DE458283C - Hin und her gehendes Kolbenelement einer kurbellosen Maschine - Google Patents

Hin und her gehendes Kolbenelement einer kurbellosen Maschine

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DE458283C
DE458283C DEC39323D DEC0039323D DE458283C DE 458283 C DE458283 C DE 458283C DE C39323 D DEC39323 D DE C39323D DE C0039323 D DEC0039323 D DE C0039323D DE 458283 C DE458283 C DE 458283C
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DE
Germany
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yoke
sliding
swash plate
piston element
machine
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DEC39323D
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CRANKLESS ENGINES Ltd
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CRANKLESS ENGINES Ltd
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H23/00Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings
    • F16H23/10Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with rotary wobble-plates with plane surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Hin und her gehendes Kolbenelement einer kurbellosen Maschine. Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Getrieben zur Umwandlung von Dreh- und Hinundherbewegung unter Verwendung einer umlaufenden Tawnelscheibe in Verbindung mit einem oder mehreren hin und her gehenden Elementen oder Kolben, an welch letzteren ein Joch starr angeordnet ist, das den Umfang der umlaufenden Taumelscheibe zum Teil umfaßt und ein Paar angelenkter Gleitschuhe besitzt, welche an den Gleitflächen der Taumels.cheibe anliegen.
  • Hauptzweck der Erfindung ist die Erzielung größerer Festigkeit und Stärke des Joches als bisher und die Erhaltung einer Schmierschicht auf ihm, vermöge deren die Taumelscheibe mit einem Mindestmaß an Reibung auf dem Joch läuft.
  • Zufolge der Erfindung sitzt däs Joch starr an der Stirnseite des hin und her gehenden Elementes bzw. Kolbens. Sein Querschnitt verjüngt sich nach den beiden Seiten hin derart, daß es eine .äußere und eine innere zylindrisch gekrümmte Gleitfläche hat, deren erstere in einem feststehenden Teil der Maschine und deren letztere am Umfang der Taumelscheibe gleitet. Zweckmäßig ist das Joch hohl. Am .äußeren Stirnende des Joches befindet sich ein Ansatz. Zwischen diesem Ansatz und der ihm zugewandten Kolbenstirnfläche ist ein Paar Gleitschuhe mittels Kugelgelenk in entsprechend gestalteten Lagern so angeordnet, daß auf jeder Seite der Taumelscheibe sich ein Gleitschuh befindet. Diese Gleitschuhe liegen mit ihrer geschmierten Gleitfläche an den Flanken der Taumelscheibe. Die Mittelpunkte der Kugelgelenke liegen :exzentrisch zur Achse der äußeren zylindrischen Fläche des Joches.
  • Die Ausführung des Joches kann verschieden gestaltet werden, je nachdem ob das hin, und her gehende Element eine Treibwirkung auf die Taumelscheibe ausüben soll oder umgekehrt. Sowohl im ersteren Fall, für den die Maschine kurz als Motor bezeichnet werden soll, als auch im letzteren Fall, für den sie als Pumpe bezeichnet werden soll, läuft das Joch mit seiner äußeren Fläche, die einen Ausschnitt eines zum Kolben konaxialen Zylinders darstellt, auf, einer entsprechenden zylindrischen Fläche, die in einen feststehenden Teil der Maschine gebohrt ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Taumelscheib:engetriebe gemäß der Erfindung als Ausführungsbeispiel dargestellt: Abb. i zeigt im Längsschnitt ein hin und her gehendes Element mit Teilen, die im Sinne der Erfindung mit ihm zusammen wirken.
  • Abb. a ist ein Querschnitt nach II-II der Abb. i durch das an dem hin und her gehenden Element sitzende Joch in (einer Ausführung, wie sie sich für die Ausbildung der Maschine als Motor eignet.
  • Abb.3 ist .eine .ähnliche Darstellung für eine Pumpenausführung.
  • Abb. 4 ist ein Längsschnitt, ähnlich Abb. i, durch das an dem hin und 'her gehenden Element sitzende Joch in einer anderen Ausführung.
  • Bezüglich der in Abb. i und 4 dargestellten Teile stimmt die Bauart für- .eine Pumpe mit derjenigen für einen Motor überein.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, besteht das hin und her gehende Element aus einem Kolben i üblicher Bauart, der m einem Zylinder läuft, dessen Achse in der Geraden C-C liegt, und ferner aus einem Joch a, das an seiner ,äußeren Stirnseite in einen Ansatz 3 übergeht und Gleitschuhe 4 und 5 trägt, welche in haubenförmigen Lagern 4a und 5a mittels halbkugeliger Stützen 7 und 8 gelagert sind. Diese Gleitschuhe liegen mit ihrer geschmierten Gleitfläche an der Taumelscheib,e 6 an, die sich um die Achse 0-O dreht. Außer dem Joch haben alle diese Teile bekannte Bauart.
  • Es ist auch eine Bauart für das Joch beschrieben, welche der vorliegenden insofern gleicht, als deren ,äußere zylindrische Gleitfläche bereits dargestellt ist; doch war, wie bei allen anderen bisherigen veröffentlichten Beschreibungen von Getrieben dieser Art, diese Außenfläche konzentrisch mit den Kugelstützen der Gleitschuhe, und das Joch stand nicht in gleitender Verbindung mixt dem Außenumfang der Taumelscheibe.
  • Außer in dieser Ausbildung des Jochquerschnittes in etwa Halbmondform mit innerer und äußerer Gleitfläche, wie vorstehend beschrieben, liegt ein Merkmal der Erfindung ferner in der Anordnung der gemeinsamen Achse der Kugelstützen 7, 8 und der Haubenlager 4a, 5a in einer Geraden, die zur Achse C-C der ,äußeren Zylinderfläche - des Joches parallel läuft, aber zu dieser Achse exzentrisch zwischen ihr und der Achse 0-O liegt. Die Wichtigkeit :dieser Anordnung wird aus den nachstehenden Darlegungen erhellen.
  • Das Joch z, das, wie Abb. z im Querschnitt zeigt, sich zur Verwendung an eignen Motor eignet, hat eine nach beiden Seiten hin verjüngt zulaufende Form und ist hohl ausgeführt. Ihre innere Oberfläche i i, welche einen Ausschnitt aus einer mit der Taumelscheibe 6 konaxial zylindrischen Fläche darstellt, liegt dicht am Außenumfang der Taumelscheibe an. Die Außenfläche 9 des Joches ist ebenfalls zylindrisch gestaltet und gleitet passend auf einer entsprechend gestalteten zylindrischen Fläche i o, die an einem feststehenden Teil der Maschine mit derselben oder nahezu derselben Achse wie die Achse C-C des Motorzylinders hergestellt ist. Bei der Ausführung des Joches a für den Fall, daß die Maschine als Pumpe .arbeiten soll, ist, wie in Abb.3 veranschaulicht, das Joch an seiner inneren Wand nicht einfach, wie in Abb. z, nach beiden Seiten verjüngt ausgeführt, sondern mit einem seitlichen Flügel i z an seiner Leitkante versehen, damit die Fläche i i vergrößert wird. Dieser Flügel liegt am Umfang der Scheibe 6, an dem der durch den Pfeil A- angedeuteten Richtung entgegengesetzten Ende an. Von der Imnenwand i i ist ein entsprechendes Stück auf der dem Flügel i a entgegengesetzten Seite weggenommen, so daß bei 13 eine niedrige Ausnehmung entsteht.
  • Bei jeder dieser Ausführungen werden die Seitenkomponenten des .Arbeitsdruckes auf die Gleitschuhe bei Beginn und Ende der Arbeitshübe des Kolbens stets durch ihre kugelföimi.-gen Lager auf das Joch z übertragen und dort in radiale Richtung abgelenkt, entweder nach innen auf den; Umfang der Taumelscheibe 6 oder nach außen auf die Füh:-rungsfläche io, die an dem feststehenden Teil des Getriebes hergestellt ist.
  • In der Mitte des Arbeitshubes wird im Falle, daß die Maschine als Motor läuft, wie in Abb. a gezeigt, die seitliche Druckkomponente (im folgenden in übereinstinunung mit der Zeichnung als Reaktion T bezeichnet), die von der Gleitschuhkugel8 auf das Joch in tangentialer Richtung entgegengesetzt zu der durch Pfeil A angezeigten Bewegungsrichtung der Taumelscheibe .ausgeübt wird, ausgeglichen durch die Resultierende einer Kraft (die im folgenden in Übereinstimmung mit der Zeichnung mit R bezeichnet wird), welche vom Umfang der Scheibe .auf die Innenwandung i i des Joches radial nach auswärts ausgeübt wird, und einer Kraft (die im folgenden in Übereinstimmung mit der Zeichnung mit @S bezeichnet wird), welche von der Führungsfläche io radial nach innen auf die äußere Zylinderfläche 9 des Joches ausgeübt wird. Die Richtungslinien der Reaktion T und der Kräfte R und ,S schneiden sich in einem Punkt, der sich hinter dem Stützpunkt des Gleitschuhes 5 befindet.
  • Im Falle .der Verwendung der Maschine als Pumpe, wie in Abb.3 gezeigt, wofür die Kräfte, Drücke und Bewegungsrichtung mit denselben Bezugszeichen wie in Abb. - bezeichnet sind, wird die seitliche Druckkomponente T, die vom Gleitschuh 5 auf das Joch in der Mitte des Arbeitshubes ausgeübt wird, in der Richtung A der Bewegung der Taumelscheibe, und die Kräfte R und S!, die- von der Taumelscheibe auf das Joch und auf die Führungsfläche i o ausgeübt werden, wirken in den in der Abbildung dargestellten Richtungen. Der Schnittpunkt der Kraftri.chtungslinien T, R und S befindet sich in diesem Fall an einer Stelle vor der Stütze 8 des Gleitschuhes 5. Der Flügel 12 und die Ausnehmung 13 .erstrecken sich jedoch in tangentialer Richtung so weit, daß der Schnittpunkt der Kraft R und der Gleitfläche i i vorzugsweise hinter dem Mittelpunkt dieser Fläche liegt. Auf diese Weise liegt sowohl im Falle des Motors (Abb.2) als auch einer Pumpe (Abb. 3) der Angriffspunkt der Druckkraft IR ,auf der inneren Fläche i i des. Joches, nach dem hinteren oder führenden Ende dieser Fläche je nach der Drehrichtung der Taumelscheibe. Dadurch ist eine Schmierung mit dauernder Ölschicht ermöglicht, da der Mittelpunkt des Flüssigkeitsdruckes in der Ölschicht zwischen der Fläche i i und dem Umfang der Taumelscheibe zusammenfällt mit dem Angriffspunkt der Kraft R.
  • Die Bauart und die Wirkungsweise des in Abb.4 dargestellten Joches sind dieselben, als mit Bezug auf Abb. i und entweder mit Bezug auf Abb. 2 ,oder auf Abb. 3 beschriehen, nur daß der äußere Zapfen 3, statt mit dem Joch 2 aus einem Stück zu bestehen, durch; einen,oder mehrere Bolzen 14 mit ihm verbunden ist, die vorzugsweise durch den Hohlquerschnitt des Joches hindurchgehen. Diese Ausführung erleichtert den Einbau der Lagerschalen 4a und 4.b und der Gleitschuhe 4 und 5 in das Joch 2 und relativ zur Scheibe 6. Hierdurch wird ferner der verschiedene thermische Ausdehnungskoeffizient der verwendetem Stoffe, wie Stahl für den oder die Bolzen 14 und Aluminiumlegierungen für das Joch 2, ausgenutzt, um bei Temperaturschwankungen Änderungen des Abstandes zwischen den Mitten der Kugelstützen 7 und 8 und die daraus hervorgehenden Änderungen des Spielraumes zwischen den Gleitschuhen und der Taumel scheibe zu verhindern.
  • In manchen Fällen, z. B. wenn das Metall, woraus das Joch besteht, nicht zur Herstellung der Gleitflächen 9, i i geeignet ist, kann die eine der Flächen 9 und i i oder beide - statt unmittelbar am Joch hergestellt zu sein - an besonderen Gliedern' starr oder unstarr angebracht werden. Wenn diese Glieder unstarr sind, werden sie zweckmäßig als Gleitstücke ausgebildet, die an Punkten angelenkt sind, welche den Schnittpunkten der Kraftlinien S und R mit den Flächen 9 bzw. i i entsprechen. Ferner kann die Außenfläche des Joches i mit einem besonderen Gleitstück belegt werden, um die Gleitfläche io zu bilden. Auch dieses Stück kann starr oder unstarr angebracht sein. In letzterem Falle wird .es zweckmäßig an den feststehenden Teil der Maschine angelenkt. Zur Erleichterung des Einbaues der Teile oder um die Schmierung weiter zu begünstigen, kann der Flügel 12 als besonderes Glied durch Balzen a. dgl. mit dem Joch verbunden werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hin und her gehendes Kolbenelement einer kurbellosen Maschine, in der ein jochförmiger Ansatz am Kolben den Umfang einer umlaufenden Taumelscheibe teilweise umfaßt und mittels angelenkter Gleitschuhe mit ihr zusammenarbeitet, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung des Joches (2), daß dieses zwei zylindrische Führungsflächen (i o und i i ) hat, deren innere (i i) auf dem Umfang der Taumelscheibe (6) gleitet "und deren ,äußere (io) zur gemeinsamen Achse (P-P) der Gleitschuhlager exzentrisch ist.
  2. 2. Kolbenelement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,. daß die innere zylindrische Fläche (i i) des Joches (2) an der Leitkante des Joches mit einem vorstehenden Flügel (i2) versehen ist.
  3. 3. Kolbenelement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem äußeren, den einen Gleitschuh (4.) tragenden Stirnende des Joches (2) ein besonderer Ansatz (3) durch Mittel (14) angebracht ist, welche einen anderen W.ärmeausdehnungskoeffizienten haben. als das Joch (2), um Veränderungen .des Spielraumes zwischen den Gleitschuhen und der Taumelscheibe (6) vorzubeugen.
DEC39323D 1926-04-07 1927-02-06 Hin und her gehendes Kolbenelement einer kurbellosen Maschine Expired DE458283C (de)

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GB458283X 1926-04-07

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DE458283C true DE458283C (de) 1928-04-03

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DEC39323D Expired DE458283C (de) 1926-04-07 1927-02-06 Hin und her gehendes Kolbenelement einer kurbellosen Maschine

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DE (1) DE458283C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE892102C (de) * 1953-08-20 Ipsheim Heinrich Rubel (MFr.) Taumelgetriebe
DE19527649B4 (de) * 1995-07-28 2004-11-04 Linde Ag Axialkolbenmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE892102C (de) * 1953-08-20 Ipsheim Heinrich Rubel (MFr.) Taumelgetriebe
DE19527649B4 (de) * 1995-07-28 2004-11-04 Linde Ag Axialkolbenmaschine

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