DE448246C - Kontaktvorrichtung zur elektrischen Einschaltung der Querfoerderung bei selbsttaetigen Kuehlbetten - Google Patents

Kontaktvorrichtung zur elektrischen Einschaltung der Querfoerderung bei selbsttaetigen Kuehlbetten

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DE448246C
DE448246C DET30013D DET0030013D DE448246C DE 448246 C DE448246 C DE 448246C DE T30013 D DET30013 D DE T30013D DE T0030013 D DET0030013 D DE T0030013D DE 448246 C DE448246 C DE 448246C
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flap
contact device
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automatic cooling
electrical activation
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DET30013D
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WILHELM TOURNAY
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WILHELM TOURNAY
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/003Transfer to bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

  • Kontaktvorrichtung zur elektrischen Einschaltung der Querförderung bei selbsttätigen Kühlbetten. Die von den Walzenstraßen über einen Rollgang ankommenden 'heißen Walzstäbe werden bekanntlich durch eine große Anzahl von Mechanismen quer auf die Kühlbetten befördert. _ Ist die Zuführung vom Walzwerk richtig abgestimmt zum Durchlaufen der Einrichtung für die Querbeförderung nach dem Kühlbett, dann verläuft der ganze Vorgang gut. Kommen jedoch die Stäbe einmal unregelmäßig, dann ist der gleichmäßige Gang gestört, und es können von den Greifern der Kühlbetten leicht Stäbe gefaßt werden, die noch nicht so weit durchgelaufen sind, um in ihrer ganzen Länge auf das Kühlbett zu kommen. Diese Stäbe werden dann schief gezerrt, und die Störung ist vorhanden.
  • Man hat aus. diesem Grunde die Tätigkeit der Greifer von dem vollständig aufgelaufenen Walzstab abhängig gemacht dadurch, daß der Walzstab an einer bestimmten Stelle des Rollganges unter Vermittlung von Anschlägen und Rollen einen elektrischen Kontakt schloß, der dann durch seinen Motor den ruhenden Greifer sofort zu einer Umdrehung in Tätigkeit setzte, um den Walzstab. sicher auf das Kühlbett überzuheben. Diese Einrichtungen arbeiten an sich gut, sofern sie immer blank und sauber bleiben, aber durch die Einwirkung des beim Walzbetrieb unvermeidlichen Zunders und Schmutzes versagen diese Teile rasch, und der Walzbetrieb- wird fortgesetzt- gestört.
  • Dieser Mißstand ist durch eine. bekannte Einrichtung dadurch vermieden worden, daß eine durch den auflaufenden Walzstab niedergedrückte schiefe Ebene mittels Hebel, Gleitrolle und Stiftes .eine vorher festgehaltene Stange freigibt, die dann, durch ihr Gereicht niedersinkend, mittels Hebel und Zugstangen einen an beliebiger schmutzfreier Stelle außerhalb -des Rollganges befindlichen Kontakt schließt. Über der schiefen Ebene befindet sich eine zweite einstellbare Klappe. Sie hat den Zweck, den Druck auf die kontaktgebende untere Klappe nötigenfalls zu verstärken, und ferner die Aufgabe, die niedergefallene Stange wieder in die Ruhelage zu heben. Infolge der zahlreichen Teile und des Verschleißes ihrer Lagerstellen ist ein richtiges Arbeiten der Anlage nicht immer gewährleistet.
  • Demgegenüber werden gemäß der Erfindung bei der Kontaktvorrichtung zur elektrischen Einschaltung der Querförderung bei selbsttätigen Kühlbetten mit einer von dem Walzgut niedergedrückten unteren Klappe und einer zweiten oberen Klappe, die bei leichtem Walzgut dessen Druck auf die untere Klappe verstärkt, unmittelbar an und unter der unteren Klappe zwei Kontakte in der Weise angebracht, daß sie durch die niedergehende Klappe geschlossen werden. Infolgedessen ist für die Kontakte nur .ein einziger bewegter Teil, die untere Klappe, vorhanden; die Schließung des Stromkreises erfolgt auf die kürzeste und sicherste Weise, so daß, unbeeinflußt von Abnutzungen und Verschmutzungen, ein genaues Arbeiten der Anlage auf die Dauer verbürgt ist.
  • In der Zeichnung :stellt dar: Abb. i einen Längsschnitt der Kontaktvorrichtung mit gesenkter oberer Klappe in dem Augenblick, in dem der ankommende Stab die untere Klappe abwärts drücken wird, Abb.2 Querschnitt der Kontaktvorrichtung mit dem unten liegenden, ruhenden Greifer, der durch den Kontakt eingerückt wird zur Bewegung nach links. und in die Höhe, entsprechend der angedeuteten Ellipse, Abb.3 Längsschnitt der Kontaktvorrichtung ohne Stab mit hochstehender oberer Klappe, Abb. q. Querschnitt der Kontaktvorrichtung mit oben stehendem Greifer, der den Stab vom- Rollgang abgehoben-und die. obere Klappe mit hochgenommen hat, bereit, entsprechend- der Ellipse noch weiter nach rechts zu gehen, um- die obere Klappe wieder freizugeben und den Stab in die Kerbe des -Kühlbettes, zulegen.
  • Die Einrichtung wirkt folgendermaßen: Der über die Rollgangs-rollen r in der Richtung des Pfeiles von der Walzenstraße kommende Walzstab a trifft mit seiner Spitze auf die untere Klappe b, die bei c gelenkig festgehalten ist und durch, die Feder d oder ein Gegengewicht an dem nicht befestigten Ende hochgedrückt wird. @ Zum sicheren Auflauf von durchhängenden Stäben. auf die untere Klappe b ist dieser eine schiefe Ebene e vorgelagert. Das Gewicht des. Stabes drückt das freie Ende der unteren Klappe b abwärts, so daß sie sich auf den isolierten Kontakt f, g legt. Sowohl der Kontakt f, g als auch die entsprechende Auflagefläche der unteren Klappe b sind stromsicher isoliert und an elektrische Drähte m, n angeschlossen, die zu dem Stromerzeuger führen. Durch das, Auftreffen der unteren Klappe b auf den Kontakt/, g wird der Stromkreis, geschlossen und die Bewegungsvorrichtung für den Greifero des. Kühlbettes in Tätigkeit gesetzt. Der bis jetzt ruhende Greifer o bewegt sich annähernd in der punktiert gezeichneten Ellipse nach links und oben, faßt den ruhenden oder selbst den noch in Bewegung befindlichen Stab a und bringt ihn nach den Einkerbungen des Kühlbettes h.
  • Über der Kontakteinrichtung ist die einstellbare und bewegliche obere Klappei angebracht, die etwa aufwärts, gebogene Stäbe derartig lenken soll, daß sie sicher auf die untere Klappe b aufdrücken. Um die Klappei den verschiedenen Walzprofilen anzupassen, ist die Stellvorrichtung L vorgesehen. Die obere Klappe i hat ferner den Zweck, durch ihre Beweglichkeit etwa ankommende, sehr leichte Stäbe zu belasten, damit die vereinigten Gewichte von Stab a und Klappe i die untere Klappe b sicher zum Aufliegen auf den Kontakt f, g bringen. Beim Hochgehen des Greifers. o nach. Abb. 4 wäre selbstverständlich eine starre Klappei störend; die leicht bewegliche Klappe dagegen wird durch den Greifer störungslos nacl-oben mitgenommen, so daß der Greifer den Stab ungehindert nach dem Kühlbett h bringen kann. Damit die Greifer den Stab vom Rollgang abheben können, sind in dessen Plattenbelag die Schlitze h vorgesehen, in denen sich die Greifer bewegen.
  • Die ganze Kontaktvorrichtung mit den Klappen ist in .einem Rahmen untergebracht, um sie nach Bedarf leicht arr eine- andere Stelle des Rollganges - versetzen zu - können;

Claims (1)

  1. P ATENTANSPRU CI3 Kontaktvorrichtung zur elektrischen: Einschaltung der Querförderung- -bei selbsttätigen Kühlbetten mit einer von dem Walzgut niedergedrückten unteren Klappe und einer zweiten oberen Klappe,- die -bei leichtem Walzgut dessen Druck auf die untere Klappe verstärkt, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar an und unter der -unteren Klappe (b) zwei Kontakte (f, g) in der Weise angebracht sind, daß sie durch die niedergehende Klappe .geschlossen werden.
DET30013D 1925-03-03 1925-03-03 Kontaktvorrichtung zur elektrischen Einschaltung der Querfoerderung bei selbsttaetigen Kuehlbetten Expired DE448246C (de)

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DE448246C true DE448246C (de) 1927-08-10

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