DE465540C - Verfahren zum Plattieren von Eisen- und anderen Metallblechen oder Streifen, z. B. mit Aluminium - Google Patents

Verfahren zum Plattieren von Eisen- und anderen Metallblechen oder Streifen, z. B. mit Aluminium

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DE465540C
DE465540C DEJ27435D DEJ0027435D DE465540C DE 465540 C DE465540 C DE 465540C DE J27435 D DEJ27435 D DE J27435D DE J0027435 D DEJ0027435 D DE J0027435D DE 465540 C DE465540 C DE 465540C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/04Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by means of a rolling mill

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

Zum Plattieren von Eisen- oder anderen Metallblechen oder Streifen, ζ. B. mit Aluminium, sind hauptsächlich drei Verfahrenswege eingeschlagen worden. Bei dem ersten Verfahren werden die Eisenblech- o. dgl. Tafeln bzw. Streifen ein- oder beiderseitig mit dem in Breite und Länge dem Kernmetall entsprechenden Plattiermetall belegt, zu Haspeln oder Paketen aufgeschichtet, in geeigneter
ίο Weise auf die zum Plattieren erforderlichen Temperaturen erhitzt und nun einzeln und nacheinander durch das Walzwerk geschickt. Dieses Verfahren ist also kein fortlaufender, sondern ein von Tafel zu Tafel unterbrochener Arbeitsgang und ergiebt Abfälle an den Ein- und Auslaufstellen.
Eine zweite Verfahrensart besteht darin, das in diesem Fall nur Streif enf ο im aufweisende Kernmetall, mit dem Plattiermetall ein-
ao oder beiderseitig belegt, zu einem einzigen Haspel aufzuwickeln und von diesem unter Abhaspeln der Walze zuzuführen.
Da jedoch das Kernmetall durch den Walzendruck anders gestreckt wird wie das Plat-
S5 tiermetall, so finden verschiedenartige Dehnungen beider Metalle statt, die zur Faltenbildung und einem häufigen Ab- oder Einreißen führen. Auch diese Methode mit ihren zahlreichen Betriebsstörungen und minderwertigen Erzeugnissen ist demnach unvollkommen und verbesserungsbedürftig.
Wesentliche Fortschritte und Fortfall der zuletzt geschilderten Nachteile erzielt ein drittes Verfahren, bei dem das streifenförmige Kernmetall und das ebenfalls streifenförmdge Plattiergut von besonderen Haspeln sich abrollend und stets gespannt bleibend sich erst in den Walzen berühren und unter deren Druck vereinigen. Man kann auf diese Weise in fortlaufendem Arbeitsgang endlose, d. h. Hunderte von Metern lange Plattiereraeugnisse in wirtschaftlichster Weise herstellen.
Aber das Verfahren letztgenannter Art versagt da, wo das Kernmetall eine gewisse Höchststärke überschreitet, d.h. eine S'teifigkeit annimmt, die seinem Auf- und Abhaspeln praktisch unüberwindbare Schwierigkeiten entgegensetzt, Schwierigkeiten, die um so mehr zunehmen, je größer und stärker die Breite des Kernmetalls wird.
Die Höchstgrenze der Ausführbarkeit des Verfahrens letzterer Art liegt etwa bei 6 mm starken Kernmetallen.
Da aber natürlich viele Metallblechtafeln größere Stärken und auch erhebliche Breiten aufweisen, so ist die Anwendbarkeit des in Rede stehenden Verfahrens für derartige Fälle unmöglich.
Der Gegenstand der Erfindung will diesen Nachteil beseitigen und unter Benutzung des an sich durch das dritte Verfahren gewiesenen Weges, eine erstmalige Berührung des
sich von einem Haspel abwickelnden, endlosen Plattierbandes mit dem Kernmetall unter dem Walzendruck vorzunehmen, beliebig dicke, lange und breite Kernmetalltafeln in folgender Weise plattieren:
Die Kernmetalltafeln werden ζ. Ή. von einem Stapel entnommen und nacheinander geradlinig so in ein Walzwerk eingeführt, daß sie sich mit ihren zur Walzenrichtung redhtwinklig stehenden Kanten unmittelbar oder nur durch unwesentliche ^Abstände voneinander getrennt berühren. Πη gleichen Augenblick, in dem sie in das Walzwerk treten, gelangen sie mit dem Plattiermetall, das in seiner Breite der Breite der Kernmetalltafel entspricht, und das sich als endloses Band in gestrafftem Zustand von einer Haspel abwickelt, in Berührung und werden nun mit . dem Plattierband durch den Walzdruck vereinigt. Die hierzu erforderliche Erhitzung kann, wie bekannt, entweder durch eine vorherige Erwärmung der Kernrnetalltafeln im Ofen oder -unmittelbar durch den Walzdruck selbst oder durch beide Mittel geschehen.
Jedenfalls entsteht auf diese Weise, ein Plattiergut, das aus einzelnen, dicht aneinandergefügten Kernmetalltafeln und dem dessen "Stoßstellen überbrückenden Plattierblechen besteht.
Nach erfolgter fertiger Plattierung können diese Bänder an den Stoßstellen getrennt und gegebenenfalls auch der Breite nach in schmälere Bänder unterteilt sowie in kaltem Zustande zu Blechtafeln des gewünschten Maßverhältnisses ausgewalzt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Plattieren von Eisen- und anderen Metallblechen oder Streifen, z. B. mit Aluminium, dadurch giekennzeichnet, daß man die geradlinig geführten Kernmetailtafeln dicht aufeinanderfolgend so in das Walzwerk vorschiebt und sie mit dem in bekannter Weise von einem besonderen Haspel als endloses Band in gestrafftem Zustand sich abwickelnden Plattiermaterial derart zusammenwalzt, daß das erstmalig zwischen den Walzen sich berührende und durch deren Druck vereinigte Plattier gut aus lauter, an den Stoßstellen durch das Platüerband überbrückten einzelnen Kernmetalltafeln besteht.
DEJ27435D 1926-02-12 1926-02-12 Verfahren zum Plattieren von Eisen- und anderen Metallblechen oder Streifen, z. B. mit Aluminium Expired DE465540C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1577106A1 (de) * 1966-01-13 1970-06-04 Olin Mathieson Verbundmetalle und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1577106A1 (de) * 1966-01-13 1970-06-04 Olin Mathieson Verbundmetalle und Verfahren zu ihrer Herstellung

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