DE441540C - Verfahren zum Herstellen von Fensterfluegeln und Blendrahmen aus Feinbeton - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Fensterfluegeln und Blendrahmen aus FeinbetonInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/04—Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
- E06B1/24—Frames of natural stone, concrete, or other stone-like material
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Fensterflügeln und Blendrahmen
aus Feinbeton in einem geschlossenen Arbeitsgange. Das Neue besteht darin, daß
um die vorher fertiggestellten und in beliebiger Weise zusammengestellten Scheibenrahmen
ein Formrahmen gelegt und zwischen beiden ein Zinkfalzrahmen eingesetzt wird, worauf die zu beiden Seiten dieses
ίο Zinkfalzrahmens gebildeten Hohlräume in einem Arbeitsgange als Flügelrahmen und
Blendrahmen mit Beton ausgefüllt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer nach dem Verfahren hergestellten
Einrichtung gezeigt. In Abb. ι ist die Innenansieht
eines Fensterrahmens mit vierscheibigemKlappflügel dargestellt, während der Langschnitt
in Abb. 2 und der Querschnitt in Abb. 3 die Bauart der Betonrahmenfenster
zeigen. Die Abb. 4 zeigt eine Einzelheit aus den Arbeitsverfahren.
Der äußere Holzformrahmen f (Abb. 4) hat in den Ecken Keilverschluß und hat das lichte
Innenmaß der äußeren Größe des Beton-
rahmens g (Abb. ι, 2, 3). Er wird auf einen
festen, ebenen Arbeitstisch gelegt, daran anschließend ein Holzformrahmen h (Abb. 4),
der genau die Größe, Form und Falze des zu betonierenden Blendrahmens g (Abb. 1, 2, 3)
hat und in den Ecken lose ist, weil er durch den Holzformrahmen/ gehalten wird.
Nunmehr wird ein etwa 1 mm starker Falzzinkformrahmen
(Abb. 4), der Form und Breite der Falze zwischen Blendrahmen g und Flügel k (Abb. 1, 2, 3) hat, in die Falze des
Holzformrahmens h (Abb. 4) eingelegt. Dieser Falzzinkrahmen i ist in den Ecken und im
Federgelenk gestoßen und wird vorher mit einer Art Tischlerleim dünn überstrichen, der
nach der Erhärtung sich durch den feucht eindringenden Beton wieder in eine ölige und
gleitende Masse umwandelt, wodurch nach Erhärtung des Betons ein leichtes öffnen des
Flügels und leichtes Entfernen des Zinkrahmens ermöglicht wird.
Nunmehr werden die früher fertiggestellten und abgebundenen Scheibenrahmen I (Abb. 4)
mit einem nur im Kittfalz sichtbaren kleinen Asphaltpappstreifen entsprechend der Flügelgröße
zusammengesetzt und der noch verbleibende Hohlraum m (Abb. 4) als Flügelrahmen
k (Abb. i, 2, 3) mit besonders feinem Beton fest eingestampft, Eisenbewehrung und
Beschlagteile sowie Federgelenke η werden entsprechend eingebettet. Dann wird der
Holzformrahmen h durch Lösen des äußeren Holzformrahmens / entfernt und durch gegebenenfalls
gefärbten oder marmorierten feinen Beton ersetzt sowie durGh den wieder
angekeilten Holzformrahmen / (Abb. 4) umschlossen. Flügel und Blendrahmen werden
somit in einem Arbeitsgange hergestellt, oben in Höhe des 1 mm sichtbar bleibenden
Falzzinkrahmens (Abb. 1 und 4) sauber abgeputzt und der äußere Holzformrahmen /
wieder entfernt.
Sämtliche Formrahmen können sofort wieder, bis auf den Zinkfalzrahmen, zu einem
neuen Fenster verwandt werden. Nach etwa drei Tagen ruhender Abbindung wird das Fenster von der Tischplatte abgehoben, die
Flügel in der Drehrichtung geöffnet und nach oben ausgehoben, der Zinkrahmen wird entfernt,
eine Feder in das Gelenk eingesetzt und der Flügel wieder eingeschoben.
Das Fenster kann nun am Bau durch weitere einzelne Scheibenrahmen unmittelbar
aneinander und anschließend am Flügelblendrahmen mittels Zementmörtel in den Fugen
zu jeder beliebigen Größe sowie durch Einbau weiterer Flügel, deren Maßeinheiten mit
den Scheibenrähmen immer zusammenpassen (Abb. 1), bis zu einer ganzen Fensterwand
zusammengebaut werden.
Die weitere Herstellung der Flügel und Blendrahmen, die ja auch mehr und weniger
Scheibenrahmen, als in Abb. 1 gezeigt, er-r halten können und deren Holzformrahmen
auch aus Metall sein können, erfolgt derart, daß die weiteren Blendrahmen immer wiederholend
um die fertigen abgebundenen Flügelrahmen und die Flügelrahmen in die fertigen Betonblendrahmen gestampft werden,
wobei die vorhandenen Zinkrahmen, sich ebenfalls wiederholend, in die passenden Betonfalze gelegt werden.
Durch das vorstehend beschriebene Verfahren ergeben sich folgende Vorteile:
Durch die besondere Herstellung und Pressung der Scheibenrahmen kann deren Mischung
verschiedenartig, auch farbig und marmoriert, abgetönt werden. Infolge der einbetonierten Asphaltpappstückchen können
die Glasscheiben in dem Rahmen gestiftet werden, was bei Eisenfenstern nicht möglich
ist.
Die Einlegung des Falzzinkrahmens zwischen Flügel- und Blendrahmen ermöglicht
deren Herstellung in einem geschlossenen Arbeitsgange, wodurch nicht nur saubere
Arbeit erzielt wird, sondern auch eine wetterfeste und dichte Falzschließung.
Die Festigkeit der Fenster gestattet die Anbringung eines Hebelverschlusses, der zugleich
als Feststellvorrichtung dient (Abb. 1). Das Anwendungsgebiet betrifft besonders
Fabriken, Zechen, Kesselhäuser, Lagerräume, Säurehallen, Eisenbahnwerkstätten, Maschinenhallen, Keller und Stallungen
sowie landwirtschaftliche Gehöfte.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Herstellen von Fensterflügeln und Blendrahmen aus Feinbeton, dadurch gekennzeichnet, daß um die vorher fertiggestellten Scheibenrahmen (Z) ein Formrahmen (/) gelegt und zwischen beiden ein Zinkfalzrahmen (i) eingesetzt wird, worauf die zu beiden Seiten des Zinkfalzrahmens gebildeten Hohlräume in einem Arbeitsgange als Flügelrahmen und Blendrahmen mit Beton ausgefüllt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED47417D DE441540C (de) | 1924-10-26 | 1924-10-26 | Verfahren zum Herstellen von Fensterfluegeln und Blendrahmen aus Feinbeton |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DED47417D DE441540C (de) | 1924-10-26 | 1924-10-26 | Verfahren zum Herstellen von Fensterfluegeln und Blendrahmen aus Feinbeton |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE441540C true DE441540C (de) | 1927-03-09 |
Family
ID=7050416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED47417D Expired DE441540C (de) | 1924-10-26 | 1924-10-26 | Verfahren zum Herstellen von Fensterfluegeln und Blendrahmen aus Feinbeton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE441540C (de) |
-
1924
- 1924-10-26 DE DED47417D patent/DE441540C/de not_active Expired
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