DE435702C - Vorrichtung zum Bohren von Haarschmuckteilen - Google Patents

Vorrichtung zum Bohren von Haarschmuckteilen

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DE435702C
DE435702C DEK94049D DEK0094049D DE435702C DE 435702 C DE435702 C DE 435702C DE K94049 D DEK94049 D DE K94049D DE K0094049 D DEK0094049 D DE K0094049D DE 435702 C DE435702 C DE 435702C
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drilling
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drill
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ERNST KUESTER S CELLULOIDWAREN
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ERNST KUESTER S CELLULOIDWAREN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D21/00Producing hair combs or similar toothed or slotted articles
    • B29D21/04Producing hair combs or similar toothed or slotted articles by sawing, milling, cutting, or similar operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bohren von Haarschmuckteilen. Bei verschiedenen Haarschmuckwaren, besonders bei Haarspangen, "wie solche in Abb, i als a bezeichnet dargestellt sind, wird ein Bohren der Enden nötig, damit diese durch einen Niet oder ein sonstiges Verbindungsorgan miteinander verbunden. werden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel soll das Werkstück a mit der Bohrung b versehen werden. Es sind Vorrichtungen bekannt, die dieses Bohren derart besorgen,; daß beispielsweise ein Bohrer, aus der Pfeilrichtung c kommend, erst das eine Ende und dann das andere Ende des Werkstückes a durchbohrt. Diese Vorrichtungen haben jedoch starke Nachteile dadurch, daß -ein automatisches Bohren infolge des leichten Verlaufens des Bohrers und des leicht erfolgenden Abgleitens des Bohrers, sobald er nach Durchbohrung des vorderen Endes auf das hintere Ende trifft, aufzuweisen, so daß solche Vorrichtungen bisher in der Praxis nicht verwendet werden konnten. Diese Mängel sind durch die beschriebene Vorrichtung beseitigt, indem gleichzeitig von beiden Seiten mit zwei Bohrern gebohrt wird, so daß jeder Bohrer nur durch ein und dazu noch sehr kurzes Ende zu bohren hat, so daß ein Verlaufen nicht eintritt und kleine Abweichungen derart gering sind, daß sie nicht schädlich wirken. Die Vorrichtung bringt gleichzeitig einen für diese Massenartikel außerordentlich wichtigen Vorteil dadurch, daß die Bohrzeit auf die Hälfte heruntergebracht wird.
  • Das Werkstück a wird in beliebiger Weise festgehalten, zu beiden Seiten der Hauptachse A-B ist je eine Bohrvorrichtung derart angebracht, daß die das Bohrfutter ,d und dl tragenden Wellen ;e und e1 verschiebbar in den Lagerböcken f und /l geführt sind. Der Antrieb erfolgt durch die Rundriemenscheiben g und g1, die durch eine in den Nuten lt und k1 der Wellen ,e und ,ei eingreifenden Madenschrauben i und il mit den Wellen e und ei verbunden sind. Das Vor- und Zurückschieben der Bohrwellen erfolgt durch zwei getrennte Verschiebewellen k und k1, die ebenfalls in den Lagerböcken f und f1 laufen und von denen die eine in der entgegengesetzten Richtung der anderen sich verschiebt. 'Durch die Gabeln L und 11, die mit den Verschiebewellen k und k1 fest verbunden sind und in die Gleiträder m und ml, die fest auf der Welle e und e1 sitzen, eingreifen, wird die Bewegung der Verschiebewellen auf die Bohrwelle übertragen. Die Steuerung der Verschiebewellen kann in beliebiger bekannter Weise erfolgen. Zur genauen Führung des Bohrers sind Bohrbüchsen tt und ttl vorgesehen, die in den an dem Lagerbock f und /l sitzenden Bohrbüchsenträgern o und o1. befestigt sind.
  • Es ist vorgesehen, das Werkstück a auf mechanischem Wege über eine Metallscheibe s, die mehrere Werkstücke trägt, in der in Abb. i und 2 dargestellten Form zu biegen. Die an der Metallscheibe s angebrachten, hier nicht ,gezeichneten Biegeorgane stehen über das Werkstück a bis an die Stelle i (Abb.2) hinaus und würden bei einer Drehbewegung zwecks Bobrens des nächsten Werkstückes ;gegen die Bohrbüchsenträger o und o1 (Abb. i) stoßen. Um dieses Anstoßen zu verhindern, kann der Lagerbock f bei Punkt r hin und her schwenkbar .gelagert werden" wie in Abb. 2 beispielsweise angedeutet. Die Bewegung kann durch Hand oder in bekannter mechanischer Weise, beispielsweise mit einer durch einen Nocken bewegten Stange g, erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜciaF.: i. Bohrvorrichtung zum Bohren von Haarschmuckteilen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verschiebung von zwei Wellen in entgegengesetzter Richtung gegen. das Werkstück (a) gleichzeitig zwei Bohrer geführt werden, von denen jeder zu gleicher Zeit ein gebogenes Ende des Werkstückes durchbohrt. z. Bohrvorrichtung zum Bohren von Haarschmuckteilen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. der Lagerbock der Bohrvorrichtung schwenkbar gelagert wird, zwecks ungestörter Zulassung .einer Drehbewegung der Haltevorrichtung für das Werkstück (a) und zur genauen Einstellung mit Hilfe eines Anschlages (p) zum Bohren.
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