DE452114C - Pantographenfuehrung fuer den Werkstueck- oder Werkzeugtraeger an Werkzeugmaschinen - Google Patents
Pantographenfuehrung fuer den Werkstueck- oder Werkzeugtraeger an WerkzeugmaschinenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
- B23Q35/04—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
- B23Q35/08—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
- B23Q35/20—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work with special means for varying the ratio of reproduction
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- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
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- B23Q1/267—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members with means to prevent skewness between the relatively slidable members
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Landscapes
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Description
Es sind Werkzeugmaschinen bekannt, bei denen das Werkzeug, z. B. ein Frässtichel,
durch einen Pantographen gesteuert und durch Schnurläufe und Rollen angetrieben wird. Für
schwere Arbeiten sind diese Maschinen, die meist zum Gravieren benutzt werden, nicht geeignet.
Es rührt dies davon her, daß die Gelenke des Pantographen sowie seine schienenartigen
Glieder leicht zum Schwingen kommen. Auch ein genaues Planfräsen ist wegen des Hängens der Gelenke des Pantographen,
d. h. wegen der sehr schwer zu erreichenden Parallellage der Gelenke, kaum möglich. Die
Werkzeugmaschine gemäß vorliegender Erfindung vermeidet diese Übelstände und hat
außerdem folgende Vorteile: Dadurch, daß an Stelle des gewöhnlich verwendeten einen Pantographen
zwei Pantographen treten, die symmetrisch an einer die Werkstücke oder Werkzeuge
tragenden Platte angreifen, wird auch eine Parallelführung dieser Platte ähnlich wie
durch einen Kreuzsupport bewirkt. Es ergeben sich dadurch Möglichkeiten, wie sie
sonst nur bei Kreuzsupportmaschinen zu finden sind. Es sind Mehrspindelmaschinen
möglich und Kopiereinrichtungen bekannter Art anbringbar.
Im folgenden sind zwei Ausführungsbeispiele, nämlich eine Fräsmaschine und eine
Drehbank, mit den Kennzeichen der Erfindung beschrieben. Die Abb. 1, 2 und 3
stellen die Fräsmaschine in Aufriß, Grundriß und Seitenriß dar.
Auf einer festen wagerechten Grundplatte.« gleitet die durch zwei symmetrisch zu einander
gelegene Pantographen b und b1 gesteuerte
Platte c, auf der die Werkstücke d durch eine Spannvorrichtung e befestigt werden
können. Die Pantographen b und bx haben den gemeinschaftlichen Ste,uiexpunkt ί, \o
an dem eine besondere Einspannvorrichtung k (hier ein Bohrfutter) für die Aufnahme eines
Führuingsbolzens (Tasters) I vorhanden ist. Über der Platte c, durch die Schüttenführungen/
einstellbar gehalten, sind die Frässpindelng"
angebracht. Sie werden durch die Riemenscheiben h angetrieben. Die Höheneinstellung
der Frässpindel kann in üblicher Weise durch Nonius oder Mikrometerscheibe bewirkt
werden. Die Einspannvorrichtung k für den Tasterstift der Pantographen liegt
über einem Tischem, auf dem Zeichnungen oder Schablonen befestigt werden können. In
vorliegendem Beispiel ist angenommen, daß
die Maschine zur Herstellung von Fräsarbeiten dienen soll. Die Pantographen b, b1 haben
deshalb, um Irrtümer zu vermeiden und höchste Genauigkeit zu e:rreiichien, nur eine
Übersetzung, während bei Verwendung als Graviermaschine zweckmäßig mehrere Übersetzungen
vorgesehen werden. Die Platte c ist schwer ausgeführt. Sie hat aber auch eine
sehr große Auflagefläche auf der unteren ίο festen Grundplatte *z. Durch eine geringe, zwischen
die Platten, gepreßte Öl- oder Fettmenge wird ein unbedingt festes Haften von Platte
an Platte bewirkt und trotz des großen. Gewichtes ein leichter Gang erreicht. Wird der
Mittelpunkt des pantographischen Führungsbolzens/ entlang einer Figur geführt, so wird
der Mittelpunkt des Fingerfräsers dieselbe Figur in anderem Maßstäbe auf der Platte c
beschreiben. Die Genauigkeit, mit der dies beim Fräsen geschieht, hängt von der Festigkeit
des Pantographengestängies und von dem
Spiel der Gelenke ab, außerdem aber auch von der Heftigkeit der Erschütterung, die die
Bewegung der Frässpindel auf die genannten Teile übermittelt. Durch das große Gewicht
der Plattet wird erreicht, daß diese Erschütterungen
im pantographis,chen Steuerpunkt i kaum fühlbar sind. Es fällt nicht schwer,
Lagerspiele von weniger als 3/ioo mm in den
Pant'Ographengelenkien einzuhalten, und eis ist"
deshalb leicht möglich, die Seitengenauigkeit der vorliegenden. Werkzeugmaschine auf weniger
als 1Z1Q mm zu halten. Sehr wichtig ist
natürlich die gute Lagerung der Frässpindel g, die z. B. durch reichlich bemessene: Kugellager
bewirkt wird. Die erreichbare Tiefengenauigkeit hängt praktisch nur von der Erwärmung
und dem Lagerspiel der Frässpindel g ab. Sie kann leicht auf V100-HIm gebracht
werden. Wie ersichtlich, können bei der dargestellten Maschine gleichzeitig zwei Werkstücke
bearbeitet werden. Es besteht jedo>ch
kein grundsätzliches Hindernis, noch mehr Spindeln anzuordnen.
Die Abb. 4, 5 und 6 stellen eine Plandrehbank
in Aufriß, Grundriß und Seitenriß dar. A ist eine feste horizontale Grundplatte;
auf ihr kann durch 'die symmetrisch angreifenden
Pantographen B und B1 die Platte C verschoben werden. Auf der Platte C sind verschiedene
Werkzeuge D durch Spannvorrichtung E befestigt. Der Platte C gegenüber
stehen die Drehbankspindeln G mit den in ihnen- befestigten Werkstücken F. Die Drehbankspindeln
werden durch den Riementrieb// angetrieben. Alle übrigen Teile entsprechen,
dein Abb. 1, 2 und 3. Wie ersichtlich,
ersetzt 'eine solche Drehbank mit pantographisch
gesteuertem Werkzeugträger eine zweispindldge Revolverdrehbank. Es können
auf ihr sehr leicht profilierte Werkstücke gedreht werden, z. B. Handgriffe für Werkzeugmaschinen
u. dgl. Da die beiden Pantographen mit ihrem gemeinsamen Steuerpunkt der
Platte C nur Parallelbewegungen erlauben, sie also so führen, als ob sie in Kreuzschlitten
glitten, so ist es ersichtlich, daß beide Arten Maschinen, sowohl die Drehbank als auch die
Fräsmaschine, in bekannter Weise als· Kopiermaschine benutzt werden können. Man hat
dabei noch den Vorteil, daß man an Stelle von zwei Bedienungshebeln, wie sie bei bekannten
Kopiermaschinen nötig sind, die Bedienung am Steuerpunkt der Pantographen,
afso durch einen gemeinsamen Handgriff, erfolgen lassen kann. Beim Kopieren können,
somit die Pantographen nur zur Parallelführung und als Beweguh^svörricIitungrenrBenützt
werden, während die Steuerung in üblicher Weise durch Tasterstift und Modell bewirkt
werden kann.
Natürlich kann· die neue Maschine auch als Schleifmaschine bentutzt werden.
Claims (3)
1. Pantographenführung für den Werkstück- oder Werkzeugträger an. Werkzeugmaschinen,
bei der durch 'eine Bewegung des Pantographensteuerpunktes eine Parallelbewegung
bzw. ähnliche Kurvenbewe- go gung des Werkstückes oder Werkzeuges
erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch die durch zwei Pantographen mit
gleicher Übersetzung und gemeinsamem Steuerpunkt erzeugte Bewegung der ebenen,
unmittelbar auf einer anderen ebenen Platte gleitenden· Arbeitsplatte die Bearbeitung
'eines oder mehrerer Werkstücke gesteuert
wird.
2. Pantogxaphenführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
paintographisch gesteuerten Platte mehrere Werkzeug- oder Werkstückspindeln, gegenüberstehen
und 'diese Platte mit Vorrichtungen versehen ist, um ein oder mehrere 10g
Werkstücke oder Werkzeuge auf ihr befestigen zu können.
3. Pantographenführung nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß am
gemeinschaftlichen Steuerpunkt der beiden Pantographen 'eine Einspannvorrichtung
für den Führungsbolzen vorhanden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH243352X | 1924-11-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452114C true DE452114C (de) | 1927-11-05 |
Family
ID=4463517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH104309D Expired DE452114C (de) | 1924-11-20 | 1925-11-15 | Pantographenfuehrung fuer den Werkstueck- oder Werkzeugtraeger an Werkzeugmaschinen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1703421A (de) |
| CH (1) | CH112643A (de) |
| DE (1) | DE452114C (de) |
| FR (1) | FR606501A (de) |
| GB (1) | GB243352A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1121969B (de) * | 1954-02-05 | 1962-01-11 | Diametal A G | Profilschleifmaschine |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2666989A (en) * | 1949-10-03 | 1954-01-26 | Gorton George Machine Co | Multiple spindle engraving and the like machine tools |
-
1924
- 1924-11-20 CH CH112643D patent/CH112643A/de unknown
-
1925
- 1925-11-15 DE DEH104309D patent/DE452114C/de not_active Expired
- 1925-11-17 US US69619A patent/US1703421A/en not_active Expired - Lifetime
- 1925-11-17 GB GB29007/25A patent/GB243352A/en not_active Expired
- 1925-11-18 FR FR606501D patent/FR606501A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1121969B (de) * | 1954-02-05 | 1962-01-11 | Diametal A G | Profilschleifmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1703421A (en) | 1929-02-26 |
| FR606501A (fr) | 1926-06-15 |
| GB243352A (en) | 1926-07-22 |
| CH112643A (de) | 1925-12-16 |
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