DE460378C - Schwefelbestaendige Silberlegierungen - Google Patents

Schwefelbestaendige Silberlegierungen

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DE460378C
DE460378C DEB123343D DEB0123343D DE460378C DE 460378 C DE460378 C DE 460378C DE B123343 D DEB123343 D DE B123343D DE B0123343 D DEB0123343 D DE B0123343D DE 460378 C DE460378 C DE 460378C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals
    • C22C5/06Alloys based on silver

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Schwefelbeständige Silberlegierungen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um Silber und .dessen Legierungen schwefelbeständig zu machen, ihnen also eine heso'ndere Widerstandsfähigkeit gegen die Einwirkung von schwefelhaltigen Gasen zu verleihen.
  • Dieses geschieht dadurch, daß man dem Silber oder seinen Legierungen Beryllium bis höchstens 5 0'o zusetzt.
  • Die Eigenschaften des Berylliums, in Legierungen verschiedener Art als Schutz gegen oxydierende und Säureeinflüsse zu wirken, sind bekannt; jedoch haben erst Versuchte, auf welchen die vorliegende Erfindung beruht, gezeigt, daß ein Berylliumzusatz zu Silber und zu dessen Legierungen in den oben angegeblenen geringen Grenzen die Widerstandsfähigkeit gegen Schwefel hervorruft. Gleichzeitig aber, und dieses ist für die praktische Verwendung der Erfindung wichtig, bleiben die Legierungen innerhalb der genannten Grenzen des Berylliumzusatzes bcarbeitbar. Werden die Grenzen- überschritten, so wird die Legierung brüchig, und die Bearbeitungsfähigkeit hört auf.
  • Der große Unterschied in dem spezifischen Gewicht beider Metalle erschwert die Herstellung gleichförmiger Legierungen. Diese Schwierigkeiten können überwunden werden, wenn man zuerst eine Vorlegierung von Beryllium und Silber herstellt, in welcher der Gehalt an Beryllium 3o bis 6o % beträgt. Diese Legierung ist sehr brüchig, kann leicht in kleine Stücke gebrochen und deshalb gleichförmig beigemischt werden. Zur Herstellung der schwefelbeständigen Silberlegierung wird Silber zuerst unter der dünnen Decke eines Flußmittels- (Alkalifluorid oder -chlorid ) geschmolzen. Kleine Zusätze der Vorlegierung werden dann eingeführt, bis die gewünschte Zusammensetzung Herreicht ist. .Nachdem die Vorlegierung in dem Silbervollständig aufgelöst ist, wird das Silber in Formen gegossen.
  • Statt der Beimischung des Berylliums oder der Vorlegierung kann :ein Beryllsalz mit oder ohne Zusatz von Salzen starker el@ektrop@ositi.-ver Metalle, gegebenenfalls auch von Berylliumoxyd, der Elektrolyse unterworfen. werden, wobei geschmolzenes Silber als Kathode dient.
  • Beispiel. Zoog Natriumberylliumfluorid von etwa der Formel 2 HaF # BeF@ werden in einem Graphittiegel auf I Ioo bis 12oo° C erhitzt. Eine K:ohlenanode von etwa 435 mm (9/1s Zoll) Durchmesser wird auf eine Länge von etwa 5o nun (z Zoll) in das Bad eingetaucht. Die am Boden des .Graphittiegels befindliche Silberschmelze dient als Kathode. Bery1humoxyd und Berylliumßuorid werden nach und nach zugesetzt. Die Spannung schwankt von 5 bis ro Volt, die Stromstärke von 15 bis 95 Amp.
  • Die Schutzwirkung des Beryllium gegen. Schwefel äußert sich nicht allein auf Silber, sondern auch auf seine Legierungen, z. B. mit Aluminium, Magnesium, Kupfer, Nickel, Zink, Cadmium oder Gold.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, um Silber und :dessen LegierurLgen schwefelbeständig zu machen, dadurch gekennzeichnet, .daß man. dem Sil- ber oder seinen Legierungen Beryll bis höchstens 5 % zusetzt.
DEB123343D 1925-12-02 1925-12-22 Schwefelbestaendige Silberlegierungen Expired DE460378C (de)

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