DE46568C - Schutzvorrichtung an Wasserstandsgläsern - Google Patents

Schutzvorrichtung an Wasserstandsgläsern

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DE46568C
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DE
Germany
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shoes
water level
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protective device
protective glass
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46568D
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English (en)
Original Assignee
E. ENGELS in Engelskirchen, Reg.-Bez. Köln
Publication of DE46568C publication Critical patent/DE46568C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/02Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by gauge glasses or other apparatus involving a window or transparent tube for directly observing the level to be measured or the level of a liquid column in free communication with the main body of the liquid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Zusatz zum Patent No. 39068 vom 16. September ii
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. September 1888 ab. Längste Dauer: 15. September 1901.
Den Gegenstand des vorliegenden Zusatz-Patentes bildet eine neue Befestigungsvorrichtung für das halbcylindrische, im Querschnitt hufeisenförmige Schutzglas, welche sich dadurch kennzeichnet, dafs die die Enden des Schutzglases einfassenden Metallschuhe mit passend gestalteten Klauen über die Stopfbüchsenmuttern greifen und durch federnde Drähte auf dem Schutzglase' festgehalten werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht . Fig. ι in Seitenansicht ein -Wasserstandsglas, bei welchem das Schutzglas durch die neue Befestigungsvorrichtung festgehalten wird. Fig. 2 zeigt den unteren Metallschuh und Fig. 3 den oberen Metallschuh von oben gesehen.
Jeder der beiden Metallschuhe α und b ist mit nach aufsen abgebogenen Lappen oder Klauen α1 bezw. b1 versehen, welche am besten durch Ausstanzen aus dem Boden der Schuhe gebildet werden.
Diese Klauen, deren Anzahl vortheilhaft sechs beträgt, haben in Bezug auf einander eine solche Lage, dafs die Metallschuhe sich mit den Klauen auf die Stopfbüchsenmuttern d und rf1 aufschieben lassen, so zwar, dafs eine Klaue an jeder Seitenfläche der betreffenden Mutter anliegt.
Der Boden des unteren Schuhes b, Fig. 2, ist nur so weit ausgenommen, als dies die Oeffnung für den Durchlafs des Wasserstandsglases und die durch Ausstanzen der Klauen gebildeten Löcher bedingen, damit der Boden dieses Schuhes auf der oberen Fläche der unteren Stopfbüchsenmutter aufruhen und das Schutzglas A nebst dem oberen Schuh tragen kann. Der Boden des oberen Schuhes a, Fig. 3, ist dagegen ganz durchbrochen, um nach dem Aufsetzen des unteren Schuhes b auf die Mutter rf1, Aufschieben des oberen Schuhes α auf die Mutter rf und Hochheben des letzteren das Schutzglas A zwischen die Schuhe einsetzen zu können.
Ist das Schutzglas in der angegebenen Weise an dem Wasserstandsglas angebracht, so werden die beiden Schuhe durch folgende Einrichtung gegen das Schutzglas geprefst und mit demselben zu einem Ganzen verbunden.
Vor dem Aufsetzen sind die beiden Schuhe durch zwei gerade, an ihren Enden rechtwinklig umgebogene Drähte c c1, Fig. 1 und 2, deren gerader Theil so lang ist wie die Höhe des Schutzglases, vermehrt um die Dicke der Schuhe, beträgt, mit einander lose verbunden, indem die Drähte c c1 durch Löcher in den hinteren Theil der Schuhe gesteckt sind. Diese Drähte werden durch Anfassen ihrer umgebogenen Enden aus der Lage Fig. 2 in die Lage Fig. 1 gedreht, so dafs diese Enden auf der Aufsenseite der Schuhe aufliegen, und zwar hinter einem Vorsprung α2 bezw. i>2, der beispielsweise durch Ausbauchen des Metalles an den Schuhen gebildet ist. Auf diese Weise werden die Schuhe an dem Schutzglase festgehalten.
Damit aber die ganze Schutzvorrichtung nicht
willkürlich gehoben und abgenommen werden
kann, sind die unteren umgebogenen Enden
der beiden Drähte c c1 durch eine Kette k,
Fig. ι und 4, mit einander verbunden, welche
um den unteren Wasserstandskloben herumgeführt ist und erforderlichenfalls mit einer
Plombe versehen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Um den durch das Patent No. 39068 geschützten, halbcylindrischen, im Querschnitt
    hufeisenförmigen Glaskörper A lösbar mit dem
    Wasserstandskloben zu verbinden, die Ausbildung der in der Patentschrift No. 39068 genannten Sperrvorrichtung in der Weise, dafs an den die Enden des Glaskörpers einfassenden Metallschuhen α und b Klauen a1 bezw. bl angeordnet werden, welche die Stopfbüchsenmuttern umfassen, in Verbindung mit federnden, an ihren Enden rechtwinklig umgebogenen Drähten cc1, welche, durch die Schuhe gesteckt und mit ihren Enden hinter Vorsprünge a2 b2 der Schuhe gedreht, die letzteren an den Glaskörper angedrückt erhalten und selbst durch eine Sicherheitskette k mit einander verbunden sein können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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