DE43642C - Einrichtung zum Aufhängen feuchter Papiere und Pappen. (Zusatz P. R. 37605.) - Google Patents
Einrichtung zum Aufhängen feuchter Papiere und Pappen. (Zusatz P. R. 37605.)Info
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- DE43642C DE43642C DENDAT43642D DE43642DA DE43642C DE 43642 C DE43642 C DE 43642C DE NDAT43642 D DENDAT43642 D DE NDAT43642D DE 43642D A DE43642D A DE 43642DA DE 43642 C DE43642 C DE 43642C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F13/00—Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55: Papierfabrikation.
Zusatz zum Patent No. 37605 vom 9. Mai 1886.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 36. October 1887 ab.
Längste Dauer: 8. Mai 1901.
Nach Fig. 4 und 5, sowie Fig. 12 und 13
der Patentschrift No. 37605 sind bei den sogenannten »Klammerkämmen« die Klauen K
leichtspielend eingekapselt in Gehäuse von Holz oder von Holz und Blech, bei deren Herstellung
zwei kammartig gekerbte Seitenflanken an gemeinschaftlicher Oberleiste Q. befestigt und
durch dazwischen genagelte kleine Widerlager unter einander fest verbunden sind. Letztere
Verbindung besser und billiger herzustellen, derartig, dafs Seitenflanken und Widerlager der
Gehäuse aus dem Ganzen sind, ist der eine Zweck vorliegender Neuerungen. Hiernach
werden die seither aus Holz gefertigten Klauengehäuse jetzt derartig angeordnet, dafs je zwei
zu einer Klaue gehörige Zähne der Seitenflanken mit dem sie verbindenden Widerlager
aus einem einzigen Stück hergestellt werden, und zwar nach Fig. 1 beiliegender Zeichnung
aus entsprechend zugeschnittenen Blechplättchen C] dieselben werden auf den Linien a-b
und c-d derartig rechtwinklig zum Mittelstück M aufgebogen, dafs nach Fig. 2 der
LJ-förmige Grundrifs efg h entsteht. Derartig
gestaltete Klauengehäuse werden, wie angedeutet, durch kleine Löcher beim Obertheil der Fig. 1
an gemeinschaftlicher, in der Zeichnung aber nicht zur Darstellung gebrachter Oberleiste
reihenartig an Stelle der früher beschriebenen Klammerkämme befestigt.
Eine weitere Neuerung betrifft die Verstellbarkeit der Beschickungsrahmen u Q für Klammerkämme.
Angedeutet ist solche Verstellbarkeit in Patentschrift No. 37605, Fig. 18 und 19,
bereits durch vier aufwärts gerichtete Pfeile, welche darauf hinweisen, dafs Verstellbarkeit
überhaupt stattfinden solle, namentlich in verticalem Sinne. Geboten ist Verstellbarkeit der
Beschickungsrahmen bei rationellem Betriebe geschlossener Trockenräume durch folgende
Gesichtspunkte der Praxis:
1. kann dann das Auf- und Abhängen der Bogen durch die Arbeiter bei geeigneten Einrichtungen
lediglich vom Fufsboden aus geschehen, und zwar ohne zeitraubende und oftmals gefährliche Zuhülfenahme von Bänken,
Trittbrettern, Leitern oder dergleichen;
2. wird durch zeitweiligen Positionswechsel der einzelnen Beschickungsrahmen unter sich
ein gleichmäfsigeres Trocknen der Bogen insofern erzielt, als die wärmere Luft bekanntlich
nach oben zieht, die feuchte und schwerere aber nach unten sinkt.
Es empfiehlt sich somit bei Benutzung von Klammerkämmen in geschlossenen Trockenräumen
die gruppenweise Anordnung verstellbarer Beschickungsrahmen u Q derartig, dafs
letztere, je nach dem Format der zu trocknenden Bogen, zu beliebiger Anzahl vertical verstellt
werden können. Letzteres geschieht am besten nach Vorderansicht, Fig. 3, und Seitenansicht,
Fig. 4 beiliegender Zeichnung, mittelst
in den Trockenraum eingebauter Holzgestelle, auf welchen jene Beschickungsrahmen, befestigt
an Traversen B und durch beiderseitig frei schwingende Zapfen ζ in Laschen I an end- j
losen Bändern, Seilen oder Ketten f hängend, !
periodisch oder constant durch irgend welchen geeigneten Antrieb der Tragrollen S von der
oberen Haupttransmission T aus bewegt werden. Hierzu veranschaulicht Fig. 5 in gröfserem
Mafsstabe die Befestigung der Laschen Z mittelst Schrauben s s an endlosen Bandeisen f.
Die zwangläufige gleichmäfsige Mitnahme dieser Bänder f durch die Tragrollen S zu beiden
Seiten des Apparates (s. Fig. 4) kann auf ver- j schiedene Weise erreicht werden. Im vor- j
liegenden Falle ist sie gesichert durch Eingriff der verbreiterten Schraubenköpfe s s, Fig. 5, in
entsprechende Aussparungen auf dem Umfang der Tragrollen 5.
Claims (2)
- Patent-ANspRV che:ι . Die Herstellung von Klammerkämmen nach Patent No. 37605 dadurch, dafs Seitenflanken und Widerlager je eines Klauengehäuses aus dem Ganzen von entsprechend zugeschnittenem Blech C gebogen werden, und diese Gehäuse an einer gemeinschaftlichen Oberleiste Q geeignete Befestigung finden.
- 2. Für Klammerkämme nach Patent No. 37605 die gruppenweise Anordnung vertical verstellbarer, durch Leisten u Q gebildeter Beschickungsrahmen derartig, dafs letztere in beliebiger Anzahl -— beiderseitig pendelnd getragen von Traversen B B und deren frei schwingenden Zapfen ^ und Laschen / an endlosen Bändern, Seilen oder Ketten/ — periodisch oder constant durch irgend welchen geeigneten Antrieb von den Tragrollen S bewegt werden.Hierzu I Blatt Zeichnungen.I.IN C.F.DRUCK I IN IiKICHSIMiUCKIiIiE
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43642C true DE43642C (de) |
Family
ID=318944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43642D Expired - Lifetime DE43642C (de) | Einrichtung zum Aufhängen feuchter Papiere und Pappen. (Zusatz P. R. 37605.) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43642C (de) |
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0
- DE DENDAT43642D patent/DE43642C/de not_active Expired - Lifetime
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