DE464342C - Klappkamera aus Metall - Google Patents

Klappkamera aus Metall

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DE464342C
DE464342C DEW76235D DEW0076235D DE464342C DE 464342 C DE464342 C DE 464342C DE W76235 D DEW76235 D DE W76235D DE W0076235 D DEW0076235 D DE W0076235D DE 464342 C DE464342 C DE 464342C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Klappkamera aus Metall. Bei derartigen Kameras tritt der Übelstand auf, daß der Balgen infolge des beim Aufziehen desselben im Innern auftretenden Unterdrucks eingebeult wird. Man hat bereits bei Holzkameras Kanäle in der Gehäusewand vorgesehen, durch die der Luft, aber nicht dem Lichte der Zutritt in das Innere des Balgens gewährt wird.
Bei Metallkameras begegnet aber die Anordnung von solchen Kanälen wegen der geringen Wandstärke besonderen Schwierigkeiten.
Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten behoben durch Anordnung von Kanälen im Kassettenrahmen und durch Verstärkung des Kassettenrahmens dort, wo er an der Gehäusewand anliegt, in der Weise, daß die Kanäle des Kassettenrahmens eine Ver-
ao längerung und eine Richtungsänderung erfahren.
Um die Lichtwirkung weiter zu schwächen, kann noch schirmartig ein Steg an der Seitenwand der Kamera in kurzem Abstande von der Mündung der Kanäle vorgesehen sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Querschnitt und Abb. 2 eine Innenansicht der gemäß Erfindung ausgerüsteten Seitenwand. Aus Abb. 3 ist eine Hilfsleiste ersichtlich, durch die die erforderliche Verstärkung des Kassettenrahmens erzielt wird.
In den Abbildungen ist a die Seitenwand der Kammer, b ist eine Umbiegung der Seitenwand, zum Zwecke, ein Widerlager für den Kassettenrahmen zu bilden, c ist ein an der Seitenwand entlanglaufender Steg, d ist ein zweiter an der Seitenwand entlanglaufender Steg.
e ist eine Hilfsleiste, die an den Kassettenrahmen / anstößt. Die Leiste e ist mit Nuten g und die Leiste f mit Nuten h ausgerüstet.
Die Nuten g und h schließen aneinander an, und sie bilden die Kanäle, durch die die Luft hinter den Kassettenrahmen-eintreten kann. Der Steg c dient als Schirm zur Schwächung des in den Luftkanal g, h eintretenden Lichtes. Auf den Steg d legt sich der Deckel der Kammer auf. Im Schlitz i ist der Kassettenfalz geführt.
Man kann die Leiste g mit dem Kassettenrahmen f aus einem Stück herstellen, z. B. durch Anbiegen der Leiste g an den Rahmen f. Hierbei ist aber darauf zu achten, daß die äußeren Oberflächen des Rahmens / und der Umbiegung g in scharfer Kante aneinanderstoßen, weil sonst nach dem Einsetzen in die Wand α an der Kante ein längslaufender Kanal gebildet wird, durch den Licht in die Kamera eindringen kann.
Wenn die Leiste e nicht mit dem Kassettenrahmen aus einem Stück besteht, ist es vorteilhaft, sie, wie das aus der Abb. 2 ersichtlich ist, ein Stück in den Kassettenrahmen hineinstoßen zu lassen, so daß an der äußeren
und der Leiste g
Stoßkante etwa eindringendes Licht zweimal gebrochen wird, ehe es den Luftkanal erreicht.
Die Kanäle können auch aus der Wand a herausgearbeitet und durch den Rahmen h und die Leiste e überdeckt sein, wobei dann die Oberflächen des Rahmens
eben sein können.
Die Umbiegung b kann gegenüber der übrigen Kammerwand α verdickt sein, damit sich leicht die für die Kassette bestimmte Nut i bilden läßt.
Man kann den Steg c an die Wand α ansetzen. Man kann ihn aber auch ebenso wie den Steg d, die Verdickung b und die Nut i durch Ziehen eines ziehfähigen Metalles, z. B. Aluminium, in Form einer Schiene ziehen und die Kammerwände durch Umbiegen der Schiene bilden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι . Klappkamera aus Metall, dadurch gekennzeichnet, daß im Kassettenrahmen (f) ein Kanal Qi) vorgesehen ist oder mehrere Kanäle vorgesehen sind, und daß der Kassettenrahmen eine mit ihm aus einem Stück bestehende oder angesetzte Verstärkung (e) aufweist, in der die Kanäle (Ä, g) eine mit Richtungsänderung und Verlängerung verbundene Fortsetzung erfahren.
  2. 2. Klappkamera aus Metall nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Mündung der Kanäle (Jh,, g) ein Steg (c) an der Seitenwand des Gehäuses entlangläuft, durch den das Licht gebrochen wird, und der besonders angesetzt sein oder mit der Gehäusewand aus einem Stück bestehen kann.
  3. 3. Klappkamera aus Metall nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die angesetzte Verstärkung (e) etwas in den Kassettenrahmen (/) eingreift.
  4. 4. Klappkamera aus Metall nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des mit dem Luftkanal ausgerüsteten Steges (e) ein weiterer das in den Luftkanal einfallende Licht brechender Steg (c) an der Gehäusewand entlang angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW76235D 1927-06-10 1927-06-10 Klappkamera aus Metall Expired DE464342C (de)

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DEW76235D DE464342C (de) 1927-06-10 1927-06-10 Klappkamera aus Metall

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DE464342C true DE464342C (de) 1928-08-15

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