DE453615C - Manschettenhalter - Google Patents

Manschettenhalter

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DE453615C
DE453615C DESCH81715D DESC081715D DE453615C DE 453615 C DE453615 C DE 453615C DE SCH81715 D DESCH81715 D DE SCH81715D DE SC081715 D DESC081715 D DE SC081715D DE 453615 C DE453615 C DE 453615C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B7/00Cuffs
    • A41B7/06Fastening cuffs to the sleeves of jackets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Manschettenhalter. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche das vorzeitige Beschmutzen und Verbrauchen der Manschetten verhüten soll, indem die Manschette innerhalb des Rockärmels gehalten und am Herausgleiten gehindert werden soll. Diese Aufgabe hat bereits Lösungen verschiedenster Art gefunden. Z. B. werden die Ärmel des Oberhemdes mitsamt der Manschette durch ein Gummiband am Oberarm in der gewünschten Höhe festgehalten. Bekannt sind auch Schutzstreifen aus Celluloid, die über den unteren Rand der Manschette gestreift werden. Ergibt die letztere Art Schutz einen unschönen und viel Raum beanspruchenden, auch beim Schreiben hinderlichen Manschettenschoner, so ist der erstgenannte Schutz auf die Dauer überhaupt nicht anwendbar, da er den Blutumlauf behindert und den Schreibkrampf herbeiführt. Sehr viele Vorrichtungen sind ferner bekannt, welche die Manschette durch Spangen u. dgl. im Ärmel zurückhalten' sollen, dabei sind aber stets sowohl der Ärmel als auch die Manschette durch die jeweilige Schutzvorrichtung beansprucht. Die neue Erfindung löst die bekannte Aufgabe auf einfachste Weise, indem vor den Teil der Manschette, welcher sich zugespitzt vom Arm entfernt befindet, ein Haltesteg angeordnet wird, der sich vor die Ränder der Manschette legt und diese in der gewünschten Lage zurückhält, aber mit der Manschette in keiner Weise verbunden ist. Der Haltesteg wird nur an dem Rockärmel in dem oben erwähnten Winkel leicht lösbar angeordnet und ist in einfachster Weise an dem Ärmel zu befestigen und von ihm zu lösen. Die kleine Vorrichtung trägt nirgends auf und behindert nicht im geringsten die Arbeit, sie ist außerdem sowohl für lose als auch für mit dem ;Oberhemd verbundene Manschetten gleich gut verwendbar.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen: Abb. i die Anordnung des Manschettenhalters am Ärmel vor der Manschette, Abb. z bis ,4 eine Ausführungsform des Halters mit Federschnäpper in Aufriß, Seiten- und Grundriß, Abb.5 bis g verschiedene Stegausbildungen des Halters, Abb. io den Halter mit einem verschieb-und einstellbaren Steg, Abb. i i bis 1 4. verschiedene Ausführungen mit Befestigungsklemmen und Abb. 15 einen Steg mit Druckknöpfen zur Befestigung am Rockärmel. , Der Erfindungsgedanke kann auf die verschiedenste Art verwirklicht werden. Dabei handelt es sich grundsätzlich stets um zwei zu vereinigende Teile, den Haltesteg a und zwei Befestigungen b des Steges am Ärmel c. Die ganze Vorrichtung kann aus allen Metallen, insbesondere Aluminium, ohne Überzüge oder zur Schonung der Manschetten ganz oder teilweise mit solchen, z. B. einer Oxydation, Edelmetallschicht, Emaille, Lack, Leinen, Gummi u. dgl., hergestellt werden, ferner aus Cellu:oid und anderen Cellulosestoffen (Pappe, Karton), Sperrholz, Hartgummi, Kasein usw. Denkbar ist natürlich auch die Vereinigung mehrerer Werkstoffe, z. B. von Metallklammern und einem Celluloidsteg usw., oder der Steg kann aus Metalldrähten mit Gummiüberzug bestehen usw. Die Formen des Steges a sind beispielsweise den Abb. a bis io zu entnehmen. Er kann als flacher oder hochkant stehender Streifen mit rundem Anlagefalz oder ohne solchen, einzeln oder zu mehreren nebeneinander ausgebildet sein. Die Anlagefläche für die Manschette kann glatt, gewellt, geriefelt oder gezackt sein, um die Manschette vor unnötigen Bewegungen und Durchscheuern zu bewahren. Die Anlagefläche kann ferner gegenüber ihren Befestigungen weit, gegebenenfalls einstellbar und feststellbar, vorspringen, um die Manschette nach Bedarf ausreichend tief in den Ärmel zu drücken (Abb.5 und 6). Der Steg kann auch kniehebelartig durch ein Gelenk in der Mitte unterteilt sein. Der Steg kann schließlich durch ineinanderlaufende Führungen in seiner Längsausdehnung einstellbar und feststellbarausgebildetwerden (Abb. io). Ebenso ist die Vereinigung einer Verstellbarkeit in der Tiefe mit einer solchen in der Länge vorgesehen.
  • Was die Befestigungen des Haltesteges a am Ärmel c anbelangt, so sind auch hierfür zahlreiche Ausführungen möglich, ohne den grundsätzlichen Erfindungsgedanken zu überschreiten. Man kann den Steg an jedem Ende mit zwei mit Zähnchen versehenen, unter Federdruck stehenden Greifbackend ausstatten (Federschnäpper, Abb.2 bis q.), oder man kann die Haltevorrichtung selbstfedernd ausbilden (Abb. i i bis 1q.). Dabei wird man vorteilhafterweise einen Steg und Halter aus einem flachen Stück oder aus Draht biegen, um jede Lötung zu vermeiden (Abb. ii bis 1q.). Federwindungen und Anpreßzunge, die letztere gegebenenfalls mit aufgerauhter Anpreßfläche, können ebenfalls aus einem einzigen Stück Werkstoff ausgestanzt werden. Die Anpreßzunge kann dabei gleichzeitig als Griff zum Lösen der Federklammer ausgebildet sein. Für die selbstfedernde Ausbildung der Befestigungsvorrichtungen werden folgende Ausführungsformen erwähnt. Die Feder kann aus einer einzigen oder mehreren Windungen bestehen; eine Windung, die in sich federt, zeigt die Abb. i i. In. der Abb. 1a ist eine schraubenförmige Feder aus einer oder mehreren hintereinanderliegenden Windungen durch den Doppelkreis angedeutet, deren Federkraft die Anpreßzunge und Stegabbiegung gegeneinanderdrücken soll. Die Federkraft der Windungen wird nach den Abb. 13, 1q. unmittelbar zum Einklemmen des Ärmels verwandt, der zwischen eine der zickzackförmig gefalteten Flachfedergänge geschoben werden soll. Auf der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist schließlich eine Befestigungsklammer, bei der gewissermaßen die inneren Enden zweier an den Außenenden miteinander verbundenen Schneckenfedern so auseinandergezogen sind, daß sie einen Kugelkörper bilden. Zwischen die Windungen, die federnd gegeneinanderliegen, wird dann ebenfalls der Ärmel eingeführt und festgehalten. Schließlich kann man eine Druckknopfbefestigung benutzen (Abb. i5), in der Art, daß ein Teil des Druckknopfes am Steg a oder an einer Abbiegung des Steges a, der andere Teil im Innern des Ärmels c vorgesehen wird.

Claims (1)

13A T 1'N TAN SYRÜCIIR: i. Manschettenhalter zur Verhinderung des Hervorgleitens der Manschette aus dem Ärmel, bestehend aus einem vor die spitz aufeinander zulaufenden Enden der Manschette zu legenden, mit dem Ärmel zu verbindenden Haltesteg. a. Manschettenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg in seiner Länge verstellbar ist (Abb. io). 3. Manschettenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg in seiner Tiefenlage verstellbar ist. q.. Manschettenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg sowohl in der Tiefe als in der Länge verstellbar und feststellbax ist. 5. Manschettenhalter nach Anspruch i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg aus einem flach oder hochkant stehenden Streifen hergestellt ist, gegebenenfalls mit rundem Anlagefalz (Abb. z bis q.). s 6. Manschettenhalter nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg aus einem oder mehreren Drähten besteht (Abb.5 bis 1q.). 7. Manschettenhalter nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg kniehebelartig durch ein Gelenk unterteilt ist, B. Manschettenhalter nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg ganz oder teilweise mit einem überzug aus Stoff, Leinen, Gummi, Celluloid, Emaille, Lack o. dgl. versehen ist. g. Manschettenhalter nach Anspruch i, 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg mit den Befestigungsvorrichtungen aus einem Stück besteht (Abb. ii bis i4). i o. Manschettenhalter nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg glatt, gewellt oder gezahnt ist sowohl an den Kanten als in der Fläche (Abb. 5 bis 9). i i. Manschettenhalter nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtungen am Steg aus federnden, gezahnten oder glatten Schnäppern (d) bestehen (Abb.2 bis q.). 12. Manschettenhalter nach Anspruch i bis io7 dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtungen als Federn, gegebenenfalls mit aufgerauhten Anpreßflächen ausgebildet sind, wobei die letzteren gleichzeitig als Griff zum Lösen eingerichtet sind (Abb. i i bis 14). 13. Manschettenhalter nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtungen kugelförmige Schneckenfedern sind. 1:l. Manschettenhalter nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtungen zickzackförmig gefaltete Flachfedern sind (Abb. 13, 1;l). 15. Manschettenhalter nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung ein schraubenförmig gewundener Draht ist, der mit dem Steg aus einem Stück hergestellt ist (Abb. 12). 16. Manschettenhalter nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtungen durch Druckknöpfe gebildet sind, deren Oberteil auf dem Steg oder einer Abbiegung angeordnet ist und deren Unterteil in dem Ärmel befestigt wird (Abb. 15): 17. Manschettenhalter nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Steg und Befestigungsvorrichtungen aus verschiedenartigen Werkstoffen hergestellt und ganz oder stellenweise mit Überzügen versehen sind.
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