DE455095C - Vorrichtung zum Umschalten des Geschwindigkeitswechselgetriebes, insbesondere bei Motorraedern - Google Patents

Vorrichtung zum Umschalten des Geschwindigkeitswechselgetriebes, insbesondere bei Motorraedern

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Publication number
DE455095C
DE455095C DEU9177D DEU0009177D DE455095C DE 455095 C DE455095 C DE 455095C DE U9177 D DEU9177 D DE U9177D DE U0009177 D DEU0009177 D DE U0009177D DE 455095 C DE455095 C DE 455095C
Authority
DE
Germany
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bowden
claw
springs
switching
wires
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Expired
Application number
DEU9177D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Universelle Cigarettenmaschinen Fabrik JC Mueller and Co
Original Assignee
Universelle Cigarettenmaschinen Fabrik JC Mueller and Co
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
    • B62M9/04Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umschalten des Geschwindigkeitswechselgetriebes, insbesondere bei Motorrädern. Entsprechend dem Hauptpatent sind zwei doppelt wirkende (also mit zwei Bowdenzügen ausgerüstete) Kippspannwerkevorgesehen, und zwar eins im Bereiche der Hand des Kraftfahrzeugführers und ein zweites im Bereiche der Kupplung des Geschwindigkeitswechselgetriebes des Fahrzeugmotors. Legt der Führer den Steuerhebel des im Bereiche seiner Hand befindlichen Kippspannwerkes um, dann wird durch den betreffenden Bowdenzugdraht dem zweiten Kippspannwerk ein plötzlicher Impuls erteilt, der zur Folge hat, daß das Kuppelglied mit Gewalt an den Gegenkuppelteil gedrückt wird. Da nun die beiden Kuppelteile nicht stets einander so gegenüberstehen, daß die Klauen des einen Kupplungsteiles den Klauenlücken - des anderen Kupplungsteiles gegenüberliegen, treten Verletzungen der Kupplung oder des Gestänges ein, wenn der Handhebel gewaltsam umgelegt wird.
  • Um diesen Übelstand zu beseitigen, sind erfindungsgemäß die Bowdendrähte durch Hüllen geführt, welche durch Federn gezwungen werden, Schleifen zu bilden. Bei normaler Arbeitsweise bleiben die Schleifen aufrechterhalten. Sobald aber ein Hindernis auftritt, dadurch, daß bei der Kupplung Klaue auf Klaue stößt, findet eine Streckung der Schleifen statt, und zwar unter Zusammendrückung der die Bowdendrahthüllen beeinflussenden Federn. Sobald das Hindernisfortfällt, sorgen die Federn für die Wiederherstellung der Schleifen und damit für die Vollendung der eingeleiteten Kupplung.
  • In der Technik ist es üblich, im Steuergestänge Federn einzuschalten, um einen Bruch bei eintretenden Hindernissen zu verhüten. Insbesondere hat man in zum Einschalten von Klauenkupplungen dienende Zugglieder Schraubenfedern eingeschaltet, derart, daß der Handschalter-auch dann seine Schaltbewegung vollenden kann, wenn. bei der Kupplung Klaue auf Klaue stößt.
  • Erfindungsgemäß werden die Zugglieder in ihrer Länge überhaupt nicht verändert, sondern es ist die Federanordnung in eine die Zugglieder umgebende Hülle eingeschaltet, wobei der nötige Ausgleich dadurch geschaffen ist, daß die Hülle zu einer Schleifenbildung durch die eingeschaltete Feder gezwungen wird. Diese überhaupt nur bei Bowdenzügen in Betracht kommende eigenartige Lösung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn zwei Kippspannwerke durch die Bowdenzüge miteinander verbunden werden, weil dabei die Abhängigkeit der beiden Kippspannwerke stets infolge der sich nicht ändernden Länge der Bowdendrähte aufrechterhalten bleibt und trotzdem die Nachgiebigkeit bei auftretenden Hindernissen in vollem Umfange gewährleistet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Die Abb. i zeigt in Ansicht die beiden Kippspannwerke mit den zugehörigen Einrichtungen in der Mittelstellung.
  • Die Abb. z zeigt die beiden Kippspannwerke in der Stellung, wo der Handhebel bereits umgelegt, aber das zweite Kippspannwerk seinen Hub noch nicht vollenden konnte, weil bei der Kupplung Klaue auf Klaue stößt.
  • Die Abb. 3 zeigt diejenige Stellung der beiden Kippspannwerke, wo die Kupplung endgültig durchgeführt ist.
  • Von Hand des Fahrers wird der Steuerhebel c bewegt. Die an ihm angeordneten seitlichen Arme g und g' wirken auf die Schieber h und h', an welchen die Bowdenzugdrähte h und k' befestigt sind. Die Bowdenzugdrähte enden am Steuerhebel o des zweiten Kippspannwerkes, welches im Bereiche der Kupplung des Geschwindigkeitswechselgetriebes vorgesehen ist. Diese Drähte werden kurz vor dem Steuerhebel o durch Geradführungen i hindurchgeführt, welche an einem festen Träger a angeordnet sind. Hier sind durch die Köpfe 3 der -rizit Gewinde versehenen Geradführungen i verstellbare Widerlager für gewundene Federn q. geschaffen, welche um die Bowdenzugdrähte gelegt sind und deren. andere Enden sich gegen Endstücke 5 legen. An diesen Endstücken sind .die Bowdenzugdrahtumh.üllungen 6 befestigt. Es ist nim. die Einrichtung getroffen, daß der Bowdenzugdraht nebst seiner Umhüllung eine kleine Schleife 7 bildet.
  • Wird der Handhebel c nach der einen Seite umgelegt, wie das in Abb. a gezeigt ist, dann hat der betreffende Bowdenzugdraht h das Bestreben, das zweite IUppspannwerk zu beeinflussen, also den Kuppelteil t gegen den dazugehörigen Kuppelteily zu drücken. Angenommen, daß dabei die Klauen der beiden Kuppelteile sich nicht in der Eingriffsstellung befinden, dann wird der Bowdenzugdraht k die Schleife 7 bis zu der in Abb. z gezeigten Lage strecken, ohne das Kuppelglied t gewaltsam gegen das Kuppelglied y zu pressen. Die Schleife bedingt also eine Nachgiebigkeit, welche die Verletzung der Kupplung ausschaltet. Bei der Streckung des Bowdenzugdrahtes k wird aber auch die Hülle 6 des Bowdenzugdrahtes in Anspruch genommen. Da die Enden dieser Hülle einmal fest an der Schieberführunga und zum andern an dem Führungsstück a sitzen, so würde eine Streckung der Hülle nicht stattfinden können, wenn nicht das Endstück 5 nachgeben könnte, und zwar unter Zusammendrücken der betreffenden Feder q..
  • Sobald nun gemäß Abb.3 der Kuppelteily in die richtige Eingriffsstellung gelangt, schnappt der Kuppelteil t unter Wirkung der Feder q. ein. Durch die Verschiebung des Kuppelteiles findet der endgültige Ausschlag des Steuerhebels o statt, wodurch die Schleife 7 durch Ausdehnung der betreffenden Feder 4 aus der gestreckten Lage der Abb. z in die gekrümmte Lage nach Abb. 3 übergeht. Diese Schleife bleibt dann aufrechterhalten, wenn durch den Handhebel c die Mittelstellung gemäß Abb. i wiederhergestellt wird.
  • Die beiden Bowdenzüge sind vollkommen übereinstimmend in bezug auf die Schleifenbildung und die zugehörigen Mittel ausgestaltet. - -

Claims (1)

  1. htS'1'f:N'fr1NS1'1t1JCÜli: i. Vorrichtung zum Umschalten des Geschwindigkeitswechselgetriebes, insbesondere bei Motorrädern, nach Patent q.53 6o5, bei welcher in die zum Einschalten der Klauenkupplung dienenden Zugglieder Schraubenfedern derart eingeschaltet sind, daß der Handschalter auch dann seine Schaltbewegung vollenden kann., wenn. bei der Kupplung Klaue auf Klaue stößt, dadurch. gekennzeichnet, daß die als Zugglieder dienenden Bowdenzugdrähte der Länge nach unverändert bleiben, wobei aber die Hüllen der Bowdendrähte durch eingeschaltete Federn so beeinflußt werden, da.ß .eine Schleife entsteht, welche bei normaler -Kupplungssteuerung ' unverändert aufrechterhalten bleibt, dagegen bei auftretenden Widerständen gestreckt wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher zwei Kippspannwerke durch die Bowdenzüge miteinander verbunden sind., von denen das eine als Steuerungsglied für die Kupplung dient, dadurch gekennzeichnet, daß die von den als Steuerungsglied dienenden Kippspannwerken ausgehenden Bowdenzugdrähte durch feste Geradführungen (i) geleitet sind, gegen welche sich um die Drähte gewundene Federn (4) mit ihrem einen Ende legen, wähnend die anderen Federenden sich gegen das Endstück (5) legen, an welchem die Bowdenhüllen (6) befestigt sind.
DEU9177D 1926-02-25 1926-02-25 Vorrichtung zum Umschalten des Geschwindigkeitswechselgetriebes, insbesondere bei Motorraedern Expired DE455095C (de)

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DE455095C true DE455095C (de) 1928-01-24

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DE (1) DE455095C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4424720A (en) 1980-12-15 1984-01-10 Ivac Corporation Mechanism for screw drive and syringe plunger engagement/disengagement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4424720A (en) 1980-12-15 1984-01-10 Ivac Corporation Mechanism for screw drive and syringe plunger engagement/disengagement

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