DE461827C - UEbergusseinrichtung fuer Waeschekochkessel - Google Patents

UEbergusseinrichtung fuer Waeschekochkessel

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DE461827C
DE461827C DEB133971D DEB0133971D DE461827C DE 461827 C DE461827 C DE 461827C DE B133971 D DEB133971 D DE B133971D DE B0133971 D DEB0133971 D DE B0133971D DE 461827 C DE461827 C DE 461827C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles
    • D06F1/08Wash-boiler receptacles with special means for water circulation by heat, e.g. fountain-washers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Übergußeinrichtung für Wäschekochkessel. Wäsche wird bekanntlich vor der eigentlichen Wascharbeit unter Anwendung geeigneter Reinigungsmittel ein oder mehrere Male in großen Kesseln gekocht. Durch die bei <lern Kochen auftretenden Dämpfe wird dabei die Wäsche in der Waschlauge nach oben getrieben, so daß sie zum Teil frei wird und nicht dauernd mit der Lauge in Berührung bleibt. Um dies zu vermeiden, hat man bisher einerseits am Deckel des Kochkessels eine durch Handhebel in Bewegung zu setzende Vorrichtung angebracht, mittels deren man die Wäsche niederdrücken oder niederhalten kann, doch ist diese Maßnahme wenig zweckmäßig; andererseits hat man trichterförmige Einsätze gebaut, die auf dem Boden des Kochgefäßes aufstehen, hier die Dämpfe sarnmeln und zusammen mit der Lauge durch ein Steigerohr derart nach oben führen, daß die Lauge wieder über die Wäsche strömt. Auch diese Einrichtung kann nur eine ungenügende Wirkung haben, da die Lauge lediglich durch ihr Eigengewicht von oben nach unten die Wäsche durchdringt, während der Dampf für diese Arbeit nicht zur Wirkung kommen kann, sondern nach oben unbenutzt entweicht. Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun - eine Cbergußv orrichtung für Wäschekochkessel, die eine durchgreifende Reinigung der Wäsche bereits während des Kochvorganges dadurch herbeiführt, daß Dampf und Waschlauge in stetem Umlaufe immer wieder von unten nach oben die Wäsche in ihrer ganzen Masse durchströmen muß, so daß mithin der Druck des auftretenden Dampfes zur Reinigungsarbeit mit herangezogen wird. Die neue Übergußvorrichtung besteht aus einem in der Höhe verstellbar eingerichteten, glockenförmigen Einsatz mit einem Siebzwischenboden und Dampfaustrittsöffnungen, der in entsprechender Höhenlage in den Wäschekochkessel eingehängt werden kann, und der einerseits ohne weiteres die Wäsche immer unter der Lauge hält, andererseits in der vorher erwähnten Weise Dampf und Waschlauge fortgesetzt durch die Wäsche unmittelbar hindurchtreibt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen-senkrechten Schnitt und Abb. 2 eine Aufsicht.
  • Der Wäschekochkessel a von der üblichen Form ist -zumeist in die Feuerung eingehängt, er kann aber auch so eingerichtet sein, daß er durch Dampf beheizt wird. In diesen Kessel wird nun, nachdem er mit der Waschlauge bis zu einer entsprechenden Höhe gefüllt und die zu waschende Wäsche hineingetan ist, der neue Einsatz so eingehängt, daß er die Wäsche im Kessel in lockerer Weise zusammenfaßt. Der Einsatz besteht aus der Glocke c aus Blech, die durch eine Anzahl von Haltern bin der richtigen Höhenlage gehalten wird. Um diese Höhenlage den jeweiligen Verhältnissen anpassen zu können, werden vorteilhaft an den Haltern b verstellbare Stützen d angeordnet, deren Bauart beliebig sein kann, und die im vorliegenden Falle durch Flügelmuttern e in der Höhenlage festgestellt werden.
  • In der Glocke c ist ein vorteilhaft gewölbter Siebzwischenboden f angeordnet, der die Wäsche dauernd unter Wasser hält, und über den sich innerhalb der Glocke c ein Dampfraum bildet. Außerdem ist in der Seitenwandung der Glocke c in der Nähe des unteren Randes ein Anzahl von Löchern g und ebenso an dem oberen Dampfraume der Glocke c eine Anzahl von öffnungen da vorgesehen, die schräg nach unten gerichtet sind.
  • Die Übergußeinrichtung wirkt in der Weise, daß die von dem heißesten Teile des Waschkessels u, nämlich von seinem Boden, aus aufsteigenden Dämpfe teils durch die Öffnungen g, teils durch den Siebboden f hindurchtreten, wobei sie mit großer Heftigkeit die Wäsche durchströmen -und die Waschlauge in fein zerteilter Form durch die Wäsche hindurchtreiben. Dampf und Lauge strömen dann durch die schrägen Öffnungen h wieder in den Waschkessel zurück, um während des ganzen Kochvorganges von neuem durch die Wäsche hindurchgetrieben zu werden. Hierdurch vollzieht sich der Reinigungsvorgang in der einfachsten und vollkommensten Weise, so daß ein besonderes Weiterbehandeln der Wäsche nicht notwendig ist. Selbstverständlich kann die Seitenwand der Glocke c auch teilweise oder ganz aus Siebblech oder einem anderen Siebmateriale gebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI: Übergußeinrichtung für Wäs,chekochkessel, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem mit vorteilhaft in der Höhe verstellbaren Haltern (b, d, e) ausgerüsteten Einsatze (c) mit Siebzwischenboden (f) und Dampfaustrittsöffnungen (ä, 1L) besteht, der in entsprechender Höhenlage in den Wäschekochkessel eingehängt werden kann.
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