DE437367C - Vorrichtung zur Pruefung von Ungleichmaessigkeiten des Gefueges in magnetischen Materialien - Google Patents
Vorrichtung zur Pruefung von Ungleichmaessigkeiten des Gefueges in magnetischen MaterialienInfo
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Description
- Vorrichtung zur Prüfung von Ungleichmäßigkeiten des Gefüges in magnetischen Materialien. Es ist bekannt, daß Ungleichmäßigkeiten des Gefüges in magnetischen Materialien eine örtliche Änderung des magnetischen Widerstandes zur Folge haben. Man hat diese Tatsache bereits dazu benutzt, die Haltbarkeit und Güte von Werkzeugen, Konstruktionsteilen o. dgl. mittels einer von Wechselstrom gespeisten Wicklung und mittels eines oder mehrerer zur Abtastung des zu prüfenden Materials geeigneter Shunts zu prüfen. Als Anzeigeinstrument wurde hierbei ein Telephon verwendet, so daß nur eine subjektive und qualitative Fehlerfeststellung möglich war, weil die Lautstärke im Telephon kein absolutes Maß für den Grad der Störung angibt.
- Andrerseits sind magnetische Shunts, bei i welchen die magnetisierende Spule mit Gleichstrom gespeist wurde, für andere Zwecke bereits bekannt geworden. Da hierbei aber mit Rücksicht auf die geringen in Frage kommenden Ströme ein hochempfindliches Gleichstrominstrument (Spiegelgalvanometer) verwendet werden muß, so ist ein solcher Apparat zur Prüfung von Stahlprofilen, Schweißstellen, Guß- und Schmiedestücken im Rauhbetrieb an Ort und Stelle nicht brauchbar.
- Durch die Erfindung soll nun ein Apparat geschaffen werden, der zu seiner Bedienung kein geschultes Personal und keinerlei empfindliche Meßgeräte .erfordert, trotzdem aber eine einwandfreie objektive Messung ermÖglicht. Ein solcher Apparat wird durch Wechselstrom erregt. Es wird aber die Induktionsspule des magnetischen Shunts unter Zwischenschaltung eines Verstärkers über einen Gleichrichter für die induzierten Wechselströme an ein auf Gleichstrom ansprechendes Zeigerinstrument angeschlossen. Ein solcher Apparat läßt sich beispielsweise in der Schweißindustrie verwenden, tun, ohne daß bei der Prüfung die Verbindung der geschweißten Stelle zerstört' werden muß. festzustellen, ob die Schweißstelle gut oder schlecht ist. Auch Ermüdungserscheinungen, Veränderungen, die durch die Schweißung eingetreten sind, oder sonstige die Güte des Materials beeinflussende Vorgänge können mit dem Apparat in einfacher Weise erkannt werden. Auch zur Prüfung von Gesteinbohrern ist der Apparat hervorragend brauchbar, und es ist ohne Schwierigkeiten und ohne Zeitverlust möglich, vor dem , Gebrauch des Bohrers die kristallisierten Stellen festzustellen. Es ist dann möglich, den fehlerhaften Bohrer rechtzeitig auszuglühen und vor Bruch zu schützen. ' Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung Ausführungsbeispiele dargestellt. St ist das zu untersuchende Material, Sh der magnetische Shunt mit der Induktionsspule, V eine beispielsweise aus Glühkathodenröhren bestehende Verstärkeranordnung, G ein Gleichrichter für die sekundären Ströme des Verstärkers, M eine vom Wechselstrom gespeiste Erregerwicklung und x ein auf Gleichstrom ansprechendes Zeigerinstrument. Bei der Einrichtung nach Abb. i ist die Wicklung M auf einem Joche .I angeordnet, in welches das zu untersuchende Material zwecks Prüfung eingelegt wird. In der Abb. z ist eine Einrichtung dargestellt, bei welcher das Joch fortgelassen ist und die Spule M direkt das Material St magnetisiert.
- Zur Prüfung der Materialien wird das zu untersuchende Material mit Hilfe der Spule M magnetisiert, darauf wird der magnetische Shunt aufgesetzt und längs des zu untersuchenden Materials verschoben. Hierbei wird der Zeiger einen bestimmten Ausschlag machen. Sobald der Shunt auf eine ungesunde Stelle kommt, wird sich die Größe dieses Ausschlags plötzlich ändern.
- Häufig ist es zweckmäßig, mehrere Shunts anzuwenden, deren Wicklungen gegeneinander geschaltet sind, und die derart mit dem Indikator verbunden sind, daß in diesem die Differenz der in den beiden Induktionsspulen erzeugten Ströme wirksam ist. In diesem Falle kann man entweder den einen Shunt festhalten und lediglich den zweiten Shunt auf dem zu untersuchenden Stück verschieben, oder man kann auch zwei Shunts fest miteinander mechanisch verbinden und beide gleichzeitig verschieben. Die Wirksamkeit dieser Anordnung beruht auf der Annahme, daß sich im allgemeinen die Strukturänderung nur auf einen so kleinen Bereich erstreckt, daß wenn der eine Shunt auf einer kranken Stelle aufliegt, der andere an einer gesunden Stelle sich befindet (vgl. Abb. z).
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Prüfung von Ungleichmäßigkeiten des Gefüges in magnetischen Materialien mittels einer vom Wechselstrom gespeisten Wicklung und mit einem oder mehreren zur Abtastung des zu prüfenden Materials geeigneten Shunts, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsspule des magnetischen Shunts unter Zwischenschaltung eines Verstärkers über einen Gleichrichter für die induzierten Wechselströme an ein auf Gleichstrom ansprechendes Zeigerinstrument angeschlossen ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung auf einem magnetischen Jochstück sitzt, welches in Verbindung mit dem zu untersuchenden Material einen geschlossenen magnetischen Kreis bildet. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei magnetische Shunts vorbanden sind, deren Wicklungen miteinander geschaltet und derart mit dem Indikator verbunden sind, daß die Differenz der in ihnen erzeugten Ströme wirksam ist.
Priority Applications (1)
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| DEA42005D DE437367C (de) | 1924-04-11 | 1924-04-11 | Vorrichtung zur Pruefung von Ungleichmaessigkeiten des Gefueges in magnetischen Materialien |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE437367C true DE437367C (de) | 1926-11-19 |
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| DEA42005D Expired DE437367C (de) | 1924-04-11 | 1924-04-11 | Vorrichtung zur Pruefung von Ungleichmaessigkeiten des Gefueges in magnetischen Materialien |
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1924
- 1924-04-11 DE DEA42005D patent/DE437367C/de not_active Expired
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