DE458346C - Schwimmtornister - Google Patents

Schwimmtornister

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DE458346C
DE458346C DES67035D DES0067035D DE458346C DE 458346 C DE458346 C DE 458346C DE S67035 D DES67035 D DE S67035D DE S0067035 D DES0067035 D DE S0067035D DE 458346 C DE458346 C DE 458346C
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DE
Germany
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sack
swim
knapsack
swimming
backpack
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Expired
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DES67035D
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MAX SAENDIG
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MAX SAENDIG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/04Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders
    • A45F3/06Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders specially adapted for military purposes

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Portable Outdoor Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schwimmtornister., der einen Sack oder ein Kissen enthält, dessen Füllung aus einer spezifisch • leichten Masse besteht, die entweder von Natur aus wasseraufnahmeunfähig ist oder durch entsprechende Behandlung, z. B. Tränkung, diese Eigenschaft erhält.
Die Füllung kann z. B. aus Kapok, Pflanzenfasern, Pflanzensamenfasern, Wollgras, Rohrkolben, Tierhaaren o. dgl. bestehen.
Zur Verhinderung der Wasseraufnahme bzw. zur Erzielung der erforderlichen Wasserdichtheit geschieht die Tränkung der Füllstoffe in an sich bekannter Weise durch Eintauchen in ein Bad von Marseiller Seife und durch nachherige Ausfällung in schwefelsaurer Tonerde.
Die Hülle des Kissens oder Sackes, die zur Aufnahme des Füllstoffes_ dient, wird zweckmäßig hergestellt aus wasserdichten Stoffen, und zwar z. B. Gummistoff, Billroth-Batist, Regenhaut, Guttapercha, Kautschukpapier oder ähnlichen Stoffen.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann der Sack in gestreckter Lage um den Leib geschnaüt werden, so daß er als Schwimmgürtel dient
Die Erfindung eignet si''h ebenso zur Anwendung bei sogenannten Rucksäcken, die als besondere Ausführungsform eines Tornisters gelten.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel als Schwimmtornister dargestellt.
Abb. ι zeigt den Sack in ausgestreckter Lage von innen,
Abb. 2 dasselbe von außen,
Abb. 3 den tornisterartig zusammengelegten Sack in Benutzung.
Der Tornister ist so ausgebildet, daß er aus einem wasserdichten, aus Zeltleinwand, Segeltuch oder ähnlichen Stoffen hergestell-ί ten Sack besteht, der ein mit dem spezifisch leichten Stoff gefülltes Kissen, das zweckmäßig der Länge des Tornisters in ausgestreckter Lage entspricht, als Einlage enthält.
Durch Zusammenfaltung in den Knicklinien A-B (Abb. i, 2) erhält die Zeltleinenbahn die Form des Tornisters.
Die beliebig ausführbare Bodentasche C und die Deckeltasche D sind abnehmbar und werden durch Lederschlaufen bekannter Art und Knöpfe N befestigt.
Die mit F und O bezeichneten Riemen werden beim Zusammenlegen durch Schnallen K. gezogen und ermöglichen so den Verschluß des Tornisters.
Die mit H bezeichneten Schlaufen dienen zur Befestigung der Mantelriemen, desgleichen die mit / bezeichneten vier Schlaufen zum Anschnallen des Kochgeschirrs.
Zur Befestigung der Trägerriemen mit Karabinerhaken sind Ringe L und Haken M an den in der Zeichnung gekennzeichneten 6g Stellen angeordnet.
In auseinandergeklapptem Zustande (Abb. 2) und nach Abknöpfen der Taschen C und D
dient der leere Tornister mit Kissen als Ruheunterlage im Biwak usw. und als Sitz- und Rückenkissen bei langer Bahn- und Wagenfahrt für Verwundete und Reisende.
Eine weitere Verwendungsmöglichkeit als Nottragbahre ermöglichen seitwärts angebrachte Ringe O; Stangen oder Latten können mittels der Kochgeschirr- und Mantelriemen leicht an letzteren Ringen befestigt ίο werden.
Der Tornister findet auch als Schwimm- und Rettungsgürtel sinnreiche Verwendung, und es werden, wie bereits beschrieben, hierzu die Riemen F und G durch die Schnallen K. gezogen.
Bei der Verwendung afs Schwimmgürtel wird die Tasche E (Abb. 1) zur Überbringung von wichtigen Meldungen usw. benutzt. Falls der Tornister auch in umgekehrter Weise verwendet werden soll, müssen die mit Karabinerhaken versehenen Trageriemen in die Ringe P (Abb. 2) eingehakt werden, und es wird das Kochgeschirr dann entsprechend tiefer befestigt. Die übrige Verwendungsart ist dieselbe.
Der Tornister ist zum Oberqueren von Wasserläufen ohne vorhandene Übergänge sowie bei See- und Wassergelände gut verwendbar, da zwei bzw. drei Tornister ein leichtes bzw. ein schweres Maschinengewehr schwimmend über dem Wasserspiegel tragen.
Für Sportzwecke, Jäger, Pfadfinder usw. ist der Tornister wegen seiner \delseitigen Verwendungsmöglichkeit von großer Bedeutung.
Ist der Tor.nister als sogenannter Rucksack ausgebildet, dann erfolgt die Anwendung des die spezifisch leichte Füllmasse enthaltenden Kissens in sinngemäßer Weise.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schwimmtornister, gekennzeichnet durch einen zusammenlegbaren Sack, dessen Füllung aus einem Kissen mit darin befindlicher, spezifisch leichter Masse besteht, die entweder von Natur aus wasseraufnahmeunfähig ist oder durch Tränkung diese Eigenschaft erhalten kann.
2. Schwimmtornister nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sack zwecks Verwendung als Schwimmgürtel nach Entfernen bzw. Abknöpfen der Taschen (C, D) in gestreckter Lage um den Leib geschnallt werden kann.
3. Schwimmtornister nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe in gestrecktem Zustande, in welchem er als Ruheunterlage oder als Sitz- und Rückenkissen benutzt werden kann, infolge Anordnung seitlicher Ringe (O) auch als Nottragbahre verwendbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES67035D 1924-09-10 1924-09-10 Schwimmtornister Expired DE458346C (de)

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