DE445563C - Einrichtung zum elektrischen Schweissen von Nahtrohren - Google Patents

Einrichtung zum elektrischen Schweissen von Nahtrohren

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DE445563C
DE445563C DEG67279D DEG0067279D DE445563C DE 445563 C DE445563 C DE 445563C DE G67279 D DEG67279 D DE G67279D DE G0067279 D DEG0067279 D DE G0067279D DE 445563 C DE445563 C DE 445563C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/06Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes
    • B23K11/061Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes for welding rectilinear seams
    • B23K11/062Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes for welding rectilinear seams for welding longitudinal seams of tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

Bei den bisher bekannten Einrichtungen zum elektrischen Schweißen von Nahtrohren haben sich verschiedene Mängel gezeigt. Zur Erreichung einer einwandfreien Haltbarkeit der geschweißten Rohrnaht ist beim elektrischen Schweißvorgang die 'Ausübung eines Stauchdruckes erforderlich, welcher auf Verdichtung der Schweißung hinwirkt. Da aber die Rohrdurchmesser stets geringe Unterschiede zeigen,
ίο die schon durch die unvermeidlichen Unterschiede in der Stärke des Materialbandes hervorgerufen werden, so kann schon aus diesem Grunde der Stauchdruck in den meisten Fällen nicht gleichmäßig gehalten werden. Durch den natürlichen Verschleiß derjenigen Teile, welche die Stauchung auf das sich fortlaufend bewegende Nahtrohr ausüben, werden diese Ungleichmäßigkeiten der Stauchung noch erheblich vergrößert.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine zum fortlaufenden elektrischen Schweißen von Nahtrohren dienende Einrichtung, bei welcher diese Nachteile vermieden sind. Gemäß der Erfindung wird das zu schweißende Nahtrohr zwischen einem das Nahtrohr auf dem halben Umfang umfassenden, mit Schlitzöffnung zum Hindurchtritt der Elektrodenrolle versehenen Gehäuse und einer das Nahtrohr auf der anderen Umfangshälfte umfassenden Leiste hindurchgedrückt, die durch Feineinstellung etwa unter Vermittlung von Keilen o. dgl. mit genau regelbarem Stauchdruck gegen das zu schweißende Rohr angepreßt wird. Durch Schraubenverstellung der Keile kann
der Stauchdruck so genau geregelt werden, daß alle Ungleichmäßigkeiten ausgeglichen werden können.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in Abb. i, 2 in einer Ausführungsform, in Abb."3 und 4 in einer zweiten Ausführungsform in je zwei zueinander senkrechten Schnitten dargestellt.
Das zu schweißende Rohr α wird zwischen einem Gehäuse b und einer Leiste c hindurchgezogen oder hindurchgedrückt. Ein jedes dieser beiden Teile δ und c umfaßt das zu schweißende Rohr α auf dem halben Umfang. Das Gehäuse b ist an dem einen, die Elektrodenrolle d an dem anderen Pol der Stromquelle angeschlossen. Die den Stauchdruck auf das Rohr ausübenden Teile δ und c sind mit Verschleiß einlagen e versehen. Das Gehäuse b und die zugehörige Verschleiß einlage* e ist zum Hindurchlassen der Elektrodenrolle d an die Schweißnaht mit einem entsprechenden bogenförmigen Ausschnitt f versehen. Die Leiste c ruht auf zwei Keilen g, die durch je eine im Gehäuse b mit Gewinde gelagerte Schraube h verstellt werden können. Hierdurch ist eine sehr feine Regelung des von der Leiste c ausgeübten Stauchdruckes ermöglicht. Im Gehäuse b können Kühlkanäle i angebracht sein, durch welche fortlaufend Kühlwasser hindurchfließt. Am Gehäuse b sind ferner zweckmäßig Dichtungsscheiben k aus Asbest 0. dgl. angebracht, die sich dicht an die Seitenflächen der Elektrodenrolle anlegen und den Hinzutritt von Luft zur Schweißstelle verhindern, so daß der Schweißvorgang unter Luftabschluß vor sich geht.
Unmittelbar hinter der Elektrodenrolle ist in einem Gehäuseansatz I ein Stempel m angebracht, der durch eine Einstellschraube η ο. dgl. gegen die von der Elektrodenrolle geschweißte und bereits gestauchte Naht angepreßt wird. Hierdurch wird die Schweißnaht nochmals unter gleichbleibendem Druck fest zusammengestaucht und vollkommen geglättet. Durch die Einstellschraube η ist eine haarscharfe Einstellung des Stauchdruckes ermöglicht. Der Stempel m besteht aus Material, welches der starken Beanspruchung beim Stauchen und Glätten der Schweißnaht gewachsen ist. Der Stempel m ist in einem Futter 0 geführt. Gehäuseansatz I und Futter 0 sind nach der Elektrodenrolle d hin mit einer Aussparung p versehen, in welche die Elektrodenrolle dicht hineinragt. Da das Futter 0 aus Eisen besteht und im Induktionsfeld liegt, so wird es stark magnetisch und zieht daher alle gegebenenfalls an der Elektrodenrolle d anhaftenden Eisenteilchen an. Auf diese Weise wird die Elektrodenrolle stets rein erhalten, was für die Arbeitsweise von großer Bedeutung ist.
Die Ausführungsform in Abb. 3 und 4 unterscheidet sich von der beschriebenen nur dadurch, daß die untere Leiste c ihren Stauchdruck auf das zu schweißende Rohr α nicht unmittelbar, sondern unter Vermittlung von Rollen q ausübt, welche das Rohr auf dem halben Umfange umfassen. Gemäß Abb. 4 sind drei derartige Rollen q an der Leiste c gelagert. Die untere Verschleiß einlage kommt in diesem Falle in Fortfall.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zum elektrischen Schweißen von Nahtrohren, bei der die Nahtränder durch einen Stauchdruck gegeneinandergepreßt werden, gekennzeichnet durch ein das zu schweißende Nahtrohr (a) auf dem halben Umfang umfassendes, mit Schlitzöffnung (f) zum Hindurchtritt der Elektrodenrolle (d) versehenes Gehäuse (b) und eine das Nahtrohr auf der anderen Umfangshälfte gegebenenfalls mit Andrückrollen (q) umfassende Leiste (c), zwischen welchen das Rohr hindurchgedrückt oder hindurchgezogen wird, wobei die Leiste, etwa unter Vermittlung von Keilen (g) 0. dgl., durch Feineinstellung gegen das zu schweißende Rohr zu pressen und dadurch der Stauchdruck zu regeln ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Gehäuse (b) wie die anzupressende Leiste (c) mit Verschleißeinlagen (e) versehen sind, mit denen sie das Nahtrohr umfassen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen unmittelbar hinter der Elektrodenrolle (d) in schräger Richtung fast tangential zur Elektrodenrolle (d) liegenden Stempel (m), der die Schweißnaht iod niederstaucht und glättet.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Eisen bestehende Führungsstück (0) des Stempels (m) mit einer Aussparung (p) zum Einlassen der Elektrodenrolle versehen ist und, da offen im Induktionsfeld liegend, als Magnet wirkt, der alle an der Elektrodenrolle anhaftenden Eisenteilchen anzieht und hierdurch die Elektrodenrolle fortlaufend rein erhält.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse -(δ) seitlich an der Elektrodenrolle anliegende Dichtungsscheiben (k) aus Asbest o. dgl. angebracht sind, die den Zutritt von Luft zur Schweißstelle verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG67279D 1926-05-15 1926-05-15 Einrichtung zum elektrischen Schweissen von Nahtrohren Expired DE445563C (de)

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