DE455017C - Dampferzeuger mit mittelbar beheizter Betriebsdampftrommel - Google Patents

Dampferzeuger mit mittelbar beheizter Betriebsdampftrommel

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DE455017C
DE455017C DESCH79792D DESC079792D DE455017C DE 455017 C DE455017 C DE 455017C DE SCH79792 D DESCH79792 D DE SCH79792D DE SC079792 D DESC079792 D DE SC079792D DE 455017 C DE455017 C DE 455017C
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DE
Germany
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drum
steam
evaporator
indirectly heated
steam generator
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Expired
Application number
DESCH79792D
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English (en)
Inventor
Friedrich Wempe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/08Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being steam
    • F22B1/12Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being steam produced by an indirect cyclic process
    • F22B1/126Steam generators of the Schmidt-Hartmann type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Dampferzeuger mit mittelbar beheizter Betriebsdampftrommel. Die Erfindung betrifft einen Dampferzeuger mit mittelbar beheizter Betriebsdampftrommel, d. h. also einen Dampferzeuger, bei dem die Trommel oder Trommeln, in welchen ;der Betriebsdampf erzeugt wird, außerhalb des Bereichs des Feuers und der Feuergase liegen und mittelbar durch die wärmeabgebenden Teile eines Rohrsystems beheizt werden, in dem ein Heizmittel, z. B. Wasserdampf, umläuft, dem durch die Feuerung Wärme zugeführt wird.
  • Bei in letzter Zeit bekannt gewordenen Ausführungen derartiger Dampferzeuger hat man, um die erforderliche Heizfläche für die mittelbare Beheizung in der Betriebsdampftrommel unterbringen zu können, die Verdampferelemente in der Trommel meist so angeordnet, daß sie in einzelne Gruppen unterteilt «-aren und daß in diese Gruppen die einzelnen Rohrstränge dicht nebeneinanderliegend quer zur Längsachse der Trommel verlaufen. Für jede Gruppe der so angeordneten Verdampferelemente ist je eine besondere Durchführung für den Eintritt des Heizdampfes und für den Austritt des Kondensats durch die Trommelwand erforderlich. Bei Kesseln großer Leistung mit langen Trommeln wird die Zahl- der Verdampferelementgruppen und damit nicht nur die Zahl der Durchbruchstellen durch die Trommelwand, sondern auch die Zahl der Umkehrenden und der Schweißstellen, die an den Verdampferelementen vorzusehen sind, erheblich.
  • Man hat indessen auch schon vorgeschlagen, die Verdampferelemente so anzuordnen, daß ihre Hauptausdehnung in der Längsrichtung der Trommel liegt, wobei wieder eine Unterteilung in einzelne Gruppen stattfindet. Dadurch wird zwar die Zahl der Durchbruchstellen durch die Trommelwand und auch die Zahl der Umkehrenden und Schweißstellen verringert. Verwendet man indessen hierbei ebenfalls wieder Schlangenrohre mit hin und her gehenden Rohrsträngen, so entstehen durch den Richtungswechsel und ebenso infolge der kleinen Durchflußquerschnitte Widerstände, welche die Wärmeübertragung wegen der dadurch verringerten Strömungsgeschwindigkeit nachteilig beeinflussen; ferner verursacht das langsam abfließende Kondensat eine Verschlechterung des Wärmeüberganges.
  • Der Weg zur Vermeidung dieser Nachteile liegt in der Verwendung von Verdampferelementen, deren Hauptausdehnung in der Längsrichtung der Betriebsdampftrommel verläuft, ohne daß ein Richtungswechsel in der Strömung des Heizmittels stattfindet, d. h. ohne daß das Heizmittel seine Strömungsrichtung einmal oder mehrere Male umkehrt. Solche Elemente sind an sich bekannt. Nach der Erfindung werden sie so durchgebildet, daß sie aus geraden Rohren bestehen, die die innerhalb der Betriebsdampf -trommel liegenden Einlaß- und Auslaßsammelkästen miteinander verbinden, von denen jeder durch ein Einlaß- bzw. Auslaßrohrstück, das durch die Trommelwand hindurchgeht, an die wärmeaufnehmenden Teile des Rohrsystems angeschlossen ist. Zweckmäßig wird das Anschlußstück für den Eintritt des Heizdampfes bei jedem Verdampferelement oben durch die Wand der Betriebsdampftrommel geführt, damit das Verdampferelement in einfacher Weise entlüftet werden kann.
  • Die Erfindung sieht weiter vor, daß die Betriebsdampftrommel, in der sich die zur mittelbaren Beheizung dienenden Verdampferelemente befinden, in der Längsrichtung zur Wagerechten geneigt angeordnet ist. Diese Bauart ist nur möglich bei in der Längsrichtung der Trommel in einer Richtung verlaufenden Verdampferelementen und hat weitere wesentliche Vorteile. Zunächst kann man unter sonst gleichen Verhältnissen in einer schrägliegenden Betriebsdampftrommel einen größeren Wasserinhalt unterbringen als in einer wagerecht liegenden Trommel. Ferner läßt sich ein größeres Gefälle für jedes Verdampferelement dabei erzielen, so daß der selbsttätige Abfluß des Kondensats besser vor sich geht und damit der Umlauf des Heizmittels verbessert wird. Ferner kann sich der im Speisewasser enthaltene Schlamm an der am tiefsten gelegenen Stelle der schrägliegenden Betriebstrommel ablagern und auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche sammeln, so daß er leicht entfernt werden kann.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise erläutert.
  • Abb. z stellt im Längsschnitt eine wagerecht liegende Trommel mit nach der Erfindunh ausgeführten Verdampferelementen dar; Abb.2 ist ein OOuerschnitt hierzu nach Linie I1-II der z'-#bb. i ; Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch eine zur Wagerechten geneigte Trommel mit in der Längsrichtung der Trommel verlaufenden Verdampferelementen; Abb.4 ist ein OuerschnittnachLinieIV-IV der Abb. 3; Abb.5 zeigt die Umrisse der Verdampfungsoberflächen der beiden Ausführungen der Trommel nach Abb. i und 3; Abb.6 zeigt die Verdampferelemente in Draufsicht.
  • Die Trommel i, die zweckmäßig in bekannter Weise aus einem nahtlosen, rohrförmigen Körper durch Zukümpeln der Enden unter Verstärkung der an den Mannlochöffnungen befindlichen Kanten 2 und 2a hergestellt ist, liegt nach Abb. i wagerecht, wie aus den gleichen Maßen A und A, die an den Enden der Trommel eingezeichnet sind, hervorgeht. In der Trommel liegen vier Verdampferelemente mit im wesentlichen geraden Rohren 3, welche Einlaßsammelkästen 4a, 4b, 4;,, 4,1 sowie Auslaßsammelkästen 5a, 5b, 5c, 5,1 miteinander verbinden. Jeder Einlaßsammelkasten ist durch ein Anschlußrohrstück 6a, 6b, 60 6d mit einer Durchbruchstelle in der oberen Wand der Trommel verbunden, an die von außen ein Rohr 7a, 7b, 7" 7,1 angeschlossen ist, das mit dem wärmeaufnehmenden Teil des Umlaufrohrsystems in Verbindung steht. Die Auslaßsammelkästen 5a, 5b, 5" 5d sind durch Anschlußrohrstücke 8a, 8b, 8" 8d mit unten in der Trommel befindlichen Durchbruchstellen verbunden, an die Kondensatabführungsleitungen 9a, 9b, 9c, 9,1 angeschlossen sind, die ebenfalls zu den wärmeaufnehmenden Teilen des Rohrsystems führen.
  • Die in Abb. 3 und 4 dargestellte Trommel enthält die gleichen Teile in der gleichen Anordnung wie die der Abb. i und 2, nur liegt, wie aus einem Vergleich der Maße B und B, hervorgeht, die Trommel zur Wagerechten geneigt.
  • In den Verdampferelementen findet, wie die Zeichnung zeigt, keine wesentliche Richtungsänderung in der Strömung des Heizmittels statt. Der Dampf tritt in die Rohrstücke 6 ein, durchströmt die Sammelkästen 4 und die Rohre 3, um dann durch die Sammelkästen 5 und die Rohrstücke 8 als Kondensat die Verdampferelemente zu verlassen. An jeden Sammelkasten 4 bzw. 5 ist eine größere Anzahl von Rohren 3 angeschlossen, so daß der gesamte, in einem Verdampferelement zur Verfügung stehende Strömungsquerschnitt so groß wird, daß die Strömungsgeschwindigkeit verhältnismäßig klein ist. Infolge der Durchströmung der Verdampferelemente ohne Richtungswechsel und infolge der geringen Geschwindigkeit sind die Widerstände und die Druckverhältnisse in den Verdampferelementen günstig, so daß der Umlauf des Heizmittels in dem geschlossenen Rohrsystem nicht behindert wird. Die Entlüftung jedes Verdampferelements ist gut möglich, da die Luft durch die oben durch die Trommelwand führenden Anschlußrohrstücke beim Wiederauffüllen des Rohrsystems entweichen kann. Die rasche Entfernung des Kondensats begünstigt außerdem den Wärmeübergang.
  • Bei der Ausführung der Verdampferelemente in der gezeichneten Weise sind nur verhältnismäßig wenig Durchbruchstellen in der Trommelwand erforderlich. Man kann daher, da nach den gesetzlichen Vorschriften diese Durchbruchstellen bei der Festigkeitsberechnung der Trommel berücksichtigt werden müssen, die Trommelwandstärke wesentlich geringer halten als bei querliegenden Verdampferelementen mit ihrer größeren Anzahl Durchbruchstellen. Ferner verbilligt und vereinfacht sich die Herstellung des ganzen Dampferzeugers wesentlich, da weniger Umkehrstellen von Rohren und weniger Schweißstellen herzustellen sind. Auch wird die Wartung des Dampferzeugers einfacher, da weiiger Anschlüsse zu beobachten sind.
  • Die Vorteile der Schräglage der Trommel nach Abb. 3 und q. sind aus einem Vergleich der Abb. i und 3 bereits ersichtlich. Bei einer geneigt zur Wagerechten liegenden Trommel kann, wie diese Abbildungen zeigen, ein wesentlich größerer Wasserinhalt bei sonst gleichen Verhältnissen untergebracht werden als bei einer wagerecht liegenden Trommel nach Abb. i.
  • Ferner ist aus. Abb. 3 ersichtlich, daß das Gefälle innerhalb eines Verdampferelements wesentlich größer wird, verglichen mit dem eines Verdampferelements nach Abb. r. Daher wird das Heizmittel durch das Verdampferelement bei Anordnung nach Abb. 3 besser strömen als bei Anordnung nach Abb. i, d. h. das Kondensat wird besser abfließen und damit der Umlauf gesicherter sein. Ferner wird sich der Schlamm aus dem Betriebsspeisewasser an der am tiefsten gelegenen Stelle der Trommel nach Abb.3 ablagern, von wo er leicht entfernt werden kann.
  • In Abb. 5 sind die Umrisse der Verdampfungsoberflächen beider Ausführungen verglichen.. Man sieht, daß die äußere Linie 1o, die die Verdampfungsoberfläche der wagerecht liegenden Trommel nach Abb. i be-"renzt, zwar größer ist als die Begrenzungslinie i i der Verdampfungsoberfläche nach Abb.3, wesentlich ist jedoch, daß an der Stelle, wo die Verdampfung tatsächlich vor sich geht, kein Unterschied in der Größe der Verdampfungsoberfläche vorhanden ist. Daher ist hinsichtlich der Möglichkeit des Wassermitreißens die Ausführung nach Abb. 3 mit geneigter Trommel nicht schlechter als die nach Abb. i mit wagerecht liegender Trommel. Ferner ist auch die zur Verfügung stehende Höhe des Dampfraumes unterhalb der Entnahmestelle 1a (Maß C) in beiden Fällen gleich, so daß auch in dieser Hinsicht kein stichhaltiger Einwand gegen die geneigte Anordnung der Trommel nach Abb. 3 und q. möglich ist. Als besonderer Vorteil der geneigten Anordnung der Trommel ergibt sich, daß sich die Größe der Verdampfungsoberfläche gut der Verdampfung innerhalb des Betriebsdampfkessels anpaßt. An der Eintrittsseite des Verdampferelements unterhalb der Dampfentnahmestelle 1a ist die Verdampfungsoberfläche größer als an der Austrittsseite des Verdampferelements, wo das Heizmittel bereits in Kondensat übergegangen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampferzeuger mit mittelbar beheizter Betriebsdampftrommel und mit in dieser Trommel liegenden Verdampferelementen, die das Heizmittel ohne Richtungswechsel durchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Verdampferelemente aus innerhalb der Detriebsdampftrommel (i) liegenden Ein- und Auslaßsammelkästen (4, 5) bestehen, die durch gerade Rohre (3) miteinander verbunden und durch Anschlußrohrstücke (6, ä) an die außerhalb der Trommel liegenden wärmeaufnehmenden Teile der Heizrohrsysteme angeschlossen sind.
  2. 2. Dampferzeuger mit mittelbar beheizter Betriebsdampftrommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsdampftrommel in der Längsrichtung zur Wagerechten geneigt angeordnet ist.
  3. 3. Dampferzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück für den Eintritt des Heizdampfes in ein Verdampferelement oben durch die Wand der Betriebsdampftrommel geführt ist.
DESCH79792D 1926-08-17 1926-08-17 Dampferzeuger mit mittelbar beheizter Betriebsdampftrommel Expired DE455017C (de)

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