DE465086C - Vorrichtung zum Absaugen der Luft beim Fuellen von Saecken, insbesondere Papiersaecken - Google Patents

Vorrichtung zum Absaugen der Luft beim Fuellen von Saecken, insbesondere Papiersaecken

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DE465086C
DE465086C DER69053D DER0069053D DE465086C DE 465086 C DE465086 C DE 465086C DE R69053 D DER69053 D DE R69053D DE R0069053 D DER0069053 D DE R0069053D DE 465086 C DE465086 C DE 465086C
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Germany
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bags
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paper
sucking
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JULIUS RANFT
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/20Reducing volume of filled material
    • B65B1/22Reducing volume of filled material by vibration

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Vorrichtu-ng zum Absaugen der Luft beim Füllen von Säcken, insbesondere Papiersäcken Zur Herstellung vorn Papiersäcken, die mit staubförmigem Gut, wie Zement, Mehl .o,. dgl. gefüllt werden sauen, darf nur wenig gelehntes Papier, das eine ,große Durchlässigkeit für Luft besitzt, verwendet werden, und es ist daher .erforderlich, die zur Herstellung solcher Säcke zu verwendenden Papiere auf ihre Luftdurchlässigk eit zu prüfen. Säcke, die aus stark gelei,-rntem und daher wenig luftdurchlässigem Papier hergestellt sind, lasen die mit dem loste hineingeschütteten Gut hineingelangende Luft nur sehr langsam entweichen, und es bat sich geze;i@,at, d:aß in solchen Säcken das Gut eine erhebliche Zeit gebraucht, um sich fest zusammenzustetzen. Da man bei Massenbetrieb keine Zeit hat, das Zusammensetzen des Gutes abzuwarten, lädt sich der Rauminhalt solcher Säcke nur zum Teil ausnutzen. Diieselbjen müssen daher größer ausgeführt werden als ihrer Füllung entspricht. Auch ist :es beim Transport und bei der Lagerung der Säcke hinderlich, wenn sie nur lose gefüllt sind.
  • Anderseits ist aber gerade stark geleimtes Papier wegen seiner höheren Festigkeit besser zur Herstellung von Papversäcken geeignet als nur schwach geleimtes Papier. Um nun auch bei stark geleimten Paplersächen eine pralle Füllung zu ermöglichen, soll nach der Erfindung die Luftdurchlässigkeit der Papierwände während des Füllens dadurch erhöht werden, daß, an der Außenseite des Papiersackes ein luftverdünnter Raum hergesteHt wird: Dies geschieht nach der Erfindung dadurch, daß an die Außenwände Kästen angelegt werden, die mit einer SaugluftleItung in Verbindung stehen. Das Hindvrchsaugen von Luft durch die Sackwände ist bereits. bei Säcken aus stark durchlässigem Gewebe angewendet worden, indem durch Heraussaugen der Luft aus einem den Sack umschließenden Kasten in einem an den Sack angeschlossenen Füllrohr ein Luftstrom erzeugt wurde, der zur Förderung .des Schüttgutes ausreichte. Im vorliegenden Falle ist di:e durch die Sackwände hindurchgesaugte Luftmenge naturgemäß gering und nicht zur Förderung des Gutes ausreichend. Es wird nur die bei dem üblichen Einfüllen von dein Schüttgut in den Sack mitgerissene Luftmenge entfernt. Das Hindurch-saugen. der Luft durch die Wände des Papiersackes bewirkt, daß auch in wenig luftdu.rcl-däs,sgen Säcken das eiangzfül,lt.e Gut sich schnell zusammensetzt, und daß die Säcke daher prall gefüllt werden können. Es wird so nicht nur die Verwendung stärker geleimten Papiers :ermöglicht, sondern auch :eire Ersparnis an Papier erzielt, da :es nicht mehr nötig ist, dien Sack mit Rücksicht auf die in dem Füllgut enthaltene Luftmenge größer auszuführen als der Menge des Füllguts .entspricht. Außerdem hat das Verfahren noch den Vorteil, daß die Staubentwicklung, durch die die Arbeiter sehr belästigt w°_rden,, vermindert wird. Die Vorrichtung kann auch bei Säcken und Beuteln angewendet werdan, die nicht aus Papier, sondern beispielswe.lse aus einem stark appretierten Gewebe bestehen.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Der zu füllende Papiersack 1 wird gewöhn-]ich mit seiner Mündung auf dem Füllrohr 2, durch das das lockere, staubförmige Gut zuströmt, festgebunden. Zu beiden Seiten des Papiersackes sind Kästen 3 angeordnet, deren dem Papiersack zugekehrte Wand 4 aus Drahtgewebe a. dgl., das zweckmäßig nach durch Gitterstäbe 5 abgestützt ist, gebildet wird. Durch Schläuche 6 stehen die Kästen mit einer Saugluftleitung in Verbindung. Beide Kästen sind beweglich aufgehangt, so daß sie nach dem Festbinden des Papiersackes an dessen beide Seiten angelegt werden können. Es könnte hier eine geeignete Hebelvorrichtung angebracht werden, durch die gleichzeitig mit denn Öffnen des Verschlusses des Rohres 2 die Kästen an den Papiersack herangeschoben und die Hä.11ne der Saugleitung geöffnet werden.

Claims (1)

  1. PATE NTANSPRUCI1: Vorrichtung zum Absaugen der Luft beim Füllein von Säcken, knsbesondere Papiersäcken, gekennzeichnet durch an die Seiten des Sackes anzulegende Sauger (.3), deren Mündung VoTrichtungen (4, 5 ) enthält, die .ein Einsaugen der Sackwand verhindern.
DER69053D Vorrichtung zum Absaugen der Luft beim Fuellen von Saecken, insbesondere Papiersaecken Expired DE465086C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2831510A (en) * 1955-02-28 1958-04-22 Clarence F Carter Filling machine for open mouth bags
US3112777A (en) * 1960-10-14 1963-12-03 Fr Hesser Maschinenfabrik Ag F Apparatus for filling bags of flexible material
DE1272209B (de) * 1965-10-16 1968-07-04 Dyckerhoff Zementwerke Ag Vorrichtung zum Verdichten von pulverfoermigem, in Saecke oder Beutel abgefuelltem Material

Cited By (3)

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US2831510A (en) * 1955-02-28 1958-04-22 Clarence F Carter Filling machine for open mouth bags
US3112777A (en) * 1960-10-14 1963-12-03 Fr Hesser Maschinenfabrik Ag F Apparatus for filling bags of flexible material
DE1272209B (de) * 1965-10-16 1968-07-04 Dyckerhoff Zementwerke Ag Vorrichtung zum Verdichten von pulverfoermigem, in Saecke oder Beutel abgefuelltem Material

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