DE625879C - Taumelkolbenmaschine - Google Patents

Taumelkolbenmaschine

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DE625879C
DE625879C DES115093D DES0115093D DE625879C DE 625879 C DE625879 C DE 625879C DE S115093 D DES115093 D DE S115093D DE S0115093 D DES0115093 D DE S0115093D DE 625879 C DE625879 C DE 625879C
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DE
Germany
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piston
housing
wall
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Expired
Application number
DES115093D
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SPHAERO GmbH
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SPHAERO GmbH
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Publication of DE625879C publication Critical patent/DE625879C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C9/00Oscillating-piston machines or pumps
    • F04C9/005Oscillating-piston machines or pumps the piston oscillating in the space, e.g. around a fixed point

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Taumelkolbenmaschine Die Erfindung betrifft insbesondere solche Taumelkolbenmaschinen, bei denen der Taumelkolben mittels eines mit einem Schlitz versehenen Zapfens, der im Taumelkolben drehbeweglich gelagert ist,. über eine fest im Gehäuse .angeordnete Trennwand faßt. Bei Anordnung derartiger drehbeweglicher Zapfen, seien sie zylindrisch oder kegelig ausgebildet, ist es erforderlich, daß dieseZapfen am Umfang des Gehäuses, also links und rechts von der Trennwand, geführt werden, da infolge der schwingenden Bewegung des Taumelkolbens der Zapfen nach außen geschleudert wird. Es verhindert demnach die Umfangsführungsfläche ein Herausschleudern des im Kolben gelagerten Zapfens bzw. ein Vereeken und damit eine Ausleierung des Lagerzapfens.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die kugeligen Umfangsführungsflächen für den im Kolben gelagerten Zapfen, welche zu beiden Seiten der Trennwand, die das Gehäuse in Saug- und Druckraum unterteilt, liegen, an den Enden der Trennwand in ihrer Breite bis oder nahezu bis auf die Stärke der Trennwand abnehmen. Entsprechend dieser Abnahme der Breite der Umfangsführungsflächen für den Zapfen, die ebenfalls kugelig ausgebildet sind, ist die Stärke der sich unmittelbar an die Trennwand anschließenden Gehäusewandung zwischen den beiden Stutzen zu wählen, die im übrigen an .den Enden der Trennwand der Stärke dieser Trennwand entspricht.
  • Diese Abnahme der Breite der Umfangsführungsflächen für den Zapfen bis auf die Stärke der Trennwand ist dadurch möglich, daß die an dem Zapfen bei der schwingenden Bewegung des Kolbens angreifenden Zentrifugalkräfte in den beiden äußersten Lagen des Taumelkolbens bis auf Null abnehmen, so daß der Zapfen in diesen beiden Lagen, bei denen er sich an den Enden der 'Trennwand befindet, nicht oder nur ganz wenig geführt werden braucht.
  • Bei den bekannten Taumelkolbenmaschinen, bei denen der Taumelkolben an der zwischen Saug- und Druckraum liegenden Trennwand mittels eines Zapfens geführt wird, bestand der Nachteil, daß in .den beiden äußersten Lagen des Taumelkolbens sich zwischen der Trennwand, der Förderfläche des Kolbens, der Gehäuseseitenwandung und der inneren kugeligen Gehäuseaußenwandung bzw. der Umfangsführungsfläche für den Zapfen Flüssigkeit befand, die bei der Abwälzbewegung des Taumelkolbens nicht ausweichen konnte. Der Kolben wurde daher in diesen beiden äußersten Lagen sehr stark auf Biegung beansprucht, und demzufolge wurden die Lagerflächen. des Kolbens übermäßig belastet, so daß ein äußerst starker Verschleiß an den Lagerflächen vorhanden war. Des weiteren verursachten die Quetschungen der Flüssigkeit in den beiden äußersten Lagen des Taumelkolbens eine starke Geräuschbildung.
  • Wird nun erfindungsgemäß die Breite der inneren kugeligen Gehäusewandung bzw. die Breite der Urnfangsführungsflächen, die sich links und rechts an die Trennwand anschließen, an den Enden der Trennwand, bis auf die Stärke der Trennwand abnehmen, so kann die zwischen der Trennwand, der Förderfläche des Kolbens und der Gehäuseseitenwandung befindliche Flüssigkeit' in den Druckstutzen entweichen, da dann die diesen Raum bei den bisher bekannten Maschinen abschließende Umfangsführungswandung an den Enden der Trennwand fehlt. Es werden dadurch Biegungsbeanspruchungen des Kolbens, übermäßige Belastung und starker Verschleiß der Kolbenlagerflächen sowie Geräuschbildungen vermieden und ein günstiger Verlauf der strömenden Flüssigkeit zum Druckstutzen bzw. vom Saugstutzen in den Arbeitsraum erreicht.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. i einen senkrechten Achsschnitt durch ein. Ta.umelkolbenmaschine, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. i ohne Taumelkolben und Antriebs-Organe, Fig:3 eine Aufsicht mit gestricheltem Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2, Fig, q. eine Aufsicht auf die im Gehäuse urigeordnete Trennwand -mit den beiden seitlichen Umfangsführungsflächen in doppeltem Maßstabe wie nach Fig, i .und 2, Fig. 5 einen -in den Kolben einzusetzenden drehbeweglichen Zapfen im Querschnitt, Fig. 6 einen Grundriß nach Fig. 5 mit der im Taumelkolben vorgesehenen Bohrung zur Lagerung dieses Zapfens, Fig. 7 eine Aufsicht auf die bewegten Teile der Maschine mit darüberliegenden Umfängsführungsflächen für den Zapfen, die an den Enden der Trennwand bis auf deren, Stärke abnehmen.
  • Die Taumelkolbenmaschine, wie sie in dem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, besteht in bekannter Weise aus ekem Kugelgebäus,e i mit seitlichen Lagerflanschen J, in denen die Antriebswelle 3 gelagert ist, Die Antriebswelle 3 läuft in dem kugeliger; Teil des Gehäuses i in einen Kugellagerkötper q. aus, in dem ein Taumelkolben 5. schräg zur Antriebs--welle 3, gelagert ist: Der Taiu-aelkolben 5 besitzt eine Bohrung 6,. in die ein Zapfen 7, der mit einem Schlitz 8 versehen ist, drehbeweglich gelagert wird. Dieser Zapfen 7 greift mit dem Schlitz 8 über eine im Gehäuse fest angeordnete Trennwand 9. Infolge dieser Anordnung kann der Taumelkolben bei seiner Bewegung, die aus einer schwingenden und einer hin und her drehenden Bewegung zusammengesetzt ist, einwandfrei an, der Trennwand 9 geführt werden, -ohne daß girr Verecken eintreten kann. Damit der- Zapfen 7, der zylindrisch (Fig. 5) oder auch kegelig ausgebildet sein kann, in der Bohrung 6 des Kolbens 5 trotz der bei der schwingenden Bewegung des Kolbens auftretenden großen Zentrifugalkräfte gehalten wird, schließen sich links und rechts an die Trennwand kugelige Umfangsführungsflächen io an, die die Zentrifugalkräfte des mit dem Kolben schwingenden Zapfens 7 aufnehmen. Diese kugeligen Führungsflächen io nehmen an den Enden der Trennwand 9 in ihrer Breite bis oder ungefähr bis auf die Stärke dieser Trennwand 9 ab, so daß, die Flüssigkeit, die sich in den beiden äußersten Lagen des Taumelkolbens zwischen der Förderfläche des Taumelkolbens (gestrichelte Linie i i, Fig. 4.), der Trennwand 9 und der Gehäuseseitenwandung 15 befindet, in den Druckstutzen abfließen kann, ohne daß Quetschungen auftreten. Es muß demgemäß die an der Trennwand 9 anschließende Wandung z2 zwischen den beiden Stutzen ungefähr der Stärke der Trennwand 9 entsprechen, damit das Abfließen der Flüssigkeit in den beiden äußersten Lagen in den Druckstutzen der Maschine ermöglicht wird (Fig. 3) -Zur näheren Kennzeichnung der Wirkungsweise der Maschine und des Wesens der Erfindung wird an Hand der Fig. 7 noch folgendes ausgeführt: Der Taumelkolben 5 wälzt sich entweder mit Linienberührung oder auch mit Flächenberührung an den Seitenwandungen 15 des Arbeitsraumes ab, Liegt der Berührungspunkt der linken Kolbenfürderfläche bei i6 und schreitet die Wälzbewegung in Richtung des Pfeiles 17 fort, so bilden die Seitenwandung i 5, die Trennwand 9 und die Förderfläche i i einen Eckraum, in dem sich Flüssigkeit befindet. Wäre nun die Kante io' der Umfangsführungsflächen io gerade bis an die Seitenwandung 15 herangeführt (strichpunktiert angedeutet) ,und schreitet die Wälzbewegung fort, dann kann, die zwischen den obengen:annten Flächen 15, 9, i i befindliche Flüssigkeit nicht in den Druckstutzen (aus der Zeichenebene heraus zum Beschauer) entweichen, da auch diese Seite durch die Umfangsführungsfläche io abgedeckt ist. Es würden in diesem Fall die Nachteile gegeben sein, die in der Einleitung genannt sind. Um nun diese Seite in .den beiden äußersten Lagen des Kolbens offen zu halten, nimmt nach der Erfindung die Breite der Umfangsführungsflächen für den Zapfen 7 an den Enden der Trennwand 9 bis auf deren Stärke ab, so daß die in der Ecke befindliche Flüssigkeit ungehindert in den Druckstutzen entweichen kann.
  • In dem Ausführungsbeispiel ist in das Gehäuse im obersten Scheitel ein Einsatzstück 13 eingesetzt, aus dem die Trennwand 9 und die seitlichen Führungsflächen io herausgearbeitet sind. Gehalten wird dieses Einsatzstück 13 im Gehäuse mittels eines Bolzens 1q.. Die Umfangsführungsflächen io können nach der Erfindung auch direkt aus dem Gehäuse herausgearbeitet sein, während die Trennwand 9 in beliebiger Weise im Gehäuse befestigt sein kann. In beiden Fällen nimmt die Breite der Führungsflächen io an den Enden der Trennwand 9 bis auf oder nahezu bis auf deren Stärke ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Taumelkolbenmaschine, bei der in einem Kugelgehäuse zur Unterteilung des Arbeitsraumes in Saug- und Druckraum eine im Gehäuse fest angeordnete Trennwand gelagert ist, über welche der Schlitz eines im Kolben drehbar gelagerten; zylindrischen oder kegeligen Zapfens greift, dadurch gekennzeichnet, daß Umfangsführungsflächen zu beiden Seiten der Trennwand für den im Kolben gelagerten Zapfen vorgesehen sind, .die an den Enden der Trennwand in ihrer Breite bis oder nahezu bis auf die Stärke der Trennwand abnehmen.
  2. 2. Taumelkolbenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der sich unmittelbar .an die Trennwand (9) anschließenden Gehäusewandung (12) zwischen den beiden Stutzen an den Enden der Trennwand (9) ungefähr der Stärke der Trennwand entspricht.
  3. 3. Taumelkolbenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsführungsflächen (io direkt durch die Gehäuseinnrenwandung gebildet sind oder daß diese Führungsflächen (io) gleichzeitig mit der Trennwand (9) aus einem im Gehäuse gelagerten Einsatzstück (i3) herausgearbeitet sind.
DES115093D 1934-08-16 1934-08-16 Taumelkolbenmaschine Expired DE625879C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4218385A1 (de) * 1992-05-09 1993-11-11 Franz Kellner Verdrängerpumpe zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere von Feststoffpartikel enthaltenden Flüssigkeiten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4218385A1 (de) * 1992-05-09 1993-11-11 Franz Kellner Verdrängerpumpe zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere von Feststoffpartikel enthaltenden Flüssigkeiten

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