DE445926C - Zahnbuerste mit Fluessigkeitszufuehrung - Google Patents

Zahnbuerste mit Fluessigkeitszufuehrung

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DE445926C
DE445926C DED51006D DED0051006D DE445926C DE 445926 C DE445926 C DE 445926C DE D51006 D DED51006 D DE D51006D DE D0051006 D DED0051006 D DE D0051006D DE 445926 C DE445926 C DE 445926C
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DE
Germany
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toothbrush
vessel
liquid
rinsing liquid
fluid supply
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Expired
Application number
DED51006D
Other languages
English (en)
Inventor
Klemens Bergl
Walther Dietrich
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B11/00Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water
    • A46B11/001Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs
    • A46B11/002Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs pressurised at moment of use manually or by powered means
    • A46B11/0041Flexible or deformable reservoirs, e.g. resilient bulbs, compressible tubes

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  • Brushes (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

  • Zahnbürste mit Flüssigkeitszuführung. Bei bekannten Zahnbürsten wird die Spülflüssigkeit durch geeignete Kanalanordnungen unter Zuhilfenahme von Pumpen, durch nach Art von Irrigatoren hochgehängte Gefäße oder auch unter Anwendung eines geeigneten Druckgases der Bürste zugeführt. Bei, der Zahnbürste nach der Erfindung wird die Spülflüssigkeit den Putzorganen ebenfalls mit Hilfe eines Druckgases zugeleitet. Im Gegensatz zu bekannten Mundspülapparaten, bei denen das Druckgas aus getrennt von dem Flüssigkeitsbehälter angeordneten Druckbehältern, z. B. einer Bombe mit verdichteter Kohlensäure, entnommen wird, wird bei der neuen Spülvorrichtung das Imprägnierungs-und Druckgas nicht als solches in dem Apparat aufgespeichert, sondern jeweilig erst erzeugt, kurz bevor der Apparat benutzt wird, und zwar dadurch, daß dann geeignete Chemikalien, wie z. B. Weinsäure und Bikarbonat, zusammengebracht werden. Hierbei wird nicht nur eine Verringerung des Umfangs der Vorrichtung .erzielt, was wichtig ist, da solche Zahnbürsten vielfach als Reiseapparate benutzt werden, sondern auch eine verbesserte Spülwirkung.
  • Erst durch die Entwicklung des Imprägnierungs- und Druckgases aus Chemikalien ist es möglich, die Apparatur einfach und handlich auszubilden und, da die Chemikalien in Form von Tabletten überall leicht zugänglich gemacht werden können, die Vorteile der Behandlung der Zähne mit gasimprägnierter Flüssigkeit der Allgemeinheit zugute kommen zu lassen.
  • Die Abb. i und z zeigen verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in Ansicht.
  • In Abh. i wird das Flüssigkeitsgefäß i von dem an der Wand befestigten Gefäßhalter 8, der, um ein bequemes Einsetzen des Flüssigkeitsgefäßes zu ermöglichen, einen Längsschlitz hat, aufgenommen. Durch die Schlauchverbindung 3 steht das Flüssigkeitsgefäß i mit dem Bürstengriff 4 und dem Putzorgan 5 über das Ventil 6 in Verbindung.
  • Die Einfüllöffnung des Gefäßes i wird durch den Mechanismus z, in dem die Chemikalien in Tablettenform 7 untergebracht sind, verschlossen.
  • Die Apparatur arbeitet nun in folgender Weise. Das Gefäß i wird mit Spülflüssigkeit gefüllt, wobei die Einfüllöffnung nach oben steht. Es wird darauf in gleicher Stellung der Vers.chlußmechanismus z, in den vorher die Chemikalientablette, bestehend z. B. aus einem Gemisch von Natriumbikarbonät mit Weinsäure, festgeklemmt worden ist, eingeschraubt. Das Gefäß wird dann auf den Kopf gestellt, die Spülflüssigkeit kommt mit den Chemikalien in Berührung, löst sie auf, und die Gasentwicklung setzt .ein. Vor der Benutzung kann. im Bedarfsfalle die Spülflüssigkeit mit Hilfe des im Gefäßhalter-8 untergebrachten elektrischen Heizwiderstandes 9 mit der Stromzuführung io auf die gewünschte Temperatur angewärmt werden. Das Putzorgan 5 wird -in normaler - Weise- benutzt, wobei nach Bedarf demselben durch Betätigung des Ventils 6 Spülflüssigkeit zugeführt wird. Bei. der Ausführungsform nach Abb. z werden ungefähr ioo ccm Spülflüssigkeit in dem Gefäß i, das gleichzeitig als Bürstengriff dient, untergebracht. Das. Gefäß wird durch das Verschlußelement 8, das zur Aufnahme der Chemikalienpatrone eingerichtet ist, verschlossen. Um ein möglichst weitgehendes Ausspritzen der Flüssigkeit bei den in Betracht kommenden Stellungen der Bürste sicherzustellen, wird das Spülwasser dem Gefäß i mit Hilfe eines beweglichen Schlauchs 6; der reit einem Gewicht 7 beschwert ist, entnommen und dem das Putzorgan 3 tragenden Teil a der Bürste zugeführt. Das Gewicht 7 drückt den Schlauch stets nach unten, so daß das Flüssigkeitsgefäß beim Putzen der Zähne immer fast völlig entleert wird. Die Regulierung des: Zuflusses zu dem Putzorgan geschieht wieder verniittels eines Ventils 5. Die im Innern des Teiles z angeordneten Zuführungskanäle sind mit 4 bezeichnet.
  • Mit nach oben gekehrter Einfüllöffnung wird das Gefäß i mit der Spülflüssigkeit gefüllt und dann in gleicher Lage mit dem die Chemikalienpatrone enthaltenden Verschlußmechanüsmus 8 geschlossen. Wird die Bürste umgekehrt, so daß die Patrone 9 mit der Flüssigkeit in Berührung kommt, so setzt die Gasentwicklung ein, und der Apparat ist betriebsfertig. Auch hier kann :die Spülflüssigkeit m einem ähnlichen Halter, wie er zur Aufnahme des Flüssigkeitsgefäßes in Abh. i vorgesehen ist, unmittelbar in der Bürste erwärmt werden.
  • Als: Spülflüssigkeit wird zweckmäßig Wasser unter Zusatz eines Mundwassers o. dgl. verwendet, worin auch schon vor Einbringen in den Apparat eine zur Gasentwicklung notwendige Chemikalienkomponente aufgelöst werden kann.
  • Bei der Apparatur können an Stelle des, die Putzelemente tragenden auswechselbaren Teiles auch andere geeignete Vorrichtungen, z. B. Rachenhöhlen- oder Mundduschen, Nasen-oder Ohrenspritzen usw., eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCi-1: Für Zahnbürsten bestimmte Spülvorrichtung mit Flüssi,-keitszuführung unter Gasdruck, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verringerung des Umfanges der Spülvorrichtung und Verbesserung- der Spülwirkung das Imprägnierung, ,s- und Druckgas in der Spülflüssigkeit selbst durch Zutritt geeigneter Chemikalien entwickelt wird. -
DED51006D 1926-08-03 1926-08-03 Zahnbuerste mit Fluessigkeitszufuehrung Expired DE445926C (de)

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DED51006D DE445926C (de) 1926-08-03 1926-08-03 Zahnbuerste mit Fluessigkeitszufuehrung
DEB130439D DE463431C (de) 1926-08-03 1927-03-18 Zahnbuerste mit Fluessigkeitszufuehrung

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DE445926C true DE445926C (de) 1927-09-21

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ID=6997616

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DED51006D Expired DE445926C (de) 1926-08-03 1926-08-03 Zahnbuerste mit Fluessigkeitszufuehrung

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DE (1) DE445926C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2987743A (en) * 1958-04-28 1961-06-13 Richard D Martin Toothbrush
DE20000017U1 (de) 1999-08-24 2000-03-30 Gallina, Ferenc, Dipl.-Ing., 79211 Denzlingen Interdental Zahnreinigungsgerät

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2987743A (en) * 1958-04-28 1961-06-13 Richard D Martin Toothbrush
DE20000017U1 (de) 1999-08-24 2000-03-30 Gallina, Ferenc, Dipl.-Ing., 79211 Denzlingen Interdental Zahnreinigungsgerät

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