DE46457C - Bremseinrichtung beim Antrieb von Kolbenpumpen durch Zahnräder - Google Patents

Bremseinrichtung beim Antrieb von Kolbenpumpen durch Zahnräder

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DE46457C
DE46457C DENDAT46457D DE46457DA DE46457C DE 46457 C DE46457 C DE 46457C DE NDAT46457 D DENDAT46457 D DE NDAT46457D DE 46457D A DE46457D A DE 46457DA DE 46457 C DE46457 C DE 46457C
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Germany
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piston pumps
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46457D
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English (en)
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E. OEHL-MANN in Berlin S., Dresdenerstrafse 70
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/02Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Rotary Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. September 1888 ab.
Bei Pumpen, deren Antrieb durch Zahnräder erfolgt, war es bisher schwer, dem Schlagen der Zahnräder, welches sich namentlich nach längerem Betriebe infolge des Voreilens des auf der Kurbelwelle angeordneten Zahnrades beim Ueberschreiten der todten Punkte sehr störend bemerkbar macht, abzuhelfen. Man versuchte durch Anwendung solcher Zahnformen, welche möglichst geringen Spielraum zwischen .den in einander greifenden Zähnen liefsen, dem Uebel abzuhelfen, jedoch ohne dadurch dauernden Erfolg zu erzielen.
Abgesehen von dem störenden Geräusch wurden die Lager und Zapfen, überhaupt die ganze Pumpe, durch die fortwährenden Stöfse und Erschütterungen sehr bald verbraucht, so dafs häufige Reparaturen nöthig waren.
Diesen Uebelstä'nden abzuhelfen, ist der Zweck vorliegender Erfindung, und zwar wird das Schlagen vermieden, indem man eine Bremse auf das auf der Kurbelwelle angeordnete Zahn rad oder auf eine auf der Kurbelwelle angeordnete besondere Bremsscheibe, oder auf die Kurbelwelle direct dauernd während des Betriebes der Pumpe einwirken läfst. Infolge des Bremsens kann ein Voreilen nicht mehr stattfinden, und müssen daher die Zahnräder immer im richtigen Eingriff bleiben.
Auf beiliegender Zeichnung ist beispielsweise die Anordnung einer Bremse gezeigt, welche auf das auf der Kurbelwelle angeordnete Zahnrad direct einwirkt. Es wird dies immer die einfachste Art der Ausführung sein, da man bei dieser Anordnung keinerlei Veränderungen an der Pumpe selbst bedarf.
Fig. ι zeigt eine solche Pumpe in der Vorderansicht,
Fig. 2 dieselbe in der Seitenansicht mit Schnitt durch die Bremsvorrichtung.
In Fig. 3 ist der normale Zahneingriff und in
Fig. 4 die Stellung der Zähne zu einander nach Voreilung des Zahnrades auf der Kurbelwelle dargestellt.
Die Bremseinrichtung besteht hier aus einer am Arme α befestigten gebogenen, flachen Feder b, welche mit Ansätzen c und d zur Aufnahme des Bremsklotzes e versehen ist. Die Schraube f dient zum Andrücken des Bremsklotzes e und gleichzeitig zum Spannen der Feder b. Es ist leicht ersichtlich, dafs durch Bremsung des auf der Kurbelwelle g festgekeilten Zahnrades h ein Voreilen desselben unmöglich gemacht ist und immer der Eingriff der Zähne, wie in Fig. 3 gezeigt, erfolgen mufs, d. h. die Zähne des Triebrades i müssen dauernd mit ihren Flanken fest an denjenigen der Zahnt des angetriebenen Rades h liegen.
Fig. 4 zeigt den beim Voreilen des Rades h sich zwischen den Zähnen dieses Rades und denjenigen des Rades i bildenden Zwischenraum. Es ist klar, dafs infolge dieses Voreilens ganz bedeutende Schläge im Triebwerk stattfinden müssen. Die Bremsung erfolgt nur in
einem so geringen Mafse, dafs gerade das Voreilen des Zahnrades h aufgehoben ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei durch Zahnräder angetriebenen Pumpen die Anordnung einer Bremse derart, dafs das beim Ueberschreiten der todten Punkte erfolgende Voreilen des auf der Kurbelwelle (g) angeordneten Zahnrades (h) verhütet und somit die durch das Wiedereingreifen bezw. durch den plötzlich wieder stattfindenden Angriff des Triebes (i) erfolgenden ■' schädlichen Schläge vermieden werden und der Pumpe ein gleichmäfsiger Gang ertheilt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46457D Bremseinrichtung beim Antrieb von Kolbenpumpen durch Zahnräder Expired - Lifetime DE46457C (de)

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