DE443602C - Verfahren zum Sichern von Gemaelden gegen das Ausschneiden aus ihren Rahmen - Google Patents

Verfahren zum Sichern von Gemaelden gegen das Ausschneiden aus ihren Rahmen

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DE443602C
DE443602C DEZ15880D DEZ0015880D DE443602C DE 443602 C DE443602 C DE 443602C DE Z15880 D DEZ15880 D DE Z15880D DE Z0015880 D DEZ0015880 D DE Z0015880D DE 443602 C DE443602 C DE 443602C
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Germany
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paintings
cut out
securing
frames
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DEZ15880D
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OTTO ZIERENBERG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C5/00Processes for producing special ornamental bodies
    • B44C5/02Mountings for pictures; Mountings of horns on plates

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zum Sichern von Gemälden gegen das Ausschneiden aus ihren Rahmen. Es ist eine beki nnte Tatsache, daß Gemälde, namentlich in dem öffentlichen Verkehr zugänglichen Galerien, dadurch gestohlen werden; daß sie aus dem Rahmen herausgeschnitten werden. Das Ausschneiden solcher Gemälde oder ähnlicher Kunsterzeugnisse, wie Radierungen, erfolgt mit dem Messer längs der Einrahmung. Die Gemälde durch Glasscheiben zu schützen, wird allgemein als unzweckmäßig erkannt, abgesehen davon, daß Glasscheiben an sich nicht genügend: gegen ;'das Ausschneiden schützen. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, Gemälde aller Art dadurch gegen das Ausschneiden zu sichern, daß dieses erschwert oder praktisch unmöglich gemacht wird. Zu dem Zweck wird das Gemälde dicht hinter der Leinwand durch eine Unterlage abgestützt, welche ein Durchstoßen des Messers oder anderer Schneidwerkzeuge verhindert und eine glatte Schnittführung unmöglich macht. Zu dieser Unterlage wird ein widerstandsfähiges Material, insbesondere Metall, verwendet. Die Sicherung läßt sich unschwer bei vorhandenen Gemälden anbringen, da sie einfach zwischen Leinwand und Spannrahmen angeordnet wird. Sie stört in keiner Weise äußerlich, ist vollkommen unsichtbar und trägt nicht auf. Es genügt, größere Gemälde innerhalb einer etwa handbreiten Fläche neben der Umrahmung zu schützen, kleinere Gemälde können durchgehend gesichert werden. Als Unterlage kann z. B. ein Panzergurt mit eingewebten, galvanisierten Stahlstäben oder Stahldrähten verwendet werden. Ferner läßt sich auch vorteilhaft gewelltes Zinkblech benutzen; oder man kann auch galvanisiertes Drahtgefecht, nötigenfalls profiliert bzw. gewellt, verwenden.
  • Wie die Zeichnung in Ansicht und Schnitt erkennen läßt, ist hinter dem Malgrund bzw. der Leinwandaa beispielsweise ein gewelltes Blech b zwischen Leinwand und Spannrahmen C derart angeordnet, daß die Leinwand auf der Unterlage b aufliegt.
  • Die Unterlage kann fernerhin auch aus mit Aussparungen in Form von Löchern oder Schlitzen versehenen Blechen bestehen, wobei die verbleibenden Stege gegebenenfalls derart umgebogen :sind, daß eine reibeisenförmige Profilierung des Bleches entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Sichern von Gemälden gegen das Ausschneiden aus ihren Rahmen, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemälde mit einer gegen Schneidwerkzeuge widerstandsfähigen und eine glatte Schnittführung verhindernden Schicht von gewelltem oder gelochtem Blech, von Drahtgeflecht oder von Gurten mit eingebetteten Drähten oder Metallstäben u. dgl., gegebenenfalls in. Form von an der Umrahmung entlanglaufenden Streifen, hinterlegt.
DEZ15880D 1926-03-04 1926-03-04 Verfahren zum Sichern von Gemaelden gegen das Ausschneiden aus ihren Rahmen Expired DE443602C (de)

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