DE45500C - Verfahren zum Klären gährender und vergohrener Flüssigkeiten - Google Patents

Verfahren zum Klären gährender und vergohrener Flüssigkeiten

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DE45500C
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Germany
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fermenting
liquids
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porous
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DENDAT45500D
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A. G. JERICKA in Gottlieben und A. EGGIMANN in Ermatingen, Kanton Thurgau, Schweiz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12HPASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
    • C12H1/00Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf die Klärung von gährenden oder auch bereits vergohrenen Flüssigkeiten.- Das nachfolgend beschriebene neue Klärverfahren bietet hauptsächlich für die Ausscheidung der trübenden Bestandtheile (wie Hefe, Glutin u. dergl.) namentlich im Bier und Wein Vortheile, indem dasselbe es ermöglicht, von den sogenannten Klärspänen und anderen Klärmitteln Umgang zu nehmen, die häufig die Ursache bilden, dafs die genannten Flüssigkeiten theilweise geschädigt werden oder gänzlich verderben.
Das Princip des neuen Klärverfahrens besteht in dem Einlegen von poröser gebrannter Thon- oder Lehmerde oder von durch natürliche vulcanisch'e Einflüsse entstandenen indifferenten, porösen Mineralien in die zu klärende Flüssigkeit, speciell beim Bier und Wein.
Die Einlagen sollen keine chemische Einwirkung auf die zu behandelnden Flüssigkeiten ausüben, weshalb die Klärsteine vollständig ausgelaugt zur Verwendung kommen müssen. Es giebt der Gebrauch der porösen Klärsteine dem Brauer und Weinproducenten ein reines indifferentes Mittel zur Klärung an die Hand, das beliebig wiederholte Verwendung finden kann, wenn die Steine nach jedesmaligem Gebrauch wieder gereinigt, eventuell ausgeglüht werden.
Der Klärstein könnte, um die Flüssigkeiten zu klären, eine beliebige Form haben; von wesentlichem Vortheil ist es aber, recht poröse Formen und solche mit leicht zu reinigender, verhältnifsmäfsig grofser Oberfläche zu verwenden. Eine speciell vortheilhafte Form ist die Hohlform, deren innere Flächen sowohl wie ihre äufseren gezackt sind. Fig. 1 der Zeichnung stellt eine solche Steinform mit rauher und möglichst grofser Oberfläche dar; diese Form ist zum Einlegen in die Fässer durch die SchlupfthUren bestimmt. Fig. 2 und 3 hingegen repräsentiren den Verticalschnitt mit theilweiser Ansicht und den Grundrifs eines in die Flüssigkeit durch das Spundloch einzusetzenden Klärsteines; α ist der Einlegedraht, mittelst welches diese Form des Klärsteines in die. Flüssigkeit eingeführt wird.
Die Steine werden nach ihrer Formung thunlichst langsam getrocknet, sehr gut ausgebrannt und sorgfältig ausgelaugt, damit absolut keine löslichen Bestandtheile in denselben zurückbleiben. Um einen besonders porösen Klärstein zu erhalten, wird gebrannter Thon pulverisirt, einer zu diesem Zwecke eigens vorbereiteten feuchten Thon - oder Lehmerde beigemischt und die Mischung in zweckentsprechender Weise geformt und gebrannt.
Zum Gebrauch werden die Steine in die Flüssigkeit eingelegt, bis sich die Klärung vollzogen hat; dieselbe wird durch das Ausscheiden und Absetzen der trübenden Bestandtheile '
auf die Oberfläche der eingelegten Klärsteine bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren, mittelst Einlegens einer aus Thon- oder Lehmerde gebrannten porösen Formenbildung oder auch einer durch vulcanische Einflüsse porös gewordenen indifferenten mineralischen Masse in gä'hrende oder bereits vergohrene Flüssigkeiten zum Zwecke der Ausscheidung von Hefe, Glutin und trübender Bestandteile überhaupt eine Klärung zu bewirken, ohne chemische Einwirkung auf die zu behandelnden Flüssigkeiten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45500D Verfahren zum Klären gährender und vergohrener Flüssigkeiten Expired - Lifetime DE45500C (de)

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