DE464887C - Fluessigkeitswechselgetriebe mit Taumelscheibe - Google Patents

Fluessigkeitswechselgetriebe mit Taumelscheibe

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DE464887C
DE464887C DEV20534D DEV0020534D DE464887C DE 464887 C DE464887 C DE 464887C DE V20534 D DEV20534 D DE V20534D DE V0020534 D DEV0020534 D DE V0020534D DE 464887 C DE464887 C DE 464887C
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swash plate
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bearings
blocks
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Vickers Ltd
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VARIABLE SPEED GEAR Ltd
Vickers Ltd
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F01B3/0044Component parts, details, e.g. valves, sealings, lubrication
    • F01B3/0055Valve means, e.g. valve plate
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    • F01B3/007Swash plate
    • F01B3/0073Swash plate swash plate bearing means or driving or driven axis bearing means

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Flüssigkeitswechselgetriebe mit Taumelscheibe Gegenstand der Erfindung ist ein Flüssigkeitswechselgetriebe mit Taumelscheibe. Die Taumelscheibe hat zwei Lager, von denen das eine das Traglager, das andere das Schublager für das in der Taumelscheibe gelagerte Kreuzgelenk ist.
  • Gemäß der Erfindung werden beide Lager als Stützplattenlager (Michell-Lager) ausgebildet.
  • Das Stützplattenlager hat dem Kugel- oder Rollenlager gegenüber den Vorzug größerer Betriebssicherheit. Bei Flüssigkeitswechselgetrieben sind die weitaus meisten Störungen unmittelbar oder mittelbar auf Schäden an den Kugel- oder Rollenlagern zurückzuführen. Diese Schäden kommen dadurch zustande, daß die Geschwindigkeiten, mit denen solche Getriebe arbeiten müssen, höher sind als für Kugel= und Rollenlager zulässig. Infolgedessen blättern sich kleine Stahlteilchen an den Flächen der Kugeln oder Rollen ab und verursachen, wenn sie vom Öl mitgerissen werden, Störungen. Das Stützplattenlager dagegen erlaubt weit höhere Geschwindigkeiten und Belastungen, da seine Platten niemals Neigung zum Abblättern haben. Die Erfahrung hat gezeigt, daß das Stützplattenlager mit der doppelten Geschwindigkeit und der doppelten Belastung eines Kugel- oder Rollenlagers arbeiten kann und dabei noch vollkommen betriebssicher ist. Die Taumelscheibe kann gegen die beiden Stützplattenlager durch einen Ring abgestützt «-erden, der Winkelquerschnitt hat. Der Ring bildet ein auswechselbares Zwischenglied zwischen dem sehr kostspieligen Kreuzgelenk und den Stützlagern. Abgesehen davon, daß in dieser Weise das Kreuzgelenk gegen Abnutzung geschützt wird, bietet der auswechselbare Ring auch die Möglichkeit, ihn aus einem anderen Material zu machen als das Kreuzgelenk, beispielsweise aus im Einsatz gehärtetem Stahl, aus dem das Kreuzgelenk nur mit großen Schwierigkeiten und Kosten hergestellt werden könnte.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist ein Axialschnitt des Gehäuses mit Taumelscheibe und Kolbenkörper.
  • Abb. a ist zur linken Seite ein Schnitt durch die verlängerten Zapfen, zur rechten ein Schnitt durch die quer zu diesen stehenden Zapfen des Universalgelenks.
  • Abb.3 ist eine Stirnansicht der Taumelscheibe, die das Traglager und das Schublager erkennen läßt.
  • Abb.3a und 3b, die in Abb. 3 hineingezeichnet sind, zeigen Querschnitte zweier Klötze des Schublagers.
  • Abb. q. ist ein Schnitt in größerem Maßstabe durch den Ventilträger.
  • Die Taumelscheibe ist von der bekannten Bauart mit doppeltem Universalgelenk. Die Welle B ist in dem Gehäuse A gelagert und trägt ein Gehäuse D für die Taumelscheibe C. Der Zylinderkörper E ist mit Zylinderbohrungen e versehen, die parallel zur Achse des Zylinderkörpers liegen. In den Zylinderbohrungen e laufen die Kolben F, in die mit Kugelzapfen f die Pleuelstangen feingesetzt sind. Das andere Ende f 2 der Pleuelstangen ist ebenfalls kugelförmig ausgebildet und paßt in ein Zapfenlager der Taumelscheibe C. Das Universalgelenk der Taumelscheibe wird von Zapfen G und G' gebildet. Die Zapfen G sind in Abb. 2 sichtbar. Die Zapfen G' sind ziemlich lang und stecken in einem Ansatz c der Taumelscheibe. Ein Ring H von L-förmigem Querschnitt, der auch aus zwei Teilen bestehen kann, nimmt die Taumelscheibe C auf und ist mit Anlageflächen für Lagerklötze T und K versehen, die in dem Gehäuse D um Drehpunkte j bzw. h schwenkbar gelagert sind. Die Klötze T bilden das Schublager, die Klötze K das Traglager der Taumelscheibe. Die Klötze, die, wie erwähnt, nach dem bekannten System von Michell ausgebildet sind, schaffen eine dünne Ölschicht zwischen ihren Flächen und den zugehörigen Lagerflächen.
  • Die Bauart der Taumelscheibe, insbesondere die Ausführung mit doppeltem Universalgelenk, ist bekannt, ihre Einzelheiten sind demnach nur beschrieben, soweit es zum Verständnis der Erfindung nötig ist.
  • Der Ring H ist ein einheitliches Stück, dient aber einem doppelten Zweck, indem er durch eine Lagerfläche am Umfang und eine an der Rückseite die axialen und radialen Kräfte aufnimmt. Dasselbe wird aber auch durch einen besonderen Ring für jedes Lager erreicht. ` Der Hub des Kolbens F wird durch Einstellen der Taumelscheibe in bekannter Weise geregelt.
  • Im vorliegenden Falle sind die Klötze T und K der beiden Lager einseitig auf Schneiden j und k gelagert, um die ge@vünschte Schmierung zu erzeugen. Zwischen den Klötzen liegen kleine Vorsprünge j' und k', die einseitig ungefähr in der Mitte der Klötze angeordnet sind, aber auch an beiden Seiten angeordnet sein können, so daß sie zusammentreffen.
  • Das Gehäuse D hat Oleinflußlöcher d' und d für die Klötze T und K. Die Eingußlöcher münden zwischen den Klötzen, wie in Abb. 2, linke Seite, ersichtlich. Das Getriebegehäuse A ist vollständig mit Öl gefüllt, das in bekannter Weise zur Kraftübertragung dient und in geschlossenem Kreislauf strömt. Die Öllöcher d an der Rückseite des Gehäuses D versorgen die Klötze T des Schublagers, die Öllöcher d' am Umfang des Gehäuses - die Klötze K des Traglagers. Der Ring H, der, wie gesagt, geteilt oder ungeteilt ausgeführt werden kann, erleichtert das Auswechseln der Teile und ist selbst leicht auszuwechseln, wenn er abgenutzt ist.
  • Die exzentrische Lagerung der Klötze um ihre Schwenkachse steht im Zusammenhang mit der Richtung, in der sich der bewegliche Lagerteil an den Klötzen vorüberdreht. Da die Exzentrizität einseitig wirkt, kann sie bei umsteuerbaren Vorrichtungen in der Regel nicht verwendet werden. Bei einer Taumelscheibe nimmt aber das Schublager für eine Drehrichtung fast den ganzen Schub auf der einen, für die entgegengesetzte Drehrichtung den ganzen Schub auf der anderen Seite der Mittelebene durch die Achse auf. Daher werden, wie Abb. 3 erkennen läßt, die Klötze T beiderseits der Mittelebene durch die Achse entgegengesetzt exzentrisch gelagert und sind dadurch für jede Drehrichtung richtig eingestellt. An der anderen Hälfte ist die Exzentrizität für die jeweilige Drehrichtung falsch gerichtet, doch hat dies so gut wie keinen Einfluß, da der Schub auf dieser Seite vernachlässigbar klein ist.
  • Die Schnitte in Abb. 3a und 3b zeigen die Stellung der Klötze T für entgegengesetzte Drehrichtung. Die Schwenkachse j liegt bei Klötzen, die, wie dargestellt, auf entgegengesetzten Seiten - der Mittelebene angeordnet sind, entgegengesetzt.
  • Das Michell-Lager nimmt einen bedeutend größeren Schub auf als Kugel- oder Rollenlager. Entsprechend diesem stärkeren Schub ist die Lagerung der Zapfen G' besonders ausgebildet. Der nach rückwärts gerichtete Ansatz c der Taumelscheibe C ergibt eine bedeutend größere Auflagerlänge für die Zapfen G', durch die die Festigkeit der Vorrichtung wesentlich erhöht und die Taumelscheibe befähigt wird, ohne Schaden große Spannungen aufzunehmen. D:e Lagerung ergibt notwendig ein doppeltes Universalgelenk, da die Achsen der Zapfen G' gegen die Kugelköpfe f2 der Pleuelstange versetzt sein müssen, während sie bei einer Vorrichtung bekannter Art mit nur einem Universalgelenk und der Ebene der Kugelzapfenmitten stehen, so daß eine Vergrößerung der Stützfläche der Zapfen G' nicht möglich wäre.
  • Der hohe Druck, der durch die Ausbildung nach der Erfindung ermöglicht wird, erfordert besondere Einrichtungen, um einer Steigerung des Drucks über einen gewissen Betrag hinaus vorzubeugen. Zu diesem Zweck ist das Sicherheitsventil nach Abb. q. vorgesehen. Der Ventilträger L liegt hinter dem Zylinderkörper E und ist in Abb. r links vom Ende des Gehäuses A zu denken. Er hat Auslaßkanäle 1 und L'. Die Ventile 1V1 lassen nicht, wie üblich, die Flüssigkeit aus den Kanälen l oder l' in das Gehäuse f1 entweichen sondern entlasten die Kanäle gegeneinander, so daß das Volumen des Treibmittels sich nicht ändert und das übliche, kostspielige zusätzliche Sicherheitsventil entbehrlich wird. Die beiden Ventile arbeiten entgegengesetzt. Das Ventil M läßt Öl aus dem Kanal Z in den Kanal L' ausströmen, während das Ventil M' umgekehrt Öl aus dem Kanal l' in den Kanal l treten läßt. Die Ventile sind mit Federn in versehen, die gegen Stützkappen m' auf den Kugeln der Ventile wirken. Die Ventile R' dienen zum Nachfüllen von Öl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitswechselgetriebe mit Taumelscheibe, die mit zwei Lagern versehen ist, von denen das eine das Traglager, das andere das Schublager für das in der Taumelscheibe gelagerte Kreuzgelenk ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Lager als Stützplattenlager (11, J) ausgebildet sind. a. Getriebe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Ring (H), der in das Gehäuse (D) der Taumelscheibe (C) eingesetzt ist und zwei quer zueinander angeordnete Stützflächen für das Traglager (Is) und das Schublager (J) hat. 3. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität der das Schublager (J) bildenden Stützplatten beiderseits der Mittelebene zwischen der Saug- und Druckseite des Getriebes entgegengesetzt angeordnet ist.
DEV20534D 1925-05-28 1925-09-04 Fluessigkeitswechselgetriebe mit Taumelscheibe Expired DE464887C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB464887X 1925-05-28

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DE464887C true DE464887C (de) 1928-08-29

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ID=10441472

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DEV20534D Expired DE464887C (de) 1925-05-28 1925-09-04 Fluessigkeitswechselgetriebe mit Taumelscheibe

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