DE4408335C2 - Entgratungswerkzeug - Google Patents

Entgratungswerkzeug

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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/10Bits for countersinking
    • B23B51/101Deburring tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein manuelles Entgratungswerkzeug. Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit einem Entgratungs­ werkzeug, welches zum Entgraten von Flächen geeignet ist, welche mit an sich bekannten Entgratungswerkzeugen unzugänglich sind.
Entgratungswerkzeuge, welche Schabmesser bzw. Schabklingen einsetzen, sind seit vielen Jahren bekannt. Derartige Werkzeuge werden bei der Herstellung von Metallwerkstücken zum Glätten von scharfen Kanten und zum Entfernen von Graten eingesetzt, welche zwischen benachbarten Flächen gebildet werden.
Bekannte Entgratungswerkzeuge haben ein Schabmesser, welches entweder direkt oder über einen Schabmesserhalter an einem Griffteil angebracht ist. Wenn ein derartiges Schabmesser, welches in einem Griffteil angebracht ist, in Kontakt mit einer gekrümmten, scharfen Kante und ähnlich einer Kurbelbewegung entlang der gekrümmten Kante gedreht wird, erhält man eine gut abgeschrägte Fläche.
Viele unterschiedliche Schneidenkonfigurationen wurden entwic­ kelt, um scharfe Kanten mit unterschiedlichen Gestaltgebungen zu entgraten und die Entgratungen an verschiedenen Positionen an Metallteilen sowie anderen Teilen aus starren Materialien vorzunehmen. Einige maschinell bearbeitete Stellen in Werkstücken jedoch, wie innere zylindrische Ausnehmungen, sind mit den bekannten Entgratungswerkzeugen nicht zugänglich. Innere, zylindrische Ausnehmungen sind sehr üblich bei Metallteilen, welche insbesondere für die Anordnung von "O"-Ringen und für hydraulische Kanäle bzw. Durchgänge bestimmt sind. Kanten an den inneren, zylindrischen Ausnehmungen können nicht mit an sich bekannten Handwerkzeugen entgratet werden, und die Entfernung der Grate muß mit Hilfe von Spezialwerkzeugen vorgenommen werden, welche an einer Drehmaschine angebracht werden, und anschließend werden die Grate an den ausgenommenen Kanten bei einer maschinel­ len Bearbeitung auf der Drehmaschine entfernt. Eine derartige Vorgehensweise ist umständlich, teuer und zeitraubend.
Die DE 21 29 768 A betrifft eine Vorrichtung zum Entgraten von Hand mit einem Griff, einem Messer und einem Masserträger. Mit dem Entgrater können äußere oder von außen zugängige Kanten entgratet werden. Ferner können Bohrungsinnenkanten von Querbohrungen durch die Querbohrung selbst oder von einer Richtung senkrecht zu ihrer Erstreckung entgratet werden.
Das Messer besitzt angrenzend an einen Schaft eine Abbiegung und einen im wesentlichen zur Schaftachse parallelen, jedoch exzentrisch liegenden Abschnitt. An diesen Abschnitt schließt sich eine zweite Abbiegung an, an der eine Schneide gebildet ist.
Die DE-OS-23 18 766 A ist eine Zusatzanmeldung zur o. g. DE 21 29 768 A und betrifft die oben beschriebene Vorrichtung zum Entgraten von Hand, wobei zwei Schneiden-Abschnitte vorgesehen sind, die V-förmig angeordnet sind. Die schräg zueinander gewandten Schneidenabschnitte sind so ausgebildet, daß die Außenkanten an der Vorder- und Hinterseite eines Werkstücks gleichzeitig entgratet werden können.
Die US 5 054 201 A zeigt ein mechanisches Werkzeug zum Entgraten von Metall, Glas und ähnlichem. Das Werkzeug hat einen Handgriff, zwei fest damit verbundene Sitze für Einsätze mit Schneidkanten und Spannmittel. Die Schneidkanten der Einsätze sind unter einem Winkel angebracht und bilden einen V-förmigen Kanal dazwischen. In diesem Kanal können die zu entgratenden Werkstücke von außen entgratet werden.
Die Erfindung zielt daher darauf ab, ein vereinfachtes Handwerk­ zeug zur Entgratung von inneren, zylindrischen Ausnehmungen bereitzustellen. Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen von Patentan­ spruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhän­ gigen Ansprüchen enthalten.
Die Erfindung befaßt sich mit einem Entgratungswerkzeug, welches innere, zylindrische Ausnehmungen entgraten kann. Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Schabmesser, welches in passender Weise in ein Griffteil einsetzbar ist, um ein Entgratungswerkzeug zu bilden, bei welchem Schabmesser zum Einsatz kommen, welche zylindrische, innere Ausnehmungen entgraten können.
Nach der Erfindung weist das Entgratungswerkzeug ein Griffteil und ein Schabmesser auf.
Das Schabmesser hat wenigstens ein Paar von Schneidflächen, welche sich, ausgehend von einem zylindrischen Schaft erstrecken.
Eine Schneidfläche des Paares ist zu der anderen Schneidfläche des Paares geneigt, und die Schneidflächen und der Schaft sind im wesentlichen koplanar.
Das Schabmesser nach der Erfindung weist einen zylindrischen Schaft auf, welcher in ein Griffteil einführbar ist, und ein Schneidmesser, welches wenigstens zwei Schneidflächen aufweist. Der Schaft weist drei Abschnitte auf, um eine Drehkraft auf­ bringen zu können, und das Schneidmesser verschwenken zu können: Einen ersten Abschnitt, der mit einer Einrichtung versehen ist, die in das Griffteil einführbar ist, einen zweiten Abschnitt, der zum ersten Abschnitt geneigt ist, und einen dritten Abschnitt, der sich von dem zweiten Abschnitt im wesentlichen parallel zu dem ersten Abschnitt erstreckt, wobei das Schneidmesser sich von dem dritten Abschnitt erstreckt und koplanar zu dem Schaft ist.
Vorzugsweise ist das Schabmesser nach der Erfindung drehbar in das Griffteil eingesetzt. Wenn ein Schabmesser drehbar in einem Griffteil angeordnet ist, und die beiden Schneidflächen in Kontakt mit den scharfen Kanten einer inneren zylindrischen Nut gebracht werden, und zugleich eine kurbelähnliche Bewegung entlang den gekrümmten Kanten erfolgt, erhält man gleichzeitig gut abgeschrägte Flächen. Alternativ kann das Schabmesser auch starr im Griffteil festgelegt sein.
Vorzugsweise sind die beiden Schneidflächen paarweise auf den Schneidmessern vorgesehen und im wesentlichen übereinstimmend ausgelegt, und die Winkelhalbierende zwischen den beiden Schneidflächen ist im wesentlichen senkrecht zu dem zylindrischen Schaft. Wenn jedoch der Innendurchmesser einer Kante der zylindrischen Nut kleiner als der Durchmesser der anderen Kante ist, kann ein Schabmesser mit zwei nicht übereinstimmend ausgelegten Schneidmessern eingesetzt werden, welche unter­ schiedliche Neigungen zu der Senkrechten des kreisförmigen Schaftes haben.
Die Größe und die Form der Schneidflächen bei dem Schabmesser nach der Erfindung können gemäß der Breite und der Tiefe der zu entgratenden Nut variieren. Für weniger tiefe Nuten oder Ausnehmungen sind kegelstumpfförmige Messer erforderlich, während für tiefe Ausnehmungen spitz ausgebildete Messer geeignet sind. Schmale Ausnehmungen machen Messer erforderlich, bei denen der Winkel zwischen zwei benachbarten Schneidflächen ein spitzer Winkel ist, während breitere Ausnehmungen es erforderlich machen, daß die beiden benachbarten Schneidkanten eine größere Neigung zwischen den Schneidflächen haben.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von bevorzugten Aus­ führungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Zylinders, welcher eine innere, zylindrische Ausnehmung hat,
Fig. 2 eine Schnittansicht des Zylinders, welcher eine innere, zylindrische Ausnehmung hat,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Entgratungwerkzeuges nach der Erfindung im Arbeitszustand an der zylindrischen Ausnehmung nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines weiteren Entgratungswerkzeugs nach der Erfindung, welches bestimmungsgemäß an der zylindrischen Ausnehmung nach den Fig. 1 und 2 eingesetzt wird,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Schabmessers des Entgratungs­ werkzeugs nach Fig. 3,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Schabmessers des Entgratungs­ werkzeugs nach Fig. 4,
Fig. 7 eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines Schab­ messers nach der Erfindung,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Zylinders, welcher eine innere, zylindrische Ausnehmung und eine innere, geradlinige Ausnehmung hat,
Fig. 9 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines Entgratungswerkzeugs nach der Erfindung,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines maschinell be­ arbeiteten Stahlblocks,
Fig. 11 eine Schnittansicht des Stahlblocks nach Fig. 10 und eine Seitenansicht eines an sich bekannten Entgra­ tungswerkzeugs, welches in Arbeitseingriff mit dem in Fig. 10 gezeigten Stahlblock kommt, und
Fig. 12 eine Seitenansicht eines weiteren an sich bekannten Entgratungswerkzeugs, welches bestimmungsgemäß in Verbindung mit dem in Fig. 10 gezeigten Stahlblock verwendet wird.
Bei der maschinellen Bearbeitung einer Öffnung 2 in einem Stahlblock 1, welcher in Fig. 10 gezeigt ist, werden runde, scharfe Kanten 3 erzeugt, eine an der Vorderseite des Blocks 1 und eine andere (in der Figur nicht gezeigt) auf der Rückseite. In Fig. 11 ist die vordere Kante 3 mit Hilfe eines an sich bekannten Entgratungswerkzeugs 5 entgratet worden, welches ein Griffteil 6 (teilweise gezeigt) und ein Schabmesser 7 aufweist. Diese Einrichtung erzeugt eine gut abgeschrägte bzw. gut gebrochene Kante 4 durch Drehen des Messers 7 gemäß einer kurbelähnlichen Bewegung um den Gesamtumfang der Vorderseite der Öffnung 2. Wenn die Rückseite des Blocks 1 als Rückseite an einem anderen Teil angebracht ist, ist das rückseitige Ende der Öffnung 2 durch das Entgratungswerkzeug 5 (in Fig. 11 gezeigt) nicht zugänglich, und ein anderes Schabmesser 8 wird in das Griffteil eingeführt. Dieses Schabmesser ermöglicht das Entgraten des hinteren Endes der Öffnung 2, um eine gut abgeschrägte bzw. gut gebrochene Kante 9 zu bilden, wie dies in Fig. 12 gezeigt ist.
Die maschinelle Bearbeitung einer inneren Ausnehmung 12 in dem Zylinder 11, welcher in Fig. 1 gezeigt ist, welche beispiels­ weise zum Einführen eines "O"-Rings bestimmt ist, oder zur Bildung eines hydraulischen Kanals bestimmt ist, führt zu der Erzeugung von zwei scharfen Kanten 13 und 14, welche in Fig. 2 gezeigt sind, und die mit Hilfe der bisher bekannten, handbetrie­ benen Entgratungswerkzeuge nicht zugänglich sind.
Das Entgratungswerkzeug 20, welches in Fig. 3 gezeigt ist, weist ein an sich bekanntes Griffteil 6 und ein neuartiges Schabmesser 21 auf, wobei abgeschrägte bzw. gebrochene Kanten 22 und 23 beim gleichzeitigen Entgraten der beiden Kanten 13 und 14 der Ausnehmung 12 erzeugt werden. In ähnlicher Weise erzeugt ein Entgratungswerkzeug 30, welches ein neuartiges Schabmesser 31 hat und in Fig. 4 gezeigt ist, im wesentlichen eine gleiche oder ähnliche Entgratung.
Das neuartige Schabmesser 21, welches detailliert in Fig. 5 gezeigt ist, weist einen zylindrischen Schaft 24 und ein Schneidmesser 25 auf, welches zwei unterschiedliche Schneid­ flächen 26 und 27 hat. Der Schaft 24 hat drei Abschnitte: Einen ersten Abschnitt 28, der mit einer kreisförmigen Ausnehmung 29 versehen ist, der eine Drehbewegung des Schabmessers 21 er­ möglicht, wenn dieses in das Griffteil auf eine an sich bekannte Weise eingeführt ist; einen zweiten Abschnitt 18, der zu dem ersten Abschnitt 28 geneigt ist; und einen dritten Abschnitt 19, der parallel zum ersten Abschnitt 28 ist. Wie in Fig. 5 gezeigt ist, ist das Schneidmesser 25 an dem dritten Abschnitt 19 angebracht. Eine Halbierende 17, welche zwischen den Schneid­ flächen 26 und 27 liegt, verläuft senkrecht zu der Längsachse des Schafts 24.
Wie sich aus Fig. 3 ersehen läßt, bildet ein Knopf 15 auf dem Griffteil 6 eine Sperreinrichtung, welche ein unbeabsichtigtes Lösen des Schabmessers 21 von dem Griffteil verhindert. Wenn der Knopf 15 niedergedrückt wird, kann das Schabmesser 21 in das Griffteil eingeführt oder aus diesem entnommen werden. Wenn der Knopf 15 losgelassen wird, schnappt eine innere Verriegelung (nicht in den Figuren gezeigt) in die Nut oder Ausnehmung 29 ein, wodurch ermöglicht wird, daß das Schabmesser 21 frei in dem Griffteil eine Drehbewegung ausführen kann, aber eine Längs­ bewegung des Messers 21 im Griffteil verhindert wird.
Das Schabmesser 31, welches in den Fig. 6 und 4 gezeigt ist, weist lösbare Teile, d. h. einen Messerhalter 32, welcher im wesentlichen auf die gleiche Weise wie der Schaft 24 nach Fig. 5 ausgelegt ist, und ein lösbares Schneidmesser 33 auf, welches zwei Paare von Schneidflächen 38, 39 hat. Das Schneidmesser 33 ist an dem Blatthalter 32 mit Hilfe an sich bekannter Ein­ richtungen, wie einer Schraube 34, angebracht. Das Lösen der Schraube 34 gestattet, daß das Schneidmesser 33 sich drehen und von dem Blatthalter 32 freikommen kann, wodurch ermöglicht wird, daß ein Schneidmesser mit einer anderen Gestalt auf ein und demselben Blatthalter angebracht werden kann. Alternativ kann beim Lösen der Schraube 34 das Schneidmesser 33 um 180° gedreht werden und dann wiederum an dem Blatthalter 32 festgelegt werden, um das Paar von Schneidflächen 39 zum Entgraten einer Ausnehmung mit einer anderen Geometrie einzusetzen. Das Paar von Schneid­ flächen 39 ist derart ausgelegt, daß tiefe Ausnehmungen mit großen unterschiedlichen Breiten entgratet werden können, während das Paar 38 für weniger tiefe, breite Ausnehmungen eingesetzt werden kann.
Ein Schabmesser 41, welches in Fig. 7 gezeigt ist, ist mit einem gleitbaren Sattelteil 42 versehen, wodurch ermöglicht wird, daß man das Schneidmesser 43 an irgendeiner Stelle entlang des zylindrischen Schafts 44 festlegen kann. Eine solche Auslegung ist insbesondere erforderlich, wenn mehrere zylindrische Ausnehmungen, wie die drei Ausnehmungen 45, welche in Fig. 7 gezeigt sind, in der inneren Fläche eines Zylinders 46 maschinell bearbeitet werden.
Ein Zylinder 55, welcher in Fig. 8 gezeigt ist, hat eine innere, zylindrische Ausnehmung 57 und eine gerade Ausnehmung 56, welche senkrecht hierzu verläuft. Infolge der Schnittstelle der Ausnehmungen 56 und 57 kann die Entgratung an den scharfen Kanten der zylindrischen Ausnehmung 57 nicht mit einem drehbaren Entgratungswerkzeug vorgenommen werden, welches in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Es kann aber ein Entgratungswerkzeug 51 eingesetzt werden, welches in Fig. 9 gezeigt ist.
Das Entgratungswerkzeug 51 weist ein Griffteil 52 und ein Schabmesser 53 auf, welches einteilig hiermit vorgesehen ist. Das Messer 53, welches zwei Schneidflächen 54 hat, ist im wesentli­ chen in übereinstimmender Weise zu dem Messer 21 ausgelegt, welches in Fig. 3 gezeigt ist.

Claims (10)

1. Schabmesser für ein Entgratungswerkzeug, welches passend zu einem Griffteil ausgelegt ist, und einen zylindrischen Schaft (24; 44) auf weist, welcher in das Griffteil (6; 52) einführbar und drehbar ist, wobei der Schaft (24) einen ersten Abschnitt (28), der mit einer Einrichtung zum Einführen in das Griffteil (6; 52) versehen ist, einen zweiten Abschnitt (18), der zum ersten Abschnitt (28) geneigt ist, und einen dritten Abschnitt (19) aufweist, der von dem zweiten Abschnitt (18) im wesentlichen parallel zu dem ersten Abschnitt (28) verläuft, gekennzeich­ net durch ein Schneidmesser (25), welches am zylindrischen Schaft (24; 44) angeordnet ist und wenigstens zwei Schneid­ kanten (38; 39; 54) hat, wobei das Schneidmesser (25) sich von dem dritten Abschnitt (19) weg erstreckt und die Schneidkanten (38; 39; 54) koplanar sind, einen Winkel bil­ den und voneinander weggerichtet sind.
2. Schabmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidmesser (25) ein integrales Teil des zylindrischen Schafts (24; 44) bildet.
3. Schabmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidmesser (25) als ein Einsatz am zylindrischen Schaft (24; 44) mittels einer lösbaren Befestigungseinrichtung angebracht ist, welche ein Auswechseln des Schneidmessers gestattet.
4. Schabmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, welches vier Schneidkanten aufweist.
5. Schabmesser nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidmesser (25) an einer Gleit­ einrichtung angebracht ist, welche ermöglicht, daß das Schneidmesser (25) an irgendeiner beliebigen Stelle entlang des dritten Abschnitts (19) des Schafts (24) festlegbar ist.
6. Schabmesser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleiteinrichtung von einem sattelförmigen Teil gebildet wird.
7. Schabmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten (38, 39; 54) im wesentlichen übereinstimmend ausgelegt sind, und die Winkelhalbierende zwischen den Schneidkanten im wesentli­ chen senkrecht zur Längsachse des zylindrischen Schafts (24; 44) ist.
8. Schabmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 7, das lösbar mit einem Griffteil verbunden ist und ein Entgratungswerkzeug zum gleichzeitigen Entfernen von Graten an den Kanten von inne­ ren, zylindrischen Ausnehmungen bildet, wobei das Griffteil (6; 52) mit einer lösbaren Sperreinrichtung zum Festlegen des Schabmessers (21; 53) an dem Griffteil (6; 52) versehen ist.
9. Schabmesser nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schabmesser (21; 53) in das Griffteil (6; 52) einführbar ist, und daß das Schabmesser in dem Griffteil drehbar ist.
10. Schabmesser nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schabmesser (21; 53) in dem Griffteil (6; 52) starr gehalten ist.
DE4408335A 1993-03-12 1994-03-11 Entgratungswerkzeug Expired - Lifetime DE4408335C2 (de)

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