DE438301C - Steuervorrichtung fuer Fluss- und Seeschiffe - Google Patents

Steuervorrichtung fuer Fluss- und Seeschiffe

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DE438301C
DE438301C DEE33730D DEE0033730D DE438301C DE 438301 C DE438301 C DE 438301C DE E33730 D DEE33730 D DE E33730D DE E0033730 D DEE0033730 D DE E0033730D DE 438301 C DE438301 C DE 438301C
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DE
Germany
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rudder
river
steering device
frame
control device
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Expired
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DEE33730D
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CARL ECKES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/38Rudders
    • B63H25/382Rudders movable otherwise than for steering purposes; Changing geometry

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für Fluß- und Seeschiffe. Die Erfindung betrifft ein Steuerruder nach dem Hauptpatent 423012 und dem Zusatzpatent .l23013, die gemäß der Erfindung weiter ausgebildet werden. Bei den genannten Steuerrudern wird die in der Ruderspindel liegende wagerechte Drehachse, an der das Ruder frei pendelnd aufgehängt ist, durch seitliche Wasserdrücke außerordentlich beansprucht, wodurch die Verwendungsfähigkeit der Steuervorrichtung beschränkt wird.
  • Nach der Erfindung wird dieser Nachteil vermieden, indem das Steuerruder an seiner Unterkante und gegebenenfalls auch seitlich besonders abgestützt wird. Zu diesem Zweck kann die Hacke des Hinterstevens mit einem in der Mitte der Ruderspindel liegenden Zapfen o. dgl. versehen sein, an dem sich das Ruder in jeder Stellung führt und dabei leicht drehbar bleibt. Der hintere Teil des Ruders kann auch von einem seiner Form angepaßten Rahmen umgeben sein, der es an einer oder mehreren Stellers seitlich stützt, ohne die Schwenkbarkeit des Ruders zu beeinträchtigen. Der Stützrahmen kann auch so ,ausgebildet sein, daß er @eüien Teil der wirksamen Steuerfläche des Ruders bildet, die dann bei der Gestalt und Anordnung des Ruders in Ansatz gebracht wird, um auch in diesem Falle bei :der Vorwärts- und Rückwärtsfahrt das erwünschte Verhältnis der Ruderfläche von i : 2 vor und hinter der Mitte der Ruderspindel zu erhalten.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb. i bis 4. mehrere Ausführungsbeispiele 'der Erfindung.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i sind die Flächen beiderseits der Mitte des in Gleichgewichtslage befindlichen pendelnden Ruders i ungefähr gleich groß. Das Ruder i ist an der mit der Ruderspindel,-, verbundenen wagerechten Drehachse 3 pendelnd aufgehängt und wird an der Unterseite von einem Zapfen 4 gestützt, der in eine Nut des Ruders eingreift und in der Verlängerung der Ruderspindel 2 an der Hacke 5 des Hinterstevens gehalten ist. Auf dem Zapfen 4 ist ferner ein den hinteren Teil des Ruders einfassender Rahmen 6 schwenkbar gelagert, der oben mit dem Gelenk 3 verbunden ist. Anschläge 7, 8 verhindern ein Verdrehen der Teile 1, 6 zueinander.
  • Die dargestellte Lage des Ruders i entspricht der Stellung für Vorwärtsfahrt. Hierbei bildet der Rahmen 6 etwa ein Drittel der wirksamen Ruderflächen, so daß insgesamt zwei Drittel hinter der senkrechten Drehachse liegen. Bei der Rückwärtsfahrt stellt sich das Ruder i in die strichpunktierte Stellung um, wobei der Rahmen 6 das dann vor der Drehachse liegende Drittel der Steuerfläche bildet. Abb. 2 zeigt eine andere Form des Ruders 9. Hierbei befindet sich die Außenkante des in der Gleichgewichtslage hängenden Ruders in einem Abstande vom Stützrahmen io. Bei der Itückwärtsfahrt wird dadurch die Pendelbewegung des Ruders entsprechend verkleinert.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.3 ist ein schmaler Rahmen i i vorgesehen, wobei der Rahmen als wirksame Ruderfläche nur geringe Bedeutung hat und nur als Anschlag dient. In der gezeichneten Gleichgewichtslage des Ruders sind die Flächen beiderseits der Drehachse ungefähr gleich groß, wobei der Pendelausschlag des Ruders nach vorwärts und rückwärts die gleiche Größe hat.
  • Wie Abb. 4 zeigt, kann das Gelenk 12 durch einen mehr oder weniger langen Zapfen 13 mit dem Ruder 1 ¢ verbunden werden, wodurch sich das Gelenk 12 über dem Wasserspiegel befindet.
  • Bei allen Ausführungsformen ergibt sich eine leichte Auswechselbarkeit bei Beschädigungen des Ruders, ohne das Hinterschiff leichtern oder aus dem Wasser heben zu müssen.
  • Der Querschnitt des Steuerruders kann beliebig gewählt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuervorrichtung für Fluß- und Seeschiffe nach Patent 423012, dadurch gekennzeichnet, daß das pendelnd aufgehängte Ruder unten durch einen irr der Verlängerung der Ruderspindel an der Hacke des Hinterstevens befindlichen Zapfen (4) gestützt wird, der in eine Führungsnut an der Unterkante des Ruders eingreift.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil des Ruders von einem mit dem Ruder schwenkbaren und seine Pendelbewegungen nicht behindernden Rahmen umgeben ist.
  3. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen einen Teil der wirksamen Steuerfläche bildet.
DEE33730D 1924-12-14 1926-02-18 Steuervorrichtung fuer Fluss- und Seeschiffe Expired DE438301C (de)

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FR32173D FR32173E (fr) 1924-12-14 1926-09-04 Dispositif de direction pour navires fluviaux et maritimes

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