DE458975C - Verschlusseinrichtung fuer an einer Wand befestigte oder frei stehende Gehaeuse von Mess- bzw. Registrierapparaten - Google Patents

Verschlusseinrichtung fuer an einer Wand befestigte oder frei stehende Gehaeuse von Mess- bzw. Registrierapparaten

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DE458975C
DE458975C DER69322D DER0069322D DE458975C DE 458975 C DE458975 C DE 458975C DE R69322 D DER69322 D DE R69322D DE R0069322 D DER0069322 D DE R0069322D DE 458975 C DE458975 C DE 458975C
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locking
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DER69322D
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Reimer & Seidel Elek Zitaetsza
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/04Housings; Supporting racks; Arrangements of terminals

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Verschlußeinrichtung für an einer Wand befestigte oder frei stehende Gehäuse von ließ- bzw. Registrierapparaten. Die Erfindung betrifft eine Verschlußeinrichtung für an einer Wand befestigte oder frei stehende Gehäuse von Meß- bzw. Registrierapparaten zum Zweck der Verhinderung von den Gang des Apparates beeinflussenden unbefugten Eingriffen durch Öffnen der Apparatkappe. Ein vornehmliches Anwendungsgebiet der Erfindung liegt in deren Anpassung für die Verschlüsse von Elektrizitätszählergehäusen, welche bislang durch einfache Plombierung der Kappe vor solchen Eingriffen geschützt wurden. Erfahrungsgemäß sind jedoch derartige Plomben ohne besondere Schwierigkeiten zu öffnen und nach Veränderung der Zählereinrichtung wieder so zu verschließen, daß der Eingriff schwer oder überhaupt nicht feststellbar ist.
  • Erfindungsgemäß besteht die Einrichtung aus Klinken- bzw. Hebelverschlüssen 'in. derartiger Anordnung, daß das Öffnen des Verschlusses ohne Zerstörung von Gehäuseteilen bzw. ohne Abnahme des Apparates vom Wandbrett unmöglich ist.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch ein an der Wand befestigtes geschlossenes Apparatgehäuse, Abb.2 und 3 Einzelheiten hierzu, die Abb. 4 und 5 eine Hinteransicht und einen Schnitt eines Gehäuses einer weiteren Ausführungsform, die Abb. 6 eine Ansicht eines Zählergehäuses bei abgehobener Kappe, die Abb. 7 einen Schnitt durch diese Ausführungsform, die Abb.8 eine Hinteransicht eines Verschlußdeckels für das Zählerklemmstück.
  • Gemäß Abb. i trägt die Kappe k des Apparates an der inneren Unterfläche einen Stift i, welcher mit einer im Gehäuse g starr befestigten Falle 2 derart zusammenwirkt, daß beim Aufsetzen der Kappe auf das Gehäuse der Stift i in die Ausnehmung der Falle 2 eingreift und nach Festlegung des oberen Verschlusses der Kappe k unverrückbar festgehalten wird. Der eigentliche Verschluß der Kappe k auf dem Gehäuse g erfolgt durch einen am Gehäuse um eine Achse 3 drehbaren Doppelhebel d., welcher an seinem vorderen Ende zu einer Klinke 5, an seinem hinteren Ende zu einer Öse 6 ausgebildet ist. Am Gehäuse g ist überdies eine Öse 7 starr befestigt, welche mit der Öse 6 in der Verschlußsteilung des Doppelhebels q. korrespondiert. Die Kappe k trägt einen Bügel 8, in welchen die Klinke 5 eingreift.
  • Beim Verschluß des Apparates wird die Kappe k derart geneigt über das Gehäuse gestülpt, daß der Stift i derselben in die Falle :z eintritt und sodann um die untere Kante herumgedreht, bis sie in die Verschlußstellung gemäß Abb. i gelangt. In dieser Stellung wird die Klinke 5 in den Bügel 8 eingeführt und die beiden dadurch in Übereinstimmungslage gelangenden Ösen 6 und 7 vernietet oder durch eine von hinten eingeführte Schraube g miteinander verbunden. Die Apparatbefestigungsschraube sl wird sodann durch die beiden Ösen 6 und 7 hindurch in an sich bekannter Weise am Wandbrett b befestigt. In der Abb. 2 ist der Doppelhebel in Offenstellung gezeichnet, während Abb. 3 eine Vorderansicht des erwähnten Verschlusses versinnbildlicht. Ein Öffnen des Zählergehäuses ist sonach nur möglich, wenn die Verbindung 9 der beiden Ösen 6 und 7 gelöst wird, was wieder nur nach Abnahme des Apparates vom Wandbrett durchführbar ist, worauf die Klinke 5 um ihre Achse 3 verschwenkt und die Kappe k abgenommen werden-kann.Gemäß Abb. 4 und 5 ist die obere Befestigungsöse 7 des Gehäuses g auf einem entlang der Stifte io geführten Schieber 7' angebracht, an welchem die beiden Haken i i, welche mit je einem Schlitz versehen sind, in die Stifte 12 eingreifen, drehbar angelenkt sind. In diesem Fall trägt sowohl das Gehäuse g als auch die Kappe k Haken 13, welche durch einen Rahmen 14 verbunden werden. Die Falle 2', welche mit dem Stift i der Kappe k zusammenwirkt, ist um einen Bolzen 15 schwenkbar und trägt an ihrem zweiten Ende einen Stift 16, der die Wand des Gehäuses g durchsetzt. Ein abnehmbares Verschlußstück 17, das auf der verlängerten Grundplatte g' des Gehäuses befestigt ist, drückt im montierten Zustand auf den Stift 16 und hält diesen und damit die Falle 2' in der Verschlußlage. Das Verschlußstück 17 wird von einem Deckel 18 nach außen hin abgedeckt, der nm ein Scharnier i9 der Kappe k verschwenkbar ist und an seinem unteren Teil eine federnde Klinke 2o trägt, welche in eine Ausnehmung 2 i der Platte g' eingreift. Der Verschlußdeckel i8 deckt gleichzeitig auch die Wandbrettbefestigungsschrauben s2 des Apparates nach außen hin ab. Beim Verschluß des Gehäuses wird die Kappe k in geneigter Lage an das Gehäuse g mit ihrer Oberkante - angelegt, der Rahmen 14 um die beiden Haken 13-geschlungen und die Kappe k sodann so lange verschwenkt, bis die Falle 2' des Gehäuses in den Stift z der Kappe .einfällt. In dieser Stellung wird das Verschlußstück 17 auf der Grundplatte g' beispielsweise durch Schrauben befestigt, so daß ein nunmehriges Offnen des Apparates ohne Lösung des Verschlußstückes 17 unmöglich ist. Sodann werden bei hochgezogener Stellung des Schiebers 7' und offener Deckkappe 18 die beiden Schrauben s2 durch die Ausnehmungen der Haken r i hindurch in das Wandbrett geschraubt und schließlich die obere Befestigungsschraube s, durch die Öse 7 hindurch gleichfalls am Wandbrett befestigt. Sodann wird der ausschwenkbare Deckel 18 in die Stellung gemäß Abb. 5 gedrückt, wobei die Federklinke 2o in die Ausnehmung 2i der Grundplatte g` einschnappt und den Zugang zum Verschlußstück 17 dadurch verriegelt. Zum Öffnen des Apparates wird die Schraube s1 aus dem Wandbrett entfernt und durch Schläge auf die Öse 7 der Schieber 7' nach abwärts verdrängt, wobei die beiden Gelenkhaken i i unter Überwindung der Anzugskraft der beiden Schrauben s. im Sinne der Pfeile p seitlich ausschwenken und der Apparat somit von der Wand entfernt werden kann. Hierdurch kann die Federfalle 2o von der Rückseite aus ausgelöst, damit der Deckel i8 im Sinne des Pfeiles p1 ausgeschwenkt und das Verschlußstück 17 von der Grundplatte g' abgeschraubt werden, worauf der Stift 16 frei wird und der Fallenv erschluß 1, 2' gelöst werden kann. Die Kappe k ist sodann durch Ausschwenken um ihre obere Kante vom Gehäuse g abzunehmen.
  • An Stelle des beschriebenen Hakenverschlusses an der Hinterseite des Apparatgehäuses kann gemäß Abb. 6 und 7 im Verschlußdeckel 18 ein Schutzglas 22 (Abb. 7) vorgesehen sein, nach dessen Zertrümmerung der Klinkenverschluß 2o, 2i gelöst und die Deckkappe 18 ausgeschwenkt werden kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel, das in Anwendung auf einen Elektrizitätszähler gedacht ist, wird das Verschlußstück 17 durch das Zählerklemmstück gebildet, nach dessen Lösung der Fallenverschluß 1, 2' in der beschriebenen Art geöffnet werden kann. In diesem Fall ist für die Öffnung des Apparates sonach dessen Abnahme vom Wandbrett b nicht mehr erforderlich. Das Schutzglas 22 bzw. ein leicht zu zertrümmerndes Fenster aus Zelluloid o. dgl. ist entsprechend gezeichiiet, so daß es nicht unbefugterweise durch ein beliebiges ähnliches Stück ersetzt werden kann. Gemäß Abb. 8 ist das Schutzglas 22 nicht an der Unterseite, sondern an der vorderen Wand des schwenkbaren Verschlußdeckels 18 angebracht.
  • Bei Elektrizitätszählern kann überdies in einfachster Weise eine Anzeigevorrichtung für das unbefugte Öffnen des Zählers dadurch geschaffen werden, daß das Zählerklemmstück, dessen Kontaktschienen 23 das Gehäuse g durchsetzen, so angeordnet wird, daß beispielsweise die Kontaktschrauben 24 so weit über die Schienen 23 hervorragen, daß sie beim Lösen des Zählerklemmstückes 17 an der metallischen Wand des Gehäuses g beidpolig zum Anliegen kommen und daher Leitungskurzschluß bilden.
  • Die bauliche Ausgestaltung sowie die Art des mit der Verschlußeinrichtung versehenen Apparates ist jedoch eine beliebige.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Verschlußeinrichtung für an einer Wand befestigte oder frei stehende Gehäuse von Meß- bzw. Registrierapparaten, dadurch gekennzeichnet, daß Klinken-bzw. Hebelverschlüsse in derartiger Anordnung vorgesehen sind, daß das Öffnen der Gehäusekappe (k) ohne Zerstörung von Gehäuseteilen oder ohne Lösung der Befestigungseinrichtung des Apparates am Wandbrett unmöglich ist.
  2. 2. Verschlußeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Befestigungsschrauben (s2) des Apparates abdeckende Verschlußdeckel (18) mit einem inneren FallenverschluE (2o, 21) am Apparatgehäuse (g) befestigt ist, dessen Lösung nur nach Zertrümmerung eines im Verschlußdeckel (18) angeordneten Schutzglases (22) möglich ist.
  3. 3. Verschlußeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Kappe (k) und Gehäuse (g) durch einen im Innern der beiden Teile angeordneten Sperrstift (i) und einer Sperrfalle (a) zusammenhängen, während der äußere Verschluß durch einen auf der Kappe (k) schwenkbar befestigten Doppelhebel gebildet ist, der einen Endes als Sperrklinke (5) für die Kappe (k), anderen Endes als Öse (6) für die Befestigungsschraube (s1) des Apparates am Brett (b) ausgebildet ist.
  4. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Sperrklinke (q.) vorgesehene Öse (6) mit einer am Gehäuse (g) starr befestigten Öse (7) derart zusammenwirkt, daß die beiden Ösen (6, 7) miteinander vernietet oder durch eine von der Hinterseite des Apparates aus eingeführte Schraube (9) miteinander verbunden sind.
  5. 5. Verschlußeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Befestigungsöse (7) des Apparates zu einem Schieber (7') ausgebildet ist, an dessen unterem Ende zwei schräg zur Schieberbewegung- zwangsweise geführte Haken (i I) angelenkt sind, welche in der hochgezogenen Schieberstellung die unteren Befestigungsschrauben (s=) des Apparates umgreifen.
  6. 6. Verschlußeinrichtung nach Anspruch i, insbesondere für Elektrizitätszähler, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Zählergehäuse (g) befindliche, mit einem Sperrstift (i) der Kappe (k) zusammenwirkende, um eine Achse (15) schwenkbare Verschlußfalle (:2') vorgesehen ist, deren über die Befestigungsachse (15) hinausreichendes Ende einen die Gehäusewand durchsetzenden Stift (16) besitzt, mit welchem das Zählerklemmstück (17) derart zusammenwirkt, daß im montierten Zustand des Zählerklemmstückes (17) die Zählerkappe (k) verriegelt, während im abgenommenen Zustand des Zählerklemmstückes (17) diese Verriegelung aufgehoben ist.
  7. 7. V erschlußeinrichtung nach Anspruch i, insbesondere für Elektrizitätszähler, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte (23,24) vorgesehen sind, die vom Zählerklemmstück (17) derart in das Zählergehäuse (g) ragen, daß beim Öffnen des Zählergehäuses Leitungskurzschluß herbeigeführt wird.
DER69322D 1926-03-26 1926-11-16 Verschlusseinrichtung fuer an einer Wand befestigte oder frei stehende Gehaeuse von Mess- bzw. Registrierapparaten Expired DE458975C (de)

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