DE4403743C2 - Palette für die Aufnahme von Lagergut - Google Patents
Palette für die Aufnahme von LagergutInfo
- Publication number
- DE4403743C2 DE4403743C2 DE19944403743 DE4403743A DE4403743C2 DE 4403743 C2 DE4403743 C2 DE 4403743C2 DE 19944403743 DE19944403743 DE 19944403743 DE 4403743 A DE4403743 A DE 4403743A DE 4403743 C2 DE4403743 C2 DE 4403743C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- supports
- base
- pallet
- guide
- support
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D19/00—Pallets or like platforms, with or without side walls, for supporting loads to be lifted or lowered
- B65D19/38—Details or accessories
- B65D19/385—Frames, corner posts or pallet converters, e.g. for facilitating stacking of charged pallets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Warehouses Or Storage Devices (AREA)
- Pallets (AREA)
- Stackable Containers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Palette nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Eine solche Palette ist aus der DE-OS 40 28 727 bekannt. Die
dort beschriebene Palette hat ein Bodengerüst und vier Haupt
stützen. Die Palette ist so ausgebildet, daß mehrere gleich
artige Paletten ineinander gestapelt werden können, wobei sie
der Länge nach gegeneinander versetzt sind. Außerdem lassen
sich gleichartige Paletten übereinanderstapeln, wobei Verbin
dungselemente an den oberen und an den unteren Enden der
Hauptstützen ineinandergreifen und die Lage der Paletten in
diesem Zustand stabilisieren.
Bei einer bekannten Flachpalette ist zum Lagern von einzelnen
Teilen zusätzlich ein Aufsatz erforderlich, der auf die Pa
lette gestellt wird und der die Teile aufnimmt. Zum Transport
und zum Lagern müssen Palette und Aufsatz erst zusammenge
stellt werden. Das Hantieren mit einem solchen Paletten-Auf
satz-System ist umständlich und aufwendig.
Es sind auch Paletten bekannt, die nach Art einer Box Seiten
wände haben und übereinander stapelbar sind. Im leeren Zu
stand dieser boxähnlichen Paletten wird der gleiche Raum be
ansprucht wie im gefüllten Zustand. Der Raumbedarf für leere
Paletten ist daher groß. Außerdem ist das Hantieren der über
einander gestapelten leeren Paletten umständlich.
Aus der DE 35 24 993 C2 ist eine stapelbare Boxpalette be
kannt, die einen Rahmen hat, an dessen Peripherie Stützen
nach unten vertikal abstehen. Der Abstand zwischen benachbar
ten Stützen ist breiter als die Breite einer jeden Stütze.
Die Stützen haben Verbindungselemente, die beim Übereinander
stellen gleichartiger Boxpaletten in Verbindungselemente be
nachbarter Stützen eingreifen. Der Rahmen hält einen wannen
förmigen Aufnahmekörper, der das Lagergut aufnimmt. Beim In
einanderstapeln der Boxpaletten müssen auch die Aufnahmekör
per ineinander gestapelt werden. Im Falle eines Aufnahmekör
pers in Form eines Lattenrostes ergibt sich kein geschlosse
ner Boden. Im Falle einer einstückigen Blechwanne muß ihr Vo
lumen verkleinert sein, um in die Blechwannen anderer Boxpa
letten hineinzupassen.
Aus der DE-GM 18 86 487 ist eine Palette bekannt, deren Trag
stützen von Winkelquerschnitt am unteren Ende mit den Außen
flächen der keilförmig abgeschrägten Winkelschenkel an der
Umfassungswand der Palette anliegen. Die Schrägflächen der
Winkelschenkel stützen sich auf Flachprofilstreifen ab, die
auf der Innenseite der Umfassungswand befestigt sind. Durch
die Schrägfläche wird beim Übereinanderstapeln gleichartiger
Paletten eine Zentrierung erreicht.
Aus der DE-GM 93 03 355 ist eine stapelbare Palette bekannt,
deren Wandelemente umgeklappt werden können. Im umgeklappten
Zustand können gleichartige Paletten mehrfach übereinanderge
stapelt werden.
Aus der DE-OS 24 51 499 ist eine Palette bekannt, die Aufnah
mehülsen mit angesetzten Fußscheiben hat. In die Aufnahmehül
sen können Tragstützen lose eingesetzt werden. Die Tragstüt
zen haben pfeilförmig abgeschrägte obere Enden, welche im Ge
brauchszustand in konische Bohrungen in den Fußscheiben ein
greifen. Mehrere gleichartige Paletten lassen sich somit la
gesicher übereinanderstapeln. Zum Leertransport werden die
Tragstützen aus den Aufnahmehülsen entfernt und an der Pa
lette befestigt. Im Leerzustand ist dadurch das von den Pa
letten beanspruchte Volumen verringert.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine einfach aufgebaute Palette
anzugeben, die mit anderen gleichartigen Paletten leicht
übereinander und ineinander stapelbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprü
chen angegeben.
Als Basis kann eine Platte vorgesehen sein, die an ihren Sei
tenflächen ausreichende Festigkeit hat, um daran die Stützen
zu befestigen, beispielsweise durch Schrauben, Nieten oder
durch Verschweißen. Vorzugsweise hat die Basis mindestens
zwei Querstreben, die die einander gegenüberliegenden Stützen
der zwei Seiten der Basis miteinander verbinden. Durch diese
Maßnahmen wird die Querstabilität der Palette verbessert. Die
Formstabilität der Palette bleibt so auch bei schwerem Lager
gut erhalten.
Weiterhin können bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung mindestens zwei Längsstreben vorgesehen sein, die
vorzugsweise mit den Querstreben verbunden sind. Dadurch wird
die Längsstabilität der Palette erhöht.
Vorzugsweise sind die Längsstreben so angeordnet, daß sie mit
der Basis einen Zwischenraum vorbestimmter Höhe definieren. In
diesen Zwischenraum kann die Gabel eines Gabelstaplers eingrei
fen. Durch diese Maßnahmen wird eine konstruktiv einfache Lö
sung zur Hantierung der Palette beim Einsatz eines Gabelstap
lers erreicht.
Vorzugsweise enthält die Basis eine Bodenplatte, die das Lager
gut trägt. Die Bodenplatte kann mit den Längsstreben und/oder
den Querstreben fest verbunden sein. Die Basis wird dadurch
dicht verschlossen, so daß auch Kleinteile sicher von der Pa
lette aufgenommen werden. Die Bodenplatte kann mit einem
rutschfesten Belag versehen sein, der Lagergut am Verrutschen
hindert.
Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist auf jeder Seite der
Basis außerhalb ihrer Peripherie und zwischen den Stützen min
destens eine annähernd vertikal verlaufende Seitenstütze vorge
sehen, die mit der Basis verbunden ist. Die Seitenstütze hält
das Lagergut seitlich. Wenn Seitenstützen an gleichen Positio
nen auf den parallelen Seiten durch einen Querträger in glei
cher Weise wie die Stützen verbunden sind, wird insgesamt die
Formstabilität der Palette noch weiter verbessert.
An den Stützen bzw. Seitenstützen können Seitenwände vorgesehen
sein, die die Seitenflächen der Palette verkleiden. Außerdem
können an den Seiten der Basis, die nicht mit Stützen versehen
sind, Frontwände vorgesehen sein. Die Frontwände, die Seiten
wände und die Bodenplatte definieren einen oben offenen, anson
sten allseitig geschlossenen Kasten, der das Lagergut sicher
aufnimmt. Im ineinander gestapelten Zustand mehrerer Paletten
kann in den Kasten der obersten Palette Lagergut eingebracht
werden. Die beladene Palette wird dann aus dem Verbund mit den
weiteren, leeren Paletten entnommen, wodurch die nächste Pa
lette des Verbundes zur Beladung bereitsteht.
Die Frontwand bzw. die Frontwände können mit der Basis durch
Scharniere verbunden sein. Zum Ineinanderstapeln mehrerer Pa
letten werden die Frontwände umgeklappt, so daß sie parallel
zur Basis liegen. Zum Befüllen der Paletten mit Lagergut werden
die Frontwände wieder hochgeklappt und gegebenenfalls arre
tiert.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekenn
zeichnet, daß die Frontwand und/oder die Seitenwand an minde
stens einer Stütze befestigbar ist, vorzugsweise durch Einhän
gen in die obere Kante der Stütze und/oder der Seitenstütze
oder durch Magnete im oberen und/oder unteren Bereich der
Stütze bzw. der Seitenstütze. Durch diese Maßnahmen kann die
Palette für verschiedene Verwendungszwecke flexibel eingesetzt
werden und unterschiedliches Lagergut aufnehmen.
Die Front- und/oder die Seitenwände können aus lösbaren Teilen
zusammengesetzt sein. Dadurch wird es möglich, auf in der Pa
lette gelagertes Lagergut zuzugreifen, selbst wenn über diese
Palette eine weitere Palette gestapelt ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnungen erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht der Palette ohne Sei
ten- und Frontwände,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Palette in Rich
tung des Pfeils II nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Palette in Rich
tung des Pfeils III nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Vorderansicht dreier ineinanderge
stellter Paletten,
Fig. 5 eine Seitenansicht der ineinandergestell
ten Paletten in Richtung des Pfeils IV
nach Fig. 4,
Fig. 6 eine Vorderansicht zweier aufeinanderge
stellter Paletten,
Fig. 7 eine Seitenansicht der aufeinanderge
stellten Paletten in Richtung des Pfeils
V nach Fig. 6,
Fig. 8 eine Vorderansicht einer weiteren Ausfüh
rungsform der Palette, und
Fig. 9 eine Seitenansicht der Palette nach Fig.
8 in Richtung des Pfeils VI in Fig. 8
gesehen.
In Fig. 1 ist in einer Vorderansicht eine Palette nach der Er
findung dargestellt, deren Basis rechteckförmig ist. Die Basis
enthält Querstreben 2a, 2b, von denen in Fig. 1 nur die Quer
strebe 2a zu sehen ist. Die Querstrebe 2a liegt auf beiden Sei
ten der Basis auf Längsstreben 6a und 6b auf. Mit der Quer
strebe 2a, 2b, sind Stützen Ia, Ib verschweißt, die vertikal
nach oben ragen. Die U-förmigen Längsstreben 6a, 6b sind mit
schrägstehenden Leitstreben 7a, 7b verschweißt, die jeweils
auch mit dem unteren Ende der Stütze 1a bzw. 1b verschweißt
sind. Durch diese Konstruktion hat die durch die Stützen 1a, 1b
und die Querstrebe 2a gebildet U-Form hohe Formstabilität. Die
Stützen 1a, 1b ragen je um eine Breite Δ1 über die Querstrebe
2a hinaus. Die Gesamtbreite der Palette hat die Abmessung x.
Die Querstreben 2a, 2b und die Längsstreben 6a, 6b tragen eine
Bodenplatte 3, deren Abmessung um eine Differenz Δ3 kleiner
ist als die Länge der Querstrebe 2a.
An den unteren Enden der Stützen 1a, 1b, die etwa bis in die
Mitte der Höhe der Längsstreben 6a, 6b ragen, sind Führungs
spitzen 8a, 8b angeschweißt. Sie haben schräge Führungsflächen,
die zur Lagestabilisierung in Ausnehmungen von Stützen weiterer
Paletten eingreifen, wie noch näher beschrieben wird. Die Füh
rungsspitzen 8a, 8b ragen nicht über die untere Begrenzung der
Längsstreben 6a, 6b hinaus. Auf jeder Längsseite der Palette
ist an mindestens einer Stütze eine Führungsspitze vorgesehen,
vorzugsweise an diametral gegenüberliegenden Stützen.
An der Unterseite der Querstrebe 2a (und der Querstrebe 2b, wie
in Fig. 3 zu sehen ist) sind U-förmige Führungsschienen 9a, 9b
mit Seitenflächen 9c, 9d befestigt. Die Führungsschienen 9a, 9b
dienen zur Aufnahme der Gabel eines Gabelstaplers. Die Füh
rungsschienen 9a, 9b können auch als rechtwinkelige Schienen
ausgebildet sein. Sie verhindern ein Verrutschen und Kippen der
Palette beim Transport mit dem Gabelstapler.
In Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Palette in Richtung des
Pfeils II nach Fig. 1 dargestellt. Die Fig. 2 zeigt eine wei
tere Stütze 1c mit einer Führungsspitze 8c auf der Seite der
Basis, auf der die Stütze 1b angeordnet ist. Zwischen den Stüt
zen 1b und 1c sind Seitenstützen 4a angeordnet, die jeweils mit
Querstreben 5 verbunden sind. Die Bodenplatte 3 ist durch
Schrauben mit den Querstreben 2a, 2b und 5 verbunden.
Die Außenabmessungen der rechteckförmigen Palette in Längsrich
tung ist y. Die Querstreben 2a und 2b sowie die Bodenplatte 3
sind um die Maße Δ4 und Δ5 versetzt angeordnet, so daß sie
nicht über die Außenabmessungen der Palette hervorragen. Beim
Einfahren eines Gabelstaplers in die Führungsschienen 9a, 9b
stößt dieser aufgrund der Maße Δ4 und Δ5 nicht gegen die Quer
streben 2a, 2b oder die Bodenplatte 3, die dadurch vor Beschä
digungen geschützt werden. Die Abstände zwischen den Stützen
1b, 1c, 4a sind so bemessen, daß Stützen weiterer gleichartiger
Paletten beim Ineinanderstapeln ausreichend Platz haben.
In Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Palette in Richtung des
Pfeils III nach Fig. 1 dargestellt. Die Bodenplatte 3 ist aus
Übersichtsgründen weggelassen worden. In der Draufsicht sind
sämtliche Stützen 1a bis 1d sowie die Seitenstützen 4a und 4b
zu erkennen. Die Stützen 1a bis 1d und 4a und 4b haben ein U-
förmiges Profil, dessen Innenraum als Ausnehmung für die Auf
nahme der Führungsspitzen 8a bis 8d dient. Zwischen den Stützen
1a bis 1d und den Seitenstützen 4a und 4b beträgt der Abstand
Δ2, der ausreicht, um beim Übereinanderstapeln mehrerer
gleichartiger Paletten entsprechende Stützen aufzunehmen.
Je eine Seitenfläche 9c, 9d der U-förmigen Führungsschienen 9a,
9b ist an ihren Enden in Richtung der Stützen 1a, 1d bzw. 1b,
1c abgebogen. Dadurch erhalten die Führungsschienen 9a, 9b
trichterförmige Öffnungen, welche die Gabel eines Gabelstaplers
beim Einfahren in den durch die U-Form der Führungsschienen 9a,
9b gebildeten Raum führen. Dieser Aufbau der Führungsschienen
9a, 9b ermöglicht ein schnelles Einfahren der Gabel des Gabel
staplers und somit ein schnelles Hantieren mit der Palette.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht dreier ineinandergestellter
Paletten. Den Bezugszeichen der ersten, zweiten bzw. dritten
Palette wurde eine 1, eine 2 bzw. eine 3 vorangestellt. Die Fig.
4 läßt erkennen, daß bei ineinander gestellten Paletten die
Längsstreben 26a, 26b und 36a, 36b jeweils auf den Bodenplatten
13, 23 der darunterliegenden Paletten aufliegen. Die Basis der
U-förmigen Längsstreben 16a, 16b, 26a, 26b, 36a, 36b definieren
Zwischenräume Z1, Z2, Z3, in denen die Gabel eines Gabelstap
lers leicht eingreifen kann.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der ineinander gestellten Pa
letten in Richtung des Pfeils IV nach Fig. 4. Die verschiede
nen Stützen, zum Beispiel 11c, 21c, 31c liegen parallel neben
einander innerhalb des Abstandes Δ2.
In Fig. 6 sind zwei Paletten übereinander gestapelt. Zum Sta
peln der Stützen 21a, 21b der oberen Palette auf die Stützen
11a, 11b der unteren Palette wird die obere Palette im angeho
benen Zustand durch einen Gabelstapler in Richtung senkrecht
zur Zeichenebene ausgerichtet, so daß die Führungsspitzen 28a,
28b den Enden der Stützen 11a, 11b gegenüberstehen. Beim Absen
ken der oberen Palette bewirken die schrägen Flächen der Leit
streben 27a, 27b ein seitliches Ausrichten der unteren Enden
der oberen Palette bezüglich der oberen Enden der Stützen 11a,
11b derart, daß die Führungsspitzen 28a, 28b diesen oberen En
den zugeführt werden. Die Führungsspitzen 28a, 28b der oberen
Palette greifen beim weiteren Absenken in den durch die U-Form
gebildeten Hohlraum der Stützen 11a, 11b ein und verhindern ein
Verrutschen der oberen Palette relativ zur unteren Palette wäh
rend eines Transports. Die der Basis zugewandten Schrägen der
Führungsspitzen 28a, 28b bewirken während des Vorgangs des
Übereinanderstapelns, daß sich die Stützen 11a und 21a bzw. 11b
und 21b ausrichten. Aufgrund dieser selbstzentrierenden Funkti
on der Führungsspitzen 28a, 28b im Zusammenwirken mit der Ab
schrägung der Leitstreben 27a, 27b kann der Vorgang des Über
einanderstapelns einfach und schnell ausgeführt werden. Das
Rangieren der oberen Palette mit dem Gabelstapler wird dadurch
erleichtert, weil eine ungefähre Ausrichtung der oberen Palette
zur unteren Palette ausreicht. Außerdem werden Lagefehler der
Stützen 11a, 21a bzw. 11b, 21b relativ zueinander, beispiels
weise infolge einer Verbiegung der Stützen, ausgeglichen. Beim
Ineinanderstapeln der Paletten (vgl. Fig. 5) bewirken die
schräg stehenden Flächen der Leitstreben 27b, 37b, daß die Pa
letten auch bei fehlerhafter Ausrichtung zueinander zentriert
werden und ineinander gleiten.
In Fig. 7 sind in einer Seitenansicht die aufeinandergestell
ten Paletten in Richtung des Pfeils V nach Fig. 6 zu sehen. Zu
erkennen ist, daß nicht alle Seitenstützen 14a bzw. 24a Füh
rungsspitzen haben.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Palette, bei der
die Stützen 1a und 1b im oberen Bereich jeweils mit einer
Schiene 41a, 41b versehen ist. Aus Fig. 9, die eine Seitenan
sicht der Palette nach Fig. 8 in Richtung des Pfeils VI zeigt,
wird deutlich, daß die Schiene 41b die Stützen 1c, 1b und 4a
untereinander verbindet. Dadurch wird die Formstabilität der
Palette im oberen Bereich verbessert. Die Schiene 41a behindert
ein Ineinanderstellen gleichartiger Paletten nicht. Die Abstän
de Δ2 werden durch die Schiene 41b auch bei schweren Lasten
oder großen, auf die Stützen Ia bis 1d einwirkenden Kräften
konstant gehalten. Die Stapelfähigkeit der Palette wird dadurch
erhöht. Beim Einlagern und Auslagern der Palette in und aus ei
nem Regallager ist ein Hängenbleiben der Stützen in den Regal
streben oder an benachbarten Paletten nicht mehr möglich. Die
Schienen 41a, 41b können als Halterung für einen Zwischenboden
(nicht dargestellt) verwendet werden. Beim Ineinanderstellen
mehrerer Paletten wird der Zwischenboden herausgenommen oder
auf die Bodenplatte 3 gelegt.
Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen der Erfindung ist die
nutzbare Innenbreite der Palette gleich x - 2 · Δ1, worin x die
Außenabmessung in Breitenrichtung der Palette und Δ1 die Höhe
der Schenkel des U-Profils der Stützen 1a bis 1d ist. Dadurch
ergibt sich ein hohes Aufnahmevolumen der Palette bei kleiner
Stellfläche.
Durch die Verwendung der Leitstreben 7a, 7b werden die Paletten
beim Ineinander - und Übereinanderstapeln geführt. Die Paletten
können somit nicht verkanten und der Rangiervorgang für den Be
diener des Gabelstaplers wird vereinfacht und beschleunigt,
denn auch bei einer geringen Fehlausrichtung der Paletten zu
einander gleiten diese in die richtige Lage. Die Paletten zen
trieren sich also von selbst.
Claims (7)
1. Palette (2a, 2b, 6a, 6b; 3) für die Aufnahme von Lager
gut, mit einer Basis mit mindestens zwei parallelen Sei
ten (6a, 6b), wobei an der Peripherie der Basis (2a, 2b;
6a, 6b, 3) oder im Abstand davon auf den zwei einander
gegenüberliegenden parallelen Seiten (6a, 6b) jeweils
mindestens zwei Stützen (1a bis 1d) vorbestimmter Breite
vorgesehen sind, die einen vorgegebenen gegenseitigen Ab
stand voneinander haben und die von der Ebene der Basis
(2a, 2b; 6a, 6b; 3) annähernd senkrecht nach oben ragen,
und mit an den Enden mindestens zweier Stützen (1a bis
1d) vorgesehenen Verbindungsmitteln (8a bis 8f) zur Her
stellung einer lösbaren Verbindung mit entsprechenden
Stützen einer weiteren gleichartigen Palette, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Bereich der in der Nähe der-Basis
befindlichen Enden mindestens zweier Stützen (1a bis 1d),
die auf einander gegenüberliegenden Seiten der Basis lie
gen, je ein Leitelement (7a, 7b) vorgesehen ist, das eine
schräg zum Ende der Stütze zulaufende Leitfläche hat, die
breiter als die Breite der jeweiligen Stütze ist.
2. Palette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Basis parallel zu den Längsstreben (6a, 6b) zwei Füh
rungsschienen (9a, 9b) in einem vorgegebenen gegenseiti
gen Abstand verlaufen, und daß mindestens eine Führungs
schiene (9a, 9b) an mindestens einem Ende in Richtung der
mit Stützen versehenen Seite der Basis abgebogen ist.
3. Palette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen einander gegen
überliegenden Stützen (1a, 1b; 1c, 1d) bzw. Seitenstützen
(4a, 4b) um einen vorgegebenen Betrag größer ist als die
entsprechende Abmessung der Basis zwischen den Stützen
(1a, 1b; 1c, 1d).
4. Palette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stütze (1a bis 1d) bzw. die Sei
tenstütze (4a, 4b) an einem Ende als Verbindungsmittel
ein schräg zulaufendes Führungselement (8a bis 8f) mit
einer Führungsschräge und am anderen Ende eine Ausnehmung
hat, die das Führungselement (8a bis 8f) einer Stütze (1a
bis 1d) bzw. Seitenstütze (4a, 4b) einer darübergestapel
ten Palette aufnehmen kann, derart, daß die Stützen (1a
bis 1d) beim Übereinanderstapeln von Paletten zentriert
werden.
5. Palette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leitelemente mindestens einer
Seite der Palette durch eine Leitstrebe (7a, 7b) gebildet
sind, die parallel zur Längsstrebe (6a, 6b) verläuft und
mit dieser verbunden ist, und daß die Leitstrebe (7a, 7b)
an der von der Längsstrebe (6a, 6b) abgewandten Seite mit
den Enden der Stützen (1a, 1d; 1b, 1c) und gegebenenfalls
mit den Enden der Seitenstützen (4a) verbunden ist.
6. Palette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützen (1a bis 1d) und/oder die
Seitenstützen (4a, 4b) auf den von der Basis abgewandten
Flächen mit einer Schiene (41a, 41b), vorzugsweise aus
Stahl, verbunden sind, vorzugsweise an den von der Basis
entfernten Enden.
7. Palette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand (Δ2) zwischen zwei Stüt
zen (1a bis 1d; 4a, 4b) größer als das ganzzahlige Viel
fache der Breite einer Stütze ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944403743 DE4403743C2 (de) | 1994-02-07 | 1994-02-07 | Palette für die Aufnahme von Lagergut |
| DE9421363U DE9421363U1 (de) | 1994-02-07 | 1994-02-07 | Palette mit einer Basis für die Aufnahme von Lagergut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944403743 DE4403743C2 (de) | 1994-02-07 | 1994-02-07 | Palette für die Aufnahme von Lagergut |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4403743A1 DE4403743A1 (de) | 1995-08-10 |
| DE4403743C2 true DE4403743C2 (de) | 1996-03-14 |
Family
ID=6509660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944403743 Expired - Fee Related DE4403743C2 (de) | 1994-02-07 | 1994-02-07 | Palette für die Aufnahme von Lagergut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4403743C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1386864A1 (de) | 2002-07-29 | 2004-02-04 | WITRON Logistik & Informatik GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln von Waren auf einer Palette |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10134248A1 (de) * | 2001-07-18 | 2003-02-06 | Schueco Int Kg | Langgutpalette |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1886487U (de) * | 1963-11-23 | 1964-01-23 | Continental Gummi Werke Ag | Stapelplatte. |
| DE2451499A1 (de) * | 1974-10-30 | 1976-05-06 | Continental Gummi Werke Ag | Stapelbare ladeplatte mit tragstuetzen |
| DE8000680U1 (de) * | 1980-01-12 | 1980-04-10 | Glowatzki Waldemar | Palette zum Stapeln und Transport von Gegenstaenden |
| DE3524993A1 (de) * | 1984-07-12 | 1986-01-23 | José 5760 Arnsberg Steenhaut | Stapelbare palette |
| DE4028727A1 (de) * | 1990-09-10 | 1992-03-12 | Ludwig Gebhardt Gmbh & Co Betr | Stapelbare palette |
| DE9303355U1 (de) * | 1993-03-08 | 1993-05-06 | Dialog Textil-Bekleidung, 8000 München | Palette |
-
1994
- 1994-02-07 DE DE19944403743 patent/DE4403743C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1386864A1 (de) | 2002-07-29 | 2004-02-04 | WITRON Logistik & Informatik GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln von Waren auf einer Palette |
| DE10250145B4 (de) * | 2002-07-29 | 2005-08-25 | Witron Logistik & Informatik Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln von Waren auf einer Palette |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4403743A1 (de) | 1995-08-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH656855A5 (de) | Stapelbarer lastentraeger. | |
| DE1586674A1 (de) | Grossraumbehaelter in Geruestbauart | |
| EP3636559B1 (de) | Stapelbare kiste | |
| DE4307116C2 (de) | Stapelbarer Rollschlitten | |
| EP3375725B1 (de) | Stapelvorrichtung für paletten | |
| DE4113314A1 (de) | Stapelbares traggestell fuer lager- und transportgut | |
| DE2722208C3 (de) | Palette oder Stapelplatte | |
| DE4403743C2 (de) | Palette für die Aufnahme von Lagergut | |
| EP0912408B1 (de) | Distanzstück sowie palette mit einem distanzstück | |
| DE19753783A1 (de) | Stahlregal | |
| DE10002202A1 (de) | Transportvorrichtung | |
| DE3436459A1 (de) | Stapelbares lager- und transportgestell fuer profilglasbahnen | |
| DE4447737C2 (de) | Stapelfähiger Transport- und/oder Lagerbehälter | |
| DE9421363U1 (de) | Palette mit einer Basis für die Aufnahme von Lagergut | |
| DE19619746A1 (de) | Distanzstück | |
| AT3061U1 (de) | Palette mit einer basis für die aufnahme von lagergut | |
| EP0086741A1 (de) | Gitterboxpalette | |
| DE4109504A1 (de) | Stapelbare gitterbox | |
| DE2933575C2 (de) | Aufeinanderstapelbare Paletteneinheit | |
| DE2704859A1 (de) | Vorrichtung zum hochheben und ortsveraenderlichen bewegen, beispielsweise zum stapeln oder aneinanderreihen, von kasten- oder schrankartigen behaeltern | |
| DE8429202U1 (de) | Stapelbares Lager- und Transportgestell fuer profilglasbahnen | |
| DE69217083T2 (de) | Anordnung zum transport von gütern | |
| DE8405832U1 (de) | Palette zum Lagern und Transportieren von insbesondere stabfoermigen Guetern | |
| DE1146803B (de) | Stapelbarer Transportbehaelter | |
| DE8032530U1 (de) | Rollencontainer |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GERBENER, UTE, DIPL.-ING., 46399 BOCHOLT, DE SCHMI |
|
| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: GERBENER, HANS JOACHIM DIPL.-ING., 51109 KOELN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |