DE463520C - Einrichtung zum Versilbern von Glaesern mittels einer Versilberungsfluessigkeit auf sogenannten Wackeltischen - Google Patents
Einrichtung zum Versilbern von Glaesern mittels einer Versilberungsfluessigkeit auf sogenannten WackeltischenInfo
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- DE463520C DE463520C DEB117584D DEB0117584D DE463520C DE 463520 C DE463520 C DE 463520C DE B117584 D DEB117584 D DE B117584D DE B0117584 D DEB0117584 D DE B0117584D DE 463520 C DE463520 C DE 463520C
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Description
- Einrichtung zum Versilbern von Gläsern mittels einer Versilberungsflüssigkeit auf sogenannten Wackeltischen Einrichtungen zum Versilbern von Gläsern mittels Versilberangsflüssigkeiten sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. So ist z. B. die wackelnde Lagerung der Versilberungsgefäße und die Ausbildung dieser als Gummiwannen üblich.
- Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß das in bekannter Weise wackelnd gelagerte Versilberungsgefäß auf einer in geschlossener Bahn mechanisch. fortbewegbaren Unterlage angeordnet, mechanisch in Wackelbewegung versetzt und nach Beendigung der Silb:erabscheidung mechanisch entleert wird.
- Die Anordnung eines wackelnd gelagerten VPrsilberungsgefäßes auf einer fortbewegbaren und mit einer Einrichtung zur mechanischen Erzeugung der Wackelbewegung versebenen Unterlage ist nicht Gegenstand des vorliegenden, sondern des älteren Patents 449942.
- Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens -in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Abb. i und 2 zwei gegeneinander um 9o° versetzte, teilweise geschnittene Seitenansichten eines als Wagen ausgebildeten Wackeltisches, Abb.3 einen Grundriß der Fahrbahn für den Wagen, Abb.4 und 5 eine zweite Ausführungsform der die Gläser aufnehmenden Wanne. Der Träger des Wackeltisches ist als Fahrzeug ausgebildet, das in seinem Rahmen i einen Elektromotor 2 für die Verschiebbewegung des Fahrzeuges und einen E@ektram-otor 3 zur Erzeugung der Wackelbewegung trägt. Die übertragung der Leistung der beiden Motore auf die Antriebsräder bzw. auf den Wackeltisch erfolgt durch an sich bekannte mechanische Mittel. Der Wackeltisch selbst besteht aus einer ebengesschliffenen Platte 4, die mit :einem Rand 5 rings umgeben isst und in diesem eine Gummiwanne 6 aufniammt. Mittels der Querrippen 7 und der Lager 8 ist die Platte 4 auf einer horizontalen Achse 9 gelagert, welche vom Fahr»eugrahmen i getragen wird. Durch Inbetriebnahme des in 'bekannter Weise steuerbaren Motors 3 wird die Platte 4 in wackelnder Bewegung gehalten, während der Motor 2 zum Verschieben - des den WackeltI,Sch tragenden Fahrzeuges dient. Der Versilberungsprmeß der Gläser - wird während des Kreislaufes durchgeführt, den .das Fahrzeug mit dem Wackelti,sch auf dem Gleis i o ausführt, und zwar z. B. in nachstehender Weise: Die Gläser werden von dien Waschtischen i i, auf denen sie gewaschen sind, in die leere Wanne 6 des Wagens gelegt. Der Wagen wird dann mittels des Motors 2 in Bewegung gesetzt und bewegt sich 'bis zur Stellung 17 gleichmäßig fort (in Abb.3 irn Uhrzeigersinne). B-eä. der Stellung 12 des Wagens wird die Versilberungsflüssigkeit zugegeben und die Schaukelbewegung der Wanne durch den Motor 3 eingeleitet. Brei der Stellung 13. des Wagens wird die S@chaukelbewegumg der Wannc durch ortsfeste Anschläge, gegen welche der Ausrückhebel des Motors 3 stößt, unterbrachen, und zwar bei, einer Schrägstellung der Wanne derart, daß die Versilbierungsflüssigkeit durch .die Ablaufhähnre der Wanne restlos ausfließen kann. Das öffnen der Ablaufhähne erfolgt durch ihren Eingriff mit einem ortsfesten Anschlag des Gleiseis. Während der Weiterbewegung des Wagens bis zur Stellung 14 erfolgt das Abspritzen der Gläser durch eine Spritzvorrlchtung, welche durch Anschläge des Wagens in Tätigkeit gefetzt wird. Während der Weg-.srtrecke 14 biss 15 bewegt sich der Wagen durch den als Trockenraum ausgebildeten Tunnel 16, bis er in - der Stellung 17 süllg.esetzt wird, damit die getrockneten. und versilberten Gläser aus den Wannen entnommen und auf die Lackiertische 18 gebracht werden können. Von der Stellung 17 wird der Wagen wieder in seine Anfangsstellung gebracht, und die geschilderten Vorgänge wiederholen sich von neuem.
- Bei dem Ausführungsheispiel der Abb. i und 2 ist die Wanne vollständig aus Gummi hergestellt, derart; daß Boden und Seitenwände aus einem einzigen Stück bestehen. Der Wannenbaden. ist so .dünn, daß er sich seiner Unterlage anpaßt. Ist diese Unteirlage vollkommen eben, besteht sie z. B. aus einer Glasplatte, einer geschliffenen Metallplatte o. dgl., sro schmiegen sich die 5x1 die Gummiwarne gelegten Gläser @ebenfalls dem Boden der Gummiwanne derart an, daß fast keine Versilberungsflüssigkeit zwischen der Gesichtsseite der zu versilbernden Gläser und dem Boden der Wanne eintreten kann. Voraussetzung hierfür ist naturgemäß, daß der Wanmenboden überall gleich -dick ist.
- Zweckmäßngerweise bestehen ` Boden und Seitenwände der Wanne jedoch nicht aus einem :einzigen Stück, sondern die Wanne wird gebildet aus einem die Seitenwände bildenden Rahmen i 9 und einem den Rahmyen i 9 außen überragenden Bio,den 20, entsprechend Abb. 4 und 5, damit der Boden gespannt werden kann und infolgedessen stets eben auf der Unterlage aufliegt. Die Unterlage oder Grundplatte 21 der Wame ruht auf .einem aus U-Eisen .gebildeten Rahmren 22, und auf dieser Grundplatte Biegt der Gummihoden 2o. Die Seitenwände der Wanne werden durch einer. aus U-Eisren bestehenden Rahmen i9 gebildet. Zwischen dem obenen Rahmen i9 und dem Gummwboden 2o ist ein Dichtungsring 23 eingeschaltet. Die beiden Rahmen 19 und 22 werden durch Klemmbügel 24 zusammengiepreßt. Löst man die Klemmbügel 24, so@ kann. man den Gummiibioiden 2o an den Rändern anfassen und spannen. Nach dem Spannen werden die Klemmbügel 24 wieder angelegt.
- Durch die Einschaltung der Gummidichtung 23 zwischen Wannenboden 20 und Wannenrand i 9 wird die bisher übliche KSttdichtung zwischen diesen beiden Teilen vermieden, welche. inf olge ihrer leichten Zerstörbarkeit das Verbleiben .der Glasplatten in den Wannen während dies Trocknungsprozesses unmögich machte.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Versilbern von Gläsern mittels einer Versilberungsflüssigkeit auf sogenamnten Wackeltischen, dadurch gekennzeichnet, daß - das in bekannter Weise wackelnd gelagerte Versilb,erungsgefäß (6) auf einer in. geschlossener Bahn (io) mechanisch fortbewegbaren Unterlage angeordnet, mechanisch in. Wackelbewegung versetzt und nach Beendigung der Silberabsehettdung mechanisch entleert wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter selbsttätiger Fortbewegung der Unterlage nach einer gewissen Wegstrecke die Wackelbewegüng des Tisches durch ortsfeste Anschläge unterbrochen, das Versilberungsgefäß in schräger Lage festgestellt, während der ständigen Weiterbewegung des Wagens durch @orrtsfe@ste Ax.sohläge ein verschließbarer Auslaß des Versüberungsgefäß.es geöffnet und eine Spülvorrichtung für die Gläser in Wirkung gesetzt, dann der Wagen durch eine Trockenkammer hindurchgeführt und schließlich an der Ablagestelle durch Anschlag angehalten wird.
- 3. Wackeltisch zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Versilberungsgefäß bildende Gummiwanne aus einem Gummiboden (2o) und einem unter Zwischenschaltung einer Gummidichtung (23) lösbar befestigten, als Wannenrand dienenden Rahmen (i 9) besteht, und daß Rahmen und Gumxniib,o;den mit der Grundplatte durch Klemmbügel (24) zusammengehalten werden, derart, daß ein Nachspannen des Gummib:oidlrus auf der Grundplatte möglich ist,
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Publications (1)
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1924
- 1924-06-17 DE DEB117584D patent/DE463520C/de not_active Expired
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