arm C, welcher, um einen Zapfen α schwingend, durch eine Schraube H der zu durchschneidenden Schiene B mittelst der Uebersetzung qp η und der Uebertragung k g zugeführt wird.
    An einer Kreissage der unter ι. gekennzeichneten Art die Anordnung eines Bohrers T mit Vorschubvorrichtung k1 g1 hl behufs gleichzeitigen Bohrens der Schiene.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46798D Maschine zum Zerschneiden und Bohren von Eisenbahnschienen Expired - Lifetime DE46798C (de)

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