DE462831C - Schenkelabzug fuer Handfeuerwaffen - Google Patents

Schenkelabzug fuer Handfeuerwaffen

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DE462831C
DE462831C DEB128618D DEB0128618D DE462831C DE 462831 C DE462831 C DE 462831C DE B128618 D DEB128618 D DE B128618D DE B0128618 D DEB0128618 D DE B0128618D DE 462831 C DE462831 C DE 462831C
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trigger
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/30Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
    • F41A19/31Sear arrangements therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Schenkelabzug für Handfeuerwaffen Schußwaffen, bei denen die Abkommgenauigkeit nicht eine besondere Rolle spielt, sind mit einfacher Klinkenauslösung versehen. Die vielfach bei Büchsen angewandten Stecherabzüge ermöglichen ein sehr feinfiihl -ges und somit genaues Abkommen. Da die Stecherab züge umständlich in ihrer Bauart und sehr empfindlich sind, können sie an für robusten Gebrauch bestimmten Gewehren nicht verwendet werden. Militärgewehre und Sportbüchsen werden daher insbesondere mit Drehpunktabzug ausgestattet. Der somit hauptsächlich für Repetierschloßgewehre verwendete Druckpunktabzug soll durch Druckfühlung kurz vor derAuslösung dem Schützen das Brechen des Schusses anzeigen. Diese Absicht konnte aber bisher nur annähernd erreicht werden. Die Schlagstücke der Repetierschloß- und Einzelladerzylinderverschlußgewehre weisen in ihren Einbettungen ein unvenneidliches, freies Spiel auf, innerhalb dessen sie beim Brechen des Schusses jeweils verschiedene Druckpunktfühlung in Anspruch nehmen. Dadurch, daß die Druckpunktfühlung von der Schloßhülse abhängig ist, tritt von Schuß zu Schuß ein ungleichmäßig tiefer Eingriff der Abzugsstollen ein, so daß einzelne Schüsse zu leicht oder zu hart zum Brechen kommen und das ganze System auf allzu schwer stehende Abzugsdruckpunktfühlung bis zur völligen Auslösung einreguliert werden muß.
  • Gemäß der Erfindung ist der Abzug mit Doppelschenkel ausgebildet und ist die Druckpunktfühlung durch Zwischenlegen eine Schenkels auf eine von der Abzugsnase des Schlagstückes abhängige Basis gestellt.
  • Die Zeichnung läßt den Gegenstand gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform erkennen, und zwar zeigen Abb. i bis 9 die Abzugseinrichtung in Ansiclit und teilweise im Schnitt.
  • Der Abzug besteht aus den beiden Sehenkein er. und d, von welchen der letztere in dem ersteren eingebettet angeordnet ist, wobei leide um eine gemeinsame Achse ä an der Schloßhülse des Gewehres schwingend gelagert sind. Der erstere a ist rn-förniig ausre@bildet und nimmt an seinem vorderen Ende einen Gleitstollen cal auf, welcher mit einer abgesclirägtenGleitflächealversehen ist, während in der Oberfläche des Schenkels a ein Durchtritt la vorgesehen ist. Der zweite um die Achse g gelagerte Schenkel d trägt einerseits einen Fortsatz i, auf welchem eine sich gegen die Schloßhülse stützende Druckfeder i1 angeordnet ist; andererseits ist der Schenkel d mit einem Abzugsstollen dl ausgestattet, welcher -lurch den Durchtritt h- über die Oberfläche des Gleitstollens a1 hervorragt und gegen welchen sich das Schlagstück b des Schlosses mit der Abzugskante b2 stützt. Zwischen den Flanken des Schenkels d ist mittels eine Bolzens k der Abzug f gelagert, dessen Bewegung durch einen Anschlag f1 nach einer Seite begrenzt ist und dessen Drucknasen L sich gegen die Unterfläche des Schenkels a. legen, «-od.urch die Druckpunktfühlung durch Zw #ischenlage des Schenkels a auf eine von der Abzugskante des Schlagstückes b abhängige Basis gestellt wird. Der Abzugsstollen dl weist Flächen d2, d3 auf, von welchen die letztere mit der Abzugskante b1 des Schl:agstü#lckes b in Berührung steht, während :die erstere d= in der Abzugsstellung, also im Moment der Freigabe des Schlagstückes b, mit der Oberfläche des Gleitstollens a1 eine gerade Ebene bildet, um einen störungsfreien Abzug zu gewährleisten. Der Abzugsstollen dl ist an seiner unteren Kante der Fläche d3 als Anschlag na ausgebildet, mit welchem er auf einen ir°n Schenkel a in Querrichtung angebrachten Splint c zur Auflage kommt.
  • Die Wirkungsweise des Abzuges mit Doppelschenkelaus.bildung ist folgende: Wie aus Ab b. 6 und 7 der Zeichnung ersichtlich, legt sich der Abzug f mit seinen Drucknasen L gegen die Unterfläche des Schenkels a, während der Schenkel d durch die Druckfeder il in einer Lage gehalten wird, daß der Abzugsstollen dl durch den Durchtritt lt des Schenkels a nach oben hervorragt und die. Bewegung des Schenkels a bei gespanntem Schloß durch das Schlagstück b begrenzt wird, wobei sich der Gleitstollen a1 geben die untere Fläche der Abzugskante b1 legt;- während die Fläche d' des Abzugsstollens dl sich gegen die Abzugskante b1 des Schlagstückes b stützt. Hierbei überragt der Abzugsstollen den Anschlag- bzw. Gleitstollen immer in der bleichen Höhe, und das Schlagstück b kann somit durch eintretendes Spiel in seiner Einbettung die Eingriffstiefe des Schlagstollens nicht beeinträchtigen. Dadurch wird erreicht, daß die Druckpunktfühlung dem Schützen das Brechen des Schusses genau und nicht nur annähernd anzeigt und außerdem der Druckpunkt auf eine bis jetzt unerreichte Feinheit einreguliert werden kann.
  • Wird gegen den Abzug f ein Druck ausgeübt, so weicht dieser bis zum Druckpunkt und nimmt nach Fortsetzung des Druckes die aus Abb.7 der Zeichnung ersichtliche Stellung ein. Mit dem Abzug f hat auch der Schenkel d seine Lage geändert und kommt schließlich mit dem Splint c in Berührung. In dieser Lage bilden Gleit- und Abzugsstollen eine Ebene, die Abzugsnase des Schlagstückes wird freigegeben und schnellt nach vorn in die punktiert gezeichnete Stellung (Abb.7), wobei es mit den Flächen b2 am Anschlag-Gleitstollen entlanggleitet. Der Schenkel a kann infolge des Schlagstückes b und der Schenkel d wegen des Splintes c nicht weiter nachgeben, und der Abzu.g wird nach erfolgter Auslösung somit festhalten. Wird gegen den Abzug kein Druck mehr ausgeübt, dann nehmen die Schenkel zueinander die aus Abb.8 ersichtliche Lage wieder ein, wobei der Abzugsstollen in einer im Schlagstück vorgesehenen Aussparung b4 Platz nimmt.
  • Beim Schießen mit Abzügen, die an die haarscharfe Feinheit der Stecherabzüge nicht herankommen, wird es als sehr lästig empfunden, daß die Abzugshand infolge der durch die Auslösung bedingten Widerstandsunterbrechung am Abzug im Stadium des Abfeuerns,der Waffe zusammenzuckt. Mit der Anordnung des vorliegenden Doppelschenkelabzu,ges ist auch diesem Übelstande abgeholfen. Da durch das Zusammenwirken der beiden Schenkel ein stets gleichmäßig schwer stehender Abzug erzielt ist, ist der Schenkel a mit denn Splint c versehen, mit welchem der Schenkel d dann in Kontakt kommt, wenn die Stollen der beiden Schenkel zueinander eine Ebene bilden, die Anislösung also soeben erfolgt ist. Der Abzug kann somit nicht zurückschnellen, sondern wird, nach der Auslösung unter Mitwirkung des nach vorn schnellenden Schlagstückes festgehalten, wodurch die Abkommfeinfühligkeit weniger störend beeinflußt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schenkelabzug für Handfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzug als ineinandergelagerte und um einen gemeinsamen Drehpunkt (g) schwingende Doppelschenkel (a, d) äusgebildet ist, von denen der erstere, den Abzugsstollen (f) tragende Schenkel (a) r°s-förmig gestaltet ist und an 'seinem vorderen Ende einen mit einer abgeschrägten Gleitfläche (a2) versehenen Gleitstollen (a1) aufnimmt sowie an seiner Oberfläche einen Durchtritt (h) aufweist, während der Schenkel (d) einen unter Federwirkung stehen-,den Abzugsstollen (dl) trägt, welcher durch den Durchtritt (h) über die Oberfläche des Gleitstollens (al) hervorragt und als Gegenstütze für das Schlagstück (b) dient, so daß die Eingrifftiefe des Abzugsstollens und somit die Druckpunktfühlung des Abzuges von Schuß zu Schuß geregelt ist. a. Ausführungsform nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß im Schenkel (d) der durch einen Anschlag (f1) in seiner Bewegung begrenzte Abzug (f) gelagert ist, wobei die Drucknasen (L) des letzteren sich ,gegen die Unterfläche des Schenkels (a) stützen, so daß die Druckpunktfühlung durch Zwischenschaltung des Schenkels (a) auf eine von der Abzugskante des Schlagstückes (b) abhängige Basis gestellt wird. 3. Ausführungsform nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugsstollen (d1) Flächen (d-, d 2 j aufweist, «-elche mit der Abzugskante (b1) des Schlagstückes (b) bzw. mit der Oberfläche des Gleitstollens (a1) zusammenwirken, wobei der Abzugsstollen (d1) an seiner unteren Kante der Fläche (d-3) als Anschlag (m) ausgebildet ist, welch letzterer auf .einen am Schenkel (a) angebrachten Splint (c) zur Auflage kommt, so daJ3 unter Mitwirkung des Schlagstückes (b) der Abzug (f) nach erfolgter Auslösung festgehalten wird.
DEB128618D 1926-12-05 1926-12-05 Schenkelabzug fuer Handfeuerwaffen Expired DE462831C (de)

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