DE463C - Schwimm-Lehrapparat - Google Patents
Schwimm-LehrapparatInfo
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- Germany
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- swim
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- teaching apparatus
- swimming
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B69/00—Training appliances or apparatus for special sports
- A63B69/12—Arrangements in swimming pools for teaching swimming or for training
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Mechanical Means For Catching Fish (AREA)
Description
1877.
Klasse 77.
RICHARD HENSHAW in BERLIN. Schwimm-Lehrapparat.
Pätentirt im Deutschen Reiche vom 12. August 1877 ab.
Wie allgemein bekannt ist, hindert die jetzige Schwimmlehrmethode Viele>
diese so nützliche und in manchen Fällen so nothwendige Kunst zu erlernen.
Ein einziger Besuch der königlichen Schwimm-Anstalten genügt, um den Beweis zu liefern,
dafs die meisten Rekruten sich des Schwimmenlernens nur mit grofsem Widerwillen unterziehen
Erstens sind sie in steter Furcht, dafs der Schwimmlehrer die Leine losläfst, wodurch der
Rekrut sofort untertauchen mufs. Hierdurch verliert er alles Vertrauen und daher wird er
das Schwimmen nie richtig lernen.
Zweitens: Wenn der Anfanger von der Brücke
oder dem Brett aus gehalten wird, ist er manchmal unter dem Brette oder Brücke, und demzufolge
aufser Bereich des Lehrers.
Drittens: Bei dem ersten Schwimmversuch ist jeder etwas nervös und falls mehrere zu gleicher
Zeit ins Wasser steigen, halten sie gewöhnlich aneinander, was nur dazu dient, die Schüler
noch mehr nervös zu machen.
Der dargestellte, nach einer einfachen und vertrauenerweckenden Methode construirte Apparat
besteht aus einer mit einem drehbaren Ringe versehenen Rolle, welche sich auf einem
Draht- bezw. Hanfseil bewegt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Rolle und des Ringes.
■ Fig. 2 ist eine Endansicht derselben.
■ Fig. 2 ist eine Endansicht derselben.
Fig. 3 zeigt die Art und Weise der Anwendung des Apparates.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Rolle B läuft auf dem mit A bezeichneten Seile; an
dem untersten Ende des Rollengehäuses ist ein starker Zapfen C angebracht und entweder
gleich am Gehäuse angegossen oder durch geeignete Befestigung damit verbunden.
Auf diesem Zapfen sitzt der drehbare Ring D.
Dieser drehbare Ring D ist an dem Zapfen C durch den geschmiedeten Kopf E des Zapfens C
oder durch einen besonders angeschraubten oder befestigten Kopf gehalten.
Der Ring D dient zur Aufnahme der an dem Gurt des Schülers befestigten Leine.
F ist ein kleiner Ring, welcher am Rollengehäuse
befestigt ist und zur Aufnahme der Leine G dient.
Soll der Apparat in Anwendung genommen werden, so wird die Rolle B auf das Seil A'
gesetzt, wonach das Seil gespannt wird.
Die Leine G wird an dem Ringe F befestigt.
Diese Leine dient zum Zurückziehen der Rolle, falls der Schüler von selbst nicht zurückschwimmen
kann.
Zunächst zieht der Schüler seinen Schwimmgurt an, an diesem ist ein Seil befestigt.
Sobald der Schüler ins Wasser getreten ist, wird dieses Seil an dem Ringe D so befestigt,
dafs der Schüler seine richtige Lage im Wasser einnimmt.
Sobald der Schüler zu schwimmen anfängt, löst man die Leine H so, dafs er sich selbst
im Wasser zu halten hat, jedoch bei eintretender Müdigkeit, Krampfanfallen etc. sofort zurückgezogen
werden kann; es ist sogar rathsam, dafs selbst beim fertigen Schwimmer der Apparat
angewendet wird, so dafs für den Fall des Unwohlseins derselbe sofort zurückgezogen werden
kann.
■ Um das Schwimmen auf gröfsere Entfernungen zu lernen, ist der Apparat von unberechenbarem
Vortheil, z. B. beim Schwimmen über einen Flufs etc., befestigt man ein Seil an einer
Böschung bis zur anderen.
Kann der Schwimmer zuerst die ganze Strecke nicht zurücklegen, so kann er sich vermittelst
der ihm durch den Apparat geliehenen Stütze auf Wunsch ausruhen, oder wie bereits erwähnt,
falls er einen Krampfanfall etc. bekommen sollte, gleich zurückgezogen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE463T | 1877-08-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE463C true DE463C (de) |
Family
ID=70970021
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE463DA Expired - Lifetime DE463C (de) | 1877-08-11 | 1877-08-11 | Schwimm-Lehrapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE463C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2846888A1 (fr) * | 2002-11-12 | 2004-05-14 | Frederique Boquet | Kit pour apprentissage de la natation |
-
1877
- 1877-08-11 DE DE463DA patent/DE463C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2846888A1 (fr) * | 2002-11-12 | 2004-05-14 | Frederique Boquet | Kit pour apprentissage de la natation |
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