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Tragbare Dusche mit Heizvorrichtung. Für diese Anmeldung ist gemäß
dem Unionsrertrage VOM =.Juni igii die I'ri@ritüt auf Grund der Anmeldung in Frankreich
vom 1g. Juni 1p24. beansprucht. Gegenstand der Erfindung ist eine Dusche derjenigen
Klasse, welche zum Heizen des Wassers große Heizflächen hat, einen geringen Raum
beansprucht, einfacher Bauart ist und zum 'Mitnehmen leicht und schnell zerlegt
und wieder zusammengesetzt werden kann.
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Es sind solche Einrichtungen bereits bekannt, in welchen ein an eine
Wasserleitung oder an einen in geeigneter Höhe angebrachten Kaltwasserbehälter angeschlossenes
Heizgefäß mit großer Heizfläche mittels einer beliebigen Heizquelle geheizt wird
und das so gewärmte Wasser durch einen Schlauch in die Brause eingeleitet wird.
Solche Vorrichtungen einfacher Bauart haben den Nachteil, bei Beginn sehr heißes
'@'asser, dann allmählich kälter «-erdendes Wasser zu liefern. Die Mitnahme solcher
Einrichtungen von einem Ort zum anderen ist schwierig, und sie sind nur da verwendbar,
wo Druckwasser vorhanden ist. Endlich benötigen sie einer Anzahl Teile, welche für
Duschen fast unentbehrlich und weiter unten angeführt und beschrieben sind.
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Es sind auch vollständigere Einrichtungen dieser Klasse bekannt, in
welchen das Kaltwasser nur elektrisch geheizt wird und die auch mit zur Erzielung
gewisser Temperaturen notwendigen Schaltern versehen sind. Es ist jedoch auch hier
unter Druck stehendes Wasser erforderlich. Bei solchen V orrichtungen kann der Wasserlauf
durch Aufhängen der Brause selbsttätig erzielt werden. Jedoch ist dabei keine Vorrichtung
zum selbsttätigen Ausschalten des elektrischen Stromes vorgesehen, so daß durch
Unachtsamkeit sich ein etwaiges Platzen der geheizten Wasserröhren ereignen könnte.
Solche auf elektrischen Strom zum Heizen des Wassers angewiesene Vorrichtungen können
auch nur an Orten, wo elektrischer Strom vorhanden ist, angewandt werden.
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Endlich sind Duschevorrichtungen dieser Klasse bekannt, in welchen
das Wasser zuförderst auf die gewünschte Temperatur gebracht wird, bevor e: in den
Wasserbehälter der Dusche befördert wird, aus welchem es alsdann mittel: Wassertrombe
oder eine. Dreiweghahnes nach cler Brause hin befördert wird.
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Gegenwärtiger Erfindungsgegenstand hat nunmehr zum Zweck, an irgendwelchem
Ort eine wirtschaftliche, leicht mitführbare Dusche zu schaffen, welche keine besondere
Heizquelle und auch keine besondere Wasseranlage erfordert und in welcher die gewünschte
Temperatur des Wassers mit der größten Genauigkeit erzielt werden kann.
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Zu diesem Zweck besteht die Heizvorrichtung -gemäß der Erfindung aus
einem doppelschlangenförmig gewundenen Rohr, dessen oberes Ende in den oberen, engen
Teil eines doppelwandigen, die Doppelschlange umgebenden Kegels mündet, wobei das
in der Schlange erwärmte Wasser an der inneren Kegelwandung abwärts und an der äußeren
Kegelwandung aufwärts strömt und auf diese Weise einen langen Weg auf den Heizflächen
zurücklegt, wobei eine beliebige Wärmequelle benutzt werden kann. Zwischen den beiden
Wänden des Hohlkegels ist eine kegelförmige Haube angeordnet, welche am Scheitelpunkt
mit einer kleinen Öffnung versehen ist und durch die das aus der Schlange austretende
Wasser gezwungen wird, den Hohlkegelwandungen entlang zu strömen.
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Ouer durch die Wandungen des Hohlkegels ragen einstellbare Luftrohre
hindurch, die dicht an der Haube festgeschweißt sind und deren Zweck darin besteht,
die Gesamtwärme der unterhalb der Doppelschlange angeordneten Heizung zu zwingen,
senkrecht emporzusteigen und einen Wärmeverlust nach den Seiten hin zu verhüten.
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Beim Wassereintritt in die Schlange ist ein mit Einstellhahn versehener
Abzweigstutzen abgezweigt, durch welchen, bei geöffnetem Hahn, ein Teil des eintretenden
Kaltwassers, anstatt in die Heizvorrichtung einzufließen, sich nachher mit dem aus
der Heizvorrichtung ausfließenden Warmwasser vermischt, wodurch eine beliebige Temperatur
des Gemisches mit völliger Genauigkeit erzielt wird.
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Ferner ist ein Windkessel vorgesehen, zum Zweck, die durch anderweitig
in der Leitung hervorgerufenen Druck zusammengepreßte T_uft aufzunehmen. Dieser
wirkt in hekanntnr
\@'c#ise wie ein c#1asti#clic#r Puffer, tilii
1'ngle#icilliriteu und Sti;lie bei vier rung au.zurleichcn. Er ist in Verbintlunr
mit einer (itinutiibirne# angebracht. wohti slic Gewalt des Strahles von der fläuf-keit
der Drücke al:liiitigig ist.
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Weitere Merkmale gehen au> der Beschreibung Hervor. Der Erfnclungsgegenstantl
ist auf der "Zeichnung beispielsweise dargestellt-. Es zeigt: Abb. i einett selikrechteii
Schnitt durch den Duschenä rmer, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Windkessel,
-Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch die birnenförmige Saug- und Druckpumpe,
Abb. 4. eine Einzelheit.
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Abb. 5 bis 8 zeigen schematische Darstellungen der verschiedenen Gebrauchsstellungen
der ganzen Z-orrichtung.
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Die Vorrichtung besteht aus vier Hauptteilen: dem Duschenwärmer, dem
Windkessel, der birnenförmigen Satig- und Druckpumpe und der Rohrleitung.
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Der Duschenwärmer (Abb. i) ist der Warmwassererzeuger. Er hat das
allgemeine Aussehen eines auf seine große (Jffnung gestellten Trichters und besteht
entweder aus Kupfer und -Messing oder aus einer AluminiumlIes-sing-Legierung. Dieser
Duschenwärmer besteht selbst wieder aus drei Hauptteilen, der Doppelschlange, dem
trichterförmigen Behälter und dein doppelpfeifenähnlichen Ableitungsrohr.
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Die Doppelschlange r (Abb. i) besteht aus einem Kupferrohr, das zur
Bildung einer unteren Schlange 2 gewunden ist, deren Mittelpunkt etwas über der
Grundebene der Schlange liegt. Das Rohr i ist von außen nach innen gewunden und
steigt im Mittelpunkt steil empor, um dann wieder zur Bildung einer oberen Schlange
3 gewunden zu werden. Die obere Schlange 3 ist ebenfalls von außen nach innen gewunden
und gleichlaufend mit der unteren- Schlange angeordnet. Bei d. steigt das Rohr senkrecht
in der 'Mittelachse der beiden Schlangen empor und ragt mit seinem Schraubengewinde
5 in das Innengewinde des trichterförmigen Behälters 7 hinein. Das andere. freie
Ende 8 des Schlangenrohres ragt senkrecht zur 'Mittelachse vier Schlange von der
äußeren, unteren Schlangenwindung nach außen. Dieses Rohrende 8 ist dann etwa. über
die Grundebene der unteren Schlange hochgebogen und finit einem Gewinde 9, einem
Bund io und einer Anschlußmuite i i für die Schlauchleitung 12 (Abb. 5 bis
8) versehen.
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Von dem Rohrende 8, gerade vor dem Bund io, ist ein Rohrstutzen 15
gleichen inneren und äußeren Durchmesser: abgezweigt. der mit einem Hahn r; ist.
Der Flalin t 3 ist ein ge w<ilinlicher oller Schraul)rn.1)intIc#llialin finit
(tritt 14. oder Randrad, (las entweder einen nicht dargestellten Zeiger hat oder
die Aufschriften »w@irnier«, »kälter.< trägt. An seiner Austrittsöffnung hat
der Flalit1 13 eine Hülse, auf der eine biegsame, später noch erwähnte (Itiiiiniirölirc
-,-[ befestigt «-erden kaini.
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Wenn die beschriebene Doppelschlange auf eine ZVärme(ltirlle gestellt
wird, so ist das durch sie fließen(le Wasser gezwungen, einen langen Weg über eine
große Heizfläche unter einem geringen Volumen zurückzulegen. Es folgt hieraus, daß
das Wasser in kürzester Zeit auf einen hohen Grad erwärmt wird. Die TeinI)craturerhöhung
ist jedoch ini umgekehrten Verhältnis zu der durch das Rohr fließenden Wassermenge
und im geraden Verhältnis zur Heizkraft der Wärmequelle. Wenn demnach der Duschenwärmer
nur aus der Doppelschlange bestehen würde, wäre man gezwungen, entweder Glas Wasser
nur in dünner Ader durchfließen zu lassen oder eine. sehr starke Wärmequelle anzuwenden.
Letztere ist jedoch nicht überall vorhanden.
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Der trichterförmige Behälter 7 bezweckt nun, die Wirkung der Doppelschlange
zu ergänzen. Er besteht aus zwei Kupfertrichtern 7, 16 gleicher Öffnung, aber etwas
verschiedener Höhlung. Die Ränder des äußeren Trichters j sind etwas nach innen
eingebörtelt. nährend der innere Trichter mit flachem Randteil 17 nach außen umgebogen
ist. Die Ränder beider Trichter sind eiltweder mit Überlappung oder stoßfugenartig
zusammengeschweißt.
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Die Öffnung des äußeren Trichters ist außen mit einem Rohransatz 18
versehen, an den der lange Schenkel der weiter unten beschriebenen Doppelpfeife
io angeschlossen werden kann. Desgleichen hat die Offnung des unteren Trichters
einen Rohransatz i9' mit Innengewinde, in den (las senkrechte Ende 5 des Schlangenrohres
eingeschraubt ist Der doppelwandige Trichter bildet einen Behälter, in welchem das
Wasser zuerst abwärts, dann aufwärts fließt (siehe Pfeilrichtung), und zwar durch
die Vermittlung einer kegelförmigen Haube 2o, die im Innern des Behälters angeordnet
und am Scheitelpunkt mit einer ganz kleinen, genau in der senkrechten Mittellinie
de., Behälters liegenden öffnung 21 versehen ist. Die Hatibe 2o ist auf kleinen
Tragern 22, 22 festgeschraubt oder genietet, die auf der unteren 1\,a-n(1 des trichterförmigen
Behälters festgeschweißt :find. Die Haube erhält (las zum Teil bereit. in der Doppelschlange
gewärmte \@"as:c#r und zwingt es, nach dem untersten Teil des Behälters liinztifließen.
Auf diesem @@'e@Te erhält (las Wasser eine neue Wärtheinetige. slic
dadurch
noch erhöht werden kann, claß die 11.1111)e 20 näher an die untere Wand des l3chälters
gerückt wird. Je dünner die abwärts fließende Wasserschicht ist, de.ln fühlbarer
wird die Wirkung der @\Tiirnie. .\u: dein unteren Teil des trichterförmigen Behälters
steigt (las Wasser durch die Strömung und ilie hohe Temperatur an der oberen Wand
(Ic#s Behälters entlang empor und ist bestrebt, nach außer. zu c#nt@weiclirn.
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1)er hohle Teil (c-; t:-ichter:(*')i-niir n Rehälter; bildet um die
.Doppelschlange herum eine Heizkammer 23, in welcher die Wärme zurückgehalten und
aufgespeichert und die Doppelschlange überhitzt wird.
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Die Kammer 23 kann mittel. vier kreuzweise angeordneter Luftröhren
2.4 gelüftet werden, die in derselben Entfernung von der unteren Öffnung des Behälters
wie die Träger 22 der Haube 2o und in dein freien Zwischenraum liegen: sie ragen
quer (furch den Behälter und die Haube hindurch, und zwar rechtwinklig zur unteren
Fläche des Trichters. Die Luftröhren 24. ragen etwas über die obere Fläche empor
und sind oberhalb derselben lotrecht abgebogen: dagegen sind sie in dein hohlen
Teil des Trichters ohne Vorsprung an der Trichter-,vand festgeschweißt. Die Luftröhren
2.4 sind außerdem an der Haube 2o festgeschweißt, so daß keine Verbindung unter
Vermittlung der Luftröhren zwischen den abwärts und aufwärts fließenden Wasserschichten
stattfinden kann.
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Die vier Luftröhren bezwecken, die Gesamtwärme der unterhalb der Doppelschlange
angeordneten Heizung zu zwingen, senkrecht emporzusteigen und einen «Tärmeverlust
nach den Seiten hin zti verhüten: sie erhöhen ferner die Heizwirkung und verlängern
die Flammen.
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Schließlich ist zur Verhütung der Abkühlung des Duschenwärmers an
dessen äußerem Teil- der trichterförmige Behälter oben mit einem weichen Wolltuch
28 bedeckt, aus dem die vier Luftrohre sowie der Rohransatz 18 herausragen.
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Am oberen Teil des trichterförmigen Behälters befindet sich eine umgekehrte
Doppelpfeife rg, die aus einem Rohrstück mit einem kurzen Stutzen 29 gleichen Durchmessers
besteht, wobei letzterer mit einem Gewinde 30 versehen ist. Der abgebogene Teil
rg bildet die erste Pfeife und ist mittels einer dicht schließenden Flügelmutter
31 an dem trichterförmigen Behälter befestigt. Durch diese Pfeife rg fließt warmes
Wasser aus dem Behälter. Der Stutzen 2g bildet die zweite Pfeife zur Aufnahme eines
aus der Abzweigung 15 des Speiserohres 8 kommenden Kalt-,vasserstromes. Die
Förde einenge des letzteren wird durch den Hahn r3. r4 cirgestellt, ,mtci- dessen
\@erinittltui,' (las \fi:c@wcrh:i@tnis und (luninach die gcwünschtr Temperatur ohne
@ccinflus#ung der Stärke der \V;irmequelle erzielt wird.
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'Mit dieser Vorrichtung- kann au,-enblicklich ein sehr warniea oder
ein sehr kaltes Bad und außerdem aticli jo(k# 7.wi#chcutc#mprratur erzielt @,%-erden.
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Der Sclicnkel rg der Doppelpfeife zum .\t;:'< ret@ n de warmen
Wasser: au: dein Beliältcr ist finit Gewinde ,,-2 und Blind 3 3 versehen.
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Die Doppelpfeife ist in wagerechter Ebene uni ihre senkrechte Achse
schwingbar, wodurch die Rohrleitung in allen Fälfeil bequem angeschlossen ,werden
kann. Zu diesem Zwecke ist auch das Verbindungsrohr 34. zwischen dem Hahn
13, r.l und der zweiten Pfeife 29 biegsam und ziemlich lang: es ist aus Gummi
hergestellt und ähnlich -wie alle anderen Rohrteile mit einer lfetalltimliiilltuig
versehen.
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Der Duschen,\iirmer ist fortwährend finit Wasser gefüllt, der Wasserlauf
wird nicht unterbrochen, das Wasser kann demnach nicht ins Kochen geraten, eine
Druckerhöhung, verbunden mit Explosionsgefahr. ist ausgeschlossen und eine vollkommene
Sicherheit erzielt. Wenn au: irgendeinem Grunde (zufälliger Stockung im @Vasserurnlauf)
eine Druckerhöhung stattfinden würde, so würde das Sicherheitsventil eines der weiter
unten beschriebenen Elemente sofort in Tätigkeit treten und . die augenblickliche
Druckerhöhung ausgleichen. -Der eiförmige \Vindkessel gemäß Abb. 2 ist ein Luftbehälter,
in dem das aus dem Duschenwärmer kommende -Wasser angesammelt wird, bevor es zum
Brausekopf gelangt. Er ist aus denselben Metallen wie der Duschenwärmer hergestellt
und besteht au. einem metallenen Ei 35, in das von oben her ein mittleres I'@ohr
36 bis nahe an den Boden des Eies hineinragt. Der Boden des Eies hat eine größere
Wandstärke zur Aufnahme des Auslaßhahnes 37, der die Verbindung zwischen dem Windkessel
35 und dem Brausekopf 38 herstellt. Der Auslaßhahn 3; ist in ein an beiden
Enden mit Gewinde versehenes Rohr 39 eingeschaltet. Da das Einlaßrohr 36
einen größeren Durchmesser als der Kanal des Auslaßhalines hat, wird bei geöffnetem
Hahn eine Wassermenge eintreten, die größer als die austretende Wassermenge ist,
so daß die Luft im oberen Teil des Windkessels verdichtet wird. Die verdichtete
Luft bewirkt ihrerseits, daß das in dem Ei enthaltene Wasser mit großer Gewalt ausgespritzt
wird. Der Hahnkegel hat zwei Arme .4o, an deren freien Enden je eine mit Griff versehene
Bedienungskette .[r befestigt ist.
Der Behälter 35 ist illit eillein
Sicllerlieitsventil 42, einem Thermometer 43 und einem Gurt 44 versehen, an dein
Ketten +5 zur Aufhängung ati beliebiger Stelle befestigt sind.
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Der Windkessel hat die Aufgabe, die durch anderweitig in der Leitung
hervorgerufenen Druck zusammengepreßte Luft aufzunehmen und Stöße bei der Wasserförderung
auszugleichen. Er kann vorübergehend einen Kraftspeicher abgeben. Wenn das Wasser
aus einer Stadtleitung oder einem höher gelegenen Behälter der Brause zugeführt
wird, ist er zwecklos, da hier lediglich der hydrostatische Druck maßgebend ist.
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Der Windkessel hat demnach nur Bedeutung in Verbindung mit einer Gummibirne,
und die Gewalt des austretenden Strahles ist von der Zahl der Drücke in der Zeiteinheit
abhängig.
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Im Falle die Brausevorrichtung an eine Stadtleitung oder an einen
höher gelegenen Wasserbehälter angeleitet ist, wird die Gewalt des Strahles durch
den Wasserdruck in der Leitung bedingt. Wenn aus irgendeinem Grunde eine Druckerhöhung
stattfinden sollte, die auch nur um ein Geringes den Wasserdruck der Stadtleitung
übersteigt, so wird das Sicherheitsventil 42 das Gleichgewicht sofort wieder herstellen.
Die Feder 4.6 dieses Ventils muß demnach den geringsten Druckerhöhungen gehorchen.
um die größte Sicherheit zu erzielen.
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Die Druckerhöhung braucht nicht berücksichtigt zu «-erden, wenn der
Wasserumlauf in der ganzen Vorrichtung gesichert und der Austrittshahn des Windkessels
geöffnet ist.
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Die als Saug- und Druckpumpe dienende Gummibirne (Abb. 3) besteht
aus einem Gummipumpengehäuse 4.7, das an beiden Enden offen und außen in der Ebene
seines größten Durchmessers durch Rippen 48 verstärkt ist. Durch diese erhält das
Gehäuse eine größere Steifheit und bleibt dennoch recht biegsam. Die beiden offenen
Enden des Pumpengehäuses erweitern sich nach innen zur Aufnahme der Ventilgehäuse
49 und sind außen durch zwei Wülste 48' verstärkt, die zur Verbindung der Ventilgehäuse
mit dem Pumpengehäuse dienen. Da das Pumpengehäuse nicht aus einem Stück mit den
Ventilgehäusen hergestellt ist, kann es leicht von jedem Laien ausgewechselt werden.
Die beiden Ventilgehäuse :I9, 5o sind annähernd einander gleich und aus Messing,
Aluminiumlegierung oder Kupfer hergestellt. Das untere Ventilgehäuse 5o ist zylinderförmig
und oben durch ein domartige: Dach 51 abgeschlossen, das mit einer mittleren öffnung
52 versehen ist. Unten hat das Ventilgehäuse einen Pitlgfl:itiscli 53 1nit äußerem
Gewinde zur Aufnahme der Hülse 54.. Der untere Teil des Ventilgehäuses , hat Minengewinde
zum Einschrauben eines @'erschlußstopfens 55, dessen oberes Ende becherartig ausgehöhlt
ist, wobei der Halbmesser der Aushöhlung gleich demjenigen des domartigen Daches
51 ist. Letzteres bildet -zusammen mit dem genannten -Becher einen kugelförmigen
Raum 56, in dein eine Kugel 57 aus Aluminiumlegierung sich frei bewegen kann.
Durch den Verschlußstopfen geht von oben nach unten ein Kanal, der am Becherende
einen Sitz für die Kugel bildet. Der untere Teil des Kanals hat Außengewinde zur
--\,ufnalnne der Anschlußmuffe der Rohrleitung. Um ein Entweichen des Wassers am
V erschlußstopfen zu verhindern. hat dieser unten einen scheibenförmigen Flansch.
der nach Zwischenschaltung einer Lederdichtung 58 fest an' die Unterseite des Ventilgehäuses
angepreßt wird.
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Das Gummipumpengehäuse wird mittels der Hülse 54 fest an das Ventilgehäuse
angepreßt, indem diese Hülse auf den Flansch 53 aufgeschraubt wird und hierbei mit
seinen Ringklauen 59 die äußeren Wülste des Pumpengehäuses erfaßt und die Wand des
letzteren fest an das Ventilgehäuse drückt.' Das Anpressen geschieht allmählich
und steigert sich bis zur letzten Schraubenwindung. . Die Drehbewegung der Hülse
wird durch einen Ringzeiger begrenzt, der sich gegen den Ringflansch des Ventilgehäuses
anlegt.
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Zur Begrenzung des Kugelhubes nach der Üffnung des domartigen Daches
hin ist etwas unterhalb des letzteren ein Quersteg 6o befestigt.
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Bei dem oberen Ventilgehäuse ist der Ventilsitz in dem untersten Teil
des domartigen Bodens angebracht; anderseits befindet sich der Begrenzungssteg 6o
hier in dein umgekehrten Becher des Verschlußstopfens.
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Die Gummibirne dient zum Ansaugen und Drücken des Wassers. -wenn keine
Druckwasserleitung vorhanden ist. Wenn die Birne senkrecht in der Hand gehalten
wird, saugt und drückt sie Wasser bei jeder Zusammenpressung. Wird die Birne jedoch
wagerecht gestellt, dann läßt sie Wasser frei durchströmen. Im ersten Fall kann
mithin Wasser aus einem auf dein Boden stehenden Behälter in den Brausekopf gepumpt
oder bei Anordnung eines Hebers letzterer angelassen werden; im zweiten Fall kann
Wasser nach dem Anlassen des Heber: frei durch die Biriicströmen.
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Die einzelnen Teile: Duschenwärmer, Windkessel und Birne sind mittels
eines aus starkem Gummi hergestellten Rohres 12 initeillander verbunden. das in
bekannter «''eise außen auf seiner ;#ati@eti T.:in-e# durch eitlen
schraubenförmig
unigewickelten Draht oder ein Band mit Überlappung geschützt ist. Das Rohr 12 besteht
zweckmäßig aus vier Stücken, die je an beiden Enden eine Anschlußmuffe haben.
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Wenn die Rohrleitung heberartig angeordnet wird, so wird ein schwanenhalsförmiges
Kupfer- oder Aluminiumrohr benutzt, (las mit seinem kurzen Schenkel an das nach
dein Duschenwärmer hinragende Rohrstück und mit seinem langen Schenkel an (las in
den Wasserbehälter ragende Rohrstück angeschlossen ist und dazu dient, den Schlauch
auf dem Rand des Wasserbehälters unbeweglich zu halten.
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Wenn Wasser einer Stadtleitung mit beliebig gestaltetem Hahn entnommen
werden soll, dann wird das in Abb. 4 dargestellte Anschlußstück benutzt. Dieses
besteht im wesentlichen aus einer sehr biegsamen, aber starken Gummimuffe 61, die
auf den Wasserleitungshahn dicht schließend aufgeschoben werden kann. Das untere
Ende der Muffe ist an einer Metallarmatur 62 befestigt, die mittels Gewinde an irgendwelches
Element der Rohrleitung angeschlossen werden kann. Zur sicheren Verbindung mit dem
Hahn wird der obere Wulst 63 der Muffe mittels einer Schelle angepreßt.
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Wenn nur ein.. oder mehrere Teile der Vorrichtung benutzt werden sollen,
so wird eine an beiden Enden mit einem Gewinde versehene Hülse angewandt.
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Die Lage der einzelnen Teile der Vorrichtung ist schematisch in den
Abb. -5 bis 8 dargestellt.
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i. der Wasserbehälter 63 steht auf dem Boden a) der Badende bedient
selbst die Birne (Abb. 5) ; b) eine andere Person bedient die Birne (Abb. 6).
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2. der 'Wasserbehälter 64,ist höher als der Brausekopf angeordnet
(Abb. 7) ; die Vorrichtung wirkt heberartig, die Birne wird zum Anlassen des Hebers
senkrecht in der Hand gehalten und dann zum Durchströmen des Wassers wagerecht hingelegt.
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3. Das Wasser wird einem beliebigen Wasserleitungshahn entnommen (Abb.8).