DE440896C - Rauchloser Waermkasten - Google Patents

Rauchloser Waermkasten

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DE440896C
DE440896C DEF60221D DEF0060221D DE440896C DE 440896 C DE440896 C DE 440896C DE F60221 D DEF60221 D DE F60221D DE F0060221 D DEF0060221 D DE F0060221D DE 440896 C DE440896 C DE 440896C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F7/00Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body
    • A61F7/02Compresses or poultices for effecting heating or cooling
    • A61F7/03Compresses or poultices for effecting heating or cooling thermophore, i.e. self-heating, e.g. using a chemical reaction
    • A61F7/032Compresses or poultices for effecting heating or cooling thermophore, i.e. self-heating, e.g. using a chemical reaction using oxygen from the air, e.g. pocket-stoves

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Description

  • Rauchloser Wärmkasten. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein rauchloser Wärmkasten aus Metall, Ton oder anderem hierfür geeigneten Material, der mit glühenden oder auch nur halbverbrannten Briketten oder Holzkohlen gefüllt, ohne merkliche Rauch- oder Gasentwickelung arbeitend und längere Zeit Wärme abgebend als Fußwärmer wie auch zur Heizung geschlossener Räume benutzt werden kann, im Gegensatz zu den bisher gebräuchlichen offenen Heizkästen, die infolge ihrer primitiven Ausführung auch bei voll entwickeltem Brand oder glühender Kohle durch die sich noch entwickelnden Rauchgase lästig fallen und daher für geschlossene Räume oder als Fußwärmer überhaupt nicht verwendbar sind, anderseits aber auch infolge der offenen Bauart rasch ausbrennen, äußerst feuergefährlich sind und. auch die Ausnutzung der abgegebenen Wärme nur in beschränktem Maße möglich ist.
  • Der neue Wärmkasten ist infolge seiner geschlossenen Bauart feuersicher und kann wie ein Handkoffer ohne weiteres auch auf der Reise im Eisenbahnwagen, Auto, Fuhrwerk usw. mitgenommen und zum Wärmen der Füße oder der Räume benutzt werden. Durch die eigenartige Luftzuführung und Luftverteilung in diesem Wärmkasten wird ein rauchloses und langsames Weiterbrennen des glühenden Brennstoffes erreicht, so daß je nach Füllung die gänzliche Verglühung des Brennstoffes oder die Dauer der fühlbaren Wärmeabgabe 8 bis io Stunden und länger betragen kann. Durch dieses allmähliche Verglühen wird natürlich auch eine entsprechende Ersparnis an Brennstoff erzielt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zeigt Abb. i den mittleren Längsschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2, Abb.2 einen Grundriß, Abb. 3 den mittleren Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 2.
  • Der Wärmkasten besteht aus dem durch den Kastenboden i und dem mit diesem durch die Scharniere 2, 21 verbundenen Deckel 3 gebildeten äußeren Kasten, in welchem der durch geeignete Zwischenstücke 4 in gleichmäßigem Abstand gehaltene Brennstoffbehälter 5 mit in diesem auf den Wulsten6 elastisch aufliegenden Rostblech 7 sitzt. Der Brennstoffbehälter 5 wird durch den an der Innenseite des äußeren Deckels 3 durch die Stützen 8 mit diesem verbundenen Deckel 9 abgeschlossen, indem dessen schrägstehender Bordrand io auf dem abgerundeten Rande des Brennstoffbehälters 5 aufliegt. Kastenboden i und Deckel 3 werden durch die scharnierartigen Ösen i i und Stift 12 gegen unwillkürliches Öffnen gesichert, und kann der Wärmkasten durch Anbringen eines Griffes wie ein Handkoffer getragen werden.
  • Die Luftzirkulation in dem Wärmkasten ist so gehalten, daß das Verglühen des Brennstoffes auf dem Rostblech 7 äußerst langsam vor sich geht und dementsprechend auch die Wärmeabgabe andauert. Durch die Ventilationslöcher 13 an der Längswand im Kastenboden i tritt die eigentliche Verbrennungsluft unter den siebartigen Boden des Brennstoffbehälters 5, geht durch diesen und das ebenfalls siebartig gelochte Rostblech 7 und den auf diesem liegenden Brennstoff hindurch, um in erwärmtem Zustande durch die Löcher 14 am Innendeckel 9 in den Luftraum zwischen diesem und dem äußeren Deckel 3 zu gelangen und sich hier mit der durch die seitlichen Schlitze 15 in den Stirnwänden am Kastenboden i zugeführten und durch die Löcher 16 am Innendeckel 9 in den Luftraum tretenden Frischluft zu vermischen, bevor sie als erwärmte Luft durch die Löcher 17 im äußeren Deckel 3 ins Freie entweicht. Durch diese Vermischung der Heizgase mit Frischluft wird ein rauch- und gasfreies Verglühen des Brennstoffes erzielt. Der Durchgang der Schlitze 15 am Kastenboden i kann durch die in den Führungen 18 geführten und ebenfalls mit Schlitzen versehenen Schieber i9 geregelt und damit auch das Volumen der zugeführten Frischluft vergrößert oder verringert werden, je nachdem der Wärmkasten im geschlossenen Raum oder im Freien benutzt wird, um ein möglichst langsames Verglühen des Brennstoffes zu erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rauchloser Wärmkasten, aus einem äußeren, mittels Deckel verschließbaren und einen Einsatz mit Rostblech und Innendeckel umschließenden Kasten -bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß in den zwischen Kasten- und Einsatzboden gebildeten, im übrigen ringsum ziemlich luftdicht abgeschlossenen Luftraum durch Ventilationslöcher (13) in der Kastenwandung nahe dem Kastenboden (i) frische Luft eingeführt wird, die vermöge der Durchbrechungen im Einsatzboden (5) und Rost (7) dem Brennstoff zuzuströmen und sich nach ihrem Austritt durch zweckmäßig nahe dem Rande des Einsatzdeckels (9) angebrachte Löcher (14) mit der frischen, durch seitliche Schlitze (15) in der Kastenwandung eintretenden Luft zu vermischen vermag, welche letztere von dem Zwischenraum zwischen den Seitenwandungen von Kasten und Einsatz her in dem Raum oberhalb des Einsatzdeckels (9) eintritt und nach ihrer Vermischung mit der aus dem Einsatz kommenden Luft durch die Löcher (17) im mittleren Teil des Kastendeckels (3) ausströmt.
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