DE451073C - Manschettenknopf - Google Patents

Manschettenknopf

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DE451073C
DE451073C DEP52128D DEP0052128D DE451073C DE 451073 C DE451073 C DE 451073C DE P52128 D DEP52128 D DE P52128D DE P0052128 D DEP0052128 D DE P0052128D DE 451073 C DE451073 C DE 451073C
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN "AM 18. OKTOBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44 a GRUPPE
P 52128X1440. Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 2g. September 1927.
Josef Pabst in Zürich, Schweiz. Manschettenknopf.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar T926 ab.
Die Priorität der Anmeldung in der Schweiz vom 6. Februar 1925 ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft einen Manschettenknopf mit zwei gelenkig und lösbar miteinander Verbundenen Teilen, ·■ von denen der eine Teil mit einer Öffnung versehen ist, während der andere Teil als ein an seinem freien Ende ein Sperrglied tragender Haken ausgebildet ist, der in die genannte Öffnung greift.
Das Neue besteht nun darin, daß als Sperrglied ein umlegbarer Knebel dient, der in jeder Lage, welche die Manschettenendstücke beim Gebrauch .in bezug aufeinander einnehmen können, in die Öffnung des anderen Knopfteiles eingeschoben und auch wieder daraus entfernt werden, kann, und daß der Haken derart ausgebogen ist, daß der andere
Teil beim Umlegen oder Aufrichten des Kne bels ausweichen kann.' Um den Knebel in seiner jeweiligen Lage zu sichern, ist eine Feder vorgesehen, die seine unbeabsichtigte Verstellung hindert.
In. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. i. und 2 die Knopfteile in Seitento ansicht und
Abb. 3 den Verschluß in Aufsicht. Der Manschettenknopf besteht aus zwei Köpfen ι und 2, an denen die Schenkel 3 und 4 des Verschlusses befestigt sind. Der erstere besteht aus einem flachen Stück mit angewalztem Ansatz 5 und einem Loch 6, in welches ein Knebel 7 eingeführt werden kann, der durch einen Zapfen 8 im Winkelstück 9 drehbar gelagert ist. Der Knebel sitzt an dem Haken 11 des Schenkels 4. Bei verriegeltem Verschluß nach Abb. 3 ragt der Knebel 7 mit seinem Ende ι ο über das Winkelstück 9 und über das Loch 6 hinweg, so daß bei dieser Verriegelung der Schenkel 4 as beidseitig auf den umgelegten Knebel 7 wirken kann, der sich daher nicht selbständig, hochstellen und durch die Öffnung 6 austreten kann. Zur zuverlässigen Verriegelung wird der Knebel 7 noch durch Fedeiwirkung in seiner Einführstellung wie auch in der Schließstellung festgehalten. Damit die beiden Schenkel 3 und 4 auf gleiche Höhe zu Hegen kommen, weist der Schenkel 4 einen Haken 11 auf, der in das Loch 6 des Schenkels 3 greift, so daß die Knopfköpfe in der Manschette nicht gegeneinander versetzt werden. Der Ansatz 5 des Teiles 3 sowie dier Haken 11 und das Winkelstück 9 mit Knebel 7 des Schenkels 4 schützen die Köpfe gegen Herausfallen aus den Manschettenlöchern. Hierfür könnten aber auch andere Mittelangebracht werden, z. B. ein Stift, rechtwinklig zum Schenkel. Der Haken 11 ist so weit ausgebogen, daß der Teil 3, 6 beim Umlegten ♦5 oder Aufrichten des Knebels ausweichen kann. Bei Gebrauch des Knopfes werden die einzelnen Rnopfköpfe von außen in die Knopflöcher der Manschette geführt; darauf werden die Enden der Manschette und damit die Köpfe ι und 2 mit der einen Hand zusam- . mengeführt und gekuppelt, indem man den
Knebel 7 in das Loch 6 einführt und alsdann umklappt, ihn also aus der senkrechten Einführstellung durch Drehung um 900 in die Schließstellung bringt. An Stelle des. runden Riegels könnte auch ein flacher Gegenstand gesetzt werden oder ein solcher von beliebiger Form, der mit dem Schenkel auf irgendeine Weise verbunden und der nach irgendeiner Richtung umlegbar oder drehbar wäre. Auch würde es genügen, wenn bei verriegeltem Knopf der Knebel 7 mit dem Ende ι ο am Winkelstück 9 zurückstehen und mir mit dem anderen Ende den Schenkel 3 überdecken würde, weil durch die Führung des Winkelstückes 9 in der Öffnung 6 eine Drehung der beiden Schenkel zueinander und ein Hochstellen des Knebels 7 verhindert wird. Zudem wird der Riegel^ durch die Federwirkung gesichert und in dieser Lage festgehalten.
Was aber den Verschluß einfach gestaltet, ist der Umstand,, daß er bei beliebiger Stellung der Schenkel zueinander, also in seiner jeweiligen Lage im Knopfloch, jederzeit geöffnet und geschlossen werden kann. Aus diesem Grunde ist auch eine gegenseitige . Einstellung der beiden Schenkel zwecks Kuppelns bzw. Auskuppeins unnötig. Und da nun die Winkelstellung der beiden Schenkel zueinander beim Tragen von weichen Manschetten eine andere ist als beim Tragen von gestärkten, so eignet sich der Verschluß schon deshalb für beide Arten gleich gut, weil in beiden Fällen nur der Riegel hoch- 8g gestellt und aus der Öffnung geschoben bzw. eingeführt und umgeklappt zu werden braucht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch·:
    Manschettenknopf mit zwei gelenkig und lösbar miteinander verbundenen Teilen, von denen der eine eine Öffnung hat und der andere als ein in diese öffnung greifender, an seinem freien Ende ein Sperrglied tragender Haken ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrglied ein umlegbarer Knebel (7) dient, und daß der Haken (11) derart ausgebogen ist, daß der andere Teil (3, 6) beim Umlegen 10c oder Aufrichten des Knebels ausweichen kann.
    β !Ο 4
DEP52128D 1925-02-06 1926-01-24 Manschettenknopf Expired DE451073C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH451073X 1925-02-06

Publications (1)

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DE451073C true DE451073C (de) 1927-10-18

Family

ID=4515476

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DEP52128D Expired DE451073C (de) 1925-02-06 1926-01-24 Manschettenknopf

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