DE44432C - Kettenstich-Nähmaschine - Google Patents

Kettenstich-Nähmaschine

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Publication number
DE44432C
DE44432C DENDAT44432D DE44432DA DE44432C DE 44432 C DE44432 C DE 44432C DE NDAT44432 D DENDAT44432 D DE NDAT44432D DE 44432D A DE44432D A DE 44432DA DE 44432 C DE44432 C DE 44432C
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DE
Germany
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loop
needle
gripper
stitch
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44432D
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English (en)
Original Assignee
E. KOHLER, M. LACHMAN O. D. ORVIS und O. D. ORVIS in London
Publication of DE44432C publication Critical patent/DE44432C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/02General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making single-thread seams
    • D05B1/06Single chain-stitch seams
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES .
PATENTAMT,
Die Nähmaschine ist mit einem Greifer ausgestattet, welcher eine fast ringförmige Gestalt hat. Sein Umfang erstreckt sich über etwas mehr als 3/, eines Kreises. Die Nase des Greifers ist zugespitzt, während sein hinteres Ende gegabelt ist, damit die Nadel in die Rotationsebene des Greifers hineingelangen kann, um die zuletzt gebildete Schlinge vom Greifer aufnehmen zu können. Der Greifer wird in seinem Lager durch einen an diesem befestigten Ring zurückgehalten; letzterer bildet mit dem Lager eine ringförmige Nuth. Das Lager des Greifers bildet ein Stück mit dem vorderen Lager de,r Greifermitnehmerwelle.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 den rotirenden Greifer in Vorder-,.Seiten-und Oberansicht, und zwar in einer Gröfse, wie sie bei Sack-Nähmaschinen, welche mit Bindfaden arbeiten, erforderlich ist.
Fig. 2 zeigt den Greifer in seinem Lager, mit dem Mitnehmer in Vorderansicht und Horizontalschnitt. Der den Greifer haltende Ring ist abgenommen. · ,
Fig. 3 ist ein Längenschnitt durch Fig. 2.
Fig. 4 zeigt den Greifermitnehmer in Vorder- und Seitenahsicht.
Die Fig. 5, 5a, 6, 6a, 7,7a, 8 und 9 zeigen Nadel, Greifer und Mitnehmer in den verschiedenen Stellungen, welche sie während der Bildung eines Stiches einnehmen. '
In Fig. 2 und 3 ist A der lose Greifer, welcher in das Lager B eingesetzt ist, das an dem Maschinengestell C befestigt ist. An dem Ende der horizontalen Welle D ist der Mitnehmer E angeordnet. Letzterer und der Greifer sind so gestaltet, dafs sie lose an einander stofsen und ein leichtes Spiel haben, so dafs der Faden bequem zwischen ihnen hindurchgleiten kann. F ist die Nadel und G die Stichplatte. Der ; zu nahende Stoff wird in der Richtung des Pfeiles, Fig. 2, durch eine obere oder untere ■ Transportvorrichtung vorgeschoben. Die Gestalt des Greifers A ist am besten aus Fig. 1 ersichtlich. Die Nase α desselben ist nach auswärts gebogen, um die Nadel bei ihrem Ab- : wärtsgang zu treffen und die Schleife, welche , die Nadel soeben unterhalb des Stoffes gebildet'hat, erfassen'zu können. Das Schwanz- \ ende des Greifers ist gegabelt, um für die ab- ; wärts gehende Nadel eine Oeffnung zu schaffen. Der äufsere Ast a ' dieser Gabel ist ein wenig kurzer und schmaler als der innere Ast a2. Die Breite des Greifers nimmt von der Spitze nach dem Schwanzende hin allmälig zu, was den Vortheil hat, dafs der Greifer, indem er durch die Schleife hindurchgeht, dieselbe ausdehnt. Auf diese Weise wird der Nadel bei jedem folgenden Abwärtsgange eine offene Schleife dargeboten,'welche, von dem Schwanzende des Greifers abgleitend, von der Nadel aufgenommen wird. Die Vorderfläche des Greifers ist gerieft, um ein dichtes Anlegen an den Ring B1, Fig. 3 und 3a, zu bewirken. • Letzterer ist mittelst Schrauben an dem Lager B befestigt.
Der Mitnehmer E, Fig. 4, ist so gestaltet, dafs er mit dem Lager B ein vollkommenes Bett fur den Greifer A bildet. Das eine Ende e
■ ♦ .

Claims (1)

  1. dieses Mitnehmers legt sich gegen den Ast ades Greifers und veranlafst ihn, in, seinem Lager zu rotiren, aber er gestattet ihm so viel freien Spielraum, dafs die vom Greifer aufgenommene Schleife leicht- von demselben abgleiten kann. Infolge des Umstandes, dafs die Aeste a1 und a2 des Greifers von verschiedener Länge sind, kann die Schleife den Greifer all-, mälig verlassen, und indem die abwärts.gehende Nadel. zuerst* das von α1 abgleitende schlaffe. Ende der Schleife aufnimmt, kann die Operation des Anziehens des Stiches beginnen, bevor noch die Schleife vollständig vom Greifer ab' geglitten ist.
    Der plantsch ■ des Lagers B ist bei b ausgeschnitten, um. Raum für den Abwärtsgang der Nadel und für das Abgleiten der Schleife vom Greifer zu erhalten. Um zu verhüten, dafs die Schleife an der Kante des ausgeschnittenen Flantsches von B hängen bleibt, ist bei b} ein verstellbares Stück (in. Fig. 4a besonders gezeichnet) angeordnet, welches der vom Greifer abgleitenden Schleife als Führung' dient, wenn dieselbe nach oben gezogen wird.
    Es sei nunmehr die Wirkungsweise des Mechanismus mit Bezug auf die Fig. 2, 5, 6,· 7, 8 und 9 erklärt. ' .
    Fig. 2 zeigt die Nadel aus der tiefsten Stellung so weit gehoben, dafs der, Nadelfaden eine Schleife, bildet, welche eben von der Nase a des Greifers erfafst wird;
    Fig. 5 die Nase des Greifers vollständig durch die Schleife hindurchgezogen;
    Fig. 6 die Nadel in ihrer höchsten Stellung,, den Stich anziehend. Der Greifer hat seinen halben Weg durch die Schleife zurückgelegt und der gegabelte Theil desselben -^teht eben im Begriff, die Schleife zu öffnen, um sie für den Durchgang der Nadel geeignet zu machen.
    Fig. 7 zeigt die Stellung der einzelnen Theile, nachdem der zu nähende Stoff um einen Stich verschoben ist. Der Greifer hält die geöffnete Schleife in schräger Lage; die Nadel ist durch den Stoff und durch die Schleife hindurch herabgegangen.
    Fig. 8 zeigt die Schleife in dem Augenblick, wo sie' von dem vorderen Ast al des Greifers abgleitet; die Nadel nimmt den schlaffen Theil der Schleife auf.
    Fig. 9 zeigt die Stellung der einzelnen Theile, nachdem der Greifer vollständig durch die Schleife gegangen ist. Durch den Zug der abwärts gehenden Nadel ist die Schleife von dem längeren Ast a"2 des Greifers abgestreift worden.
    Bei dem nächstfolgenden Aufwärtsgang der Nadel wird zunächst wiederum eine Schleife gebildet, welche von der Nase des Greifers erfafst wird, wie in Fig. 2, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt. Die Vervollständigung des Stiches wird durch den Aufwärtsgang der Nadel in die Stellung Fig. 6 bewirkt, während die zuletzt gebildete Schleife noch von dem Greifer gehalten wird.
    Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind der Ast a? des Greifers und die Kante e des Mitnehmers verschiedenartig abgerundet; dies erleichtert das Hindurchgleiten der Schleife zwischen diesen beiden sich berührenden Flächen.
    j Patent-Anspruch:
    : Eine Kettenstich-Nähmaschine, bei welcher die Stichbildung unter Vermittelung eines in einem kreisförmigen Führungslager (B) von einem Mitnehmer (E) in Umdrehung versetzten losen Greifers (A) erfolgt, welcher aus einem nicht geschlossenen Ring gebildet wird, dessen eines Ende (a) zugespitzt ist, um die Nadelfadenschleife zu erfassen^ und dessen anderes Ende fa' a2j gegabelt ist, um die Fadenschleifen in erweitern und die Nadel in dieselbe eintreten zu lassen. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKl' IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT44432D Kettenstich-Nähmaschine Expired - Lifetime DE44432C (de)

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