DE437014C - Tragbare Dusche mit Heizvorrichtung - Google Patents

Tragbare Dusche mit Heizvorrichtung

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DE437014C DEC36726D DEC0036726D DE437014C DE 437014 C DE437014 C DE 437014C DE C36726 D DEC36726 D DE C36726D DE C0036726 D DEC0036726 D DE C0036726D DE 437014 C DE437014 C DE 437014C
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/12Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium
    • F24H1/14Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium by tubes, e.g. bent in serpentine form
    • F24H1/16Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium by tubes, e.g. bent in serpentine form helically or spirally coiled
    • F24H1/165Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium by tubes, e.g. bent in serpentine form helically or spirally coiled using fluid fuel
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47K3/28Showers or bathing douches

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Description

  • Tragbare Dusche mit Heizvorrichtung. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsrertrage VOM =.Juni igii die I'ri@ritüt auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 1g. Juni 1p24. beansprucht. Gegenstand der Erfindung ist eine Dusche derjenigen Klasse, welche zum Heizen des Wassers große Heizflächen hat, einen geringen Raum beansprucht, einfacher Bauart ist und zum 'Mitnehmen leicht und schnell zerlegt und wieder zusammengesetzt werden kann.
  • Es sind solche Einrichtungen bereits bekannt, in welchen ein an eine Wasserleitung oder an einen in geeigneter Höhe angebrachten Kaltwasserbehälter angeschlossenes Heizgefäß mit großer Heizfläche mittels einer beliebigen Heizquelle geheizt wird und das so gewärmte Wasser durch einen Schlauch in die Brause eingeleitet wird. Solche Vorrichtungen einfacher Bauart haben den Nachteil, bei Beginn sehr heißes '@'asser, dann allmählich kälter «-erdendes Wasser zu liefern. Die Mitnahme solcher Einrichtungen von einem Ort zum anderen ist schwierig, und sie sind nur da verwendbar, wo Druckwasser vorhanden ist. Endlich benötigen sie einer Anzahl Teile, welche für Duschen fast unentbehrlich und weiter unten angeführt und beschrieben sind.
  • Es sind auch vollständigere Einrichtungen dieser Klasse bekannt, in welchen das Kaltwasser nur elektrisch geheizt wird und die auch mit zur Erzielung gewisser Temperaturen notwendigen Schaltern versehen sind. Es ist jedoch auch hier unter Druck stehendes Wasser erforderlich. Bei solchen V orrichtungen kann der Wasserlauf durch Aufhängen der Brause selbsttätig erzielt werden. Jedoch ist dabei keine Vorrichtung zum selbsttätigen Ausschalten des elektrischen Stromes vorgesehen, so daß durch Unachtsamkeit sich ein etwaiges Platzen der geheizten Wasserröhren ereignen könnte. Solche auf elektrischen Strom zum Heizen des Wassers angewiesene Vorrichtungen können auch nur an Orten, wo elektrischer Strom vorhanden ist, angewandt werden.
  • Endlich sind Duschevorrichtungen dieser Klasse bekannt, in welchen das Wasser zuförderst auf die gewünschte Temperatur gebracht wird, bevor e: in den Wasserbehälter der Dusche befördert wird, aus welchem es alsdann mittel: Wassertrombe oder eine. Dreiweghahnes nach cler Brause hin befördert wird.
  • Gegenwärtiger Erfindungsgegenstand hat nunmehr zum Zweck, an irgendwelchem Ort eine wirtschaftliche, leicht mitführbare Dusche zu schaffen, welche keine besondere Heizquelle und auch keine besondere Wasseranlage erfordert und in welcher die gewünschte Temperatur des Wassers mit der größten Genauigkeit erzielt werden kann.
  • Zu diesem Zweck besteht die Heizvorrichtung -gemäß der Erfindung aus einem doppelschlangenförmig gewundenen Rohr, dessen oberes Ende in den oberen, engen Teil eines doppelwandigen, die Doppelschlange umgebenden Kegels mündet, wobei das in der Schlange erwärmte Wasser an der inneren Kegelwandung abwärts und an der äußeren Kegelwandung aufwärts strömt und auf diese Weise einen langen Weg auf den Heizflächen zurücklegt, wobei eine beliebige Wärmequelle benutzt werden kann. Zwischen den beiden Wänden des Hohlkegels ist eine kegelförmige Haube angeordnet, welche am Scheitelpunkt mit einer kleinen Öffnung versehen ist und durch die das aus der Schlange austretende Wasser gezwungen wird, den Hohlkegelwandungen entlang zu strömen.
  • Ouer durch die Wandungen des Hohlkegels ragen einstellbare Luftrohre hindurch, die dicht an der Haube festgeschweißt sind und deren Zweck darin besteht, die Gesamtwärme der unterhalb der Doppelschlange angeordneten Heizung zu zwingen, senkrecht emporzusteigen und einen Wärmeverlust nach den Seiten hin zu verhüten.
  • Beim Wassereintritt in die Schlange ist ein mit Einstellhahn versehener Abzweigstutzen abgezweigt, durch welchen, bei geöffnetem Hahn, ein Teil des eintretenden Kaltwassers, anstatt in die Heizvorrichtung einzufließen, sich nachher mit dem aus der Heizvorrichtung ausfließenden Warmwasser vermischt, wodurch eine beliebige Temperatur des Gemisches mit völliger Genauigkeit erzielt wird.
  • Ferner ist ein Windkessel vorgesehen, zum Zweck, die durch anderweitig in der Leitung hervorgerufenen Druck zusammengepreßte T_uft aufzunehmen. Dieser wirkt in hekanntnr \@'c#ise wie ein c#1asti#clic#r Puffer, tilii 1'ngle#icilliriteu und Sti;lie bei vier rung au.zurleichcn. Er ist in Verbintlunr mit einer (itinutiibirne# angebracht. wohti slic Gewalt des Strahles von der fläuf-keit der Drücke al:liiitigig ist.
  • Weitere Merkmale gehen au> der Beschreibung Hervor. Der Erfnclungsgegenstantl ist auf der "Zeichnung beispielsweise dargestellt-. Es zeigt: Abb. i einett selikrechteii Schnitt durch den Duschenä rmer, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Windkessel, -Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch die birnenförmige Saug- und Druckpumpe, Abb. 4. eine Einzelheit.
  • Abb. 5 bis 8 zeigen schematische Darstellungen der verschiedenen Gebrauchsstellungen der ganzen Z-orrichtung.
  • Die Vorrichtung besteht aus vier Hauptteilen: dem Duschenwärmer, dem Windkessel, der birnenförmigen Satig- und Druckpumpe und der Rohrleitung.
  • Der Duschenwärmer (Abb. i) ist der Warmwassererzeuger. Er hat das allgemeine Aussehen eines auf seine große (Jffnung gestellten Trichters und besteht entweder aus Kupfer und -Messing oder aus einer AluminiumlIes-sing-Legierung. Dieser Duschenwärmer besteht selbst wieder aus drei Hauptteilen, der Doppelschlange, dem trichterförmigen Behälter und dein doppelpfeifenähnlichen Ableitungsrohr.
  • Die Doppelschlange r (Abb. i) besteht aus einem Kupferrohr, das zur Bildung einer unteren Schlange 2 gewunden ist, deren Mittelpunkt etwas über der Grundebene der Schlange liegt. Das Rohr i ist von außen nach innen gewunden und steigt im Mittelpunkt steil empor, um dann wieder zur Bildung einer oberen Schlange 3 gewunden zu werden. Die obere Schlange 3 ist ebenfalls von außen nach innen gewunden und gleichlaufend mit der unteren- Schlange angeordnet. Bei d. steigt das Rohr senkrecht in der 'Mittelachse der beiden Schlangen empor und ragt mit seinem Schraubengewinde 5 in das Innengewinde des trichterförmigen Behälters 7 hinein. Das andere. freie Ende 8 des Schlangenrohres ragt senkrecht zur 'Mittelachse vier Schlange von der äußeren, unteren Schlangenwindung nach außen. Dieses Rohrende 8 ist dann etwa. über die Grundebene der unteren Schlange hochgebogen und finit einem Gewinde 9, einem Bund io und einer Anschlußmuite i i für die Schlauchleitung 12 (Abb. 5 bis 8) versehen.
  • Von dem Rohrende 8, gerade vor dem Bund io, ist ein Rohrstutzen 15 gleichen inneren und äußeren Durchmesser: abgezweigt. der mit einem Hahn r; ist. Der Flalin t 3 ist ein ge w<ilinlicher oller Schraul)rn.1)intIc#llialin finit (tritt 14. oder Randrad, (las entweder einen nicht dargestellten Zeiger hat oder die Aufschriften »w@irnier«, »kälter.< trägt. An seiner Austrittsöffnung hat der Flalit1 13 eine Hülse, auf der eine biegsame, später noch erwähnte (Itiiiiniirölirc -,-[ befestigt «-erden kaini.
  • Wenn die beschriebene Doppelschlange auf eine ZVärme(ltirlle gestellt wird, so ist das durch sie fließen(le Wasser gezwungen, einen langen Weg über eine große Heizfläche unter einem geringen Volumen zurückzulegen. Es folgt hieraus, daß das Wasser in kürzester Zeit auf einen hohen Grad erwärmt wird. Die TeinI)craturerhöhung ist jedoch ini umgekehrten Verhältnis zu der durch das Rohr fließenden Wassermenge und im geraden Verhältnis zur Heizkraft der Wärmequelle. Wenn demnach der Duschenwärmer nur aus der Doppelschlange bestehen würde, wäre man gezwungen, entweder Glas Wasser nur in dünner Ader durchfließen zu lassen oder eine. sehr starke Wärmequelle anzuwenden. Letztere ist jedoch nicht überall vorhanden.
  • Der trichterförmige Behälter 7 bezweckt nun, die Wirkung der Doppelschlange zu ergänzen. Er besteht aus zwei Kupfertrichtern 7, 16 gleicher Öffnung, aber etwas verschiedener Höhlung. Die Ränder des äußeren Trichters j sind etwas nach innen eingebörtelt. nährend der innere Trichter mit flachem Randteil 17 nach außen umgebogen ist. Die Ränder beider Trichter sind eiltweder mit Überlappung oder stoßfugenartig zusammengeschweißt.
  • Die Öffnung des äußeren Trichters ist außen mit einem Rohransatz 18 versehen, an den der lange Schenkel der weiter unten beschriebenen Doppelpfeife io angeschlossen werden kann. Desgleichen hat die Offnung des unteren Trichters einen Rohransatz i9' mit Innengewinde, in den (las senkrechte Ende 5 des Schlangenrohres eingeschraubt ist Der doppelwandige Trichter bildet einen Behälter, in welchem das Wasser zuerst abwärts, dann aufwärts fließt (siehe Pfeilrichtung), und zwar durch die Vermittlung einer kegelförmigen Haube 2o, die im Innern des Behälters angeordnet und am Scheitelpunkt mit einer ganz kleinen, genau in der senkrechten Mittellinie de., Behälters liegenden öffnung 21 versehen ist. Die Hatibe 2o ist auf kleinen Tragern 22, 22 festgeschraubt oder genietet, die auf der unteren 1\,a-n(1 des trichterförmigen Behälters festgeschweißt :find. Die Haube erhält (las zum Teil bereit. in der Doppelschlange gewärmte \@"as:c#r und zwingt es, nach dem untersten Teil des Behälters liinztifließen. Auf diesem @@'e@Te erhält (las Wasser eine neue Wärtheinetige. slic dadurch noch erhöht werden kann, claß die 11.1111)e 20 näher an die untere Wand des l3chälters gerückt wird. Je dünner die abwärts fließende Wasserschicht ist, de.ln fühlbarer wird die Wirkung der @\Tiirnie. .\u: dein unteren Teil des trichterförmigen Behälters steigt (las Wasser durch die Strömung und ilie hohe Temperatur an der oberen Wand (Ic#s Behälters entlang empor und ist bestrebt, nach außer. zu c#nt@weiclirn.
  • 1)er hohle Teil (c-; t:-ichter:(*')i-niir n Rehälter; bildet um die .Doppelschlange herum eine Heizkammer 23, in welcher die Wärme zurückgehalten und aufgespeichert und die Doppelschlange überhitzt wird.
  • Die Kammer 23 kann mittel. vier kreuzweise angeordneter Luftröhren 2.4 gelüftet werden, die in derselben Entfernung von der unteren Öffnung des Behälters wie die Träger 22 der Haube 2o und in dein freien Zwischenraum liegen: sie ragen quer (furch den Behälter und die Haube hindurch, und zwar rechtwinklig zur unteren Fläche des Trichters. Die Luftröhren 24. ragen etwas über die obere Fläche empor und sind oberhalb derselben lotrecht abgebogen: dagegen sind sie in dein hohlen Teil des Trichters ohne Vorsprung an der Trichter-,vand festgeschweißt. Die Luftröhren 2.4 sind außerdem an der Haube 2o festgeschweißt, so daß keine Verbindung unter Vermittlung der Luftröhren zwischen den abwärts und aufwärts fließenden Wasserschichten stattfinden kann.
  • Die vier Luftröhren bezwecken, die Gesamtwärme der unterhalb der Doppelschlange angeordneten Heizung zu zwingen, senkrecht emporzusteigen und einen «Tärmeverlust nach den Seiten hin zti verhüten: sie erhöhen ferner die Heizwirkung und verlängern die Flammen.
  • Schließlich ist zur Verhütung der Abkühlung des Duschenwärmers an dessen äußerem Teil- der trichterförmige Behälter oben mit einem weichen Wolltuch 28 bedeckt, aus dem die vier Luftrohre sowie der Rohransatz 18 herausragen.
  • Am oberen Teil des trichterförmigen Behälters befindet sich eine umgekehrte Doppelpfeife rg, die aus einem Rohrstück mit einem kurzen Stutzen 29 gleichen Durchmessers besteht, wobei letzterer mit einem Gewinde 30 versehen ist. Der abgebogene Teil rg bildet die erste Pfeife und ist mittels einer dicht schließenden Flügelmutter 31 an dem trichterförmigen Behälter befestigt. Durch diese Pfeife rg fließt warmes Wasser aus dem Behälter. Der Stutzen 2g bildet die zweite Pfeife zur Aufnahme eines aus der Abzweigung 15 des Speiserohres 8 kommenden Kalt-,vasserstromes. Die Förde einenge des letzteren wird durch den Hahn r3. r4 cirgestellt, ,mtci- dessen \@erinittltui,' (las \fi:c@wcrh:i@tnis und (luninach die gcwünschtr Temperatur ohne @ccinflus#ung der Stärke der \V;irmequelle erzielt wird.
  • 'Mit dieser Vorrichtung- kann au,-enblicklich ein sehr warniea oder ein sehr kaltes Bad und außerdem aticli jo(k# 7.wi#chcutc#mprratur erzielt @,%-erden.
  • Der Sclicnkel rg der Doppelpfeife zum .\t;:'< ret@ n de warmen Wasser: au: dein Beliältcr ist finit Gewinde ,,-2 und Blind 3 3 versehen.
  • Die Doppelpfeife ist in wagerechter Ebene uni ihre senkrechte Achse schwingbar, wodurch die Rohrleitung in allen Fälfeil bequem angeschlossen ,werden kann. Zu diesem Zwecke ist auch das Verbindungsrohr 34. zwischen dem Hahn 13, r.l und der zweiten Pfeife 29 biegsam und ziemlich lang: es ist aus Gummi hergestellt und ähnlich -wie alle anderen Rohrteile mit einer lfetalltimliiilltuig versehen.
  • Der Duschen,\iirmer ist fortwährend finit Wasser gefüllt, der Wasserlauf wird nicht unterbrochen, das Wasser kann demnach nicht ins Kochen geraten, eine Druckerhöhung, verbunden mit Explosionsgefahr. ist ausgeschlossen und eine vollkommene Sicherheit erzielt. Wenn au: irgendeinem Grunde (zufälliger Stockung im @Vasserurnlauf) eine Druckerhöhung stattfinden würde, so würde das Sicherheitsventil eines der weiter unten beschriebenen Elemente sofort in Tätigkeit treten und . die augenblickliche Druckerhöhung ausgleichen. -Der eiförmige \Vindkessel gemäß Abb. 2 ist ein Luftbehälter, in dem das aus dem Duschenwärmer kommende -Wasser angesammelt wird, bevor es zum Brausekopf gelangt. Er ist aus denselben Metallen wie der Duschenwärmer hergestellt und besteht au. einem metallenen Ei 35, in das von oben her ein mittleres I'@ohr 36 bis nahe an den Boden des Eies hineinragt. Der Boden des Eies hat eine größere Wandstärke zur Aufnahme des Auslaßhahnes 37, der die Verbindung zwischen dem Windkessel 35 und dem Brausekopf 38 herstellt. Der Auslaßhahn 3; ist in ein an beiden Enden mit Gewinde versehenes Rohr 39 eingeschaltet. Da das Einlaßrohr 36 einen größeren Durchmesser als der Kanal des Auslaßhalines hat, wird bei geöffnetem Hahn eine Wassermenge eintreten, die größer als die austretende Wassermenge ist, so daß die Luft im oberen Teil des Windkessels verdichtet wird. Die verdichtete Luft bewirkt ihrerseits, daß das in dem Ei enthaltene Wasser mit großer Gewalt ausgespritzt wird. Der Hahnkegel hat zwei Arme .4o, an deren freien Enden je eine mit Griff versehene Bedienungskette .[r befestigt ist. Der Behälter 35 ist illit eillein Sicllerlieitsventil 42, einem Thermometer 43 und einem Gurt 44 versehen, an dein Ketten +5 zur Aufhängung ati beliebiger Stelle befestigt sind.
  • Der Windkessel hat die Aufgabe, die durch anderweitig in der Leitung hervorgerufenen Druck zusammengepreßte Luft aufzunehmen und Stöße bei der Wasserförderung auszugleichen. Er kann vorübergehend einen Kraftspeicher abgeben. Wenn das Wasser aus einer Stadtleitung oder einem höher gelegenen Behälter der Brause zugeführt wird, ist er zwecklos, da hier lediglich der hydrostatische Druck maßgebend ist.
  • Der Windkessel hat demnach nur Bedeutung in Verbindung mit einer Gummibirne, und die Gewalt des austretenden Strahles ist von der Zahl der Drücke in der Zeiteinheit abhängig.
  • Im Falle die Brausevorrichtung an eine Stadtleitung oder an einen höher gelegenen Wasserbehälter angeleitet ist, wird die Gewalt des Strahles durch den Wasserdruck in der Leitung bedingt. Wenn aus irgendeinem Grunde eine Druckerhöhung stattfinden sollte, die auch nur um ein Geringes den Wasserdruck der Stadtleitung übersteigt, so wird das Sicherheitsventil 42 das Gleichgewicht sofort wieder herstellen. Die Feder 4.6 dieses Ventils muß demnach den geringsten Druckerhöhungen gehorchen. um die größte Sicherheit zu erzielen.
  • Die Druckerhöhung braucht nicht berücksichtigt zu «-erden, wenn der Wasserumlauf in der ganzen Vorrichtung gesichert und der Austrittshahn des Windkessels geöffnet ist.
  • Die als Saug- und Druckpumpe dienende Gummibirne (Abb. 3) besteht aus einem Gummipumpengehäuse 4.7, das an beiden Enden offen und außen in der Ebene seines größten Durchmessers durch Rippen 48 verstärkt ist. Durch diese erhält das Gehäuse eine größere Steifheit und bleibt dennoch recht biegsam. Die beiden offenen Enden des Pumpengehäuses erweitern sich nach innen zur Aufnahme der Ventilgehäuse 49 und sind außen durch zwei Wülste 48' verstärkt, die zur Verbindung der Ventilgehäuse mit dem Pumpengehäuse dienen. Da das Pumpengehäuse nicht aus einem Stück mit den Ventilgehäusen hergestellt ist, kann es leicht von jedem Laien ausgewechselt werden. Die beiden Ventilgehäuse :I9, 5o sind annähernd einander gleich und aus Messing, Aluminiumlegierung oder Kupfer hergestellt. Das untere Ventilgehäuse 5o ist zylinderförmig und oben durch ein domartige: Dach 51 abgeschlossen, das mit einer mittleren öffnung 52 versehen ist. Unten hat das Ventilgehäuse einen Pitlgfl:itiscli 53 1nit äußerem Gewinde zur Aufnahme der Hülse 54.. Der untere Teil des Ventilgehäuses , hat Minengewinde zum Einschrauben eines @'erschlußstopfens 55, dessen oberes Ende becherartig ausgehöhlt ist, wobei der Halbmesser der Aushöhlung gleich demjenigen des domartigen Daches 51 ist. Letzteres bildet -zusammen mit dem genannten -Becher einen kugelförmigen Raum 56, in dein eine Kugel 57 aus Aluminiumlegierung sich frei bewegen kann. Durch den Verschlußstopfen geht von oben nach unten ein Kanal, der am Becherende einen Sitz für die Kugel bildet. Der untere Teil des Kanals hat Außengewinde zur --\,ufnalnne der Anschlußmuffe der Rohrleitung. Um ein Entweichen des Wassers am V erschlußstopfen zu verhindern. hat dieser unten einen scheibenförmigen Flansch. der nach Zwischenschaltung einer Lederdichtung 58 fest an' die Unterseite des Ventilgehäuses angepreßt wird.
  • Das Gummipumpengehäuse wird mittels der Hülse 54 fest an das Ventilgehäuse angepreßt, indem diese Hülse auf den Flansch 53 aufgeschraubt wird und hierbei mit seinen Ringklauen 59 die äußeren Wülste des Pumpengehäuses erfaßt und die Wand des letzteren fest an das Ventilgehäuse drückt.' Das Anpressen geschieht allmählich und steigert sich bis zur letzten Schraubenwindung. . Die Drehbewegung der Hülse wird durch einen Ringzeiger begrenzt, der sich gegen den Ringflansch des Ventilgehäuses anlegt.
  • Zur Begrenzung des Kugelhubes nach der Üffnung des domartigen Daches hin ist etwas unterhalb des letzteren ein Quersteg 6o befestigt.
  • Bei dem oberen Ventilgehäuse ist der Ventilsitz in dem untersten Teil des domartigen Bodens angebracht; anderseits befindet sich der Begrenzungssteg 6o hier in dein umgekehrten Becher des Verschlußstopfens.
  • Die Gummibirne dient zum Ansaugen und Drücken des Wassers. -wenn keine Druckwasserleitung vorhanden ist. Wenn die Birne senkrecht in der Hand gehalten wird, saugt und drückt sie Wasser bei jeder Zusammenpressung. Wird die Birne jedoch wagerecht gestellt, dann läßt sie Wasser frei durchströmen. Im ersten Fall kann mithin Wasser aus einem auf dein Boden stehenden Behälter in den Brausekopf gepumpt oder bei Anordnung eines Hebers letzterer angelassen werden; im zweiten Fall kann Wasser nach dem Anlassen des Heber: frei durch die Biriicströmen.
  • Die einzelnen Teile: Duschenwärmer, Windkessel und Birne sind mittels eines aus starkem Gummi hergestellten Rohres 12 initeillander verbunden. das in bekannter «''eise außen auf seiner ;#ati@eti T.:in-e# durch eitlen schraubenförmig unigewickelten Draht oder ein Band mit Überlappung geschützt ist. Das Rohr 12 besteht zweckmäßig aus vier Stücken, die je an beiden Enden eine Anschlußmuffe haben.
  • Wenn die Rohrleitung heberartig angeordnet wird, so wird ein schwanenhalsförmiges Kupfer- oder Aluminiumrohr benutzt, (las mit seinem kurzen Schenkel an das nach dein Duschenwärmer hinragende Rohrstück und mit seinem langen Schenkel an (las in den Wasserbehälter ragende Rohrstück angeschlossen ist und dazu dient, den Schlauch auf dem Rand des Wasserbehälters unbeweglich zu halten.
  • Wenn Wasser einer Stadtleitung mit beliebig gestaltetem Hahn entnommen werden soll, dann wird das in Abb. 4 dargestellte Anschlußstück benutzt. Dieses besteht im wesentlichen aus einer sehr biegsamen, aber starken Gummimuffe 61, die auf den Wasserleitungshahn dicht schließend aufgeschoben werden kann. Das untere Ende der Muffe ist an einer Metallarmatur 62 befestigt, die mittels Gewinde an irgendwelches Element der Rohrleitung angeschlossen werden kann. Zur sicheren Verbindung mit dem Hahn wird der obere Wulst 63 der Muffe mittels einer Schelle angepreßt.
  • Wenn nur ein.. oder mehrere Teile der Vorrichtung benutzt werden sollen, so wird eine an beiden Enden mit einem Gewinde versehene Hülse angewandt.
  • Die Lage der einzelnen Teile der Vorrichtung ist schematisch in den Abb. -5 bis 8 dargestellt.
  • i. der Wasserbehälter 63 steht auf dem Boden a) der Badende bedient selbst die Birne (Abb. 5) ; b) eine andere Person bedient die Birne (Abb. 6).
  • 2. der 'Wasserbehälter 64,ist höher als der Brausekopf angeordnet (Abb. 7) ; die Vorrichtung wirkt heberartig, die Birne wird zum Anlassen des Hebers senkrecht in der Hand gehalten und dann zum Durchströmen des Wassers wagerecht hingelegt.
  • 3. Das Wasser wird einem beliebigen Wasserleitungshahn entnommen (Abb.8).

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Tragbare. Dusche mit Heizvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die auf eine beliebige Wärmequelle zu stellende Heizvorrichtung aus einem doppelschlangenförmig gewundenen Rohr (2, 3) besteht, dessen oberes Ende in den oberen, engen Teil eines doppelwandigen, die Doppelschlange umgehenden Kegels 16) mündet, wobei (las in der Schlange e rw,- rrnte Wasser an der inneren Kegelwandung abwärts und an der äußeren Kegelwandung aufwärts strömt und auf 'diese Weise einen langen Weg auf den Heizflächen zurücklegt.
  2. 2. Dusche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Wänden des hohlen Kegels (7, 16) eine am Scheitelpunkt mit einer kleinen Öffnung (21) versehene, kegelförmige Haube (2o) .angeordnet ist, durch die das aus der Schlange (2, 3) austretende Wasser gezwungen wird, an den Hohlkegelw andungen entlang zu strömen.
  3. 3. Dusche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Kaltwasserleitungsrohr (8) ein mit einem Einstellhahn (13) versehenes, in das Austrittsrohr (1g) des Hohlkegels (7, 16) mündendes Rohr -(15, 34.) zur Einstellung der Wassertemperatur abgezweigt ist. q.
  4. Dusche nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch Luftrohre (24), die quer durch die Wandungen des Hohlkegels (7, 16) hindurchragen. .
  5. 5. Dusche nach Anspruch .i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das 'aus dem Duschenwärmer austretende warme Wasser in einen mit einem Brausekopf (38) versehenen, eiförmigen, an sich bekannten Windkessel (35) gelangt, in dem das Zuleitungsrohr (36) bis nahe an den Boden reicht, während das mit einem Hahn (37) versehene Ableitungsrohr (39) eine geringere Ouerschnittsfläche als-das Rohr (36) aufweist, um im Innern des Windkessels (35) stets einen Luftdruck .zu schaffen.
  6. 6. Dusche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kaltwasserzuleitungsrohr (6) mit einem Anschlußstück (g) zum Anschluß an eine Wasserleitung versehen ist.
  7. 7. Dusche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .in das Kaltwasserzuleitungsrohr (8) eine Druckbirne zum Ansaugen von Wasser aus einem beliebigen Behälter eingeschaltet ist. ä. Dusche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbirne (47) an beiden Enden mit je einem Kugelventil (57) versehen ist, um das Anlassen eines Hebers bei höher gelegenem Wasserbehälter sowie den ununterbrochenen Betrieb dieses Hebers bei wagerechter Stellung der Birne (47) zu ermöglichen.
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