DE448387C - Frequenzwandler fuer kurze Wellen - Google Patents
Frequenzwandler fuer kurze WellenInfo
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- DE448387C DE448387C DET29277D DET0029277D DE448387C DE 448387 C DE448387 C DE 448387C DE T29277 D DET29277 D DE T29277D DE T0029277 D DET0029277 D DE T0029277D DE 448387 C DE448387 C DE 448387C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B19/00—Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source
- H03B19/03—Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source using non-linear inductance
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Nonlinear Science (AREA)
- Control Of High-Frequency Heating Circuits (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. AUGUST 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a4 GRUPPE
1.29.277 VIIIj2i al·
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1924 ab. Das Hauptpatent hat angefangen am 6. September 1924.
Im Hauptpatent 447 150 ist ein Frequenzwandler für kurze Wellen beschrieben,
welcher aus einem mit einer dünnen Schicht eines ferromagnetischen Materials umgebenen
Leiter besteht, wobei das ferromagnetische Material auch ohne Zwischenisolator direkt auf dem nichtmagnetischen Leiter
liegen kann.
Die vorliegende Erfindung stellt nun eine weitere Verbesserung dieses Frequenzwandlers
dar. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß der Frequenzwandler in seiner Leistung
von seiner Temperatur in hohem Maße abhängig ist. Eine Temperaturerhöhung \'ergrößert
im allgemeinen die Leistung und den Wirkungsgrad. Insbesondere hat es sich
herausgestellt, daß der zweckmäßigste Wärmezustand des Transformators sowohl von der zugeführten wie auch von der jeweilig
gewünschten Nutzfrequenz abhängig ist. Da der Apparat gegenüber Temperaturschwankungen
sehr empfindlich ist, so handelt es sich in der vorliegenden Erfindung darum, den
Frequenzwandler den zufälligen äußeren Temperatureinflüssen zu entziehen und seinen
Wärmezustand in gewünschter Weise zu beeinflussen, d. h. einstellen und regeln zu
können. Weiter kann man nach der Erfindung die eventuellen schädlichen Folgen der
. Erwärmung für die chemische Beschaffenheit des Materials beseitigen; schließlich kann man
einerseits die Möglichkeit, den Wärmezustand nach Belieben einzustellen, und andererseits
die Empfindlichkeit des Apparates gegenüber Temperaturänderungen zur Leistungsregelung,
d. h. zum Telegraphieren und TeIephonieren, ausnutzen.
Somit besteht der Erfindungsgegenstand in erster Linie darin, den Wärmezustand des
Frequenzwandlers in gewünschter eindeutiger Weise einzustellen.
Wenn die Wärmeentwicklung des Appai ates derart ist, daß sich die für die maximale
Leistung nötige Temperatur von selbst einstellt, wenn nur die äußeren zufälligen Einflüsse
nicht störend hinzukommen, so genügt es eben, diese Einflüsse zu beseitigen; dazu
wird man zweckmäßigerweise den den Frequenzwandler bildenden Leiter nach Art von
Metallfadenlampen im Vakuum oder in einer sauerstofffreien Atmosphäre, am besten bifilar
oder zickzackartig anordnen. Die Abwesen-
*! Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Mendel Osnos in Berlin.
heit des Sauerstoffes bzw. eine chemischneutrale Beschaffenheit der Atmosphäre bewirkt
die chemische Beständigkeit des Apparatmaterials.
Ein Ausführungsbeispiel dieser Anordnung, und zwar für eine zickzackartige Leiterbe-
-festigung, ist in der Abb. ι der Zeichnung schematisch dargestellt.
Der aus dem Leiter α nach dem Hauptpatent
ausgebildete Frequenzwandler ist auf zwei isolierenden und hitzebeständigen Tragringen
bb in einem Gefäß c, am besten aus Glas, Quarz ο. dgl., gegebenenfalls zickzackartig,
nach Art des Leuchtfadens in Metallfadenlampen, im Vakuum oder einer aus einem chemisch neutralen Gas bestehenden Atmosphäre
angeordnet, und die Zuführungen kt, k2
sind durch die Gefäßwand luftdicht durchgeführt.
Entwickelt der Apparat nicht genügend viel Wärme, um von selbst die gewünschte hohe
Temperatur zu erreichen, so wird er nach der Erfindung in irgendeiner bekannten Weise,
elektrisch oder auch nichtelektrisch, z. B. durch heiße Gase oder Heizofen, geheizt. Am
besten verwendet man dazu Ströme niedrigerer Frequenz oder Gleichströme. Die Heizströme können in besondere Heizkörper,
am einfachsten aber in den Leiter des Frequenzwandlers selbst, eingeleitet werden. Ein
Ausführungsbeispiel einer derartigen Anordnung zeigt schematisch Abb. 2.
Der Hochfrequenzstrom durchfließt bifilar über die Zuführungen k1} k2 sowohl den Draht
O1, a2 wie auch den diesem parallelen Draht
a\, a'2. Die in bezug auf den Hochfrequenz-.
strom äquipotentialen Punkte I1, I2 dienen als
Zuleitungen für Heizströme.
Übrigens ist es nicht unbedingt notwendig, daß die Zuführungen I1, I2 äquipotential sind;
bietet nämlich der Stromkreis der Heizströme von sich aus einen hohen Widerstand den
Hochfrequenzströmen gegenüber, oder ist zu diesem Zweck vor die Heizstromquelle eine
Φ5 Schutzinduktanz vorgeschaltet, so können die Zuführungspunkte I1, I2 an beliebigen Stellen
des Frequenzwandlers liegen.
Spielen auch bei der künstlichen Heizung des Frequenzwandlers die äußeren Einflüsse
eine unerwünschte Rolle, so kann man auch in diesem Falle den Apparat innerhalb eines Gefäßes
wie bei Abb. 1 anbringen. Eine derartige Anordnung ist in Abb. 3 veranschaulicht.
Die Bezeichnungen sind hier dieselben wie in den vorliegenden Abbildungen. Man kann die Leistung des Frequenzwandlers
durch Änderung bzw. Unterbrechung des Heizstromes steuern. Das· kann unmittelbar,
z. B. durch den Taster t, oder auch mittelbar in irgendeiner bekannten Weise erfolgen. So
kann man z. B. gemäß Abb. 4 die Heizströme für den Frequenzwandler c einem von einer
Wechselstromquelle gespeisten Gleichrichter g entnehmen und sie in bekannter Weise durch
Regelung des Zündstromes 3 mittels eines geeigneten Apparates S1 der entweder ein Taster
oder ein Telephon sein kann, für Telegraphie- oder Telephoniezwecke steuern.
Claims (10)
1. Frequenzwandler für kurze Wellen nach Patent 447 150, dadurch gekennzeichnet,
daß sein Wärmezustand in gewünschter Weise eingestellt wird.
2. Frequenzwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er gegen zufällige
äußere Temperatureinflüsse geschützt ist.
3. Frequenzwandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er im
Vakuum oder in einer chemisch-neutralen Atmosphäre nach Art von Metallfädenlampen
angeordnet ist.
4. Frequenzwandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß er bifilar,
zickzackartig oder bifilar und zickzackartig angeordnet ist.
5. Frequenzwandler nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß er geheizt wird.
6. Frequenzwandler nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß er mit Gleichstrom oder mit Strom anderer (insbesondere geringerer) Periodenzahl
geheizt wird.
7. Frequenzwandler nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch Rhombusschaltung
der Heizanordnung.
8. Frequenzwandler nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß seine Leistung durch Änderung der Temperatur geändert wird.
9. Frequenzwandler nach Anspruch 6 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß sein Steuern (Telegraphieren bzw. Telephonieren) durch Änderung des Heizstromes
erfolgt.
10. Frequenzwandler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Telegraphieren
bzw. Telephonieren sein Heizstrom (zweckmäßigerweise ein Gleichstrom)
durch Beeinflussung (Änderung oder Besprechung) des Zünderkreises geändert wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET29277D DE448387C (de) | 1924-09-13 | 1924-09-13 | Frequenzwandler fuer kurze Wellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET29277D DE448387C (de) | 1924-09-13 | 1924-09-13 | Frequenzwandler fuer kurze Wellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE448387C true DE448387C (de) | 1927-08-17 |
Family
ID=7554754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET29277D Expired DE448387C (de) | 1924-09-13 | 1924-09-13 | Frequenzwandler fuer kurze Wellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE448387C (de) |
-
1924
- 1924-09-13 DE DET29277D patent/DE448387C/de not_active Expired
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