DE46689C - Neuerungen in der Construction von Schiffen und Fahrzeugen - Google Patents

Neuerungen in der Construction von Schiffen und Fahrzeugen

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DE46689C
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DE
Germany
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ship
water
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gates
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46689D
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J. B. WHITGREAVE in Richmond, Nr. 27 Montagne Road, Surrey, England
Publication of DE46689C publication Critical patent/DE46689C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/52Parts for steering not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B39/00Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/44Steering or slowing-down by extensible flaps or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Prevention Of Electric Corrosion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Die Erfindung bezieht sich auf die Construction von Schiffen, besonders von Torpedobooten, Dampf booten und anderen ähnlichen kleineren\ Fahrzeugen, und sie bezweckt, das Schlingern und Stampfen des Schiffes zu verhüten und das vom Propeller verursachte Geräusch zu verringern und besonders auch das in Voller Fahrgeschwindigkeit sich befindende Schiff sehr schnell zum Stillstand zu bringen.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine Längenansicht eines Torpedobootes, Fig. 2 einen Längenschnitt in der Linie 1-1 von Fig. 3, Fig. 3 einen Querschnitt in der Linie 2-2 der Fig. 2, Fig. 4 eine Einzelansicht. ,
Der Rumpf A des Schiffes ist mit einem nach unten vorspringenden U-förmigen Ansatz B versehen, welcher unter dem Boden des eigentlichen Schiffsrumpfes angebracht ist. Dieser muldenförmige Ansatz ist an seinen beiden Enden, die in einer zur Längsachse des Schiffes rechtwinklig gelegenen Ebene liegen, offen und in einer Länge von Y8 bis Y2 der Länge des Schiffsrumpfes am unteren Theil desselben in der Mitte angebracht. Der Ansatz liegt völlig unter Wasser und bildet unter gewöhnlichen Umständen einen länglichen, an beiden Enden offenen Kanal, der in der Regel durch eine vom Boden des Schiffsrumpfes abwärts bis auf den Boden des U - förmigen Ansatzes B reichende Scheidewand C in zwei Hälften getheilt ist.
In diesem Kanal D liegt in einer in der Scheidewand C an einer geeigneten Stelle angebrachten Oeffhung die Propellerschraube, deren Flügel auf diese Weise in beiden Theilen des Kanals wirken. Sind zwei Propeller vorhanden, so liegt davon einer in jedem Theil des Kanals D. Das in dem Kanal D befindliche Wasser wirkt somit als Ballast und verhindert ein Schlingern und Stampfen des Fahrzeuges.
Die Erfindung besteht nun in der Anordnung von Schleusenthoren E an einem oder beiden Enden von D; diese Thore sind so angeordnet, dafs ein wasserdichter Verschlufs des Kanals hergestellt und, wenn die Thore niedergelassen sind, ein grofser Widerstand der Fortbewegung des Schiffes durch das Wasser entgegengesetzt wird, so dafs in dringenden Fällen das Fahrzeug sehr schnell angehalten und gewendet werden kann. Diese Schleusenthore E gleiten in verticalen Führungen, die in den Seiten und der Scheidewand C des Kanals B angebracht sind, auf und nieder, und sind, wenn hochgehoben, in wasserdichten Gehäusen jP untergebracht, die über im Boden des Schiffsrumpfes A befindlichen Oeffnungen angebracht sind und eine Hülle für die Thore bilden. Letztere werden vom Innern des Schiffes aus durch einen geeigneten Mechanismus, z. B. Zahnstange und Getriebe (siehe Fig. 2 und 4), oder von Deck aus, in ähnlicher Weise wie. bei grofsen Schiffen die wasserdichten Thore von Schotten, gesenkt und gehoben. Für gewöhnlich sind die Schleusenthore offen, so dafs das Wasser, in welchem der Propeller arbeitet, ungehindert durch B hindurchfliefsen kann.
In der Zeichnung ist das eine Thor niedergelassen, das andere hochgezogen dargestellt,
doch werden in der Regel beide Thore sich in der nämlichen Lage befinden, und ist deshalb der sie bewegende Mechanismus so eingerichtet, dafs die Bewegung der beiden Thore gleichzeitig erfolgt. Die Längsscheidewand C kann auch fortfallen, und ist in diesem Falle auch nur ein Thor vorhanden, welches dann der ganzen Breite des Kanals entspricht. In beiden Fällen ist es nicht unbedingt erforderlich, dafs das Thor bezw. die Thore an den Enden von B angebracht werden, es kann dies vielmehr an irgend einem passenden Punkte zwischen den Kanalenden geschehen.
Um zu vermeiden, dafs, wenn das Schiff in der Mitte quer durch den Kamm einer Welle gehoben wird, das Wasser für den Augenblick an den offenen Enden des U-förmigen Ansatzes B herausfliefse und das Schiff auf diese Weise ungenügend belastet werde, sind in jeder Hälfte des Kanals ungefähr in der Mitte eine oder mehrere Einströmungsöffnungen G im Boden von B angebracht, die dazu dienen, an dieser Stelle Wasser einströmen zu lassen, so dafs die Gefahr des Kenterns, was unter den oben erwähnten Umständen leicht eintreten könnte, beseitigt ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bei einem Schiffe, dessen Rumpf am Boden mit einem unter Wasser liegenden offenen U-förmigen Ansätze B versehen ist, der einen an beiden Enden offenen muldenförmigen, in der Längsrichtung des Schiffes laufenden Durchgangskanal für das Wasser bildet und in dem sich die Schiffsschraube bewegt, die Anordnung von Schleusenthoren E, welche quer zur Längsrichtung des Kanals liegen und senkrech't auf- und niedergelassen werden können, um den Durchgang des Wassers durch den Kanal abzusperren, zum Zweck, das Schiff schnell anhalten zu können.
  2. 2. Bei der unter i. gekennzeichneten Construction die Anordnung von Oeffnungen G im Boden des Kanals B, zum Zweck, bei starkem Wellengange ein Kentern des Schiffes zu verhüten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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