DE441001C - Homogenisiermaschine - Google Patents

Homogenisiermaschine

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DE441001C
DE441001C DEL62065D DEL0062065D DE441001C DE 441001 C DE441001 C DE 441001C DE L62065 D DEL62065 D DE L62065D DE L0062065 D DEL0062065 D DE L0062065D DE 441001 C DE441001 C DE 441001C
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DE
Germany
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attrition
channels
homogenizing machine
cartridge
smooth
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Expired
Application number
DEL62065D
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Bergedorfer Eisenwerk AG
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Bergedorfer Eisenwerk AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/40Static mixers
    • B01F25/42Static mixers in which the mixing is affected by moving the components jointly in changing directions, e.g. in tubes provided with baffles or obstructions
    • B01F25/43Mixing tubes, e.g. wherein the material is moved in a radial or partly reversed direction
    • B01F25/433Mixing tubes wherein the shape of the tube influences the mixing, e.g. mixing tubes with varying cross-section or provided with inwardly extending profiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/40Static mixers
    • B01F25/44Mixers in which the components are pressed through slits
    • B01F25/441Mixers in which the components are pressed through slits characterised by the configuration of the surfaces forming the slits
    • B01F25/4412Mixers in which the components are pressed through slits characterised by the configuration of the surfaces forming the slits the slits being formed between opposed planar surfaces, e.g. pushed again each other by springs

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • Homogenisiermaschine.
  • Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Homogenisiermaschine zum Zerreiben von Emulsionen und unterscheidet sich von den Verfahren und Vorrichtungen gleicher Art, bei welchen der Druckkörper oder eine in den Druckkörper eingeschliffene oder eingebuchste Patrone mit ein oder mehreren beliebig geformten, geraden oder gewundenen Durchgangskanälen oder Gewindegängen von glatter oder rauher Oberfläche versehen ist, da (lurcll, daß in die Durchgangskanäle oder Gewindegänge auswechselbare Zerreibungsstäbe oder Spiralen von rechteckigem oder rundem Querschnitt mit glatter, rauher oder verwundener Oberfläche eingelegt sind, deren Stärke entsprechend dem gewünschten Zerreibungs grad gewählt ist.
  • Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß neben einem sehr langen Zerreibungsweg ein immerwährendes Walzen der zu homogcnisierenden Flüssigkeit erreicht wird, wodurch ein Abscllleifen der die einzelnen Fettliügelchen umgebenden Hüllen und ein Zerplatzen der Fettkügelchen eintritt. Dabei treten infolge der ständigen Richtungsänderung und der lLTmwälzung um die Zerreibungsstäbe und Spiralen Wirbel auf, welche eine innige Vermischung der zerlegten Bestandteile untereinander bei entsprechendem Druck bewirken.
  • Ferner lassen sich die Zerreibungsstäbe oder Spiralen leicht auswechseln, so daß mit einem Apparat durch Umwechslung der Zerreibungsstäbe oder Spiralen die verschiedensten Flüssigkeiten auf den gewünschten Zerreibungsgrad gebracht werden können.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. I einen Schnitt durch die Homogenisiermaschine, Abb. 2 eine Draufsicht auf den Druckregu 1 lierkörper, Abb. 3 eine Draufsicht auf die Druckkörperverschraubung, Abb. 4 eine Draufsicht auf die Patrone.
  • Die Homogenisiermaschine besteht aus dem Flansch a mit dem Einlaufkanal b, dem unteren Gehäusekörper c, dem oberen Gehäusekörper d mit dem Auslaufstutzen e und der Druckspindel s. Der Flansch a ist mit dem unteren Gehäusekörper c durch Stiftschrauben r in bekannter Weise verbunden und bildet den Träger für den in dem Gehäuseteil c eingeschliffenen Hohlzylinder f, welcher unten durch eine Ringmutter g und oben durch eine Verschraubung h, welche zugleich die Druckplatte für den Druckregulierkörper i bildet, abgeschlossen wird. In dem Hohlzylinder f ist über der Ringmutter g eine Packung k und als Vorhomogenisator in bekannter Weise eine Anzahl verschiedenmaschiger Tressengewebescheiben I sowie eine Lochscheibe m angeordnet. Über der Lochscheibe-sitzt die eigentliche Patrone n, in welche ein oder mehrere beliebig geformte, gerade, d. h. von oben nach unten verlaufende, aber nicht durchgehende, oder gewundene Durchgangskanäle o von glatter oder rauher Oberfläche in bekannter Weise eingeschnitten sind. In diesen Durchgangskanälen o sind erfindungsgemäß Zerreibungsstäbe- oder Spiralen p von runden, dreieckigen, viereckigen o. dgl. Querschnitten in sich verwunden (verdreht) angeordnet, so daß sich die durchgehende Flüssigkeit umwälzen muß.
  • Die Verschraubung lt dient gleichzeitig als Anschluß oder Halt für die Zerreibungsstäbe p. Der Hohlzylinder f ist zwischen den Packungen q angeordnet, die Gehäuseteile c und d sind durch Schraubengewinde miteinander verbunden und der Druckregulierkorperl, auf welchen die Spindel einwirkt, ist mit einem Führungszapfen t, welcher in einer Aussparung u der Patrone sitzt, versehen.
  • Die Patrone n kann statt zylindrisch auch kegelförmig ausgebildet sein, und zwar als Verlängerung der Spindel s, die in einem Kegelsitz des Gehäuses c eingeschliffen ist.
  • Es ist hierbei gleichgültig, ob die Durchgangskanäle o, in welche die Zerreibungsstäbe p eingelegt werden, im Kegelsitz oder im Kegel selbst angeordnet sind.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die zu homogenisierende Flüssigkeit wird durch den Einlaufkanal b in bekannter Weise zuerst durch die Tressengewebescheiben i und die Lochscheibe nt dem sogenannten Vorhomogenisator hindurchgedrückt und tritt von hier in die Durchgangskanäle o der Patrone n ein. Die die Durchgangskanäle o ausfüllenden eckigen oder wulstigen gewundenen (verdrehten) Zerreibungsstäbe p bewirken, daß während des Durchlaufens ein immerwährendes Umwälzen der Flüssigkeit um die Zerreibungsstäbe p und Kanalwandungen o stattfindet. Hierbei werden die Hüllen der Fettkügelchen abgeschliffen, so daß sie zerplatzen, und durch die Wirbel, hervorgerufen durch die ständige Richtungsänderung und Umwälzung, wird eine Vermischung der Flüssigkeitsteilchen untereinander herbeigeführt.
  • Beim Austritt aus der Patrone n wird die Flüssigkeit nochmals gegen den Druckregulierkörper i geworfen und durch die auf einanderliegenden Druckflächen von Verschraubung lt und Druckregulierkörper i in bekannter Weise nach der Gehäusekammer hindurchgepreßt. Von der Gehäusekammer gelangt alsdann die homogenisierte Flüssigkeit durch den Anschlußstutzen e ins Freie.
  • Es sei noch bemerkt, daß die Zerreibungsstäbep auswechselbar sind und, je nachdem die Flüssigkeit dünn oder dick ist, in Form und Stärke mit rauher oder glatter Oberfläche gewählt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Homogenisiermaschine, bei welcher der Druckkörper oder eine in den Druckkörper eingeschliffene oder eingebuchste 'Patrone mit einem oder mehreren beliebig geformten, geraden oder gewundenen Durchgangskanälen oder Gewindegängen von glatter oder rauher Oberfläche versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Durchgangskanäle oder Gewindegänge (o) auswechselbare Zerreibungsstäbe oder Spiralen (p) von rechteckigem oder rundem Querschnitt mit glatter, rauher oder verwundener Oberfläche eingelegt sind, deren Stärke entsprechend dem gewünschten Zerreibungsgrad gewählt ist.
DEL62065D 1925-01-06 1925-01-06 Homogenisiermaschine Expired DE441001C (de)

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DEL62065D DE441001C (de) 1925-01-06 1925-01-06 Homogenisiermaschine

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DEL62065D DE441001C (de) 1925-01-06 1925-01-06 Homogenisiermaschine

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DE441001C true DE441001C (de) 1927-02-22

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ID=7280504

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952081C (de) * 1951-10-22 1956-11-08 Alfred Jensen Vorrichtung zum Homogenisieren und Emulgieren von Fluessigkeiten
WO1999016540A3 (en) * 1997-09-29 1999-05-20 Ca Nat Research Council Extensional flow mixer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952081C (de) * 1951-10-22 1956-11-08 Alfred Jensen Vorrichtung zum Homogenisieren und Emulgieren von Fluessigkeiten
WO1999016540A3 (en) * 1997-09-29 1999-05-20 Ca Nat Research Council Extensional flow mixer
US6550956B1 (en) * 1997-09-29 2003-04-22 National Research Council Of Canada Extensional flow mixer

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