DE45680C - Durch Niederschlagwasser wirkende Dampfschmiervorrichtung mit zwei Oelräumen und der durch Patent 18 125 geschützten Röhrchenver schraubung - Google Patents

Durch Niederschlagwasser wirkende Dampfschmiervorrichtung mit zwei Oelräumen und der durch Patent 18 125 geschützten Röhrchenver schraubung

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DE45680C
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rainwater
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oil chambers
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DENDAT45680D
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J. STRAUSS in München, Schwindstrafse 9 III
Publication of DE45680C publication Critical patent/DE45680C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher gebräuchlichen, durch Niederschlagwasser wirkenden Dampfschmiervorrichtungen haben nach Angabe des Erfinders den Nachtheil, dafs bei öfterem Abstellen der Maschine durch das Nachdampfen des sich am unteren Theil der Vorrichtung sammelnden TSTiederschlagwassers Oelverluste eintreten, so dafs oft schon nach zwei- bis dreimaligem Abstellen der Maschine das OeI verbraucht ist. Das Röhrchen nämlich, durch welches der Dampf in den Kühlraum eingeleitet wird, erhitzt sich und die OeI- und Wasserschicht um so stärker, je gröfser die Dampfspannung und je länger der Zeitabschnitt bis zum Abstellen der Maschine ist. Stellt man die Maschine und darauf die Schmiervorrichtung ab, so wird, da die Dampfspannung im Cylinder kleiner geworden ist, ja sogar öfter ein Unterdruck eintritt, beim Oeffnen der jetzt mit Dampf von höherer Spannung erfüllten Schmiervorrichtung durch den Ueberdruck ein grofser Theil des Oeles herausgedrückt. Diese Wirkungen des Nachdampfens treten nur dann nicht ein, wenn die Schmiervorrichtung vor dem Abstellen der Maschine geschlossen und ihr Zeit gegeben wird, sich entsprechend abzukühlen.
Zur Beseitigung der erwähnten Nachtheile werden in dem Oelgefäfse A zwei oder mehr senkrechte Kammern oder Räume α α und b geschaffen. In den einen derselben, b, mündet das Dampfröhrchen c, dessen hohle Regulirschraube c1 eine Bohrung hat,, welche sich nach oben bis auf ungefähr 1 mm verengt. Mit dem Höherstellen der Schraube vermindert sich die nachhaltende Wirkung der Schmierung und vergröfsert sich der Verlust beim Abstellen der Maschine.
Durch die Anordnung der getrennten Räume erreicht man folgenden Zweck: Der Raum b wirkt gerade so wie die bekannten Niederschlagvorrichtungen. In ihm zeigt sich auch die Wirkung des Nachdampfens beim Abstellen der Maschine. Da aber ein zweiter, seitlich von ihm geschaffener Raum, Fig. i, oder concentrisch angeordneter Raum, Fig. 3, oder zwei seitlich angeordnete Kammern, Fig. 4, geschaffen sind, so tritt die starke Erwärmung und daher das Nachdampfen hauptsächlich nur in dem Raum b auf, und beim Abstellen entleert sich nur dieser Raum, während eine Einwirkung auf die Nebenräume sich nicht äufsert. In diesen bleibt ein Vorrath von Schmierstoff, so dafs beim Wiederanlassen das Schmieren in erforderlicher 'Weise vor sich geht.
Die Scheidewände, welche die Seitenkammern nach innen bilden, werden zweckmäfsig oben mit einer kleinen Einsenkung B', Fig. 1, versehen. Das OeI fliefst während des Betriebes langsam von α α nach b in dem Mafse über, als sich Niederschlagwasser m α α bildet.
Durch entsprechende gröfsere oder kleinere Gestaltung der Vorrathsräume kann man die Vorrichtung für jede Art von Dampfmaschinen zweckmäfsig einrichten. Bei öfterem Abstellen macht man den Raum b im Verhältnifs zu dem Raum α kleiner als bei einer Maschine, die weniger oft abgestellt werden mufs. Ist der Raum b im Verhältnifs zu α klein, so wird
der jeweilige Verlust beim Abstellen und Nachdampfen auch klein.
Die bauliche Anordnung der ganzen Verrichtung kann in verschiedener Weise zweckentsprechend erfalgen'. So Ufane z. B. statt dtef Füllschraube ein Ventildeckel, statt des Hafenes eine Spindel mit Ventilsitz angewendet werdterf. Soll das Niederschlagwasser nicht nach dem Dampfraum geleitet werden, so läfst man den Hahnkörper weg u. s. w.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei durch Niederschlagwasser wirkenden Dampfschmiervorrichtungen, an welchen die durch das Patent No. 18125 geschützte Anw/ew<Jung zweier über einander zu schraubendes» Röhrchen zum Zwecke der SchmierregelMng am Ausflufcende des. Dampfzuführrohres c vwgEsehen' ist, zum- Zwecke', die durch das NiäÄdampfen beim Abstellen der Maschine verursachten Oelverluste möglichst zu vermeiden, die Trennung des Oelraumes durch eine Scheidewand in oberhalb dieser Wand mit einander m Verbindung stehende Kammern a und ß», von denen nur b das Dampfzufuhrrohr c enthält, wobei die Scheidewand so angeordnet ist, dafs der Oelstand in α höher als in b liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt in der reichsdruckehki.
DENDAT45680D Durch Niederschlagwasser wirkende Dampfschmiervorrichtung mit zwei Oelräumen und der durch Patent 18 125 geschützten Röhrchenver schraubung Expired - Lifetime DE45680C (de)

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