DE467730C - Saugmundstueck ohne Sieb und mittels Handhabe verschiebbarer Prallplatte zum Absaugendes Staubs von den Lettern eines Setzkastens - Google Patents

Saugmundstueck ohne Sieb und mittels Handhabe verschiebbarer Prallplatte zum Absaugendes Staubs von den Lettern eines Setzkastens

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DE467730C
DE467730C DEL66891D DEL0066891D DE467730C DE 467730 C DE467730 C DE 467730C DE L66891 D DEL66891 D DE L66891D DE L0066891 D DEL0066891 D DE L0066891D DE 467730 C DE467730 C DE 467730C
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DE
Germany
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baffle plate
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suction
air
sieve
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DEL66891D
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OSKAR LEHMANN G
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OSKAR LEHMANN G
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/22Composing tables; Type cases; Storage cabinets; Washing or cleaning devices therefor

Landscapes

  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Saugmundstück ohne Sieb und mittels Handhabe verschiebbarer Prellplatte zum Absaugen des Staubs von den Lettern eines Setzkastens Die Erfindung betrifft ein Saugmundstück, das in der Hauptsache zum Absaugen des Staubs von den in den Fächern eines Setzkastens befindlichen Lettern dienen soll. Die für diesen Zweck bekannt gewordenen Mundstücke besitzen Siebe oder Gitter, um das Fortsaugen der Lettern zu verhindern, und ferner ein mit einem Verschluß versehenes Loch, das, wenn es geöffnet wird, der Luft oberhalb des Siebes Zutritt gewährt und so bewirkt, daß die gegen das Sieb gesaugten Lettern wieder in ihr Fach in dem Setzkasten zurückfallen können. Diese Einrichtung besitzt den Nachteil, daß Staub und Fasern an dem Sieb oder dem Gitter hängenbleiben und dieses allmählich zusetzen. Auch wird ein Teil. des Staubs zurückfallen, wenn der Verschluß für den freien Luftzutritt oberhalb des Siebes geöffnet wird. Ferner ist vorgeschlagen worden, den Querschnitt des Luftweges oberhalb der Saugöffnung zu vergrößern, so daß infolge der herabgeminderten Luftgeschwindigkeit die Lettern nicht in das zu der Luftpumpe führende Rohr gelangen können und wieder herabfallen, wenn eine zu diesem vergrößerten Raume führende Luftzutrittöffnung geöffnet wird. Diese Ausführung erfordert eine gewisse Geschicklichkeit des Bedienenden, da sonst die Lettern von einem Fach in das andere übergeführt werden. Schließlich wurde auch bereits vorgeschlagen, vor der Saugöffnung, die von einem Borstenkranz umgeben ist, eine bewegliche Prellplatte anzuordnen, die die Saugöffnung zum Teil abschließen konnte. Diese Ausführung besitzt den Nachteil, daß die Lettern bei dem Aufsetzen des Saugers in den Borstenkranz gedrückt werden und so in andere als die für sie bestimmten Fächer gelangen.
  • Gemäß der Erfindung wird innerhalb der Saugöffnung eine bewegliche Prellplatte angeordnet und das dieselbe umschließende Gehäuse derart -gestaltet, daß dieses zusammen mit" der Prellplatte und dem dahinter sich anschließenden Luftweg einen wulstartig gebogenen Kanal bildet, durch den die Lettern ihrer Länge wegen nicht hindurch können. Durch die bewegliche Prellplatte wird der Luftweg zur Saugöffnung geöffnet oder geschlossen. Beim Schließen des Luftweges, wodurch die Saugwirkung an der Saugöffnung aufgehoben wird, vergrößert sich der Raum vor und um die Prellplatte herum, was das Herabfallen der gegen die Prellplatte angesaugten Lettern unterstützt. Oberhalb des durch die Prellplatte absperrbaren Luftweges zur Saugöffnung befinden sich eine oder mehrere Nebenluftöffnungen, die durch ein Absperrorgan, das mit der Prellplatte fest verbunden ist, wie bekannt, geöffnet und geschlossen werden, in der Weise, daß beim Schließen des Luftweges zur Saugöffnung der Zutritt für die Luft zur Nebenöffnung freigegeben wird und umgekehrt.
  • Hierdurch wird .erreicht, daß der Luftstrom zur Luftpumpe nie unterbrochen wird. In der Ruhestellung der Vorrichtung wird die Luft durch die Nebenöffnung angesaugt, und nur während der Benutzung der Vorrichtung zum Absaugen des Staubes aus einem Fach des Setzkastens wird die Luft durch die Saugöffnung angesaugt. Diese Eigenschaft ist besonders vorteilhaft bei solchen Ausführungsformen der Erfindung, bei denen durch das Aufsetzen der Vorrichtung auf das Setzkastenfach der erforderliche Druck -ausgeübt werden kann, der nötig ist, um die Prallplatte herunterzudrücken und das Einströmen der Nebenluft zu unterbrechen und den Luftzutritt zur Saugöffnung freizugeben. Die Saugwirkung tritt demnach erst ein, nachdem der Sauger richtig aufgesetzt ist, und bei dem Beginn des Abhebens hört zuerst die Saugwirkung auf, und die Lettern fallen herab, bevor der Apparat von dem Fach abgehoben wird. Ein Überführen von Lettern von einem Fach zum anderen ist somit nicht möglich.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Bei der Ausführung nach Abb. i und ja befindet sich die Prallplatte B an dem Ende eines Rohrschiebers C, der mit öffnungen F zum Steuern des Luftzutrittes von der Saugöffnung D bzw. den Nebenluftöffnungen G versehen ist. Die Abb.2 zeigt die Prallplatte an dem Ende einer Spindel N, an deren anderem Ende das Absperrorgan M für die Nebenluftöffnung G befestigt ist.
  • Die Abb. i zeigt die eine Hälfte des Saugers in Ansicht, die andere Hälfte im Längsschnitt. Diese Darstellung zeigt die Lage der Teile, 'wenn die Prallplatte heruntergedrückt ist, so daß die Luft durch die Saugöffnung einströmt, während in der Abb. ja die Teile in der Ruhestellung abgebildet sind, und die Luft durch die Nebenluftöffnungen G zur Luftpumpe strömt. Abb. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Ruhestellung; die Lage der Prallplatte und des Absperrorgans für die Nebenluft während der Saugstellung ist strichpunktiert angedeutet.
  • In den Abb. i und ja ist das- GehäuseA unten mit der Saugöffnung D und seitlich mit vier Nebenluftöffnungen G versehen. Ein Ring H ist in dem Gehäuse durch Niete befestigt und steuert den Zutritt der Luft zu den vier öffnungen F in dem Schieber C, an dessen unterem Ende .die Prallplatte B befestigt ist und dessen oberes Ende abgebogen ist. Auf das Ende S wird der zur Luftpumpe führende Saugschlauch aufgesteckt. Ferner ist ein Ring J an dem Rohrschieber C angenietet, und zwischen demselben und dem Ringe H ist die Feder L gelagert, die den Rohrschieber C mit der Prallplatte B in der Ruhestellung hält, wie Abb. ja zeigt. Das untere Ende des Geihäuses A ist eingeschnürt, so daß durch die Prallplatte B und den darüber befindlichen Luftweg durch die öffnungen F ein wulstartig gebogener Ringkanal E gebildet wird. Die erwähnte Einschnürung ist nicht uribedingt nötig, da Ausführungen denkbar sind, bei welchen die Einschnü!rung fehlt und der Rand der Prallplatte über den Rohrschieber vorragt, was z. B. der- Fall sein kann, wenn die Prallplatte mit ihrem` Rande gegen den Ring H zur Anlage kommt und so den Zutritt der Luft zu den Öffnungen F von unten absperrt. Eine solche Ausführung ergibt ebenfalls einen Ringkanal, der genügend wulstartig ist, um den Durchgang der Lettern zu verhindern.
  • Abb. i zeigt durch Pfeile den Weg der Luft von der Saugöffnung D durch Aden WulstkanalE und die Löcher F zum Schlauchstutzen S und zur Luftpumpe, wohingegen Abb. ja zeigt, wie in der Ruhestellung die Luft durch die Nebenluftöffnungen G und die Öffnungen F zur Luftpumpe gelangt. Diese Abbildung zeigtferner, wie der Wulstkanal E sich vergrößert, wenn die Prallplatte sich nach oben in die Ruhestellung bewegt, wodurch das Herabfallen der Lettern, die sich in der Saugstellung in den engeren Wulstkanal E der Abb. i eingeklemmt haben können, erfolgt, bevor die Saugöffnung D das Setzkastenfach verlassen hat.
  • Abb.2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die Prallplatte B durch eine Spindel N mit dem Absperrorgan M für die Nebenluftöffnung Gin an sich bekannter Weise fest verbunden ist. Das Inbetriebsetzenerfolgt mittels eines gegabelten Winkelhebels R mit Hode der Lenker T, die gelenkig mit dem Absperrorgan M und so mit der Spindel N verbunden sind. Die Spindel N wird in der Büchse 0 geführt, die durch die RippenP mit dem Gehäuse A starr verbunden ist. Die Feder L ruht auf den Rippen P und drückt gegen das Absperrorgan M, um dieses und die Prallplatte B in die Ruhestellung zu bringen, wie gezeichnet. An Stelle des Hebels und der Lenker kann das Inbetriebsetzen auch mittels eines Druckknopfes oder Griffes erfolgen.
  • Die Hubbegrenzung für die Bewegung der Prallplatte kann in beliebiger Weise erfolgen. In der in Abb. i dargestellten Ausführungsform wird die Bewegung des Gehäuses A auf dem Rohrschieber C durch den Schlitz K in dem Gehäuse und eine in dein Ring J eingeschraubte Schraube begrenzt. In Abb.2 erfolgt die Begrenzung in der Weise, daß in der .einen Richtung der Teller M und in der anderen die PraUplatte B auf ihren Sitzflächen zur Auflage kommen.
  • Die SaugöffnungD kann beliebig geformt sein, und der Rand kann mit einem Ring aus -nachgiebigem Stoff, Borsten o. dgl., versehen sein. Dieser Einfassungsring kann auchleicht auswechselbar angeordnet werden. Die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen Formen, bei denen die Verbindung mit d:er eigentlichen Saugöffnung D bereits erfolgt, bevor die öffnung für den Eintritt der Nebenluft G gänzlich geschlossen ist, und umgekehrt, die öffnung für die Nebenluft beginnt sich zu schließen gleichzeitig mit dem Schließen der Saugöffnung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Saugmundstück ohne Sieb und mittels Handhabe verschiebbarer Prallplatte zum Absaugen des Staubs von den Lettern eines Setzkastens o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte zusanunen mit dem sie umschließenden Gehäuseeinen wulstartigen, gebogenen Kanal bildet, durch den die Lettern ihrer Länge wegen nicht hindurch können, und mit einem Absperrorgan für die oberhalb der Saugöffnung befindliche Nebenluftöffnung in an -sich bekannter Weise fest verbunden ist, so daß bei der Verstellung der Prallplatte die eine öffnung geschlossen wird, wenn die andere geöffnet wird, und umgekehrt.
DEL66891D 1926-09-29 1926-09-29 Saugmundstueck ohne Sieb und mittels Handhabe verschiebbarer Prallplatte zum Absaugendes Staubs von den Lettern eines Setzkastens Expired DE467730C (de)

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DE (1) DE467730C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2658229A (en) * 1948-10-27 1953-11-10 Hoover Co Suction cleaning tool having an air pressure actuated nozzle area varying means
US2978733A (en) * 1957-01-18 1961-04-11 Electrolux Ab Vacuum cleaner suction regulator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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