DE437235C - Fluessigkeitsbehaelter - Google Patents

Fluessigkeitsbehaelter

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DE437235C
DE437235C DEM88471D DEM0088471D DE437235C DE 437235 C DE437235 C DE 437235C DE M88471 D DEM88471 D DE M88471D DE M0088471 D DEM0088471 D DE M0088471D DE 437235 C DE437235 C DE 437235C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/12Paint cans; Brush holders; Containers for storing residual paint

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsbehälter. Die vorliegende Erfindung betrifft Flüssigkeitsbehälter, denen die Flüssigkeit in jeweils kleinen Mengen entnommen werden soll. Gedacht wird hierbei, wenn auch nur beispielsweise, so doch in erster Linie, an Behälter für Farben, Lacke o.dgl.., denen die Flüssigkeit durch Eintauchen von Pinseln o. dgl. entnommen wird.
  • Bei solchen Behältern besteht der Übelstand, daß die ganze Flüssigkeit während der Arbeitszeit offen liegt und daher der Verdunstung, Verstaubung u.dgl. ausgesetzt ist, weswegen man die Behälter vergleichsweise klein wählt und aus einem Vorratsbehälter von Zeit zu Zeit nachfüllt, was aber störend, zeitraubend und auch sonst nachteilig ist.
  • Es ist nun schon vorgeschlagen worden, den Behälter (in der Folge Arbeitsbehälter genannt) im Bereich seines Bodens mit einem im übrigen luftdicht geschlossen gehaltenen, höheren Arbeitsbehälter, gleichfalls in dessen Bodenbereich, zu verbinden, so daß in den Arbeitsbehälter jeweils so viel Flüssigkeit nachfließt, als dem Flüssigkeitshöhenunterschied zwischen dem geschlossenen Vorratsbehälter einerseits und dem offenen Arbeitsbehälter anderseits, entspricht. Zur Bildung und Regelung des Flüssigkeitshöhenstandes hat man hierbei vorgeschlagen, den Deckel des Vorratsbehälters als in dem Mantel der Höhe nach verschiebbaren Kolben auszubilden -, der durch Senken mehr Flüssigkeit in den Arbeitsbehälter gelangen läßt und durch Heben Flüssigkeit aus dem Arbeitsbehälter gewissermaßen heraussaugt.
  • Einrichtungen nach diesem Vorschlag würden nun aber so schwerwiegende grundsätzliche Mängel haben, daß die praktische Brauchbarkeit derselben, zumal für die angegebenen Zwecke, so gut wie ausgeschlossen erscheint. Zunächst liegt es auf der Hand, da-ß zur luftdichten Führung eines Kolbens in allen Fällen, insbesondere bei so großem Halbmesser, ein Mantel von großer, jedes Beulen ausschließender Wandstärke mit sauber ausgedrehter Innenwand erforderlich wäre. Damit müßten aber die Behälter um ein-Mehrfaches teurer werden, als für sie im Höchstfall gezahlt werden würde. Auch ginge das Gewicht der Behälter über das praktisch noch in Betracht kommende Höchstmaß weit hinaus. Schließlich beachte man, daß Farben, Lacke o. dgl., indem sie in dünner Schicht schnell trocknen, die Bewegbarkeit des Kolbendeckels bald völlig unterbinden würden.
  • Die Erfindung beseitigt alle diese Mängel auf eine außerordentlich einfache Weise, sie besteht darin, die Flüssigkeitsverbindung mit dem Arbeitsbehälter im Höhenbereich des Verschlußt#iles der Einfüllöffnung vom Vorratsbehälter ausgehen zu lassen, so daß beim Urndrehen des verschlossenen Vorratsbehälters der Verschlußteil unterhalb der Flüssigkeitsoberfläche liegt, wobei zur Regelung des Luftunterdruckes im Raum über der Flüssigkeitsoberfläche und damit des Flüssigkeitshöhenstandes z. B. ein federnd schlielkndes Ventil in der den Raum nach außen (oben) abschließenden Behälterwand vorgesehen sein mag.
  • Eine Einrichtung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch die beiden miteinander verbundenen Behälter in der Gebrauchslage, Abb. 2 ein gleicher Schnitt, doch ist in ihm die Einrichtung in fast urügekelirterLage -, d.h. mit dem Boden fast nach oben, darggestellt, Abb. 3 eine von unten gesehene Ansicht der Deckelbefestigungsvorrichtung Abb. 4 ein schematischer Schnitt durch den Bodendeckel und die Vorrichtung seiner -Befestigung am Mantel.
  • Es ist a der Mantel des größeren Vorratsgefäßes, b die Decke desselben, c der Boden und d ein Bügel zum Tragen. Der Behältere für die Entnahme der Flüssigkeit bei der Arbeit, der Arbeitsbehälter, ist mittels eines Rohrstutzens/ an einem entsprechenden Rehrstutzeng des Vorratsgefäßesa-, etwa über ein Schraubgewinde, leicht lösbar befestigt. Diese Schraubverbindung, die hier als Beispiel angeführt ist, ermöglicht offenbar auch, den Arbeitsbehältere in bezug auf den Vorratsbehältera zu drehen, wie das die Abb. 2 erkennen läßt. Ist der Arbeitsbehältere vom Vorratsbehältera. gelöst, so mag der Rohrstutzen g des letzteren etwa mittels einer Schraubkappe verschließbar sein.
  • Man stelle sich zunächst das Vorratsgefäßa allein (d.h. ohne Arbeitsbehältere) in Füllstellung, bei abgenommener Verschlußvorrichtung (Boden) c und mit der von ihr verschließbaren öffnung nach oben vor. Der gleichfalls oben befindliche Richrstutzen g sei durch eine Schraubkappe verschlossen. In dieser Stellung werde Farbe o. dgl. eingefüllt, beispielsweise bis zur Höhe des Rohrstutzens g. Dann werde die Verschlußvorrichtung c aufgebracht und gegebenenfalls mittels der (aus dem Drehriegel 1 -und den Lappen k bestehenden) Riegelvorrichtung i, k (Abb. 3 und 4) flüssigkeitsdicht in den öffnungsrand des Mantels eingedrückt und gegen ein Herausfallen beim nachherigen Kippen gesichert. Damit ist der Vorratsbehältera für denTransport zur Arbeitsstelle und die Entnahme der Farbe o. dgl. dortselbst fertig. Der Transport geschehe unter Benutzung des Tragbügels d, der beispielsweise so angebracht ist, daß sich die Ver'schlußvärrichtung c beim Transport unten befindet, also Boden des Vorratsgefäßes a ist. Offenbar könnte der Tragbügel #I aber auch am anderen Längsende des Mantelzylinders a angreifend angebracht sein, so daß für den TranspoA und dielagerun- die Verschlußvorrichtungc nicht der Boden, sondern der Deckel des Vorratsgefäßesa wäre. Die letztere Anbringungsart sei für die folgende Beschreibun der Ingebrauchnahme der Ein-9 richtung an der Arbeitsstelle vorausgesetzt. Die Ingebrauchnahme geschieht so, daß die Schra#Übkappe von dem - zunächst noch oben befindlichen - Rohrstutzewg abgeschraubt und statt ihrer der Arbeitsbehältere mittels seines Rohrstutzens/ aufgeschraubt wird, und* zwar so, daß seine Entnahmeöffnung oben ist. Man braucht jetzt nur den Vorratsbehälter a gemäß Abb. 2 so zu kippen, daß die Verschlußvorrichtun-c nunmehr zum Boden wird, wobei der Arbeitsbehälter e gleichzeitig sa zu drehen ist, daß seine öffnung hoben bleibt. Hierzu seien die Rohrstutzenf und g mit genügend langen Gewinden versehen und sei der Rohrstutzenf beim voraufgegangenen Aufschrauben auf den Rohrstutzeng nicht bis zum Ende der Gewinde aufgeschraubt worden, sondern für die Drehung des Aibeitsbehälterse gegenüber dem Vorratsbehältera beim Kippen noch eine entsprechend weitere Aufschraubmöglichkeit vorhanden. Selbstverständlich könnte statt dessen die nachfolgendeDrehung beim Kippen auch ein Zurückschrauben sein.
  • Die Drehung des Varratsgefäßestz gemäß t' z3 Abb. 2 in die Gebrauchslage gemäß Abb. i läßt man zweckmäßig möglichst schnell vor sich gehen. Geht das Kippenschnell vor sich, so braucht man übrigens den Arbeitsbehälter e nicht auch zu drehen, kann ihn vielmehr i gleich mit der öffnung wie in Abb. i aufschrauben. Die Flüssigkeit strömt beim Kippeu in den Arbeitsbehälter, doch nur bis zum Ausgleich der Flüssigkeitsdrucke in den beiden Behältern. Da nun oberhalb der Flüssigkeit im Vorratsbehälterti durch das Sinken der Flüssigkeitsoberfläche eine Luftverdünnung entsteht, so wird der Druckausgleich schon darin eintreten, wenn die Flüssigkeitsoberfläche im Arbeitsbehälter e im Vergleich zu i der im Vorratsgefäßia noch sehr tief steht. Es tritt also nur eine kleine Menge in den Arbeitsbehälter e, die für eine oder einige ]#-'ntnahmen, etwa mit dem Pinsel, ausreichen möge, während die Flüssigkeitsmasse zu ihrem weitaus größten Teil im Vorratsbehälter a zurückbleibt.
  • Erfolgt eine Entnahme aus dem Arb(-it,-behälter e, so fließt aus dein Vorratsbehälter a sofort und selbsttätig so viel nach, als entnommen worden ist. Der Arbeitsbehälter bleibt also ständig gefüllt. wie iuch die Eritnahme sein mag.
  • Die ganze Flüssigkeitsmasse steht also ohne weiteres zur Verarbeitung bereit, -und doch ist jeweils nur ein kleiner Teil der Wirkung der äußeren Luft ausgesetzt. Die Flüssigkeitsoberfläche im Arbeitsgefäß befindet sich immer in gleicher Höhe, so daß sich an den Seitenwänden oberhalb der Oberfläche Flüssigkeit nicht ansetzt und sich keine Kruste bildet, die die übrige Flüssigkeit verdirbt, wie dies bei den üblichen Arbeitstöpfen für Farben, insbesondere aber bei solchen für Lacke, der Fall ist. Infolgedessen kann man bei Beendigung der Arbeit die Flüssigkeit aus dem Arbeitsbehälter in den Vorratsbehälter zurückfließen lassen, ohne die Güte der Vorratsmasse zu mindern. Das Zurückfließenlassen in den Vorratsbehältera geschieht durch Drehung desselben, wobei man den Arbeitsbehälter e wiederum so festhält, daß er seine nach oben offene Lage beibehält. Ist alle Flüssigkeit in den Vorratsbehältera zurückgeflossen, so kann man den Arbeitsbehälter e abschrauben und statt seiner wieder die Schraubkappe aufschrauben.
  • Indem nach der Erfindung nicht die Decke b, sondern der Boden c als abnehmbarer Deckel ausgebildet ist, bietet sich noch der Vorteil, daß ohne Schwierigkeit ein völlig luftdichter Abschluß des Flüssigkeitsraumes gewährleistet ist. Im Gebiete des Luftraumes oberhalb der Flüssigkeit brauchen also Verschlüsse nicht vorgesehen zu werden. Man kann zwar noch einkleines Ventil etwa in der Decke anbringen -, urn ein Nachfüllen des Arbeitsgefäßes e auch dann zu ermöglichen, wenn die Flüssigkeitsoberfläche schon stark gesunken ist, denn durch ein kurzes Lüften des Ventils kann man ja ein weiteres Sinken der Oberfläche herbeiführen, und zwar um genau so viel, als man in Hinsicht auf das (sichtbare') Steigen im Arbeitsbehälter e jeweils wünscht.
  • Braucht man nicht so w(-ite Einfüll- bzw. Entleerungsöffnungen, kommt man vielmehr z. B. mit einem engen, leicht dicht verschließbaren Hals aus, so kann derselbe auch in Abb. i oben angebracht und der Ver-,chlußteil zugleich als Ventil ausgeb#ildet werden.
  • Bei der Ausführung in Blech bildet man. den abnehmbaren Boden c beispielsweise durch Heraufbiegen des Randes mit einer schwach konischen Verschlußfläche aus und versieht dabei auch den öffnungsrand des Behälters mit einer entsprechenden, schwach konischen Verschlußfläche.
  • Um die Flüssigkeit'soberfläche im Arbeitsbehälter möglichst vor Verdunstung und Verstaubung zu schützen, versieht man den Behältci- zweckmäßig mit einem Klappdeckelh, der etwa mit dem Pinselrand hochhebbar ist und nach der Entnahme durch Herunterfallen von selbst die Abdeckung herbeiführt.
  • Für manche Fälle empfiehlt es sich, etwa in den Rohrstutzen g des VorratsbehÜlters a, ein Ventil einzuführen, welches den Abschluß desselben nach dem Arbeitsbehältere hin in jedein Fall ermöglicht.

Claims (2)

  1. PATFNTAINT SPRÜCH E: i. Flüssigkeitsbehälter ', insbesondere für Farben, Lacke o. dgl., bestehend aus einem verschiebbaren -, als Vorratsbehälter dienenden Teil un& einem daran anschließenden offenen-, als Behälter für die Entnahme der Flüssigkeit bei der Verarbeitung dienenden Teil, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorratsbehälter (a) die Flüssigkeitsverbindung (i. `o-) im Flüssigkeitshöhenbereich nahe der Verschlußvorrichtung (c,) gelegen ist.
  2. 2. Behälter nach Anspruch i -, dadurch 1,-ekennzeichnet. daß die beiden Behälter (a. und e) um eine mit der Flüssigkeitsverbindung (f. g) zwischen ihnen zusammenfallende Achse zueinander drehbar sind. 3. Behälter nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Entnahmebehälter (e) am Vorratsbehälter (a) mittels der Teile (J, g), welche der Flu:"ssigkeitsverbindung dienen, lösbar befestigt ist, indem die Flüssigkeitsverbindungsteile etwa von zusammenschraubbaren Rohrstutzen (f, g) gebildet werden, wobei für den Verschluß des Rohrstutzens (g) des Vorratsbehälters (a) bei gelöstem (A eine Schraubkappe o. dgl. vorgesehen i4. 4. Behälter nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in derjenigen Wand (b) des Vorratsbehälters (a), welche der Wand mit der Verschlußvorrichtung (c) gegenüberliegt#, ein etwa federndes Luftventil vorgesehen ist.
DEM88471D 1925-02-19 1925-02-19 Fluessigkeitsbehaelter Expired DE437235C (de)

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