DE448013C - Verfahren zur Herstellung mechanisch gekoernten Metallpapiers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung mechanisch gekoernten Metallpapiers

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DE448013C
DE448013C DED48154D DED0048154D DE448013C DE 448013 C DE448013 C DE 448013C DE D48154 D DED48154 D DE D48154D DE D0048154 D DED0048154 D DE D0048154D DE 448013 C DE448013 C DE 448013C
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metal
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sand
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. AUGUST 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M448013 KLASSE 55 f GRUPPE
Rotaprint G. m. b. H. in Berlin.
Es sind bereits Verfahren bekannt, durch welche die Metallseite kaschierter Folien mit einer Körnung versehen werden kann, wie diese für die Verwendung der Folien als lithographische Druckbildträger erwünscht ist.
Das Patent 413 844 erzielt diese Körnung durch eine chemische Behandlung, während nach dem Patent 423 040 die Körnung durch mechanische Mittel erzeugt wird.
Der Angriff auf die Oberfläche des Metalls, den diese beiden Verfahrensarten ausüben, ist nicht frei von ungünstigen Nebenerscheinungen.
Die chemische Behandlung erzeugt ein ungleichmäßiges und weniger scharfes Korn, als es durch die mechanische Besandung hervorgebracht wird. Die besandeten Folien wiederum krümmen sich unter der erlittenen ao Stauchwirkung.
Deshalb ließ sich das Blattmetall nur dann ohne Beschädigung besanden, wenn es vorher fest mit einem starken Papier kaschiert wurde. Wurde schwaches Papier verwendet, wie es wünschenswert ist, so rollte sich das fertiggekörnte Metallpapier zusammen. Beim Glattstreichen fand dann leicht an einigen Stellen eine Ablösung des Blattmetalls von dem Papier statt.
Im folgenden wird nun ein neues mechanisches Körnverfahren angegeben, bei dem diese Übelstände nicht auftreten.
Durch eine neuartige Abart des an sich bekannten Besandungsvorganges ist es ermöglicht worden, Blattmetall von nur etwa 0,05 mm Stärke, in endlosen Bahnen über Trommeln gespannt, in nacktem Zustande zu körnen, d. h. ohne vorhergegangene Verstärkung des Blattmetalls durch Papier.
Dieses Ergebnis wird durch eine der bisher geübten Praxis zuwiderlaufende Art der Besandung hervorgebracht.
Während nämlich bisher die Korngröße des Sandes und die Aufschlagstärke derart in Beziehung zu der Natur des zu körnenden Gegenstandes gebracht wurden, daß :die Kör-
ft:

Claims (2)

  1. nung zusehends erfolgt, ist bei dem neuen Körnungsverfahren der Zeitdauer der Besandung eine neuartige Wirkung abgewonnen worden.
    Es wird ein Sandstrahl angewendet von so geringer Intensität, daß er das Blattmetall nicht zusehends körnt, sondern der anscheinend nicht genügt, um das - Metall anzugreifen.
    to Die Körnung erfolgt hierbei in neuartiger, allmählicher Weise dadurch, daß das Blattmetall genügend oft an dem an sich zu schwachen Sandstrahl vorbeigeführt wird, oder — was dasselbe ist — es wird ein Besandungsfeld von so großer Ausdehnung angeordnet, daß das Blattmetall bei einmaligem Vorbeigang von entsprechend zahlreichen schwachen Sandstrahlen getroffen wird. Die für die Anwendung dieser zwei Verfahrensarten dienenden Vorrichtungen sind in den Abb. ι und 2 dargestellt.
    Gemäß der Abb. 1 wird das zu besandende Blattmetall in Gestalt eines Streifens 1 über den Umfang einer Trommel 2 gespannt. Das eine Ende 3 des Streifens wird an dem Trommelmantel befestigt, das andere Ende 4 wird durch Federn S angezogen, damit die beim Besanden auftretende Dehnung des Streifens ι selbsttätig ausgeglichen wird. Die mit dem Streifen bespannte Trommel 2 wird in Drehung gesetzt, und es wird während dieser Drehung ein Sandstrahl 6 von der Breite des Streifens gegen diesen gerichtet. Es wird also jede Stelle des Metallstreifens wiederholt an dem Sandstrahl vorbeigeführt.
    Die Erzeugung eines breiten Sandstrahles ist durch Nebeneinanderlegen einer Reihe von Düsen möglich, die durch Sandgebläse gespeist werden. Doch hat sich diese Arbeitsweise infolge der erforderlichen geringen Sandgeschwindigkeit wegen des großen. Luftverbrauches als unwirtschaftlich erwiesen. Gemäß der Abb. 1 gelangt deswegen kein Gebläse, sondern ein mit Schaufeln/ besetztes drehbares Rad 8 'zur Anwendung, welches den Sand gegen die mit dem Blattmetall 1 bespannte, in. Drehung gesetzte Trommel 2 schleudert.
    Die Zuführung des Sandes zu den Wurfschaufeln 7 erfolgt aus dem Inneren des Schaufelrades 8 heraus durch einen Schlitz 9 des mit Sand gespeisten feststehenden Behälters 10.
    Bei einer Umfangsgeschwindigkeit des Schaufelkranzes von 1000 m pro Minute, einer Sandkorngröße von 0,2 mm und einer Sandaustrittsmenge von 20 1 pro Minute aus einem Schlitz von 5 X 40 cm dauert die Mattierung eines Längenmeters Aluminiumfolie von 0,05 mm Stärke in 8/* harter Qualität 3 Minuten.
    Die Abb. 2 stellt eine Anordnung dar, bei der das zu besandende Metallband von einer Vorratsrolle 12 ab über eine in den Besandungsraum 13 hineinragende Trommel 14 geführt und auf der Haspel 15 wieder aufgespult wird. Im' Inneren des Besandungsraumes 13 sind mehrere Schleuderräder 8 angeordnet, welche mehrere Sandstrahlstreifen 6 gegen das Metallband 1 schleudern. Durch diese Ausdehnung des Besandungsfeldes wird die Mattierung eines laufenden Meters der Metallfolie in 1 Minute bewirkt.
    Die mit der Besandung verbundene Stauchwirkung äußert sich hierbei in einer Aufwölbung des von der Trommel ablaufenden Blattmetallbandes. Bei diesem Nacktkörnverfahren ist es aber im Gegensatz zu den vorbekannten Verfahren möglich, die unliebsame Aufwölbung ohne Nachteil zu beseitigen.
    Überraschenderweise genügt nämlich eine ganz flüchtige Besandung der nackten Rückseite des gekörnten Metallblattes, um die Wölbung wieder völlig glatt zu legen. Im Vergleich zu der mattrauhen Oberseite stellt sich die Rückseite als kaum durch einen Hauch getrübt dar.
    Das so erzeugte einseitig mattgekörnte und dabei völlig flachgelegte Blattmetallband läßt sich mit dem allerdünnsten Papier in an sich bekannter Weise zu einem einwandfreien Erzeugnis vereinigen.
    Bei den verschiedenen ausgeführten Modellen zum Rauhen der Metallblätter wurden folgende Abmessungen angewendet:
    "" Die Größe der Durchmesser der angewendeten- Schleuderräder 8 war 1^ und s/4 m, die der Trommeln 2 und 14 ungefähr 1I11 m. Der •Zwischenraum zwischen dem äußersten Schaufelrand der Schleuderräder und der Trommeln wurde etwa 5 cm genommen.
    Pat JiNi" A ν Si1Ru CHK:
    ι. Verfahren zur-Herstellung mechanisch gekörnten Metallpapiers, dadurch - gekennzeichnet, "daß das noch nicht mit .Papier hinterklebte,, nackte Blattmetall einer Besandung von geringer Intensität, aber langer Dauer unterworfen wird. uo
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blattmetall durch eine leichte Besandung seiner Rückseite vor dem Kaschieren plangerichtet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED48154D 1925-06-11 1925-06-11 Verfahren zur Herstellung mechanisch gekoernten Metallpapiers Expired DE448013C (de)

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