AT110689B - Verfahren und Einrichtung zur Unterscheidung von Eisensorten. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Unterscheidung von Eisensorten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Einrichtung zur Unterscheidung von Eisensorten. Es ist bekannt, die magnetischen Eigenschaften der verschiedenen Stoffe zu Prüfzweeken zu verwenden. Beispielsweise werden Ungleichmässigkeiten in der Magnetisierung, die durch Fehler, wie Risse oder Einschlüsse, hervorgebracht werden, dadurch erkannt, dass man eine Induktionsspule über das vom Wechselstrom magnetisierte Prüfstück führt oder an diesem entlang gleiten lässt, wobei sich an den Fehlerstellen eine abweichende Grösse der induzierten elektromotorischen Kraft ergibt. Ebenso wird die Induktionsspule benutzt, um die Anwesenheit magnetischer Stoffe in einem inhomogenen Gemenge, beispielsweise in der Erde, zu entdecken. Aber auch zur Prüfung homogener Stoffe sind entsprechende Verfahren schon vorgeschlagen worden. Z. B. wird aus der Kraft, die das magnetisierte Probestück in einem sich drehenden Magnetfeld erfährt, auf mechanische Eigenschaften geschlossen. Zur Bestimmung einer bestimmten chemischen Grösse, nämlich des Kohlenstoffgehaltes, kann die Zunahme der Induktion für eine bestimmte Änderung der Feldstärke dienen, doch erfordert diese Messung eine besondere Vorbehandlung des Prüfstückes, gegebenenfalls auch mit Wärme. Die beiden letztgenannten Verfahren setzen ein nicht ganz einfaches Gerät voraus. Gemäss der Erfindung unterscheidet man zwei Eisensorten von bekannten Eigenschaften durch magnetische Prüfung in der einfachsten Weise und mit einfachstem Gerät, auch ohne irgendeine, gegebenenfalls schädigende Vorbehandlung des Werkstoffs, indem man nur ihre Permeabilität prüft. Eine besonders wichtige Anwendung der magnetischen Prüfung bietet die Unterscheidung verschiedener Stahlsorten, von denen die eine rostend, die andere nichtrostend ist. Es gibt nichtrostenden Stahl mit einer im Vergleich zu den gewöhnlichen Stählen verhältnismässig schwachen Permeabilität. Taucht man ein Prüfstück, beispielsweise ein Messer, aus solchem nichtrostenden Stahl und ein gleiches Stück aus gewöhnlichem Stahl in eine durch Wechselstrom gespeiste Induktionsspule, so entsteht in der Spule bei nichtrostendem Stahl eine wesentlich kleinere Induktionsspannung als bei gewöhnlichem Stahl. Dies lässt sich z. B. durch ein an die Spulen enden angesehlossenes Voltmeter feststellen, das beim EMI1.1 geringeren Spannungsabfall an der Spule zeigt, als bei gewöhnlichem Stahl. Das Prüfstück kann ein zu prüfender Gebrauchsgegenstand selbst sein. Beispielsweise können, wie angedeutet, zwei Messer gleicher Form von verschiedenen Stahlsorten dadurch unterschieden werden, dass sie nacheinander in die gleiche Induktionsspule gesteckt werden. Natürlich ist, falls man prüfen will, ob ein Messer aus einer bekannten Stahlsorte hergestellt ist, nur eine einzige Probe nötig, da man weiss, welcher Aussehlag am Voltmeter bei jeder der fraglichen Sorten zu erwarten ist. Die zur Prüfung erforderliche Einrichtung ist eine sehr einfache. Sie besteht gemäss dem Sehaltungssehema nach Fig. 1 und der konstruktiven Ausführung nach Fig. 2 der Zeichnung beispielsweise nur aus einem, gegebenenfalls einstellbaren, Vorschaltwiderstand w, einer Induktionsspule s, die zweckmässig der Form des Prüfgegenstandes angepasst, z. B. bei Prüfung von Messern flach gebaut und mit einem Knsteckschlitz i versehen ist, und einem Voltmeter v. Die Einrichtung kann mittels eines Steckers t an eine beliebige Wechselstromquelle, z. B. eine Lichtleitung, angeschlossen werden. Steht nur eine Gleichstromquelle zur Verfügung, so kann Wechselstrom in bekannter Weise mittels eines Unterbrechers erzeugt <Desc/Clms Page number 2> werden. Die Prüfeinrichtung kann auch mit einer Stromquelle, beispielsweise einer Batterie nebst Unter- brecher zusammengebaut sein. Das Verfahren kann sinngemäss auf andere magnetische Stoffe als Eisen übertragen werden. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Unterscheidung von. magnetischen Stoffen, insbesondere Eisensorten in der Form von Gebrauchsgegenständen, wie z. B. Messern, dadurch gekennzeichnet, dass gleichartige Prüfstücke der, zu vergleichenden Sorten in eine durch Wechselstrom gespeiste Induktionsspule eingetaucht werden und die hiedurch erzeugte Vergrösserung des Spannungsabfalles in der Spule gemessen wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer zweckmässig der Form des Prüfstückes angepassten Induktionsspule, einer Wechselstromquelle, einem Regulierwiderstand und einem an die Induktionsspule angeschlossenen Spannungsmesser. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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