DE459765C - Verfahren zur Herstellung wasserdichter Wellpapiere und Wellpappen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserdichter Wellpapiere und Wellpappen

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DE459765C
DE459765C DEM77193D DEM0077193D DE459765C DE 459765 C DE459765 C DE 459765C DE M77193 D DEM77193 D DE M77193D DE M0077193 D DEM0077193 D DE M0077193D DE 459765 C DE459765 C DE 459765C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/61Bitumen

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Description

  • Verfahren zur Herstellung wasserdichter Wellpapiere und Wellpappen. Bei der Herstellung von wellenförmigen, wasserdicht getränkten Pappen, z. B. den bekannten Falzbaupappen- schwalbenschwanzförmigen Querschnittes, Wellpappen u. dgl., die im Innern der Gebäude verwendet werden, namentlich zur Bekleidung von Wänden und Decken, um die Oberfläche der Wände von dem feuchten Mauerwerk wasserdicht zu trennen oder auch zu verhindern, daß Dünste, die in den Räumen sind, durch die darüber befindlichen Decken dringen, wurde es bisher häufig als ein Übelstand empfunden, daß die zur Tränkung benötigten Materialien unangenehme Gerüche verbreiten. Besonders, tritt dies bei Anwendung des Steinkohlenteeres auf; auch wenn der Steinkohlenteer von Benzol und Wasser und den leichten Teerölen befreit ist, gibt er doch noch häufig Gerüche von sich, namentlich solange in dem -Steinkohlenteer noch irgendwelche Spuren von Naphthalin sich befinden. Um diesen Übelstand zu beseitigen, hat man Tränkungsmassen verwendet, die aus Asphalten, Harzen und ziemlich geruchlosen ölen, z. B. Lcinnlen, bestanden. Diese Tränkungsmassen sind aber außerordentlich kostspielig. Es wurde nun gefunden, daß der Braunkohlenteer, wenn er zuvor bis zu wenigstens i8o° C der Destillation unterworfen wird, eine ganz vorzügliche Tränlcttngunasse darstellt, die die Pappen und Papiere vollkommen wasserdicht tränkt und fast gar keine anhaftenden Gerüche hat und auch noch den Vorteil bietet, bei der Tränkung bei entsprechenden Temperaturen sehr dünnflüssig zu sein, so daß er leicht in die Poren der Pappen und -Papiere einzudringen und von der Oberfläche bei der Fabrikation in heißem Zustande gut abzufließen vermag. Je weiter man die -Destillation des Braunkohlenteers treibt, um so geruchloser wird er. Eine Masse, die fast ganz geruchfrei ist, aber noch genügende Geschmeidigkeit besitzt, erhält man z. B. bei Destillationstemperaturen von 3oo bis 35o° C. Es wurde auch gefunden, da ß rlieser so vorbereitete Braunkohlenteer mit anderen geeigneten Tränkungsmassen gemischt werden kann und diesen dadurch seine wertvollen Eigenschaften mitgeteilt werden.
  • Ganz besonders wichtig ist auch, daß der so bereitete Braunkohlenteer, infolge seines Gehaltes an Paraffin, die damit getränkten Pappen und Papiere in ganz besonderem Grad wasserdicht macht und sie auch gleichzeitig gegen chemische Einflüsse und auch gegen die Einwirkung der Witterung und namentlich der Sonnenstrahlen in höherem Maße schützt als wie Tränkungsmassen, die aus dem Steinkohlenteer hergestellt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung wasserdichter Wellpapiere und Wellpappen, nan-ent-: lieh solcher schwalbenschwanzförmigen Querschnittes, dadurch gekennzeichnet, daß als Tränkungsmasse Braunkohlenteer, von dem alle leicht flüchtigen Bestandteile, die bis zoo° C überdestillieren, entfernt sind, für sich allein oder in Verbindung mit anderen geeigneten Stoffen verwendet wird.
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