DE451234C - Schaltvorrichtung fuer Anodenbatterien von Radio-Empfangsgeraeten - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Anodenbatterien von Radio-Empfangsgeraeten

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DE451234C
DE451234C DEK98477D DEK0098477D DE451234C DE 451234 C DE451234 C DE 451234C DE K98477 D DEK98477 D DE K98477D DE K0098477 D DEK0098477 D DE K0098477D DE 451234 C DE451234 C DE 451234C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/56Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch
    • H01H19/58Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch having only axial contact pressure, e.g. disc switch, wafer switch

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  • Battery Mounting, Suspending (AREA)

Description

Die Veränderung der Spannung, d. h. das Zu- und Abschalten der Elemente von Anodenbatterien für Radio-Empfangsgeräte, wurde bisher durch Umstecken eines Steckers von einem in den anderen Hohlstecker der einzelnen Elemente vorgenommen.
Dieses Schaltverfahren hat den Nachteil, daß einmal jedes Umschalten eine längere Stromundjdamit Empfangsunterbrechung bedingt
ίο und daß weiterhin die Übersichtlichkeit und bequeme Handhabung der ganzen Anlage viel zu wünschen übrigläßt. Außerdem ist der Zusammenbau der Batterie mit den übrigen Teilen des Empfangsgerätes.in einem gemeinsamen Gehäuse nicht angängig.
Andererseits ist vorgeschlagen worden, jedes der hintereinandergeschalteten Elemente mit Kontaktplatten zu verbinden, die nach Art der bekannten Regulierwiderstände kreisförmig angeordnet sind und mit einem darüberschlei- 2,0 fenden Kontaktarm in Verbindung gebracht werden können. Durch Weitergleiten des Kontaktarmes von einer Platte zur anderen sollte immer ein neues Element der Batterie angeschlossen werden.
Dieses Schaltverfahren beseitigt wohl viele Mängel des erstgenannten, zeigt aber den Nachteil, daß die einzelnen Batterieteile ganz ungleichmäßig beansprucht werden, da die Zuschaltung stets in der gleichen Reihenfolge
geschieht. Weiterhin ist die Ausschaltung eines unbrauchbar gewordenen Elementes aus der Batterie nicht ohne weiteres möglich.
Alle diese Unzulänglichkeiten beseitigt der Erfindungsgegenstand. Es handelt sich hier um eine Schaltvorrichtung, bei der in beliebigem Wechsel und beliebiger Reihenfolge ein oder mehrere Elemente einer Anodenbatterie durch Verstellung zweier Kontaktarme auf einem
ίο Kranz von je mit einem Element verbundenen Kontaktplatten zu- oder abgeschaltet werden können, wobei der jeweilige Schaltungsstand auf einer Skala ablesbar ist.
Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Gesamtdarstellung des Erfindungsgegenstandes in teilweise geschnittener Seitenansicht,
Abb. 2 einen Querschnitt des Schaltapparates, Abb. 3 eine Draufsicht auf die Schaltskala mit den Anzeigeorganen,
Abb. 4 eine Draufsicht auf den Kontaktplattenkranz,
Abb. 4a eine andere Ausführungsform der Schaltapparatur im Querschnitt,
Abb. 5 eine Draufsicht auf eine normale Anodenbatterie mit darumgelegtem Rahmen und darauf gleitender Querbrücke, Abb. 6 einen Querschnitt durch den um die Batterie gelegten Rahmen mit einer Seitenansicht der Querbrücke,
Abb. 7 eine Ansicht der an dem Rahmen befindlichen Abspannleiste,
Abb. 8 eine Ausführungsform, bei der mehrere Anodenbatterien zu einer einzigen vereinigt sind,
Abb. 9 eine perspektivische Seitenansicht der Ausführungsform nach Abb. 8. In dem Apparatgehäuse A ist in einer Buchse^ eine aus nicht leitendem Stoff bestehende Drehscheibe ι drehbar gelagert, die auf ihrer Oberfläche neben einem an ihrer Peripherie sitzenden Zeiger 2 einen radial verlaufenden Anschlag 3 trägt. Ihre Betätigung erfolgt durch Drehung des Kopfes B (Abb. 1 bis 3). Der die Drehscheibe ι tragende Achsenkörper 4 ist hohl gestaltet und läuft in eine Ansatzscheibe 4' aus. In dem Achsenkörper 4, gleichfalls drehbar angeordnet, befindet sich eine Drehspindel 5; sie besitzt außerhalb des Gehäuses A einen an ihrem Kopf 6 angeordneten, über die untere Drehscheibe 1 sich erstreckenden Zeiger 7. Die nicht leitende Drehspindel 5 endet im Apparatgehäuse A in einen metallenen Lagerzapfen 26, der in einer entsprechenden Ausbohrung einer als Kontaktlager dienenden Lagerschraube 28 gelagert ist. Die Lagerschraube 28 ist in einem in das Gehäuse A eingelassenen Gewindelager 31 drehbar, d. h. nach oben und unten verstellbar, angeordnet. Ein Schraubendeckel 29, auf die das Gehäuse A durchragende Lagerschraube 28 aufgeschraubt, bildet den Verschluß. An die Lagerschraube 28 ist der negative Leiter 17 des Empfangsgerätes gelegt (Abb. 1 und 2). Der Lagerzapfen 26 setzt sich nach oben zu einem Ring 27 fort, der an seinem Arm den der Unterseite der Kontaktplatten 23 auflagernden, federnden Schleifkontakt 30 trägt (Abb. 1, 2, 4). Die Zeiger 2 und 7 beider Drehscheiben 1 und 5 gleiten über eine gemeinsame, auf dem Gehäuse A fest angeordnete Schaltskala 8. An der Buchse E ist auf einem Isolierstück 14 ein Kontaktstift 13 mit seiner Klemmschraube 12 festgelegt. Nahe seinem inneren Ende, unterhalb der Kontaktstifte 13, trägt der Achsenkörper 4 einen metallenen, ortsfesten Schleifring 9, der an einer seitlichen Verlängerung einen federnden Schleifkontakt 10 trägt (Abb. 2 und 4). Auf dem Schleifring 9 lagern die doppelseitig vorgesehenen, an den Kontaktstiften 13 mit Klemmschrauben 12 o. dgl. festlegbaren Kontaktfedern 11. Beide Federn 11 sind durch einen Draht 15 leitend miteinander verbunden. An einen Kontaktstift 13, damit also in Verbindung zu den Kontaktfedern 11, ist der zum Empfangsgerät gehende positive Leitungszweig 16 gelegt. An zwei Seitenwänden des Gehäuses A ist ein aus nicht leitendem Stoff bestehendes Schaltscheibenlager 19 fest angeordnet, an dem eine Schaltscheibe 21 beispielsweise mit Schrauben 20 befestigt ist. Diese aus Isolationsstoff bestehende Schaltscheibe 21 ist mit segmentartigen Ausschnitten 22 versehen. In diese Ausschnitte 22 sind metallene Kontaktplatten 23 eingesetzt, die mit Schrauben 24 o: dgl. an der Schaltscheibe 21 befestigt sind (Abb. 1, 2, 4). An diesen Kontaktplatten 23 enden die Zuleitungen 25 aus den Elementen 51 der Anodenbatterie 49 oder 55 bis 58, sofern die Zuleitungen 25 nicht an den Abspannleisten 44 bzw. 68 ihren Ausgangspunkt haben.
In dem gewählten Ausführungsbeispiel sind beide Schleifkontakte 10 und 30 so breit gestaltet, daß bei einem Übergang von einer Kontaktplatte 23 auf die andere stets nur eine Platte mit den Schleifkontakten 10 bzw. 30 in Verbindung steht.
Der Verbindung einer Anodenbatterie 49 be- no liebiger Größe mit den oben beschriebenen Schalteinrichtungen dient ein aus vier Schenkelpaaren 34, 35, 36, 37 bestehender Rahmen 33 (Abb. 5, 6, 7). Die beiden gegenüberliegenden Schenkelpaare 36 und 2,7 sind hohl; sie sind in der beispielsweise gegebenen Ausführung geschlitzt, um durch federnde Anlagerung an die Schenkelpaare 34 und 35 eine innige Verbindung zu erzielen. Die Festlegung der Schenkelpaare kann aber auch durch Klemmschrauben u. dgl. herbeigeführt werden. Die hohlen Schenkelpaare 36 und 37 nehmen die in ihnen beliebig
verschiebbaren Schenkelpaare 34, 35 auf. Parallel zu den Ouerschenkeln 34, 37 und 36, 35 sind auf den Längsschenkeln 34', 36', 35', 37' die Hohlsteckverbindungsleisten 38 seitlich verschiebbar angeordnet. Diese nehmen die zugehörigen, in ihnen verschiebbaren Verbindungsleisten 38' auf. Die gesamte Verbindungsleiste 38 trägt eine beliebige Zahl verstellbarer, über ihren Umfang nach unten erweiterter Führungsringe 39. In diesen Ringen 39 werden die an einem Ende in einem Stecker 43 auslaufenden Leitungsschnüre 41 zu den Hohlsteckern 50 der einzelnen Elemente 51 der Anodenbatterie 49 geführt und in jene eingesetzt (Abb. 5). An seinem unteren Teile zeigt der Rahmen 33 eine Abspannleiste 44, die an einem auf dem Rahmen 33 vorgesehenen Isolierstreifen 47 angebracht ist. An dieser Abspannleiste 44 befinden sich Schraubenhöhlen 46, in die Klemmschrauben 45 hineingreifen (Abb 6, 7, 9). In jede Schraubenhöhle 46 wird die Leitung 41, 52, 60 bis 63 eines oder mehrerer zusammengeschalteter Elemente 51 der Batterie 49 bzw. 55 bis 58 geführt und von der Klemmschraube 45 festgelegt. Zwischen der äußeren Wandung der metallenen Schraubenhöhle 46 und dem Kopf der Klemmschraube 45 liegt eine an der Kontaktplatte 23 der Schaltscheibe 21 führende Leitung 25 (Abb. i, 2, 6, 7). Die einzelnen Schraubenhöhlen 46 nebst Klemmschrauben 45 sind durch Isolierfelder 48 getrennt.
Die in ihrem Gehäuse G angeordneten Elemente 51 der Batterien 55 bis 58 sind in bekannter Schaltung durch eine Batterieleitung 59 hintereinandergeschaltet (Abb. 8). Von jedem einzelnen oder von mehreren zusammengeschalteten Elementen 51 führt eine Nebenleitung 60, 61 und 62, 63 zu einer oben beispielsweise beschriebenen Abspannleiste 68, und von hier führen Leitungen 69 zu den in bekannter Weise mit Klemmschrauben 67' besetzten Abspannleisten einer Schalttafel 67 (Abb. 1). Von dieser Schalttafel 67 gehen die Leitungen 25 zu den Kontaktplatten 23 der Schaltscheibe 21. Die Batterien 55 bis 58 nebst Schalttafel 67 können auch in dem Gehäuse A zusammen mit den Schaltvorrichtungen oder in einem besonderen, dem Gehäuse A anschließbaren Batterieschrank F untergebracht sein. Hierzu kann das Gehäuse F mit beliebigen Verbindungsmitteln ausgestattet sein. Die ApparatgehäuseE bzw. G lassen sich durch einen an einer Tür C angebrachten Gehäuseverschluß 70 beliebiger Ausführung verschließbar gestalten. Der Arbeitsvorgang wickelt sich nun folgendermaßen ab. Um ohne längere Empfangsunterbrechung unmittelbar vom Empfangsgerät aus die Schaltungen an einer Anodenbatterie vornehmen zu können, werden die Elemente 51 der Batterie 49 bzw. 55 bis 58 auf die Kontaktplatten 23 der Schaltscheibe 21 geschaltet. Damit diese Schaltung auch unter Verwendung der jetzt üblichen, bekannten Anodenbatterien 49 vorgenommen werden kann, muß der in einer Ausführungsform beispielsweise gezeigte Rahmen 33 an einer Anodenbatterie 49 angelegt werden. Je nach der Länge oder Breite dieser Batterie wird der Rahmen 33 mit seinen verschiebbaren Schenkelpaaren 34 bis 27 so eingestellt, daß der durch die federnde Wirkung seiner geschlitzten, hohlen Schenkelpaare 36, 37 oder durch die mit sonstigen beliebigen Befestigungsmitteln festgespannten Schenkel 34 bis 37 in feste Verbindung zu der Batterie 49 gelangt. Hierbei wird auch jede Verbindungsleiste 38, 38' entsprechend der Anordnung der vorhandenen Hohlstecker 50 eingestellt und festgelegt (Abb. 5, 6). Infolge der seitlichen Verschiebbarkeit der Verbindungsleisten 38 sowie der verstellbaren, durch Schrauben 39' festlegbaren Führungsringe 39 und durch die Beweglichkeit der in den Ringen 39 geführten Leitungsschnüre 41 können deren Stecker 43 in die Hohlstecker 50, wie deren Anordnung auch vorgesehen sein mag, eingesetzt werden. Die Leitungsschnüre 41 enden entweder unmittelbar in den Kontaktplatten 23 der Schaltscheibe 21 oder sie sind an einer Abspannleiste 44 in den Schraubenhöhlen 46 mit den beispielsweise in einem Kabel zusammengefaßten Zuleitungen 25 verbunden. Somit ist also jedes Element 51 oder eine Mehrheit davon in leitender Verbindung mit einer Kontaktplatte 23. Während der positive, zum Empfangsgerät führende Leiter 16 an die Kontaktstifte 13 gelegt ist und über die Kontaktfedern 11, sodann über deren Auflager, den an dem Achsenkörper 4 der Drehscheibe 1 sitzenden Schleifring 9 mit dem Schleifkontakt 10 in leitender Verbindung steht, führt der negative Leiter, 17 zu der Lagerschraube 28, von hier zu dem in ihm ruhenden Lagerzapfen 26 der Drehspindel 5 und über den ihm aufgesetzten Lagerring 27 zu dem unterhalb der Kontaktplatten 23 auflagernden Schleifkontakt 30 (Abb. i, 2, 4).
Wird nun die Drehscheibe 1 an ihrem Kopf B gedreht, so gleitet der Schleifkontakt 10 entsprechend der Drehbewegung über die eine oder andere Kontaktplatte 23. Dabei wird über den Schleifring 9 sowie über die stets auf diesem gleitenden und mit ihm so in leitender Verbindung bleibenden Kontaktfedern 11 zu den Kontaktstiften 13 und von hier zu dem hier angeschlossenen positiven Leiter 16 eines Empfangsgerätes eine stromleitende Verbindung hergestellt. Der die beiden Kontaktstifte 13 verbindende Draht 15 soll auch beim Versagen einer der beiden Kontaktfedern 11 eine sichere Stromverbindung zum Schleifring 9 gewährleisten. An die Lagerschraube 28 ist, wie oben gesagt, der negative Leiter 17 zum Empfangs-
gerät gelegt und über den Lagerring 27 zu dem Schleifkontakt 30 geführt, der über die unteren Flächen der Kontaktplatten 23 entlanggleitet und eine Verbindung mit dem betreffenden Element 51 der Batterie 49 oder 55 bis 58 erhält (Abb. 1, 2, 5, 8). Wird also die in dem hohlen Achsenkörper 4 der Drehscheibe 1 auf der Lagerschraube 28 gelagerte Spindel 5 an ihrem Kopf 6 gedreht, so gleitet der Schleifkontakt 30 ebenfalls schaltend von einer Kontaktplatte 23 zur anderen.
Die Einrichtung der Schleifkontakte 10 bzw. 30 kann indessen auch so sein, daß deren einer Kontaktplatte 23 jeweilig auflagernder Teil durch ein isolierendes Zwischenstück in zwei getrennt voneinander befindliche Schleifteilkontakte 10', 10" und 30', 30" geteilt ist (Abb. 4a). Hierbei steht jeder Teilkontakt für sich in besonderer unmittelbarer Verbindung ■20 mit einem zweiten positiven bzw. negativen Leiter 16' oder 17' des Empfangsgerätes. Beispielsweise könnte hierzu der Schleifkontakt 10 mit zwei isoliert voneinander angeordneten Teilkontakten 10' und 10" an den ebenfalls aus zwei isolierten Teilen bestehenden Schleifring 9' und 9" gelegt werden. Während an den unteren Schleifring 9' der positive Leiter 16 durch die Verbindung mit der Kontaktfeder 11 gelegt ist, steht der obere Schleifring 9" mit der Kontaktfeder 11' in leitender Anlagerung, an der andererseits der zweite positive Leiter 16' den Anschluß zum Empfangsgerät findet. Die Verbindung der beiden Kontaktstifte 13 durch den Verbindungsdraht 15 fällt bei diesem Ausführungsbeispiel natürlich fort.
In sinngemäßer Weise würde der Schleifkontakt 30 aus zwei isoliert gehaltenen Teilkontakten 30' und 30" bestehen. Während der Teilkontakt 30' über den Lagerring 27 zum Lagerzapfen 26, dann weiter zur Lagerschraube 28 und von dort zum negativen Leiter 17 leitet, ist der Teilkontakt 30" mit einem zweiten Lagerring 27'. verbunden, auf dem eine Kontaktfeder α schleift. Diese Kontaktfeder α ist ihrerseits mit dem zweiten negativen Leiter 17' verbunden. Bei einem Schaltgang über die Kontaktplatten 23 wird also jeweilig von dem einen oder anderen Teilkontakt, schließlich auch von beiden Teilkontakten io', 10" und 30', 30", in getrennten Leitungen gleichzeitig in den Leitern 16, 16' und 17, 17' Strom zum Empfangsgerät entsandt.
Der Schaltgang der Schleifkontakte 10 und
.30 ist aus dem Stand der Zeiger 2 und 7 der Drehscheibe 1 und 5 an der Schaltskala 8 zu erkennen (Abb. 3). Denn die Einteilung der
Schaltskala 8 steht in Übereinstimmung zu der Einteilung der Kontaktplatten 23 auf der Schaltscheibe 21. Steht z. B. der den negativen Pol anzeigende Zeiger 7 auf der Ziffer 8 und der den positiven Pol anzeigende Zeiger 2 auf der Zahl 45 der Skala 8, so bedeutet dies in der geläufigen Kennzeichnung von Spannungsunterschieden in den bekannten Anodenbatterien 49 die Einschaltung eines zwischen 8 und 45 Hegenden, mithin auf 37 Volt gespannten Stromes.
Um ein Umkehren der Stromrichtung zu vermeiden, trägt das Gehäuse A einen Anschlag D, über den weder der Zeiger 2 (positiv) noch der Zeiger 7 (negativ) hinausgedreht werden kann. Zu dem gleichen Zweck besitzt die Drehscheibe 1 ihren Anschlag 3. Dieser verhindert, daß der Zeiger 7 über den Zeiger 2 bewegt werden kann; ebenso wird bei einer Rückdrehung der Drehscheibe 1 der Zeiger 7 von dem Anschlag 3 zwangläufig bis zur Ruhestellung zurückgedreht. In der Ruhestellung liegen natürlich beide Schleifkontakte 10 und 30 außer Schaltung.
Die Abb. 5 zeigt beispielsweise eine zweckmäßige Abspannung der Batterieleitungen 41. An dem Rahmen 33 oder auch an der Batterie 49 selbst ist eine Abspannleiste 44 auf einem Isolierstreifen 47 angeordnet.. In die auf dieser Leiste 44 befindlichen Schraubenhöhlen 46 sind die Batterieleitungen 41 hineingeführt und im Beispiel mit Klemmschrauben 45 festgelegt. Jede Schraubenhöhle 45 ist von der ihr benachbarten durch ein Isolierfeld 48 getrennt. An go jeder Klemmschraube 45 ist weiter eine zu den Kontaktplatten 23 führende Leitung 25 gelegt. Bei der Verwendung der bislang üblichen Anodenbatterien 49 bestand nun ein Nachteil darin, daß ohne Rücksicht auf die Höhe der beanspruchten Spannung immer eine mehr oder weniger zahlreich mit Elementen 51 ausgerüstete Anodenbatterie benutzt werden mußte. Ebenso mußte bei Erschöpfung des einen oder anderen Teils der vorhandenen Elemente 51 die Gesamtheit der Anodenbatterie weiterverwendet werden, was folglich zu Spannungsschwankungen führte. In der in den Abb. 8, 9 gezeigten beispielsweisen Ausführung ist die Anodenbatterie in eine beliebige Vielheit von kleinen, in sich abgeschlossenen einzelnen Anodenbatterien 55 bis 58 zerlegt. Jede Batterie für sich allein oder eine beliebige Zahl von Batterien zusammengeschaltet kann entiprechend der in Frage kommenden Spannungshöhe in dem Empfangsgerät selbst oder in einem besonderen, ihm auf beliebige Art leicht anzugliedernden Behälter G bzw. F angeordnet sein (Abb. 1, 8). Neben der die einzelnen Elemente 51 hintereinanderschaltenden Batterieleitung 59 führt von jedem einzelnen oder von mehreren zusammengefaßten Elementen 51 je eine Leitung 60 bis 63 zu einer oben beschriebenen Abspannleiste 68, von der wieder die einzelnen Leitungen 69 zu einer in den Behälter
bzw. F vorgesehenen Schalttafel 67 führen. An den Klemmleisten dieser Schalttafel 67 sind
die zu den Kontaktplatten 23 der Schaltscheibe 21 führenden Leitungen 25 dauernd abgespannt (Abb. 1, 8, 9). Je nach dem Verbrauch der einen oder anderen Kleinanodenbatterien 55 bis 58 erfolgt also hier lediglich die Abnahme von der Schalttafel 67 und der Austausch gegen eine neue Batterie. Um die einzelnen Kleinanodenbatterien zusammenschalten zu können, besitzen sie am Beginn wie am Schluß ihrer Elementenreihe je einen Anschlußhohlstecker 64 sowie oben und unten an der Batterie je zwei Anschlußhohlstecker 64, zu denen die entsprechenden Zuleitungen 59 führen. Sollen Kleinanodenbatterien zusammengeschaltet werden, so ist lediglich in einem Anschlußhohlstecker 64 ein Verbindungsstöpsel 65 mit seinem einen Ende einzusetzen und mit seinem anderen Ende in den entsprechenden Anschlußhohlstecker 64 seiner Anschlußbattene einzuführen. Die Zusammenschaltung der Batterien ist damit erfolgt, sie sind zur Anschaltung an das Empfangsgerät nur noch von ihrer Klemmleiste 68 aus mit der Schalttafel 67.zu verbinden. Das Gehäuse G bzw. -F kann in beliebiger Weise durch einen Gehäuseverschluß 70 an der Tür C verschlossen werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltvorrichtung für Anodenbatterien von Radio-Empfangsgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß in beliebigem Wechsel und beliebiger Reihenfolge ein oder mehrere Elemente der Batterie durch Verstellung zweier Kontaktarme auf einem Kranz von je mit einem Element verbundenen Kontaktplatten zu- oder abgeschaltet werden können und der jeweilige Schaltungsstand dabei auf einer gemeinsamen Skala ablesbar ist.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kontaktarm (10) an der Ober- und der andere Kontaktarm (30) an der Unterseite der Kontaktplatten (23) entlanggleitet und stets nur eine derselben bedeckt, wobei der erste (10) durch eine Hohlspindel (4) mit einer außerhalb des Schaltgehäuses liegenden Drehscheibe (1) und der zweite (30) durch eine andere konzentrische Hohlspindel (5) mit einem über der Scheibe (1) angebrachten Zeiger (7) verbunden ist und Scheibe (1) und Zeiger (7) zu einer gemeinsamen Skala (8) in Beziehung stehen.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe von Sperranschlägen (D und 3), die sich einerseits am Endpunkt der Skala (8) und andererseits auf der Drehscheibe (1) befinden, das Bewegungs- und Schaltgebiet der beiden Kontaktarme (10, 30) begrenzt wird, um eine Änderung der Stromrichtung zu vermeiden.
  4. 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den unteren Kontaktarm (30) tragende Hohlspindel (5) unten in einen Lagerzapfen (26) endigt, der mit dem Kontaktarm (30) in leitender Verbindung steht und in einer verstellbaren, mit einem Pol des Empfangsgerätes verbundenen Lagerschraube (28) stromleitend eingelagert ist.
  5. 5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den oberen Kontaktarm (10) tragende Hohlspindel (4) einen mit diesem leitend verbundenen Schleifring (9) hat, auf den Kontaktfedern (11) schleifen, die ihrerseits mit dem zweiten Pol des Empfangsgerätes in Verbindung stehen.
  6. 6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einer anderen Ausführungsform (Abb. 4a) die beiden auf je einer Kontaktplatte (23) aufliegenden Kontaktarme (10 und 30), der obere Schleifring (9) und der untere leitende Teil der Hohlspindel (27) in zwei voneinander isolierte Teile zerlegt sind, so daß je zwei parallele Stromzuleitungen zu dem Empfangsgerät führen, um dadurch die Funktionssicherheit des Apparates zu erhöhen.
  7. 7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks übersichtlicher Zuleitungsverteilung zwischen den einzelnen Batterieelementen und den Kontaktplatten (23) des Schaltapparates um die Anodenbatterie (49) ein für alle Größen passender Rahmen (33) aus zwei ineinander verschiebbaren Schenkelpaaren (34,35,36, 37) gelegt wird, auf dem verstellbare, ebenfalls ineinander verschiebbare Ouerbrücken (38) angeordnet sind, die ihrerseits wieder verstellbare Führungsringe (39) tragen, durch welche die einzelnen Leitungsschnüre (41) von den Hohlsteckern (43) der Elemente hindurchgelegt und zu einer an dem Rahmen (33) befindlichen Abspannleiste (44) mit voneinander isolierten Klemmschrauben geführt werden, von denen aus dann die Weiterleitung zu den Kontaktplatten (23) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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