DE448641C - Federlose Bruchbandage - Google Patents

Federlose Bruchbandage

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DE448641C
DE448641C DER66128D DER0066128D DE448641C DE 448641 C DE448641 C DE 448641C DE R66128 D DER66128 D DE R66128D DE R0066128 D DER0066128 D DE R0066128D DE 448641 C DE448641 C DE 448641C
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DE
Germany
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belt
bridge
springless
hernia
opposite
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DER66128D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/24Trusses

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Federlose Bruchbandage. Die Erfindung betrifft eine federlose Bruchbandage und besteht darin, daß zur Erzielung eines ständigen von unten nach ol-en sich äußernden Druckes der Pelotte auf die Bruchpforte an der Verbindungsstelle der Enden des Gürtelbandes mit der die Pelotte tragenden Brücke die Berührungslinien zwischen Haken und zugehöriger Öse o. dgl. gegenüber der Brücke oder gegenüber dem Gürtelband oder auch gegenüber beiden so zur Senkrechten geneigt sind, daß eine Verkürzung der unteren Kant. des durch die Brücke und Gürtelband gebildeten Gürtels gegenüber der oberen Kante beim Anspannen des Gürtelbandes erreichbar ist. Die an der Brücke sitzenden Haken mit ihren Berührungskanten, die zum Ergreifen der zugehörigen, rechtwinklig zur Gürtelkante gerichteten Ösen des Gürtels bestimmt sind, stehen in einem nach unten gerichteten spitzen Winkel zueinander, in welchem Falle die am Gürtel sitzenden Ösen rechtwinklig zu den Gürtelkanten verlaufen können. Die Angriffslinie der Gürtelschnalle auf die Haken verläuft in einem spitzen Winkel zur oreren Kante des Gürtels. Zwecki 'n.i ßig sind die Haken mit Hilfe von Schlitzen und Klemmschrauben in unterschiedlichen Winkeln einstellbar auf der Brücke oder auch den Pelotten angeordnet.
  • Auf der Zeichnung ist die neue federlose Bruchbandage in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 die Bruchbandage für doppelseitigen Bruch im Gebrauch von vorne und von der Seite, während die Abb. 3 die Bruchbandage allein schaubildlich wiedergibt.
  • Bei diesem ersteren Beispiel wird die Ver-Icürzung der unteren Kante der aus Gürtel und Brücke bestehenden Haltevorrichtung dadurch erreicht, daß die Flächen der Haken, gegen welche sich die Ösen des Gürtels anlegen, in einem nach unten spitz verlaufenden Winkel zueinander stehen.
  • Die beiden in Abb. i und 3 eingezeichneten Linien x-x und y-y deuten die divergierende Richtung der Angriffsflächen an den beiden Haken an. Wie ersichtlich, sind die beiden Pelotten a und b durch eine zweckmäßig aus Blech entsprechend getriebene Brücke c starr miteinander verbxxnden. Die beiden Haken d und f sind zudem noch durch Schlitze g und Klemmschrauben 11. in unterschiedlichem Winkel einstellbar, so daß man es in der Hand hat, den Druck, der durch die Verkürzung des Gesamtumfanges der unteren Kante des Gürtels nebst Brücke ausgeübt wird, zu steigern oder zu vermindern. Das Gürtelband i, dessen beide Hälften durch eine Schnalle k in bekannter Weise dem Körperumfange angepaßt werden können, trägt an seinen beiden Enden die Ösen in, in, die in diesem Falle, wo - die Angriffslinien der beiden Haken divergieren, ganz oder nahezu rechtwinklig zu der Längsachse des Gürtels erlaufen.
  • Es ist klar, daß beim Anziehen der Schnalle h des Gürtels i die untere Kante zuerst mit dem Körper in Berührung kommt, um dann bei einem noch festeren Anziehen des Gürtels auf den unteren Teil der Pelotte-n a, und b den gewünschten von unten nach oben gegen den Körper auszuübenden Druck herbeizuführen.
  • Abb. q. zeigt in schematischer Weise ein Ausführungsbeispiel, bei dem die beiden Angriffslinien x-x und y-y nicht divergieren, sondern parallel zueinander stehen. Hierbei wird die Verkürzung der unteren Kante der aus Gürtel i und Brücke c bestehenden Haltevorrichtung dadurch erreicht, daß die zur Aufnahme der Öse zyz bestimmte Endkante der beiden Gürtelhälften zum oberen Rand des Gürtels in einem spitzen Winkel a verläuft. Hier erfolgt also die Verkürzung des Gesamtumfanges der unteren Kante der Vorrichtung durch Verkürzung der unteren Kante des Gürtels, so' daß die obere Gürtelkante der Linie z-z entspricht.
  • Abb.5 zeigt eine Ausführungform für einen einseitigen Bruch, bei welcher der Gürtel weggelassen ist. In diesem Falle erstreckt sich die an ihren Enden die beiden Hakend und f tragende Brücke c, die doppelt ausgebildet ist, nicht über die Pelottenplatte n hinaus. Auch hier wird der beabsichtigte Druck von unten nach oben durch Schrägstellen der Angriffsfläche der Haken d und f in einem nach unten spitz verlaufenden Winkel erreicht. , Die weiteren Abb. 6 bis i i zeigen noch besondere Ausführungsformen, bei denen beabsichtigt ist, die mit der Polsterung versehenen Platten der Pelotten mit der Brücke c derart in Verbindung zu bringen oder mit ihr aus einem Stück herzustellen, daß je nach Bedarf entweder die untere oder die nach innen liegende Kante oder auch beide sich in einigem Abstand von der Brücke befinden, so daß in dieser Beziehung noch ein gewisses federndes Anpressen erreicht wird.
  • Die hier eirges,haltete Federung ist natürlich nicht identisch mit der sonst bei federnden Bruchbändern üblichen Federung, sie soll hier lediglich als Puffer dienen.
  • Bei dein dargestellten Beispiel in Abb.6 in Ansicht und in Abb. i im Grundriß stehen die Pelottenplatten a, b mit den äußersten Enden der die Haken d und f tragenden Briicke c in -Verbindung.
  • Bei dem weiteren Beispiel in Abb.8 in Ansicht und in Abb. 9 im Grundriß ist zwischen der die Haken d und f tragenden Brücke c und den Pelottenplatten c.. und b noch eire zweckmäßig elastisch nachgiebige Verbindungsschiene s eingeschaltet; gegebenenfalls kann auch diese Verbindungsschiene starr sein und die Brücke c federnd. Durch die besondere Formgebung der Verbindungsschiene s und ihrer Stellung gegenüber der Brücke c kann wiederum eine beliebige Schrägstellung der Pelottenplatten gegenüber der Grundfläche der Brücke erreicht werden.
  • Was schließlich noch das letzte in Abb. io in Ansicht und in Abb. i i im OOuerschnitt nach der Linie A-B in Abb. io dargestellte Beispiel betrifft, so handelt es sich hier um eine ähnliche Ausführungsform wie bei Abb. 6, nur daß die Pelottenplatten a und b ,in ilii er obersten Kante mit der Brücke c in federnder Verbindung stehen.
  • Bei diesem Beispiel wird ebenso wie bei dem Beispiel nach Abb. 6 und 7 die Federung (ladurch erreicht, daß die Pelotten mit der Brücke ans einem Stück bestehen und entsprechend umgebogen sind. Bei der Ausführungsform nach Abb. io und i i sind die Haken d und f durch Umbiegen der entsprechend ausgebildeten Enden der Brücke c gebildet, wobei die Pelottenschilde a und b ebenfalls mit der letzteren aus einem Stück bestehen.
  • Sämtliche vorstehend beschriebenen Konstrukticnen der neuen sogenannten federlosen Bruchbandage ermöglichen den Wegfall der beim Tragen so lästigen Schenkelriemen, ohne daß deshalb ein Kippen der Pelotten nach oben zu befürchten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federlose Bruchbandage, d'ädurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines ständigen von unten nach oben sich äußernden Druckes der Pelotte auf die Bruchpforte an der Verbindungsstelle der Enden des Gürtelbandes mit der die Pelotte tragenden Brücke die Berührungslinien zwischen Haken und zugehöriger Ose o. dgl. gegenüber der Brücke oder gegenüber dem Gürtelbande oder auch gegenüber beiden so zur Senkrechten geneigt sind, daß eine Verkürzung der unteren Kante des durch die Brücke und Gürtelband gebildeten Gürtels gegenüber der oberen Kante beim Anspannen des Gürtelbandes erreichbar ist. a. Federlose Bruchbandage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Brücke sitzenden Haken mit ihren Berührungskanten, die zum Ergreifen der zugehörigen rechtwinklig zur Gürtelkante gerichteten äsen des Gürtels bestimmt sind, in einem nach unten gerichteten spitzen Winkel zueinander stehen, in welchem Falle die am Gürtel sitzenden Osen rechtwinklig zu den Gürtelkanten verlaufen können. 3. Federlose Bruchbandage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die Angriffslinie der Gürtelschnalle auf die Haken in einem spitzen Winkel (a.) zur oberen Kante des Gürtels verläuft. Federlose Bruchbandage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (d) zweckmäßig mit Hilfe von Schlitzen (g) und Klemmschrauben (k) in unterschiedlichen Winkeln einstellbar auf der Brücke oder auch den Pelotten angeordnet sind.
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