DE460441C - Verfahren zur Reinigung von Montanwachs - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Montanwachs

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DE460441C
DE460441C DEI29677D DEI0029677D DE460441C DE 460441 C DE460441 C DE 460441C DE I29677 D DEI29677 D DE I29677D DE I0029677 D DEI0029677 D DE I0029677D DE 460441 C DE460441 C DE 460441C
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DE
Germany
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montan wax
cleaning
solution
electric current
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Expired
Application number
DEI29677D
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English (en)
Inventor
Dr Theodor Hellthaler
Dr Wilhelm Pungs
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G73/00Recovery or refining of mineral waxes, e.g. montan wax

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Reinigung von Montanwachs. Es wurde gefunden, daß man rohes oder entharztes Montanwachs in einfacher Weise reinigen kann, wenn man es in Lösung oder Suspension bei Gegenwart von Elektrolyten und Sauerstoffüberträgern der anodischen Einwirkung eines elektrischen Stromes aussetzt. Als geeignete Sauerstoffüberträger seien beispielsweise genannt Verbindungen des Chroms. Cers, Vanadins, Mangans usw. Man arbeitet vorteilhaft in einer Lösung oder Suspension, die dem Strom keinen großen Widerstand entgegensetzt, z. B. in 4oprozentiger Schwof elsäure.
  • Es ist nicht notwendig, jedoch im allgemeinen zweckmäßig, zwischen Anode und Kathode ein poröses Diaphragma anzubringen, um Stromverluste zu vermeiden. Man kann auch an Stelle eines porösen Diaphragmas eine Wand aus festem, undurchlässigem Material, beispielsweise Glas, verwenden, die nicht ganz his auf den Boden des Elektrolysiergefäßes reicht. Die Stromstärke beträgt z. B. vorteilhaft etwa 3oo bis 5oo Amp. pro Quadratmeter, die Spannung an den Elektroden im allgemeinen 3 bis 5 Volt.
  • Als Elektrodenmaterial erweist sich beispielsweise Blei als sehr günstig; in diesem Falle entsteht an der Anode Bleisuperoxyd.
  • Wichtig ist, daß das Montanwachs bei der Behandlung in sehr feiner Verteilung vorliegt, was z. B. dadurch gefördert werden kann, daß man das Rohmontanwachs enthaltende Bad während der Einwirkung des elektrischen Stromes bei erhöhter Temperatur, zweckmäßig über ioo°, kräftig rührt. Erforderlichenfalls kann man dem Montanwachs zur Erzielung einer besseren Verteilung auch flüchtige organische Lösungsmittel, wie Benzin, Benzol und seine Derivate, Tetrachlorkohlenstoff usw., organische Säuren, beispielsweise Essigsäure, zusetzen.
  • Das nach dem beschriebenen Verfahren gebleichte Montanwachs besitzt praktisch die gleichen Eigenschaften wie das nach Patent 409 420 oder dem Zusatzpatent dazu q.51 187 erhaltene; es kann wie dieses, z. B. nach Patent 453 296, in verschiedene Produkte zerlegt werden. Beispiel. Ein Bleigefäß wird mit etwa 4oprozentiger Schwefelsäure, in der etwa 1ö bis Zoo g Chromsulfat pro Liter gelöst sind, beschickt. Das Bleigefäß dient als Anode und wird mit dem positiven Pol einer elektrischen Stromquelle verbunden; die Kathode kann aus beliebigem Metall, welches gegen den Elektrolyten beständig ist, verfertigt sein und wird zweckmäßig als Rührer ausgebildet. Nachdem die in dem Gefäß vorhandene Lösung auf etwa 9o° erwärmt ist, setzt man unter energischem Rühren das rohe Montanwachs hinzu und schließt den Stromkreis. Die Spannung beträgt etwa 3 bis 5 Volt, die Stromdichte bis- zu 5oo Amp. pro Quadratmeter. Man steigert die Temperatur langsam bis möglichst über ioo° und geht gegen Ende der Bleichung mit der Stromdichte -etwas herunter.
  • Wenn das Montanwachs genügend gebleicht ist, stellt man den Strom und das Rührwerk ab. Das gereinigte Montanwachs schwimmt dann auf der Flüssigkeit und kann heiß abgelassen oder nach Erkalten abgehoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Reinigung von rohem oder entharztem Montanwachs, dadurch gekennzeichnet, daß man dieses in Lösung oder Suspension bei Anwesenheit von Elektrolyten und Sanerstoffüberträgern der anodischen Einwirkung eines elektrischen Stromes aussetzt.
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